Astromax
Aktives Mitglied
Hallo Newtonier,
seit 4 Jahren besitze ich einen 12" GSO Dobson. Zur Justierung des Teils habe ich neben der Anschaffung eines Cheshire und eines Justierlasers in dieser Zeit auch fleißig das Forum konsultiert und bin auf den schon viel zitierten Seiten von Pteng hängen geblieben, weil seine Anleitungen aus meiner Sicht einfach nachvollziehbar und gut strukturiert sind.
Bisher wurde von mir die Justage immer ohne Offset durchgeführt, da der Offset visuell nicht so relevant ist. Ich habe es aber trotz stundenlanger Justierung nie geschafft, "alles schön konzentrisch" zu bekommen.
Rein aus Interesse bin ich dann mal auf die "Offset-Seiten" von Pteng gegangen, habe dort ein wenig rumgestöbert und diesen Artikel von Bryan Greer (auf Englisch) als link gefunden:
http://www.fpi-protostar.com/bgreer/collim.htm
Die Abbildungen im Artikel sind nicht gezeichnet, sondern mit einem "Rendering Programm" erstellt (so eine Art Simulationsprogramm, nehme ich an; Schließt Zeichenfehler aus).
Die für mich ínteressantesten Aussagen des Artikels (bitte auch die Abbildungen ansehen):
1.) Beim Justieren ohne Berücksichtigung des Offsets ist bei perfekter Justage die Reflexion des HS niemals konzentrisch im FS (Trial 1, im Artikel).
2.) Bei Offset (axial und radial) eingstellt ist nun der Hauptspiegel konzentrisch im Fangspiegel, aber die Reflexion des Auges nicht. (Trial 3, im Artikel).
Oder: in keinem Fall, Offset berücksichtigt oder nicht, habe ich "alles" konzentrisch.
Die Abbildung in Trial 1 zeigt einen korrekt justierten Newton ohne Offset. So sah (und sieht) das bei mir immer
aus. Ich habe dies stets für einen Justierfehler gehalten, immer wieder vergeblich versucht, alles "Konzentrisch" zu
bekommen und dies eben auf meine mangelnde Erfahrung zurückgeführt. Aber offensichtlich zeigt dieses Bild eine
"korrekte" Justierung.
Wenn dem so ist, ist dann die rechte Abbildung auf Ptengs Seite (Justage ohne Offset, Schritt 3, Abbildung ganz unten auf der Seite) nicht etwas irreführend?
http://www.pteng.de/astro/justage/justage.htm
Nach dem Artikel von Bryan Greer dürfte es hier keine konzentrischen Abbildungen ergeben, sondern ein Gesamtbild wie in Trial 1?
Für mich würde dies einiges erklären (gute Abbildungsleistung des Geräts trotz "Fehljustage").
Ich habe mir daraufhin mit dieser Hintergrundinfo die einschlägigen threads im Forum auch nochmals durchgelesen. Verbal wird dies in den threads zum Teil auch so beschrieben, aber erst durch dieses bildliche Zusammenfassung hat es bei mir "gefunkt".
Grüße
Max
seit 4 Jahren besitze ich einen 12" GSO Dobson. Zur Justierung des Teils habe ich neben der Anschaffung eines Cheshire und eines Justierlasers in dieser Zeit auch fleißig das Forum konsultiert und bin auf den schon viel zitierten Seiten von Pteng hängen geblieben, weil seine Anleitungen aus meiner Sicht einfach nachvollziehbar und gut strukturiert sind.
Bisher wurde von mir die Justage immer ohne Offset durchgeführt, da der Offset visuell nicht so relevant ist. Ich habe es aber trotz stundenlanger Justierung nie geschafft, "alles schön konzentrisch" zu bekommen.
Rein aus Interesse bin ich dann mal auf die "Offset-Seiten" von Pteng gegangen, habe dort ein wenig rumgestöbert und diesen Artikel von Bryan Greer (auf Englisch) als link gefunden:
http://www.fpi-protostar.com/bgreer/collim.htm
Die Abbildungen im Artikel sind nicht gezeichnet, sondern mit einem "Rendering Programm" erstellt (so eine Art Simulationsprogramm, nehme ich an; Schließt Zeichenfehler aus).
Die für mich ínteressantesten Aussagen des Artikels (bitte auch die Abbildungen ansehen):
1.) Beim Justieren ohne Berücksichtigung des Offsets ist bei perfekter Justage die Reflexion des HS niemals konzentrisch im FS (Trial 1, im Artikel).
2.) Bei Offset (axial und radial) eingstellt ist nun der Hauptspiegel konzentrisch im Fangspiegel, aber die Reflexion des Auges nicht. (Trial 3, im Artikel).
Oder: in keinem Fall, Offset berücksichtigt oder nicht, habe ich "alles" konzentrisch.
Die Abbildung in Trial 1 zeigt einen korrekt justierten Newton ohne Offset. So sah (und sieht) das bei mir immer
aus. Ich habe dies stets für einen Justierfehler gehalten, immer wieder vergeblich versucht, alles "Konzentrisch" zu
bekommen und dies eben auf meine mangelnde Erfahrung zurückgeführt. Aber offensichtlich zeigt dieses Bild eine
"korrekte" Justierung.
Wenn dem so ist, ist dann die rechte Abbildung auf Ptengs Seite (Justage ohne Offset, Schritt 3, Abbildung ganz unten auf der Seite) nicht etwas irreführend?
http://www.pteng.de/astro/justage/justage.htm
Nach dem Artikel von Bryan Greer dürfte es hier keine konzentrischen Abbildungen ergeben, sondern ein Gesamtbild wie in Trial 1?
Für mich würde dies einiges erklären (gute Abbildungsleistung des Geräts trotz "Fehljustage").
Ich habe mir daraufhin mit dieser Hintergrundinfo die einschlägigen threads im Forum auch nochmals durchgelesen. Verbal wird dies in den threads zum Teil auch so beschrieben, aber erst durch dieses bildliche Zusammenfassung hat es bei mir "gefunkt".
Grüße
Max