Newton oder Skywatcher Teleskop ?

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Hallo :)

wie vielleicht noch ein paar von Euch wissen, habe ich vor gut 1-2 Monaten ein Thread eröffnet, wo ich nach einem Einstiegteleskop gefragt habe. Dort bekamm ich zunächst Vorgeschlagen mich an ein Verein,- Sternführung,- Planetarium,- oder Star Night etc zu wenden bzw. zu gehen und die Sternbilder kennen zu lernen.
Dies habe ich jetzt auch getan habe. (Bis auf die Sternbilder, da hab ich noch ein paar Probleme.. lag vielleicht aber auch daran das wir mitte Sommer hatten und es fast immer 40% bewölkung war.)

Dies will ich aber jetzt mit einem neuen Teleskop ändern.

Bei der Sternführung wurden mir die verschiedenen Teleskoparten genannt und habe mir jetzt lange gedanken darüber gemacht, welches ich mir holen möchte.

Ich habe mich für die Spiegelteleskopart entschieden und auch schon zwei gefunden, die für den Einstieg sehr gut sein sollen.

1. GSO 6" F/5 Newton Teleskop auf Skywatcher EQ5 Montierung
http://www.teleskop-express.de/shop...tonian-Telescope-on-Skywatcher-EQ5-mount.html

2. Skywatcher Teleskop N 200/1000 Explorer BD NEQ-5
http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-200-1000-explorer-bd-neq-5/p,14991


Jedoch frage ich mich hierbei, wieso das erste Teleskop mit weniger Öffnung und weniger Brennweite, fast genau so viel kostet wie das mit höhere Öffnung und längerer Brennweite ?

Beim Zubehör wird alles das gleiche geliefert, ist das erste Teleskop vielleicht mehr auf details, schärfe etc gebaut oder woran könnte der unterschied liegen?

Was haltet Ihr den von diesen zwei Teleskopen? Würdet Ihr mir eines von diesen empfehlen oder doch ein anderes ?


Mein Budget sollte aber auf keinen Fall über 500,-€ kommen, das wäre dann doch ein bisschen zu viel..

Ich hoffe Ihr könnt mir nochmals weiterhelfen und bedanke mich für Eure Mühen!! =)



Gruß,
Squall
 
Ich nehme an das Teleskop soll rein visuell genutzt werden? Planeten, DeepSky oder beides wofür soll es eingesetzt werden?
Grundsätzlich sind die Teleskope schonmal garnicht verkehrt. Bedenke, dass du noch ein Satz gescheite Okulare brauchst. Die enthaltenen sind nicht sonderlich empfehlenswert. Muss es unbedingt eine parallaktische Montierung sein? Gerade beim Newton halte ich das für die Beobachtung nicht so geeignet, da sich der OAZ oftmals in blöden Lagen für einen entspannten Einblick befindet. Oftmals muss dann der Tubus in den Schellen gedreht werden.
Ich würde dir ein Newton-Teleskop mit einer Dobson-Montierung empfehlen, hier bekommst du deutlich mehr Optik (Öffnung) und kannst dann gleich mit einer Nummer größer einsteigen, oder das Geld in gute Okulare investieren.
Kommt sowas in Frage?
 
Persönlich halte ich einen 8" f/5 auf einer EQ5 für grenzwertig.
Der Vorteil bei einer parallaktischen Montierung ist, dass die elektrische Nachführung (so eine vorhanden), ein entspanntes Beobachten ermöglicht. Beim Dobson musst Du schubsen (in der Regel - wenn du nicht aufrüstest). Eine parallaktische Montierung kannst Du auch für Astrophotographie aufrüsten und stellt da schon mal einen Einstieg dar. Mit dem Dobson geht das nur sehr eingeschränkt.
Das mit der Tubusrotation finde ich nicht so entscheidend - den Tubus richtig in die Rohrschellen gelegt (OAZ senkrecht wenn Newton auf Polaris zeigt) minimiert die Notwendigkeit der Rotation - bei mir - auf Null (in Kombination mit einem entsprechenden Beobachtungsplan, den man eh immer machen sollte).

