Neuling will Teleskop kaufen

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dzeri

Neues Mitglied
Hallo liebe Sternenfreunde!
Ich moechte mir mein erstes Teleskop kaufen. Seit paar Tagen versuche ich mich durch dieses Forum und andere Sites zu informieren doch ich komme jetzt nicht mehr weiter und hoffe das ihr mir helfen koennt.
Was ich von dem Teleskop erwarte?
1) Wieviel Geld habe ich:
Um oder bis 200.- Euro
2) Was moechte ich sehen:
Ich moechte hauptsaechlich Planeten beobachten. Dabei ist mir Farbechtheit und Schaerfe wichtig. Vor allem interessiert mich der Mars. Ich habe gehofft ein Teleskop zu kriegen der mir auch die Canyons, einiger Maassen, gut darstellen kann. Habe aber meine Erwartungen etwas runtergeschraubt.
3) Gut Transportabel:
Ich besitze kein Auto kann aber (gut) Koffer tragen. Aber je kleiner umso besser.
4) Moeglichst Wartungsarm:
Reflektoren sind wohl nicht so wartungsarm wie Refraktoren. Was ich nicht rausgefunden habe; was wird bei Reflektoren gewartet, wie oft, vom Fachmann oder kann man es selbst machen, was benoetigt man dafuer ausser fuselfreiem Tuch?
5) Mit gutem Zubehoer:
Ich moechte nicht gleich noch zusaetzliches Zubehoer dazu kaufen muessen wie Farbfilter, Staender, Okulare, ... Denn dann bin ich wieder bei weit ueber 200,- Euro
6) Stabilitaet und Justierung (EQ2 vs. EQ3):
Was ich nicht verstehe; wenn ich ein EQ2 aufbaue und hinstelle warum wackelt er in einer Windstillen Nacht und ein EQ3 nicht? Und was ist mit Justierung; muss man permanent an den Justierschrauben, um die Erdrotation auszugleichen, drehen oder reicht es wenn man aller paar Minuten das Teleskop neu richtung betrachtendes Objekt ausrichtet? Ist so was kompliziert oder nur laestig?

Folgende Produkte habe ich im INet gefunden:
Celestron Refraktor 90/1000mm - azimutale Montierung 189,- Euro
Celestron Refraktor 90/1000mm - parallaktische Montierung CG-3 229,- Euro
Celestron Newton 130/650mm - parallaktische Montierung CG-3 192,- Euro
Omegon Newton 150/750 EQ-3 199,- Euro
Omegon Newton 130/920 EQ-3 189,- Euro
Natuerlich koennt ihr mir auch andere Einkaufsquellen in Deutschland geben.

Ich hoffe jetzt niemanden hiermit ueberfragt zu haben. :blush:
 
Hallo,

Planeten sind eine tolle Sache, leider gibts nur drei die Details zeigen (Mars, Jupiter, Saturn) und die sind in den nächsten Jahren suboptimal zu beobachten (tiefer Stand, Kantenstellung der Saturnringe und Mars eh nur alle zwei Jahre). Gut dass du schonmal bei binoviewer die Realtität gesehen hast ;) Der Mars ist auch nur alle zwei Jahre in Opposition also nah bei der Erde um ihn gut zu beobachten, dann ist aber auch nicht jede Opposition gleich nah und gut.

Aber sei's drum ich geh mal auf deine Punkte ein:

3) Gut Transportabel:
Ich besitze kein Auto kann aber (gut) Koffer tragen. Aber je kleiner umso besser.

Teleskope sind selten wirklich hochtransportabel ausser es sind spezielle Reiseteleskope, umso mehr man zu Fuss geht (wie weit?! Hast du dunklen Himmel in der Nähe?)

4) Moeglichst Wartungsarm:
Reflektoren sind wohl nicht so wartungsarm wie Refraktoren. Was ich nicht rausgefunden habe; was wird bei Reflektoren gewartet, wie oft, vom Fachmann oder kann man es selbst machen, was benoetigt man dafuer ausser fuselfreiem Tuch?

Tuch wieder einpacken, das macht den Spiegel kaputt, da ist höchstens alle paar Jahre mal eine kontaktlose Spülung nötig. Einen Reflektor muss man ab und an justieren, dafür braucht man keinen Fachmann höchstens mal jemanden bei dem man mal mitzuguckt, danach kann man das in max. 2min selber machen. Refraktoren sind da i.d.T. wartungslos aber beissen sich mit anderen Anforderungen: 200€ + Farbrein = Spiegel anders gehts nicht, eine farbreine Linse kostet ein vielfaches.

