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Korsika09

Neues Mitglied
hi leute

da mich astronomie immer begeistert hat möchte ich mir teleskop zulegen bin aber neuling was auswahl des teleskop betrifft
vielleccht könnt ihr mir dabei helfen
noch ein ander thema.
wenn ich in forum die beträge lesen kommen mir
etliche fremdwörter rund um astronomie und teleskop(Okular,3 Zöller,Sphärische Aberration,114/900mm u.s.w).
Gibt es irdentwo so art erklärungen für die ganze thematik.
für jeder hilfe währe ich dankbar

Korsika09

 
Hallo Korsika09,

schön, daß Du Dich jetzt mit diesem tollen Hobby angesteckt hast. ;-)

Hier ein paar Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
http://www.teleskop-service.de/Astropraxis/
http://www.astronomie.de/bibliothek/lexikon/index.htm
http://lexikon.astronomie.info/

Besonders die Wikipedia hilft sehr. Der Teleskop-Service ist zwar das Projekt eines Händlers, aber dennoch (oder gerade deswegen) sehr einsteigerbezogen. Findest Du ein Stichwort nicht, versuche es mit einem übergeordneten Begriff.

Die Suchbegriffe "Okular" und "spärische Aberration" sind direkt auf der Wikipedia zu finden, bei "3 Zöller" hilft die Aufteilung in "3" und "Zoll" - das Teleskop hat halt eine Öffnung von drei Zoll, also 3*25,4 mm. Die Angabe 114/900 nennt Öffnung und Brennweite, jeweils in mm. Das angegebene Instrument ist übrigens ein häufig benutztes Spiegelteleskop nach Newton.


Sternfreundliche Grüße sendet

fquadrat
 
Vielen dank an Chris und Fquadrat
ich sehe habe noch viel zu lesen und viel lernen
aber es loht sich
nochmals vielen dank für eure tips und beträge
 
Hi!

Bitte, gern geschehen. Falls Fragen sind, die anders nicht oder nicht gut beantwortet werden, kannst Du Dich natürlich gerne ans Forum wenden. Eine gewisse Hilfe sind auch Bücher, z.B. der "dtv Atlas Astronomie" oder das "Handbuch für Sternfreunde". Letzteres kostete mal viel Geld, wird aber seit einigen Jahren zu einem bezahlbaren Preis angeboten.


Sternfreundliche Grüße

fquadrat
 
Fairerweise muß man sagen das das "Handbuch für Sternfreunde" mittlerweile stark veraltet ist, auch wenns immer noch gut ist. Eine aktuelle Ausgabe gibts englischsprachig unter dem Titel "Handbook of practical Astronomy"

CS Christoph
 
Danke für den Hinweis. Mir war zwar klar, daß das Buch nicht mehr neu ist, aber der englischsprachige Nachfolger war mir nicht bekannt.


Einen klaren Himmel wünscht

fquadrat
 
äh CS Christoph

lieber den veralteten deutsche ausgabe weil mein englisch ist milde ausgedrückt grotten schlecht.

danke

Korsika09
 
Hi leute

da hätte ich doch ein frage
nähmlich was für ein gerät soll ich mir jetzt
anschaffen bei der fülle von angeboten
weis ich echt nicht was für ein gerät für so ein totale neuling wie ich in frage kommen kann.

ich bin schlicht und einfach überfordet

gruss

Korsika09
 
Hi Korsika09,

dann müssen wir mal die Randbedingungen klären:

- was willst du ausgeben?
- wo willst du beobachten (Balkon, Stadt, Land)?
- mußt du das Gerät transportieren?
- was willst du beobachten (DeepSky, Planeten, Mond, alles)?

Bitte auch bedenken: zum Teleskop + Okulare brauchst du auch noch Zubehör, wie Rotlichtlampe (Fahrradrücklicht), Sternkarten (gibt's kostenlos im Internet), einen brauchbaren Sucher (Telrad, o.ä.) ...