Wolfi hat auch einen GSO 6" f/6, den ich als Allrounder auf einer parallaktischen Montierung eher nehmen würde als die beiden von Dir genannten, da der GSO 6" f/5 eher fotografisch ausgelegt ist und der 8" f/5 für die Montierung grenzwertig. Bei f/6 hast Du i.d.R. auch weniger Koma als bei f/5 und die Okularwahl ist etwas entspannter.

Zum Budget: Mit 500.- Euro und einer parallaktsichen Lösung kommst Du nicht weit, weswegen dann wohl eher ein Dobson in Frage kommt (aber behalte dir Geld für WW-Okulare bereit). Vielleicht tuts ja auch ein Heritage 130 für den Anfang - um zu sehen ob es Dir überhaupt gefällt.

Grüße
Matthias
 
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Hi!

Zitat von Squall:
1. GSO 6" F/5 Newton Teleskop auf Skywatcher EQ5 Montierung
http://www.teleskop-express.de/shop...tonian-Telescope-on-Skywatcher-EQ5-mount.html

2. Skywatcher Teleskop N 200/1000 Explorer BD NEQ-5
http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-200-1000-explorer-bd-neq-5/p,14991


Jedoch frage ich mich hierbei, wieso das erste Teleskop mit weniger Öffnung und weniger Brennweite, fast genau so viel kostet wie das mit höhere Öffnung und längerer Brennweite ?
Steht doch bei letzterem: "Heiße Sommeraktion: Dieses Produkt bieten wir vom 1.8. - 30.9.2013 zum Sonderpreis an."

Was haltet Ihr den von diesen zwei Teleskopen? Würdet Ihr mir eines von diesen empfehlen oder doch ein anderes ?
Eine Kombination, die dem ersten entspricht, nutze ich für DS-Beobachtungen. Der Newton ist bei mir halt von Orion (UK). Die Belastbarkeit der Montierung geht für das Teleskop in Ordnung, dennoch kann man den Okularauszug mit Untersetzung schon aus dem Grund empfehlen, daß er Schwingungen verringert. Leider gibt es eine Schwingung durch den Antrieb, aber die sollte bei dem schwereren GSO nicht auftreten. Mit dem 150/1200, welcher die gleiche Masse aufweist, tritt sie nämlich wirklich nicht auf.

Der Achtzöller ist absolut grenzwertig bis überfordernd, wenn man eine NEQ-5 einsetzt.

Ratschläge zum Sechszöller: erstens den vorgeschlagenen längerbrennweitigen in Betracht ziehen und zweitens schon mal an Motorisierung und einen Polsucher denken. Spätestens bei Planeten- und Mondbeobachtungen ist es sehr angenehm, wenn das Objekt im Okular verharrt, ohne daß man sich darum kümmern müßte. Zur Kollimierung wäre ein Laserkollimator sinnvoll.

Grüße

fquadrat
 
Hi Squall,

Dies will ich aber jetzt mit einem neuen Teleskop ändern.

was ist denn aus dem evostar 90 auf az3 geworden? Hast das zurückgeschickt oder verstaubt das jetzt im Keller?

Ich habe mich für die Spiegelteleskopart entschieden und auch schon zwei gefunden, die für den Einstieg sehr gut sein sollen.

1. GSO 6" F/5 Newton Teleskop auf Skywatcher EQ5 Montierung
http://www.teleskop-express.de/shop...tonian-Telescope-on-Skywatcher-EQ5-mount.html

der paßt


dieses Teleskop ist zu schwer, da wackelt alles wie [zensiert]...

Bist Du bei Deiner ersten Teleskop mit dem Sucher klargekommen? Zu so nem "Suchertelesköpchen" gibt es eine Alternative: Nennt sich Telrad.