5) Mit gutem Zubehoer:
Ich moechte nicht gleich noch zusaetzliches Zubehoer dazu kaufen muessen wie Farbfilter, Staender, Okulare, ... Denn dann bin ich wieder bei weit ueber 200,- Euro

Du musst das nicht gleich machen, aber gewöhne dich an den Gedanken dass es nicht möglich ist für 200€ ein Rundumsorglospaket zu bekommen, da bekommt man max 1-2 Okulare für, wenn's endgültig sein soll eher nur ein einziges... aber das im Laufe der Jahre aufzurüsten ist ja nicht schlimm. Trotzdem sieht man auch im Rahmen der Möglichkeiten schon einiges mit dem mitgeliefertem Zubehör, grundsätzlich würd ich auch Gebrauchtkauf in Betracht ziehen.

6) Stabilitaet und Justierung (EQ2 vs. EQ3):
Was ich nicht verstehe; wenn ich ein EQ2 aufbaue und hinstelle warum wackelt er in einer Windstillen Nacht und ein EQ3 nicht? Und was ist mit Justierung; muss man permanent an den Justierschrauben, um die Erdrotation auszugleichen, drehen oder reicht es wenn man aller paar Minuten das Teleskop neu richtung betrachtendes Objekt ausrichtet? Ist so was kompliziert oder nur laestig?

Bei hoher Vergrösserung muss man dauernd drehen oder sich einen Motor kaufen, letzteres würde ich dann auch irgendwann (am Anfang nicht im Budget drin) machen, sonst nutzt du den Hauptvorteil einer parallaktischen Montierung ja nicht aus. Wenn die Montierung nicht stark genug ausgelegt ist von den Schnecken und der übrigen Mechanik her dann wackelt es auch bei absoluter Windstille sowie du nachführst oder auch nur das Bild scharfstellst (was dadurch sehr schwer wird) - ohne passende Montierung ist Frust vorprogrammiert.

Eine schöne Latte an Geräten hast du dir ja schon rausgesucht, schau mal auf meiner HP unter Links, da gibts eine repräsentative Auswahl an empfehlenswerten Händlern ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Wenn es denn eine EQ3 wäre dann wäre das vorletzte Angebot mit dem 150/750 das was ich nehmen würde aber auf dem Bild sehe ich eine EQ2 oder was ähnliches, auf jeden Fall zu klein, frag nochmal an, wenn es eine EQ3 wäre, dann wackelts kaum.

Der 90/1000 ist hoffnungslos untermontiert und ausserdem sehr lang (Transport) und nicht hunderpozentig farbrein, ausserdem in der Öffnung und dem was er dadurch zeigen kann beschränkt. Der 130/650 wäre eine Alternative aber auch lieber auf einer echten EQ3 was glaub ich auch bei dem anderen Anbieter zu bekommen ist. der letzte ist wieder etwas lang wäre aber ganz gut montiert wenn es wirklich eine EQ3 wäre (haben die vieleicht einfach die falschen Produktfotos drin?). Die beiden sind zwar keine Planetengeräte wenn man aber die Parabolspiegel und die Öffnung in Rechnung stellt wird man damit trotzdem auch am Planeten am Meisten sehen (Qualitätsstreuung muss man bei dem Preis in Kauf nehmen).

Was Grundlegendes: Für Planeten musst du keine 50km Laufen, die kann man auch aus dem Ort raus sehen sofern du nicht tief über Häuserdächer beobachten musst. Aber ich denke es wird nicht bei Planeten bleiben :/

Hier nochmal einige Seiten bei denen viele Einsteigerfragen aufgegriffen und erklärt werden:

www.deepsky-brothers.de
www.svenwienstein.de
www.astroinfos.net
www.stern-fan.de
www.taunus-astronomie.de

Und der wichtigste Rat: Such dir ein paar Leute mit Teleskopen (es gibt sie überall) in deiner Nähe und gehe mit raus und schau dir die Gerätschaften und was man damit sieht LIVE an, eine besser Art der Kaufberatung gibt es nicht...

Viele Grüße Benny

 
Hi, Namenloser...

Transportabel und Planetenmaschine für kleines Geld ?
Farbrein und unkompliziert ?

Also ein Refraktor wird´s dann wohl nicht.
Wenn Du nicht noch 2-3-4 Monate Zeit hast zu sparen,
(so ab € 450,- kann man Anfänger echt glücklich machen ;-) )
dann schau dir mal diesen kleinen Maksutov an.

http://www.teleskop-express.de/shop...auf-parall--Montierung-EQ2---ab-7-Jahren.html

Damit solltest Du eigentlich klar kommen, und er bleibt
budgettechnisch (fast) im Rahmen...

Richtig unkompliziert und günstig + leistungsfähig,
aber etwas grösser wäre ein 8" Dobson...