Viele Grüße
Chris
 
Hi cris

erstmal wow dann eine nach der anderen

- was willst du ausgeben? 200-300 €
- wo willst du beobachten (Balkon, Stadt, Land)?
Balkon, Stadt Schulhof
- mußt du das Gerät transportieren?
ja tranport möglichkeit sollte vorhanden sein
- was willst du beobachten (DeepSky, Planeten, Mond, alles)?
zuerst Planeten und mond um einzulernen dann später deepsky
zubehör kann je nach bedarf beschaft werden

so ich habe ich konnte dir ne brauchbare antwort liefern
und danke für dein antwort

mfg Korsika09
 
Hi!

Das klingt nach einem eher universellen Instrument. Kurzbrennweitige Newtons fallen heraus, aber IMHO auch fast alle Refraktoren. Warum letztere? Langbrennweitige sind kaum transportabel und wenig planetengeeignet, "kurz"brennweitige sind entweder teuer oder kaum planetengeeignet, und große Öffnungen für Deep-Sky werden schon montierungsmäßig zum Problem. Ebenfalls fallen Maksutov-Cassegrains heraus, weil lange Brennweiten wenig praktisch für DS sind. Maksutov-Newtons und SCs sind zu teuer.

Was bleibt, sind eher langsame Newtons (Öffnungsverhältnis 1:8) und vielleicht noch ein 90-mm-Refraktor. Letzterer ist aber für DS-Objekte eher eine Notlösung.

Mein Vorschlag wäre ein 130/900er Newton auf parallaktischer Montierung, z.B. einer EQ3 oder SkyView. Zur Zeit bekommt man letztere für unter 100 Euro, und damit wäre die Kombination unter den 300 Euronen, die Dein Limit sind. Etwas Platz für ein paar Okulare bleibt auch. Mit einem 114/900er Newton wäre außer der SkyView auch die billigere Astro3 möglich. Die ist zwar nicht unendlich stabil, sie reicht aber. Fertige Pakete dieser Art sind recht preisgünstig.

Die Kombination von 130/900er mit der EQ2 kommt mir zu wackelig vor, während der 114/900er so eben noch klappen könnte. Der 130/650 ist IMHO für einen Anfänger zu justieranfällig und benötigt kurzbrennweitige Okulare. Ein 114/900er begnügt sich durchaus mit einem 4-mm-Plössl oder 5-mm-Ortho, hat aber bei großen Austrittspupillen das Nachsehen, da ein 40-mm-Plössl eher einen Röhrenblick liefert und nicht über 5 mm AP kommt. Großflächige Deep-Sky-Objekte fallen bei 900 mm Brennweite und 1,25-Zoll-Auszug ebenfalls weg, weil ihr reelles Bild oft nicht in die Feldblende bzw. Fassung paßt.

Überhaupt kannst Du erst einmal ein kleineres Teleskop anschaffen und im Laufe der Zeit mit Okularen usw. ergänzen. Sind die von ordentlicher Qualität, was durchaus nicht teuer bedeuten muß, kannst Du sie meist an den nächsten Teleskopen weiterverwenden.

Eine Alternative zum Mehrzweckteleskop ist die Kombination aus zwei Spezialisten. Ein Refraktor, Maksutov-Cassegrain oder langsamer Newton bedient Planeten und sowie kleine Deep-Sky-Objekte, die großflächigen DS-Teile werden von einem kurzbrennweitigen Newton oder Achromaten erfaßt.

Mich hat lange Zeit ein 114/900er auf Pseudo-Astro3 begleitet. Er ist optisch gut, mechanisch aber weit unter dem, was man in dieser Preisklasse (<150 Euro) bekommen kann. Einige Modifikationen haben das Instrument inzwischen deutlich brauchbarer gemacht. Als Hauptinstrument arbeitet seit letztem Jahr ein 150/1200er Newton auf EQ5 mit Polsucher und Motorisierung. Das Teil ist so weder für 300 Euro zu bekommen noch ohne Auto mehr als ein paar Meter zu transportieren, bietet dafür allerdings eine gute optische Leistung und ordentliche Stabilität. Ein 150/1000er hätte es auch getan, nur wäre für maximale Vergrößerung der Kauf eines 3,2-mm-Okulars nötig gewesen, was etwa 60 Euro kosten würde.