Da werden rote Kreise auf eine Glasscheibe projiziert, das Bild ist aufrecht und seitenrichtig. Du guckst mit einem Auge durch die Glasscheibe, das andere bleibt offen und guckt an der Scheibe vorbei. So kannst nen sehr großen Himmelsbereich sehen und schwenkst das Teleskop samt Telrad auf einen hellen Stern, den Du in Deiner Sternkarte identifiziert hast. Die roten Kreise vom Telrad findest als schwarze Kreise auf den Aufsuchkarten im Karkoschka. Sehr praktisch für die Orientierung am Himmel. :)
 
Um Verwirrungen vorzubeugen:

Riegel und Leuchtpunktsucher haben nicht die selben Kreise wie ein Telrad!

Die Kreise vom Telrad sind (innen) 0,5 Grad (= Vollmonddurchmesser), 2 Grad (mittlerer Kreis, 4x Vollmond) und 4 Grad (8x Vollmond, äußerster Kreis).

Die Kreise im Karkoschka, Deep Sky Atlas und auch in Guide 8/9 sind genau so groß wie die Kreise vom Telrad. Das erleichtert das Schätzen von Entfernungen am Himmel und damit das sichere Finden von Deepsky-Objekten ungemein. ;)



 
ja, der Rigel hat nur 0,5 Grad und 2 Grad Ringe, hilft ja auch schon und macht die Telrad Ringe in den gennanten Atlanten nicht nutzlos und funktioniert auch prima. Mein Übersichtsokular hat auch 2 Grad, dass passt also mit dem Rigel super zusammen. Ich wollte aber nur Alternativen zum Telrad benennen und niemanden verwirren. So ein Nullvergrößerungsgerät als Sucher ist auf jeden Fall Klasse und sollte nicht fehlen.
Matthias
 
Hallo :)

erstmal danke für eure hilfreichen antworten! ;)

ich hab mal von oben angefangen Eure Beiträge zu beantworten und mit ----- getrennt.

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Ich nehme an das Teleskop soll rein visuell genutzt werden? Planeten, DeepSky oder beides wofür soll es eingesetzt werden?

ja erstmal rein visuell, später vielleicht ein ein bisschen fotografie, aber eher nicht. Es soll für beides genutzt werden, aber eher für Deep-Sky.

Ich würde dir ein Newton-Teleskop mit einer Dobson- Montierung empfehlen, hier bekommst du deutlich mehr Optik (Öffnung) und kannst dann gleich mit einer Nummer größer einsteigen, oder das Geld in gute Okulare investieren.
Danke für Deinen Vorschlag, aber da ich auch gern Mobil sein möchte, wäre dies ein bisschen ungünstig.

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Persönlich halte ich einen 8" f/5 auf einer EQ5 für grenzwertig.
Der Vorteil bei einer parallaktischen Montierung ist, dass die elektrische Nachführung (so eine vorhanden), ein entspanntes Beobachten ermöglicht

Ja das stimmt, aber ich bin eher der Typ der die Objekte von "hand" finde möchte - ich denke, dadurch lern ich auch besser mit dem teleskop auszukommen (ist ja eig. wie beim auto - automatik oder manuellgetriebe;) )

Bei f/6 hast Du i.d.R. auch weniger Koma als bei f/5
hm.. was meinst Du den mit "Koma"?
Zu meinem Budget: irgendwie sagt da jeder was anderes^^ ich wollte für den Anfang wirklich nicht mehr als 500,-€ ausgeben.. ein kleines teleskop, den evostar3 auf az3 montierung, habe ich mir mal für 3 wochen gegönnt und zu sehen ob mir das beobachten überhaupt spaß macht, was es getan hat, deswegen wollt ich mir halt jetzt ein besseres zulegen, aber nicht gleich ein profigerät ;) bin auch nicht der reichste :P

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Steht doch bei letzterem: "Heiße Sommeraktion: Dieses Produkt bieten wir vom 1.8. - 30.9.2013 zum Sonderpreis an."

Ah!! Danke hab ich garnicht gesehen, da muss ich jetzt schnell überlegen ..