Viel Spaß beim sortieren der folgenden 400 Meinungen ;-)

Gruß und CS
Der Appendix
 
Hallo!

Ich rate Dir besonders eine Sache: Kaufe mit Deinem niedrigen Budget auf jeden Fall etwas gebrauchtes und dann auf keinen Fall bei Ebay, sondern direkt hier im Forum. Dann kannst Du Dir ziemlich sicher sein, das Du von Leuten kaufst, die pfleglich mit Ihrer Ausrüstung umgegangen sind. Außerdem sparst Du locker die Hälfte und hast dann ein viel besseres Teleskop, als wenn Du es neu kaufst.


Gruß

Tim
 
Hi

Als "Planetengerät" und für andere helle Objekte ohne große Ausdehnung habe ich ebenfalls einen billigen Mak - mit 90mm Durchmesser sogar etwas kleiner.

Dafür sind diese Geräte gerade im Hinblick auf Preis/Leistung und Transportabilität ideal - allerdings haben sie durch diese Spezialisierung auch Nachteile:
- große Gesichtsfelder sind kaum möglich
- große Öffnungen für dunklere Objekte sind teuer

Als einziges Gerät halte ich einen Mak daher für zu eingeschränkt - aber in Kombination mit einem Ferngls (sollte man eh haben; riesen Spassfaktor und nützlich ists auch noch ;)) und/oder einem Richfielder (was ich mir wohl in absehbarer Zeit zusätzlich anschaffen werde) ists gerade unterwegs ein schönes Gerät.
Im ersten von Bennys Links findet sich dazu glaub auch ein Test.
Als Universalgerät wäre ein 5-6" Newton auf (mindestens) EQ-3 oder der 8" Dobson aber praktischer - nur dass gerade letzterer für Fussgänger/Radfahrer nicht so gut zu transportieren ist.
Mit Rucksack und zwei Koffern bewaffnet kann man einen kurzen 6" Newton jedoch auch zu Fuß komplett transportieren. Größere Öffnungen (als Dobson) wären nur in einer zerlegbaren Reiseversion denkbar, sind dann aber teurer oder mit Selbstbau verbunden.

CS
Jürgen

 
Hallo Dzeri,

ich würde Dir 2 Dinge empfehlen:

1) Nochmal überdenken, ob Du wirklich den Schwerpunkt auf Planeten setzten willst.

Wie Benny schon gesagt hat: Planeten kucken in den nächsten Jahren ist schwierig. Grade am Mars wirst Dus mit kleiner Öffnung schwer haben.

2) Wenn Du dabei bleibst: kuck Dir mal den 102mm Maksutov von Skywatcher an. Diese Geräte funktionieren gut mit nem Seben Zoom 8-24mm. Noch ein 40mm Superplössl dazu und Du kannst (fast) das maximale aus dem Gerät rausholen. Zudem ist er sehr kompakt und leicht, so dass auch ne eq2 noch halbwegs stabil sein müßte. Mehr ist mit Deinem Budget kaum zu machen.

CS

Klaus
 
Hallo namenloser Jungsternfreund (man würde Dich zu gerne mit Vornamen anreden),

Du hast ja schon eine Liste Geräte angeführt. Und auch schon ein paar Beiträge dazu gehört. Ich habe selbst einen 90/1000. Ein schönes Gerät, aber eher aus historischer Sicht. Ein Planetenspezialist ist der nicht. Ein 150/750 Newton auch eher weniger, wobei dessen Leistungsvermögen auch hinter teuren Okularinvestitionen verborgen liegt.

Die Optik, die Du bräuchtest, ist noch nicht zu haben. Ein 150/900 Newton in der Preisgegend des 150/750. Soll kommen, aber irgendwie bekommen die in Taiwan den Container nich voll oder so. Zu Weihnachten wird das bestimmt nichts mehr und was es kosten wird, weiß auch noch keiner.

Das größte Problem bei der Geschichte ist, dass das Teleskop Dein Budget auffuttert, und dann stehst Du da mit den Beipackokularen und der klapprigsten Montierung die sich noch straffrei unter das jeweilige Gerät schrauben ließ. Diese AZ-Variante vom 90/1000, da graust es mir, ich seh da nicht mal Triebe zur Feineinstellung, wie will man da bei 150x einem Planeten folgen, bzw. vielmehr gegen die Erdrotation ankämpfen?
Schau ich mir beim 150/750 die Okulary an... das ist nichts für einen 150/750 und an die Vergrößerungen, die man für Planeten haben möchte, kommt man nicht ran. 750mm Brennweite geteilt durch 10mm Okularbrennweite macht 75x - und ab 150x geht der Spaß los - merkste was???

