Hallo Günther,
ja, ich wüßte auch nicht, wofür ich Werkzeug brauche.
Da kommen noch Rändelschrauben an die Halterung.
Nur weil die Teile zusammengeschoben sind, heißt es ja noch langen nicht,
daß sie es verbaut bleiben.
Eine große Rändelmutter siehst Du ja schon: Der Deckel.
Der hat ein Innengewinde mit dem der Fangspiegel in die Passung der Halterung gezogen wird. In der radialen Position kommt dann eine Federdruckschraube. Rastet also genau da ein. Zwischen der eigentlichen Halterung des Fangspiegels und der der Auflage mit den Musterschrauben is ca. 2..3 mm Luft evt. auch weniger. Das reicht Dicke um den Spiegel minimal zu justieren.
Was gegen zwei schräge Platten spricht? Die Last des großen Fangspiegels und dessen Halterung. Das sind schon Lasten und da fange ich nicht auf der letzten
letzten Meile mit Gefummel an. Sicher ist Sicher. Und ich möchte nicht, daß mir die ganze Mimik über die Nacht durch die Spinne schlägt. Nicht bei Langzeitbelichtungen und auch nicht beim Beobachten.
Der vierte Anwendungsbereich ist ja noch nicht erwähnt worden.
Mit einem Laser kann ich die Fangspiegelspinne zentrisch ausrichten. In Richtung OAZ und in Richtung Hauptspiegel.
Von dem Takahashi-Adapter lass dich mal nicht fehlleiten

Der ist nur da drinn, damit die Spinne fürs Foto-Shooting ausbalanciert war. Sonst wäre sie nicht stehen geblieben. Der Adapter ist später nicht drinn. Ist aber 2" also passt rein wie angeboren.
Aber das hatte ich auch vergessen zu erwähnen.
Aber Werkzeug brauche ich nicht bei der Justage. Evtl und wenn überhaupt für eine Zugschraube, denn die Rändelschrauben arbeiten hinter dem Fangspiegel auf Druck.
Aber das behalte ich mir erstmal vor.
Grüße,
Gerrit