Der Achtzöller ist absolut grenzwertig bis überfordernd, wenn man eine NEQ-5 einsetzt.

Weil er zu schwer ist oder?... aber ist es nicht eigentlich besser, also verrinert sich dadurch nicht das wackeln? bei uns ist es nachts eigentlich immer ziemlich windarm, also kaum wind.

Ratschläge zum Sechszöller: erstens den vorgeschlagenen längerbrennweitigen in Betracht ziehen und zweitens schon mal an Motorisierung und einen Polsucher denken. Spätestens bei Planeten- und Mondbeobachtungen ist es sehr angenehm, wenn das Objekt im Okular verharrt, ohne daß man sich darum kümmern müßte. Zur Kollimierung wäre ein Laserkollimator sinnvoll.

Zu der Monterisirung hab ich oben ja schon was geschrieben, aber was ist den ein Polsucher und was versteht man unter "im Okular verharrt"... Kollimierung? o.O

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was ist denn aus dem evostar 90 auf az3 geworden? Hast das zurückgeschickt oder verstaubt das jetzt im Keller?

Den hab ich wieder zurückgeschickt, da ich ja erstmal gucken wollte, ob mir das spaß macht und das hat es, deswegen wollt ich mir jetzt ein richtiges holen, womit ich, wenn ich mich in Zukunft besser auskenne, mehr beobachten kann ;)

dieses Teleskop ist zu schwer, da wackelt alles wie [zensiert]...

Bist Du bei Deiner ersten Teleskop mit dem Sucher klargekommen? Zu so nem "Suchertelesköpchen" gibt es eine Alternative: Nennt sich Telrad

hm.. bist du sicher das es so wackeln wird? weil, wenn ich mri die produktbewertungen so ansehe, sagen viele das da kaum was wackelt, und ein bisschen wackeln stört mich wirklich nicht.
Ja mit dem Sucher kam ich prima kla ;) hab zuerst garnicht gecheckt wofür der überhaupt da ist, aber mit ein bisschen herumexperimentieren ist mir kla geworden, wie ich den einstelle und benutze^^



Gruß,
Squall


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
ohne dir zu nahe treten zu wollen, ich würde dir empfehlen vorerst etwas Zeit in das Selbststudium zu investieren um dir einiges an nötigem Wissen anzueignen. Einsteigerseiten gibt es allerhand wenn man mal etwas googlet.
Viele deiner Fragen werden dir dann schnell klar werden. Es scheint mir so, dass du da noch einiges an Nachholbedarf hast bevor du dich für ein System entscheidest. Nichts für ungut, aber ist eben auch nicht ganz trivial das ganze. Kaufen und los kann schnell nach hinten losgehen.

http://www.deepsky-brothers.de/
http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html
http://www.hobby-astronomie.com/einsteigerteleskop.html

Um nur mal ein paar zu nennen.
 
Hi Squall

ja erstmal rein visuell, später vielleicht ein ein bisschen fotografie, aber eher nicht. Es soll für beides genutzt werden, aber eher für Deep-Sky.

dann rate ich Dir erst recht zum 6" f=5 Newton. Denn fotografisch macht sich das Wackeln viel stärker bemerkbar als beim rein visuellen Schauen.


Koma ist eine bauartbedingte verzerrte Sternabbildung. In der Gesichtsfeldmitte hast runde Sterne. Zum Rand hin kriegen die "Fähnchen". Sehen aus wie Kometen. Je näher am Rand, desto kräftiger. Daher muß man einen "Komakorrektor" (eine Linse, die das "Koma" beseitigt) in den Okularauszug stecken, wenn man durch das Teleskop Fotografieren möchte...


Der Achtzöller ist absolut grenzwertig bis überfordernd, wenn man eine NEQ-5 einsetzt.