Ich fürchte, an dem Konzept ist grundlegend was faul. Die beste Empfehlung, die mir einfällt ist:
1. Kontakt zu anderen Sternfreunden suchen, deren Vertrauen gewinnen, so dass man eine Beobachtungsnacht mitmachen darf, und daran das Hobby von seiner besten Seite kennenlernen.
2. Geld anhäufen! Dann tun sich auf einmal Lösungen auf. Verrät die Beobachtungsnacht mit Gleichgesinnten, dass es ein Hobby für die Zukunft sein wird, lassen sich 500 Euro sinnvoller und leichter ausgeben, als 200 Euro mit Gewalt in eine Notlösung zu prügeln.

3. Wenn der Dickkopf siegt (Kopf-Wand-Schmerz) empfehle ich den Kauf eines Komplettpakets 114/900 Newton.

Thema Gebrauchkauf: Eine gute Sache, bei richtiger Behandlung wird Optik nicht schlecht. Aber bei Gebrauchtverkäufen aus dieser Geräteklasse sehe ich häufig, dass der übliche Gebrauchtpreis genommen wird, aber dass dann das Zubehörpaket nicht dabei ist. Somit wird das Gerät praktisch zum Neuwert verhökert und der Schüler der's kauft, muss die Okulare teuer einzeln nachkaufen und noch Versand oben drauflegen. Hier gilt es also, genau hinzuschauen, welchen "Umfang" man kauft!

Clear Skies
Sven
 
Halllo und vielen Dank fuer Antworten.

Boah! Ist das alles kompliziert.
Ich denke das viele von euch es als Hoby betreiben. Ich jedoch habe ja noch nicht einmal ein Teleskop und bin mir auch nicht sicher ob es zum Hoby werden wird.
Zum Anfang wollte ich erstmal mal was vom Balkon (Mehrfamilienhaus einer kleinstadt mit grossem Flughafen in der Naehe) oder aus dem Garten meiner Mutter (die weit abgelegen auf dem Land lebt) beobachten und dann sehen ob es zum Hoby wird.
Bei dem Link vom @Blinddarm1 bin ich schon bei ~250.- Euro und einem Newton. Auf der Site habe ich die Justierungsbeschreibung der Newtons durchgelesen und das hat mich jetzt etwas von Newton abgeschrekt. Ich glaube jedes mal nach dem Transport und wieder auspacken nachjustieren zu muessen. Und davon verstehe ich erstmal nichts. Daher waere dann ein Refraktor doch eher was fuer mich. Fuer den Anfang.
Und jetzt muss ich wieder fragen:
Viele (haben?)kennen den Lidl-Teleskop. Ist der Celestron Refraktor 90/1000mm - parallaktische Montierung CG-3 229,- Euro, den ich oben erwehnt habe, nicht besser als der vom Lidl?
Und wenn ich schon mehr Geld ausgeben muesste wuerde ich dann nicht mit dieser Loesung glueklicher werden als mit dem oben genanntem (Celestron Refraktor 90/1000mm):
Celestron Großfeld Refraktor 102/500mm
Parallaktische Montierung EQ-2 mit Feldstativ
Vorrausgesetzt Teleskop passt auf das Stativ
Und eventuell noch
UCF 1 Universeller Kontrastfilter 1,25" - Mond & Planeten
Doch dann muesste ich sehr warscheinlich auch einen Passenden Koffer dazu kaufen.
Und da faellt mir was auf; kein Anbieter zeigt mir den passenden Koffer zu den Teleskopen. Das eins dabei ist schreiben sie auch nicht. Werden die Teleskope nicht mit passenden Koffern mitgeliefert?
 
Hallo.

Sorry, warum kein 80er ED? Der ist schon universeller als der Mak und auch nicht viel unhandlicher und schwerer zu montieren. Liegt aber natürlich auch über dem Preislimit (299.- Euro OTA). Er erfüllt alle seine Anforderungen außer, wie auch andere vorgebrachten Vorschläge, der Preis.

VG,
Micha

Ps.: Den 102/500 würde ich nicht für Planetenbeobachtung empfehlen. Durch die kurze Brennweite ist der farbfehler noch deutlicher zu sehen.
 
Wenn Du Dir nicht sicher bist, leih Dir einfach ein Fernglas aus und stell Dich mal ein paar Abende mit einer drehbaren Sternkarte auf irgendeine Wiese.
Dann wirst Du schnell merken, ob der Funke überspringt, oder eben nicht. Kauf Dir aber auf gar keinen Fall ein Lidl/Aldi/Hornbach/Haribo Teleskop. Ich hab selbst so ein Teil im Keller, damit hast Du keinen Spaß.

lG

Tim
 
Hallo Daniel,

hast natürlich recht. Aber der z.B. empfohlene Mak mit 450,- auch. Aber mal ehrlich. Was Bildqualität, Wartung, Transport (zu Fuß!) und den Einsatzbereich angeht? Soll er wirklich einen Newton sammt Monti mitschleppen? Dazu noch aufpassen, daß das Gerät unterwegs ja nicht aneckt um es nicht zu dejustieren?
Wenn es wirklich bei dem Limit von 200,-Euro bleibt, dann würde ich auch, wie Sven den 114er, oder den 130/650 empfehlen.