Falls Du nun wegen der Planeten dennoch einen Refraktor bevorzugst, wären 90 bis 100 mm Öffnung ratsam, aber fast nur letzterer ist AFAIK mit 2"-Auszug erhältlich, den man für langbrennweitige Okulare benötigt, um bei ausgedehnten DS-Objekten noch ordentlich Austrittspupille zu bekommen. Hier wäre ein Refraktor mit 2"-Auszug, den man als Paket mit Montierung vielleicht noch für unter 300 Euro bekommt: 102/1000er Achromat von Skywatcher oder Celestron auf GSO SkyView oder Skywatcher EQ3-2.


HTH

fquadrat
 
Hallo fquardat,

öhm langbrennweitige Refraktoren sind wenig planetengeeignet? Hmm wofür werden die denn dann hergenommen?

Kurzbrennweitige sind für foto/Widefield, aber die Paradedisziplin langbrennweitiger Fraunhofer sind Planeten.

Maks grundsätzlich auszuklammern halte ich auch für etwas pauschalisiert, war doch der Mak mit moderatem Öffnungsverhältnis lange Zeit das Gerät, was der eierlegenden Wollmilchsau am nächsten kam.

Zu Deinen Empfehlungen:
Warum eine parallaktische Montierung? Ne gute Azimutale oder gar ein Dobson tut es doch auch.
MIt einer parallaktischen muss man sich erstmal auseinandersetzen, bevor man sie nutzt und transportabler sind AZ/Dobs allemal, als ne parallaktische und Teleskop :-).

Gute 80er Refraktoren mit 2" Auszug gibt es zu Hauf.

Z.B. den Skywatcher ED80, gebraucht vermutlich in einer Preisregion, die unser Neuling zu stemmen in der Lage wäre.

Die Austrittspupille (AP=Objektivdurchmesser/Vergößerung, Vergrößerung=Objektivbrennweite/Okularbrennweite) hat nichts mit dem Okulardurchmesser zu tun, hier geht es schlicht um das Gesichtsfeld.

Ich würde die Standardempfehlung geben:
Vor dem Kauf Kontakt mit Sternfreunden der Region aufnehmen und selber durch verschiedene Geräte schauen - evtl. noch ein bisschen Geld sparen und dann in ein Gerät investieren, was zu mir passt.

Das kann ein kurzbrennweitiger ED/APO sein (wegen des geilen Anblicks und weil man nicht justieren kann/will)
Das kann ein Newton sein (der ja auch justiert werden will), wegen der ultimativen Deepsky-tauglichkeit.
Als Dobson, weil unproblematische Montierung und einfach nur nachschubsen, auf ner parallaktischen, wenn man fotografieren möchte, ansonsten ist ne parallaktische Monti rausgeschmissenes Geld, aber für Fotografie muss es dann bitteschön schone ne richtige parallaktische sen, kein 2,50 Angebot mit Wackelstativ.
Oder ein MAK (kein Farbwerfer an Planeten, bedingt Deeppskytauglich, transportabel, Justagestabil) sein


CS
Carsten


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Weazle!

Zitat von Weazle:
Hallo fquardat,

öhm langbrennweitige Refraktoren sind wenig planetengeeignet? Hmm wofür werden die denn dann hergenommen?

Für Copy&Paste-Errors <schäm>. In meinem Beitrag stehen sollte eigentlich "deep-sky-geeignet" ...

Maks grundsätzlich auszuklammern halte ich auch für etwas pauschalisiert, war doch der Mak mit moderatem Öffnungsverhältnis lange Zeit das Gerät, was der eierlegenden Wollmilchsau am nächsten kam.

Zeige mir einen Mak mit moderatem Öffnungsverhältnis, der in der angegebenen Preisspanne liegt und brauchbar viel Öffnung mit sich bringt. Die meisten Maks sind Gregory-Maksutov-Cassegrains, und die brauchen für ein brauchbares Öffnungsverhältnis (1:8) asphärische Flächen, die sie aber normalerweise nicht bekommen.

Zu Deinen Empfehlungen: Warum eine parallaktische Montierung? Ne gute Azimutale oder gar ein Dobson tut es doch auch.

Bei Planeten würde ich hohe Vergrößerungen annehmen, und da ist die parallaktische angenehmer, weil man sich maximal auf das Bewegen einer Achse konzentrieren muß, nicht auf das von zweien.