Weil er zu schwer ist oder?... aber ist es nicht eigentlich besser, also verrinert sich dadurch nicht das wackeln? bei uns ist es nachts eigentlich immer ziemlich windarm, also kaum wind.

in dem Moment, wo Du einen Lufthauch im Gesicht spürst, ist es mit Beobachten vorbei! Der 8" Newton hat viel Fläche, auf die auch ein leichter Wind drücken kann. Dann beginnt die komplette Konstruktion zu schwingen und es macht absolut keinen Spaß, durch das Teleskop zu schauen. Denn Du guckst ja für Planeten mit 200 facher Vergrößerung. Also wird auch das Schwingen/Zittern 200 fach verstärkt!

Das Wackeln verringert sich nur, wenn die Montierung und das Stativ zusammen 2x oder 3x so schwer wie das Teleskop sind. Ist wie beim Auto. Ein Fiat Punto kann keinen 6 Meter langen, vollbeladenen Wohnwagen eine Paßstrecke hochziehen...

Runterfallen wird das Teleskop nicht von der Montierung. Aber Du kannst nicht mehr scharfstellen und durch das Zittern hast NULL Beobachtungsgenuß.

aber was ist den ein Polsucher und was versteht man unter "im Okular verharrt"... Kollimierung? o.O

mit dem Polsucherfernrohr in der Polsucherbohrung der Montierung wird Polaris eingestellt (Einnorden). Wenn Du das sehr sorgfältig gemacht hast, dann mußt nur gleichmäßig an der Schraube für Rektaszension drehen, und das himmlische Objekt bleibt in der Bildmitte vom Okular. Hast nicht sauber eingenordet, mußt auch in Deklination korrigieren, also gleichzeitig an beiden Schrauben drehen...

Kollimierung:
Der Okularauszug muß zur Optischen Achse justiert werden, der Fangspiegel zum Okularauszug und der Hauptspiegel zum Fangspiegel.

Solange das Teleskop nirgends anschlägt (beim Transport) bleibt alles so wie es soll. Aber durch "Anrempler" oder Vibrationen (Autofahrt) kann sich das alles sehr verstellen...


ja, denn ich hab auch so ne Kombi gehabt. :mauer:

weil, wenn ich mri die produktbewertungen so ansehe, sagen viele das da kaum was wackelt, und ein bisschen wackeln stört mich wirklich nicht.

sorry, welche Produktbewertungen? Die vom Händler? Der will sein Zeug verkaufen.

Die von Leuten, die zum ersten Mal im Leben ein Teleskop gekauft haben? Die haben genauso viel Ahnung wie Du und erzählen horrenden Blödsinn...

So schaut es aus, wenn das Gewicht vom Teleskop zur Montierung paßt:

und so, wenn die Montierung mit dem Gewicht überlastet ist und Wind alles zum Schwingen bringt:

Erkennst den Unterschied? Oben ist andauernd rundum die Cassiniteilung schön zu erkennen und unten ist nur in kurzen Momenten annähernd was zu sehen...

Beide Videos wurden mit dem selben Teleskop (6" Newton + Okularprojektion) aufgenommen, aber nur oben hat auch die Montierung gepaßt.
 
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Hallo Squall

deine Antwort auf eine elektrische Nachführung war:
Ja das stimmt, aber ich bin eher der Typ der die Objekte von "hand" finde möchte - ich denke, dadurch lern ich auch besser mit dem teleskop auszukommen (ist ja eig. wie beim auto - automatik oder manuellgetriebe;) )