VG
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo DZERI, Hallo Micha80...

Wer hat einen Mak von € 450,- empfohlen ?
Der 102/1300 kostet € 250,- !
Daß er einen Newton mit Monti kaum schleppen will
(und kann, wg. 2 Hände) ist wohl allen klar.

Wenn dich der Astro-Virus packt, dann wirst Du Dir
auch noch was anderes zum Maksutov-Cassegrain dazukaufen.

Für den Anfang gibt´s - da pflichte ich euch anderen bei -
natürlich besseres (Dob, Newton)....aber nix erfüllt seine
Anfangsanforderungen besser : Transportabel ohne Auto, fix aufgestellt, kleineres Okular-Budget, etc.

@Dzeri: Weiss nicht, wo Du bei dem Link was von Newton
und Justage gelesen hast - beim Mak liegt die Sache anders.
Nicht erschrecken lassen !

Schau Dir so ein Scope mal "Live" an und probier vielleicht
mal, ob´s was für dich ist... Ein Fernglas gibt´s von Mutti
zu Weihnachten - und dann ab dafür.

Gruß und CS
Der Appendix


 
Hallo Blinddarm,

sorry, da habe ich wohl was falsch verstanden (hatte nicht auf den Preis im Angebot geschaut).
Die 450,- Euro nehme ich dann mal zurück.
Für 250,-Euro mit Monti? Klingt nicht schlecht.
Der Mak, (war aber nur der 90er) durch welchen ich mal sehen, und mit meinem kleinen Telementor vergleichen durfte, war nicht so berauschend. Vielleicht war`s aber auch ne Gurke und er hat mehr Glück?

VG
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

Ist der Celestron Refraktor 90/1000mm - parallaktische Montierung CG-3 229,- Euro, den ich oben erwehnt habe, nicht besser als der vom Lidl?
Besser mag er vielleicht sein, aber auch schwerer- und mit dem knapp einem Meter Länge wird er dir auf der Montierung bestimmt schön wackeln :biggrin:

Überleg doch mal, du hast ein Limit von 200€, willst dafür möglichst viel Teleskop und vergisst dabei die Montierung bzw. das Stativ.

Monti und Stativ sind aber wichtiger als das Teleskop wenn du mit etwas höherer Vergrößerung z.B. Planeten beobachten willst.

Also solltest du diesen Einstieg erst einmal vergessen- oder besser verschieben- solang bis du etwas mehr Geld zur Verfügung hast damit es für alles reicht.

Du musst dir auch darüber klar werden wie du das ganze Gerödel transportieren willst- das Teil aus deinem Link wiegt mit Monti zusammen 12kg, nimmst du eine etwas stärkere und stabilere Monti bist du im Nu bei 15-20kg.

10m in den Garten raus- kein Problem, aber 1km oder mehr? Fällt mir nur der Bollerwagen ein, schaut vielleicht blöd aus, geht aber wunderbar, vorausgesetzt du hast einen.

Lidl-Scop- wenn du eines richtig günstig kriegen kannst dann hol dir eines, alles größere erst überdenken.

Stefan
 
Zitat von Blinddarm1:
@Dzeri: Weiss nicht, wo Du bei dem Link was von Newton
und Justage gelesen hast - beim Mak liegt die Sache anders.
Nicht erschrecken lassen !
sry! Mit dem Lesen bin ich noch beim Newton und Fraunhofer. Mit Mak(?)sutov breche ich mir noch die Zunge/Finger. Mienst du der ist auch so justierfrei wie Fraunhofer?

PS: kriegt man die Dinger in Koffern (oder Plastikboxen) nach Hause geliefert?
 
Hallo,

Teleskope werden meistens in Paketen geliefert(wenn kein Koffer dabei) wo sie mehr oder weniger stoßfest mit Styropor/Polystyrol und anderen weichen/leichten Materialien gepolstert sind. Manchmal sind Schachteln dabei die Luftpolster enthalten, eigenen sich ganz gut zur lagerung macht das ganze aber wieder etwas größer zu tragen.

clear skeis

Daniel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi, Dzeri...

JustageFREI natürlich nicht, aber etwas unempfindlicher.
Es ist ja immernoch ein Spiegel drin - da muss immer
ein bisschen "nachgestellt" werden...
Dafür hast Du keinen Farbfehler.