MIt einer parallaktischen muss man sich erstmal auseinandersetzen, bevor man sie nutzt

So kompliziert ist das wirklich nicht.

und transportabler sind AZ/Dobs allemal, als ne parallaktische und Teleskop :-).

ACK - allerdings ist ein NGT 12.5 kaum weniger transportabel als ein normaler Dobson gleicher Größe.

Gute 80er Refraktoren mit 2" Auszug gibt es zu Hauf.

Z.B. den Skywatcher ED80, gebraucht vermutlich in einer Preisregion, die unser Neuling zu stemmen in der Lage wäre.

Schön wäre es ja ... :-(

Die Austrittspupille (AP=Objektivdurchmesser/Vergößerung, Vergrößerung=Objektivbrennweite/Okularbrennweite) hat nichts mit dem Okulardurchmesser zu tun, hier geht es schlicht um das Gesichtsfeld.

Für ein großes wahres Gesichtsfeld braucht man ein großes scheinbares und eine kleine Vergrößerung - das bedeutet eine große Gesichtsfeldblende und eine lange Brennweite des Okulars. Auf eine große AP läuft das dann automatisch hinaus.

Hinzu kommt, daß viele ausgedehnte Objekte, die ein großes Gesichtsfeld fordern, eine eher kleine Flächenhelligkeit haben, und da wird die AP wieder zu einem wichtigen Thema.

Ich würde die Standardempfehlung geben:
Vor dem Kauf Kontakt mit Sternfreunden der Region aufnehmen und selber durch verschiedene Geräte schauen - evtl. noch ein bisschen Geld sparen und dann in ein Gerät investieren, was zu mir passt.

Full ACK

Das kann ein kurzbrennweitiger ED/APO sein (wegen des geilen Anblicks und weil man nicht justieren kann/will)

Selbst gebraucht und ohne Montierung teuer.

Das kann ein Newton sein (der ja auch justiert werden will), wegen der ultimativen Deepsky-tauglichkeit.

Langbrennweitig nicht mehr ultimativ, dafür aber gut am Planeten. Mein 114/900er ist übrigens so dämlich gebaut, daß man ihn kaum justieren kann, aber zum Glück braucht man das auch nur selten.

Als Dobson, weil unproblematische Montierung und einfach nur nachschubsen, auf ner parallaktischen, wenn man fotografieren möchte, ansonsten ist ne parallaktische Monti rausgeschmissenes Geld, aber für Fotografie muss es dann bitteschön schone ne richtige parallaktische sen, kein 2,50 Angebot mit Wackelstativ.

Am Planeten bei >150facher Vergrößerung stelle ich mir einen Dobson weniger nett vor. Mein 150/1200er Newton darf durchaus 240fach vergrößern, und da bin ich für eine Nachführung dankbar. Der mächtige Hebelarm ist aber selbst für die EQ5 beim Scharfstellen bereits mit merklichem Zittern verbunden.

Oder ein MAK (kein Farbwerfer an Planeten, bedingt Deeppskytauglich, transportabel, Justagestabil)

Die sind aber (außer russischen Spiegelteles) sehr langbrennweitig oder sehr teuer.

Verstehe mich bitte nicht falsch - ein langbrennweitiger AC-Refraktor ist ein tolles Gerät, einen 80er ED hätte ich mir gerne zugelegt, und ein 90/1250er Mak befindet sich seit weniger als zwei Wochen in meinem Besitz, aber das sind entweder wenig transportable, teuere oder aus verschiedenen Gründen für DS wenig geeignete Instrumente.

Als Mehrzweck-Reiseinstrument würde ich einen ED mit 80 bis 90 mm Öffnung vorschlagen, sofern man noch kein anderes Teleskop hat und bereit ist, das Geld für so einen Refraktor und eine passende Montierung auszugeben. Wer mehr Öffnung braucht und den Kauf teurer Okulare fest eingeplant hat, könnte auch den Skywatcher 114/500 Parabol auf EQ2 nehmen, der aber anscheinend nur neu zu bekommen ist - die Besitzer können sich wohl nicht von ihm trennen. Wer hauptsächlich DS beobachten will, könnte sich aber tatsächlich den von Darth_Vader vorgeschlagenen 130/650er Heritage kaufen, oder für viel Geld den Achtzöller von Hofheim Instruments.


