Anmerkungen zu Einsteigertelekopen
Hallo Astroronn,
Grund dafür waren u.a. die 114mm Öffnung und der Parabolspiegel.
Und natürlich der Preis, dem allen Gerecht dürfte das für den Anfang reichen.
vielen Dank für deine Abtwort.
114mm Öffnung sind in der Tat schon geeignet um etliche Deep
Sky Objekte gut zu sehen und sowohl Mond als auch Jupiter,
Saturn und Mars sowie die Phasen der Venus gut sehen zu können.
Der Parabolspiegel ist bei 112,5mm Öffnung und nur 450mm Brennweite
(das sind nach meiner eigenen Überprüfung an meinem eigenen
kleinen Skywatcher Newton die echten Daten dieser Optik,
nicht die oft angegebeben 114/500mm) zwingend notwendig
um eine scharfe Abbildung tz ergalten.
ie es im allgemeinen um die Qualitöt der optik bestellt ist
kann ich dir leider nicht sagen. Meine ist soweit o.k.
Der Preis:
Ich habe lediglich die Optik gekauft und betreibe sie auf
einer Giro-III Montierung. Ich köme nie auf die Idee sie
auf der schwächlichen EQ1 einzusetzen.
Damit sind wir chon beim Kritikpunkt Nummer 1:
Die Montierung.
Du wirst sicher PNs bekommen in denen man die schreibt,
daß die Kritik an der EQ1 doch übertrieben sei und man
die EQ1 gut mit dem kleinen Newton nutzen könne.
Mein Rat:
Probiere es am Himmel aus. Dann weist du es selber besser.
Leider werden immmer Bundles geschnürt in denen die Montierung
so klein wie eben möglich gewählt wird, um Geld zu sparen.
Angemessen wäre eine Montierung wie die Sky-View,
eine gebrauchte NP, eine EQ3 (und wieder Vorsicht:
Bei den Kombinationen EQ mit Zahlen gibt es seit einiger Zeit
Variationen die von der alten Nomenklatur abweichen und bei
denen nun eine schwächere Montierung eine ähnliche Zahl trägt).
Die Optik:
Die Optik kann schon was.
Aber:
Das kann sie nur wenn sie gut justiert ist.
Dies bei f/4 zu erreichen ist für mich persönlich schon
eine gewisse Herazsfordeung. Für einen Einsteiger halte
ich es für eine große Herausforderung die manchen Anfänger
überfordern wird.
Wenn du es geschafft hast kann der lichtstarke Newton auf der Achse gut abbilden.
Abseits der Achse wird die Abbildung mit zunehmendem Anstand
zur Achse immer schlechter. Das hat 2 Gründe:
1) die Koma des Spiegels
2) den Astigmatismus mit dem die große ehrzahl der Okulare
auf ein f/4 Strahlenbündel reagieren
Beides zusammen führt zu schlechter Abbildung abseits der Achse.
Für den 1,25" Auszug des kleinen Newtons git es keinen Komakorrektor.
Du wirst also mit der Koma abseits der Achse leben müssen.
Es sei denn du treibst eines der seltenen, leider nicht mehr
gebauten komakompensierenden Pretoria-Okulare auf.
Oder aber du verwendest eine komakompensierende Klee Barlow.
Den off-axis-Astigmatismus der meisten Okulare an f/4 kanst
du vermeiden indem du eine Barlow vorschaltest.
Leider funktioniert das nicht für das Übersichtsokular
(weil es mit Barlow und eer entsprechend höheren Vergrößerung
und entsprechend kleineren tatsächlichen Gesichtsfeld keine
Übersicht mehr bietet).
Spätestens hier wird ein sehr teures Oklar fällig.
Oder aber du findest dich mit schlechter off-axis Abbildung ab.
Zusammengefaßt würde ich sagen:
Der 112,5/450mm Newton ist ein echter Spezialist für Sternfreunde
die aus den gröbsten Anfängen schon heraus sind.
Die Montierung ist zu schwach.
Dann wurde hier von UwePilz der Skywatcher Heritage Dobson verlinkt.
Davon kann ich nach Stathis Kafalis` Foucaulttests nur abraten:
www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=102171
www.astrotreff.de/upload/Stathis/20100525/heritage130_fxp.gif
Ja, soweit dazu.
Nun hast du in der Zwischenzeit immer neue Teleskope
(natürlich immer nur von 1 Händler, deshalb klinke ich mich
an dieser Stelle auch aus um die einseitige Werbeshow
nicht noch zu fördern) verlinkt.
Der 114/1ßßß ist einer der meistabgeratenen Teleskoptypen.
Gucksuda:
www.svenwienstein.de/HTML/bresser_114_1000.html
Ein 114/900mm konventioneller Bazweise kann ganz brauchbar sein.
Aber mal wieder:
Die Montierung ist zu schwach, das Stativ ebenfalls.
Und tschüß, Karsten