Scopes in DIESEM Preisrahmen sind nicht im Koffer
zu haben. Ein Rucksack ist aber denk ich schnell gekauft,
die Monti in die Hand und mit rechts kannst Du immernoch
eine rauchen ;-)

Rauchen gefährdet Deine Gesundheit und
macht süchtig - fang besser gar nicht erst an...

Astronomie macht auch süchtig und gefährdet Die Gesundheit
Deines Kontos ! Für mich die schönste Sucht der Welt.

Weniger Diskutieren, einfach MACHEN !
Such Dir Leute in Deiner Nähe, geh mit und bilde Dir
Deine eigene Meinung...
Leih ein Fernglas und dann raus mit Dir.

Wo wohnst Du ?

Gruß und CS
Der Appendix


 
Hallo Leute und Dzeri,

bei aller Abneigung gegen einen Newton (die heilbar ist) sehe ich kaum einen Weg daran vorbei, weil das Budget so arg knapp ist.

Ich sehe innerhalb des Budgets einen gangbaren Weg mit einem 114/900er oder einem 130/650er Newton (OTA mit Schellen bis 150 €),
einer solchen
http://www.taunus-astronomie.de/atm_76700.html
simplen Sebstbau-Dobsonmonti (eventuell etwas leichter aus Birke-Multiplex),
einem 32er Plössl als Übersichtsokular und einem Seben-Zoom unten drunter.
Gewicht ca. 10-12 kg.
Packmaß ca. 30x30x70 cm für dem 130er F/5, der 114er F/8 wird etwa 100 cm lang

Fehlt ein passender großer Rucksack, ein faltbarer Campinghocker eine drehbare Sternenkarte und der Karkoschka.

Keine Panik mit dem Selbstbau der Box. Anleitung kannst Du Dir holen, z.B. wird Benny, auch über den verlinkten Selbstbaubericht hinaus, ganz sicher helfen, wenn er gefragt wird.
Diese Rockerbox ist wenigstens stabil, gut nachzuführen und trägt das Teleskop wackel- und zitterfrei.
Das kann keine der im Budget liegenden Montierungen mit keinem der fraglichen Teleskope.

Gruß und CS
*entfernt*




 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo dzeri,

ich schätze mal du bist jetzt erstmal verwirrter als vor deiner Anmeldung obwohl hier viele sehr gute Vorschläge kamen.

Wo kommst du her? Da wird jemand aufzutreiben sein, der dir mal ein oder sogar zwei Geräte zeigen kann, das wird das beste sein. Von den Anforderungen (die sich ja wie gesagt stellenweise sehr beissen) her ist so ein 114/900 insofern gut, dass er so wohl gewisse Deepsky- als auch Planetenfähigkeiten hat, in Sachen Transport ist das natürlich wieder etwas sperriger.

Geh raus und schau sie dir an, alles andere wird dich wohl eher verwirren.

CS Benny
 
Hi!

Ich hab den Thread mal überflogen und mir deine Teleskopauswahl mal angeschaut...

Ich hab neulich den kleinen Bruder des azimutal montierten Celestron-Refraktors testen können, den Astromaster AZ 70/900, und war positiv überrascht: Das Teleskop ist etwa genauso schnell aufgebaut wie ein Dobson und schwingt nicht allzu lange nach. Bei dem Öffnungsverhältnis ist es farbrein (zumindest hab ich am Mond bei 90fach keine Farbe gesehen), und die Mechanik ist auch okay. Der Videoneiger, auf dem es montiert ist, hat zwar keine Feintriebe, lässt sich aber auf Rutschkupplung stellen, wenn man die Schrauben mit Gefühl anzieht - dann lässt sich das Teleskop wie ein Dobson nachführen.
Das Set ist bis auf das 10mm-Okular durchaus brauchbar. Wenn Du dir noch zwei Plössl-Okulare leistest (ca. 10 und 30-35 mm), etwas Sonnenfilterfolie und einen Stuhl, hast Du ein Teleskop, mit dem Du einen guten ersten Blick auf den Himmel werfen kannst, und bleibst deutlich unter den 200 Euro.
Mit dem Gerät kannst Du erfolgreich einen Blick auf Sonne (mit Filter), Mond, die großen Planeten, Doppelsterne und viele Sternhaufen werfen, auch die Messier-Objekte sind in Reichweite - wobei Galaxien nicht viel hergeben, aber das tun sie im ebenfalls empfohlenen ED80/600 auch nicht. Und Mars bleibt auch bei 14 Zoll Öffnung eine unscharfe Scheibe mit ein paar hellen und dunklen Flecken... Bis 90x kannst Du mit dem AZ70 jedenfalls recht gut beobachten.