Einen klaren Himmel wünscht

fquadrat
 
hi leute

erst einmal vielen dank für eure beträge

so wie ich gelesen und verstanden habe ist ein experten "streit" unter euch ausgebrochen:-).
Mal im ernst ich brauce min 1 woche durch euren beträgen
durch zulesen und vor allem zu verstehen was alles so gemeint ist.
Grundsätzlich werden ich bis nächste woche mit vernüftig gebrauchten und billige teleskope anfangen. Und zwar
mit einen Linsenteleskop und mit einen Spiegelteleskop
mitllerweile habe ich ne menge sachen im internet gelesen aber lesen alleine hilft mir da nicht viel.
Ergo ausprobieren damit ich weis von was ihr so redet/schreibt
Und wenn ich weis was ich will dann glaube ich werde ich mehr geld zuverfügung stellen müssen als nur 200-300 euro
Das heist für mich durhc die materlial durch arbeiten wissen
an eignen die unterschiedlichen teleskope ausprobieren
und was richtiges kaufen.
Denke das es richtige weg wäre für mich nätürlich

grüsse aus Pforzheim

Korsika09
 
Hallo,

um es ganz einfach auszudrücken: Alle deine Anforderungen sind nicht unter einen Hut zu bekommen :)

Deepskyfähigkeit lässt sich nicht nachrüsten, aber vom Balkon und Hof aus ist das ohnehin kein Ziel, dass dir von dort viel Spass machen wird.

Bevor ich jetzt hier zu irgendwelchen Lösungen rate (jedes Teleskop das hier angesprochen wurde hat auch seine Nachteile) würde ich dir eher ans Herz legen, dir Kontakt zu anderen Sternfreunden in deiner Stadt/Umgebung aufzubauen und dich da vor Ort zu informieren und die Geräte mal live zu betätscheln ;)

Dobson: An sich das Allroundgerät aber vom Balkon fast ein Nogo

Refraktor: Per se, entweder klobig und nicht optimal für Planeten (im Vergleich zu leichter zu montierenden und grösseren Newtons der selben Preisklasse) oder kurz und für ernsthafte Planetenbeobachtungen jenseits der 200x nicht geeignet.

Maksutov/Cassegrain: Würde sich dem Balkon entgegenkommen und auch noch transportabel, aber eine wahre Sackgasse was die Beobachtungsziele angeht, Mond und Planeten werden im Rahmen der Öffnung ganz gut gehen.

Suche Kontakt und schau dir verschiedene Typen live an :)

CS Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo fhochzwei :-),

das mit dem moderaten Öffnungsverhältnissen ist sicher relativ, als Besitzer eines f/15 Maks, den ich gelegentlich auf Deepsky Objekte (Orion, M13, etc.) loslasse, wäre ein f/10 oder f/12 aus meiner Sicht moderat und mit 2" Anschluss für sehr viele weitere Deepsky Objekte aus meiner sicht sehr gut geeignet.

Wie gesagt, ein Generalist kann in Einzeldisziplinen einen Spezialisten in der Regel nicht erreichen.

Meinen 80/600 er Apo habe ich der Ästhetik wegen (gleich 2x)

1x die Ästhetik des Gerätes an Sich (da schaut mer genauso gerne drauf wie durch)
1x wegen der Asthetik beim Durchblick (manchmal ist weniger evtl. auch mehr)

Sicher bleibt einem dann die Spucke weg, wenn mer sich das Gleiche Deepsky-Objekt in einem 10" Dobson der vermutlich weniger gekostet hat, ansieht.

Und da ich grundsätzlich faul bin, findet der kleine Appo den Weg auf die Terasse häufiger, als der Mak, der auch noch auskühlen muss.

Zum Thema Okulare, Du hattest geschrieben, dass 2" für die AP entscheidend ist, das stimmt aber eigentlich nur indirekt (40mm Okulare gibt's auch in 1,25" ;)

Es liegt dann im Endeffekt an der Brennweite Deines Gerätes, des Okulares und der Objektivöffnung, welche AP Du erreichst.