Meiner Meinung ist das ein durchaus brauchbares Gerät für den Einstieg, das einem nicht den Spaß an der Astronomie nimmt.

Wobei natürlich klar ist: Das Teleskop-Set kostet weniger als mein billigstes Okular, von daher sind ein paar Abstriche zu machen. Meine Kritikpunkte wären:
- Niedriges Stativ, daher kann nicht im Stehen beobachtet werden (beim Dobson aber auch nicht)
- Leuchtpunktsucher ist ziemlich hell und nicht dimmbar
- 10mm-Okular hat sehr kleines Gesichtsfeld (kann aber ersetzt werden)
- Beobachten und Aufsuchen im Zenit ist knifflig, da das Teleskop (wie ein Dobson) azimutal montiert ist - man kriecht auf dem Boden rum
- Amici-Prisma für aufrechtes Bild - für den Einstieg nicht schlecht, aber es kann bei höherer Vergrößerung zu Qualitätseinbußen führen. Allerdings kannst Du mit dem Teleskop eh nur 100-140x vergrößern, mehr bringt nichts. Solange es azimutal montiert ist, sind die 90x des beiliegenden 10mm-Okulars eine gute Grenze, bei der auch das Prisma nicht stört. Auch das Prisma kann bei Bedarf später ersetzt werden.

Dafür musst Du aber nur Teleskoptubus, Stativ mit Montierung und einen kleinen Koffer mit Okularen, Sternkarte und Rotlicht (letztere beide kosten extra, sind aber unbedingt nötig) tragen und kannst bis 90 oder 100facher Vergrößerung recht gut beobachten.

Der 90mm-Refraktor, den Du zuerst ausgesucht hast, dürfte in der Tat schon spürbar Farbfehler zeigen, außerdem ist er schwerer - keine Ahnung, wie gut die Montierung das noch trägt.

Wenn Dir die Beobachtung zusagt und dich der Astro-Virus packt, kannst Du das Teleskop später dank Prismenschiene dann auf eine parallaktische Montierung schnallen, die Du am besten gleich so groß dimensionierst, dass sie irgendwann auch ein größeres Teleskop trägt. Für den Anfang und den Budget wäre das meiner Meinung nach eine sinnvolle Alternative. Damit sind zwar keine Wunder zu erwarten, aber das Teleskop ist in der Leistungsklasse alter Schulfernrohre und zur Abwechslung mal kein Aussteigerteleskop, auch wenn es natürlich keine Wunder vollbringen kann. Aber um ins Hobby reinzuschnuppern, ist das Gerät nicht schlecht, und danach kann man was größeres, teureres kaufen, ohne die Zeit mit dem und das Geld für den AZ70 wirklich zu bereuen.

Aber das gilt wie gesagt nur für die azimutal montierte Variante. Parallaktisch montiert kriegst Du in der Preisklasse unter 200 Euro meines Wissens nach nichts, was halbwegs stabil ist. So bei 400-500 Euro geht's los (zuzüglich weitere Okulare etc), wenn Du was stabiles willst und vorerst auf einen Nachführmotor verzichten kannst. Die Alternative wäre ein Dobson-Set, das mit Okularen aber auch schon einiges mehr kostet als 200 Euro.

Gruß,
Alex
 
Ja... ein grosser Newton waere natuerlich was schoenes.
Ich wohne in Rüsselsheim. Es gibt hier einen AstroVerein ( http://www.sternfreunde-ruesselsheim.de/ ). Das Verein liegt aber etwas abgelegen dh. es faehrt kein Bus dorthin. Warscheinlich haetten die mir zeigen koennen wie man Newtons justiert doch ich muesste erstmal dort, mit dem Fahrrad, mit dem Geraet hinkommen. Ausser einer von denen haette ein Newton dabei und ware bereit, das Justieren an seinem Geraet, es mir bei zu bringen. Aber vielleicht muesste ich erstmal dem Club beitreten und Mitgliegsgebuehren bezahlen. Sonst koennte ja jeder kommen :)
Meine Mutti lebt in Undenheim. Ich muesste bis dorthin also auch 2 mal umsteigen (Bus-Zug-Bus).
Daher ^^ mein Problem mit dem Transport und Justierug.

Dioch ich glaube ich werde mich mit dem Verein in Verbindung setzen und mich erstmal erkuendingen. Wenns klappt werde ich mich fuer den Omegon Newton 150/750 EQ-3 entscheiden. Wenns nicht klappt dann entscheide ich mich dann doch fuer den Celestron Refraktor 90/1000mm.