Aber im Endeffekt hast Du ja recht, sofern auch das GF zählt, was bei Deepsky ja der Fall ist, spielt das sicherlich eine Rolle.

Hier sollte dann aber evtl. auch gleich auf Blendrohre in Maks und Fangspiegel in Newtons eingegangen werden, denn "hinten" 2" wenn es "vorne" nicht ausgeleuchtet wird (ok. beim Newton vorne/vorne ;-) bringt auch nix.

Beim 80er ED, der ja momentan neu für kanpp über 300 verkauft wird, hatte ich mich auf Gebrauchtpreise bezogen (wenn dann natürlich ne Parallaktische dazukommt, wird's eng), mit MInimalstartzubehör sollte es gehen, aber ich habe halt bei Astroausrüstung die Erfahrung gemacht billich is teuer, weil dann nochmal teuer nachgekauft wird, wenn mer mit dem Ramsch net zufrieden ist ;).

Zum Thema parallaktisch versus Dobson/azimutal - da gehen die Meinungen auseinander und ans Dobsschubsen kann mer sich gewöhnen, daher mein Rat, der von Dir ein full ack bekam, Kontakt aufnehmen und durchschauen, da können wir uns die Finger wundtippen, eine Nacht mit mehreren Geräten können wir net ersetzen.
SIcher ist es mit der parallakt. nicht kompliziert, wenn mer es denn raushat (sowas kann mer sich dann auch bei dem Termin zeigen lassen)

CS

Carsten

 
Hi Weazle (ohne Cat davor)!

Zitat von Weazle:
als Besitzer eines f/15 Maks, den ich gelegentlich auf Deepsky Objekte (Orion, M13, etc.) loslasse, wäre ein f/10 oder f/12 aus meiner Sicht moderat

Alles ist relativ, aber sowas wie M 31 dürfte Dir wenig Spaß machen, oder? Ab 1990 habe ich an einer Sternwarte beobachtet, die mit einem 102/1500er Fraunhofer und einem 300/6000er Cassegrain ausgestattet war. Letzterer konnte aber relativ leicht zu einem Newton mit weniger als 1500 mm Brennweite umgerüstet werden, anfänglich allerdings nur mit 31-mm-Auszug. Ein paar Jahre später gab es eine Hardwareänderung mit Fangspiegelschlitten und 2"-Feathertouch, aber seitdem gibt es Probleme mit der Bildqualität und dem Cassegrain.

Meinen 80/600 er Apo habe ich der Ästhetik wegen (gleich 2x)

Glaube ich Dir sofort - einige ED-Apos sehen toll aus, und fast alle haben eine hohe Bildqualität.

Und da ich grundsätzlich faul bin, findet der kleine Appo den Weg auf die Terasse häufiger, als der Mak, der auch noch auskühlen muss.

Der Effekt ist bekannt. Meinen 114/900er Newton packe ich mir auf die Schulter, latsche fünf Minuten, stelle auf und beobachte los. Das Teil braucht nicht lange zum Auskühlen. Der 150/1200er Newton muß in Einzelteilen (schwere Montierung) herangeschafft werden, weiter als zur Terrasse geht nur mit Auto, und Auskühlen dauert zwei Stunden.

Zum Thema Okulare, Du hattest geschrieben, dass 2" für die AP entscheidend ist, das stimmt aber eigentlich nur indirekt (40mm Okulare gibt's auch in 1,25" ;)

Habe ich. Ich hatte sogar bis 1990 eines in 24,5-mm! Das war eher ein Röhrchenblick als ein Röhrenblick ...

Es liegt dann im Endeffekt an der Brennweite Deines Gerätes, des Okulares und der Objektivöffnung, welche AP Du erreichst.

Und hohe Gerätebrennweiten bei kleinen Öffnungen erfordern eben langbrennweitige Okulare. 1,25" ist bis gut 30 mm noch mit 50° scheinbarem Gesichtsfeld zu bekommen und bis 40 mm erhältlich, aber darüber wird es Zeit für 2"-Teile.

Schnelle Teleskope dagegen ermöglichen auch große APs und Gesichtsfelder mit 1,25"-Okularen. 35-mm-Plössl am NGT 12,5 auf Wiese bei Kuhkaff, Teleskop zielt auf Markarians Galaxienkette - das Leben kann so schön sein! :-) Schade nur, daß kein 2"-Weitwinkelokular mit einer ähnlichen Brennweite zur Verfügung stand. :-(

Hier sollte dann aber evtl. auch gleich auf Blendrohre in Maks und Fangspiegel in Newtons eingegangen werden, denn "hinten" 2" wenn es "vorne" nicht ausgeleuchtet wird (ok. beim Newton vorne/vorne ;-) bringt auch nix.

Und Durchlässe von 17 mm nahe dem Cassegrainfokus verbessern die Situation nicht wirklich ...

ich habe halt bei Astroausrüstung die Erfahrung gemacht billich is teuer, weil dann nochmal teuer nachgekauft wird, wenn mer mit dem Ramsch net zufrieden ist ;).

Wirkliches Nachkaufen war nur beim Pluto/S (Spontankauf) nötig, der war indiskutabel, da mit Astigmatismus. Die sechs Okulare, die danach angeschafft wurden, haben nie mehr als 20 Euro gekostet und haben sich an allen möglichen anderen Teleskopen bewährt. Für den kurz darauf zur Bildverbesserung angeschafften 114/900er war nur ein 40-mm-Plössl eine IMHO nicht zu umgehende Investition von 25 Euro. Die Reihe liegt nun bei 4, 6,5, 9, 12,5, 17, 25 und 40 mm und deckt alle Vergrößerungen ab, die man an einem 1:8er Teleskop mit 1,25"-Auszug sinnvoll erreichen kann.

Danach kamen noch ein paar Okulare hinzu: ein 5-mm-Vixen-Ortho für Planeten (besserer Einblick als das 4er), ein 20-mm-70°-Weitwinkel für moderaten Spacewalkeffekt, ein 7-21-mm-Zoom, um den Wolken ein Schnippchen zu schlagen, und ein 11-mm-80°-Weitwinkel, weil das 20er Lust auf mehr gemacht hat. ;-)

eine Nacht mit mehreren Geräten können wir net ersetzen.

Wieder full ACK ... ;-)


Grüße aus der Hochnebelkammer

fquadrat
 
Hey, F^2


Deine Beiträge zu lesen macht mir recht viel Mühe...
Die dauernde zitierei ist sehr anstrengend zu verfolgen und ich bin durchaus in der Lage mich daran zu erinnern, was der Vorschreiber anzubringen hatte.

Im Deutschen heisst es übrigens "Volle Zustimmung"
FullACK zu Hause soviel Du willst - hier ist´s affig...

Gruß und Duden für alle

Der Jan




 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Blinddarm1,

mag sein, daß Du Dich daran erinnerst, was ein Vorschreiber anzubringen hatte, es ist aber schwierig, immer herauszufinden, auf welche Textstellen sich die neuen Passagen jeweils beziehen.

"Full ACK" ist auch im Deutschen geläufig, sofern es um Foren und Newsgroups geht - das Internet ist halt eine amerikanische Entwicklung. Viel störender finde ich die Verwendung englischer Ausdrücke dort, wo es in Deutschland schon seit ewigen Zeiten mit der deutschen Sprache geklappt hat. Der Ersatz lateinischer bzw. griechischer Begriffe oder Schreibweisen durch Anglizismen muß auch nicht sein.


Grüße

fquadrat


PS
Den Duden muß man auch verwenden, sonst nutzt er nicht viel.
 
hallo Blinddarm,

sag mal, bist Du auf Krawall gebürstet?

Wenn Du fullAck als affig empfindest, kannst Du das

entweder
komplett für Dich behalten
oder
demjenigen in einer PM mitteilen.

Es git hier threads, wo sich Leute inhaltlich fetzen, aber wenn Du hier inhaltlich nichts beitragen kannst/willst, warum greifst Du dann jemanden, der konstruktiv diskutiert wegen seinen Zitaten und verwendeten Begriffen an?

Dein Beitrag ist in der Sache aber nunmal sowas von sinnfrei.
Willst Du nur die Anzahl der Beiträge hochbringen?

Dieter Nuhr für alle

Weazle
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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