Ich habe gestern den Frankfurt von Konstabler bis HBf zu Fuss auf der Suche nach einem Teleskopladen abgeklappert und habe keins gefunden :(
Kennt jemand einen Teleskopladen im RM Gebiet wo man die grossen Teleskope auch anfassen kann?
 
Zitat:
>>wobei Galaxien nicht viel hergeben, aber das tun sie im ebenfalls empfohlenen ED80/600 auch nicht<<

Hat hier einer den ED80 für Deep Sky empfohlen? ?)

Zitat:
>>das Teleskop ist in der Leistungsklasse alter Schulfernrohre <<

Klaro. Tausche Telementor gegen Astromaster! :/

Zitat:
>>Die Alternative wäre ein Dobson-Set<<

Jo! Der Planetenspezialist. :super:

Gute Nacht!
Micha


Ps. @dzeri:

Genau, setz Dich mit dem Verein in Verbindung und frag wann Du vorbeikommen kannst und welches Anliegen Du hast. Ich bin sicher, das sie Dich kostenlos informieren werden! :/ Normalerweise sind Sterngucker nette Leute. Und frage gleich (Telefon) ob und wann Du ihre Teleskope mal "begutachten" kannst. Deine jetzige Auswahl scheint mir transportmäßig etwas problematisch. Den 130/650 Newton, den auch Günther vorgeschlagen hat, kann ich auch nur empfehlen. Er bedarf etwas mehr “Zuwendung” als ein Refraktor aber da gewöhnt man sich schnell dran. Oder, spare noch etwas.

VG,
Micha
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Ich habe gestern den Frankfurt von Konstabler bis HBf zu Fuss auf der Suche nach einem Teleskopladen abgeklappert und habe keins gefunden \:\(
Kennt jemand einen Teleskopladen im RM Gebiet wo man die grossen Teleskope auch anfassen kann?

ja den Gio gibt es:

http://www.tele-optic-tecnica.de/

Sernfreunde Rüsselsheim klingt doch schon klasse, da findet auch mehrmals im Jahr das HaTr statt :) In jedem Fall wird man dir da helfen können und nur wg. Justage würd ich den Griff ins.. äh ich meine zum 90/1000 nicht tun, wenn's dort nicht klappt, im Rhein Main Gebiet gibts Astronomen zu Hauf (!) im Notfall fahr ich runter ;) Aber es gibt sicher ein Dutzend kompetente Leute die im 20km Umkreis wohnen.

Grüße Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo noch Namensloser,

Aber vielleicht muesste ich erstmal dem Club beitreten und Mitgliegsgebuehren bezahlen. Sonst koennte ja jeder kommen
Wenn die Kollegen von dem Club dir keine Hilfe geben weil du kein Mitglied bist da wäre das traurig, kann ich mir nicht vorstellen.

Denke eher das gern einer der Jungs mal mit zu dir fahren würde um dir an deinem neuen Gerät (wenn du dann mal eines hast) zu zeigen wie man es justiert bzw. es dir auch erst mal richtig einstellt.

Aber bevor du dir was kaufst- fahr hin, ob mit Fahrrad oder Bus- egal. Es sind bestimmt irgendwelche Geräte da die du ansehen kannst und wo du dir auch ein Bild machen kannst wie groß und schwer das eine oder andere Teil ist.

Gruß
Stefan
 
Hi Dzeri,

nimm Kontakt zu dem Verein auf, telefonisch, per Mail, irgendwie.
Tu das BEVOR Du Dir irgend ein Teleskop zulegst.
Ha...sehe gerade, dass da z.B. unser User Dietmar dabei sein sollte.
Nun wette ich...."da werden sie geholfen"! :super:

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zitat von Sven_Wienstein:
Du verstehst mich glaube ich nicht. Ich will es nicht gleich zum Hobby machen. Ich will mich nur ab und zu mal mit dem Teleskop kurz auf den Balkon stellen oder 1-2 Stunden bei der Mutti im Garten verbringen. Dabei Sternenhimmel kennenlernen und den einen oder anderen Planeten finden und beobachten und in der Zeit dann vielleicht mehr Geld fuer besseres Ding ansammeln. Also nicht gleich neue Galaxien entdecken oder so.
Schade das es niergends Video ueber Newtonts Justierungen zum Download oder bei Youtube zum anschauen gibt.
 
Moin

200,- Euro Budget, transportabel (ohne Auto), inkl. Tasche, das ganze zum ausprobieren obs überhaupt gefällt... Maksutov 90/1250
Dazu fürs erste ein Fotostativ mit Stativkopf (event. beides schon vorhanden).

Der MAK lässt sich auch sehr gut als Spektiv für Tagesbeobachtungen nutzen. Für das restliche Geld holst dir noch einen Himmelführer und du bist für den Anfang gut ausgestattet.

cu
Frank



 
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