Also es ist so: Es gibt Goto, d.h. dass ein Computer das Teleskop in die Richtung des gewünschten Objektes manövriert. Bei Skywatcher heisst diese Lösung SynScan, bei anderen Anbieter irgendwas mit Goto blabla.
Daneben gibt es eine elektrische Nachführung OHNE Goto, also OHNE Computer. Bei dieser Nachführung übernehmen Motoren das nachführen des Teleskops und es wird dadurch verhindert, dass das Objekt aus dem Gesichtsfeld des Okulars läuft (weil sich die Erde unter dem Himmelszeit wegdreht). Das ist was ich meinte. Die Objekte musst Du schon selbst finden. Nur ein Motor oder zwei nehmen dir das Auffinden nicht ab, dazu brauchts den Computer (der z.B. in einer Handbox / Steuergerät sich befinden kann, muss also kein Laptop oder so was sein). Alles klar? Eine solche motorische Nachführung brauchst du unbedingt wenn Du fotografieren willst, wenn nicht erleichtert es die Beobachtung ungemein. Da kannst freilich auch manuell nachführen (allerdings dann ohne Photo). Ein Goto brauchst Du nicht unbedingt und wirst für dein Budget auch nicht bekommen.
Warum du aber den Evostar abgegeben hast erschließt sich mir nicht.
Matthias


 
Hi Sternenfee und Feldstecher,


@Feldstecher
Aso, jetzt weis ich was du gemeint hast ;) ja das wär auf jeden Fall ein nützliches Zubehört - aber die sind bestimmt auch nicht billig, oder?
Danke aber nochma für die Erklärung :)


@Sternenfee
dann rate ich Dir erst recht zum 6" f=5 Newton. Denn fotografisch macht sich das Wackeln viel stärker bemerkbar als beim rein visuellen Schauen.

Ja gut, ich wollte damit eigentlich sagen das wenn Fotograpie ins Spiel kommt, ich es erst sehr viel später tuhn werden. Außerdem hab ich nichtmal eine richtige Kamara (außer meiner Handykamara 5MP Handykamara :P)

sorry, welche Produktbewertungen? Die vom Händler? Der will sein Zeug verkaufen.

Also ich hab mir diese hier: http://www.amazon.de/Skywatcher-Tel...sr_1_1_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1
und diese hier mal durchgelesen:
http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-200-1000-explorer-bd-neq-5/p,14991#tab_bar_2_select

Da Du mir aber die zwei Beispielvideos(hast du die eigentlich selbst gemacht? o.o) gezeigt ist, denk ich, holl ich mir das Gerät doch nicht.. in dem Video sieht ja man richtig wie unscharf das Bild ist, wäre es wenigstens scharf dann hätt ich damit leben können - aber ich bin eher der HD-Typ ;) Also denke ich, lass ich den kauf (auch wenn man 80€ durch den Sonderpreiß spart >.<)

Ja Gut, dann muss ich wohl weiter auf die Suche nach einem Teleskop gehen - aber Dank Euch weis ich jetzt wieder ein bisschen mehr, worauf ich beim Kauf achten sollte ;)
Danke Euch!^^



 
Zuletzt bearbeitet:
EDIT: Welche Spiegelreflex Teleskope könntet Ihr mir den sonst noch so ohne Zubehör für ca. 500€ empfehlen?

Ich kann ja nochmal kurz zusammenfassen, was mir so auf dem Herzen liegt:

Möchte auf jeden Fall Deep-Sky aber auch Planeten Beobachtungen durchführen (60% Deep-Sky, 40% Planeten)

Wohne auf dem Land und hab nur wenig Lichtverschmutze Städte/Dörfer in der Umgebung und will daher auch auf jeden Fall Mobil sein.

Sehr Wichtig: Große Vergrößerung mit scharfen Details (Am besten wäre es, wenn ich mit dem Teleskop so nah an ein Objekt zoomen kann, wie nur möglich mit trotzdem guter Schärfe)

Fotographie brauche ich nicht unbedingt, habe außerdem auch keine besonders gute Camara. (Außer mein Handy mit 5MP, Laptop habe ich aber zur Verfügung)

Bei der Visuellen Beobachtung sollte auch bei größere Vergrößerung nicht gleich alles Wackeln (siehe erstes Video von Sternenfee [2 Beiträger über diesem])

Mehr fällt mir grad nicht ein, aber ich denke das wichtigste habe ich genannt.

Zum Zubehör: Ihr habt mir ja ein paar nützliche Zubehöre für den Anfang genannt, die sich sehr gut angehört haben (z.B bessere Orientierung am Himmel etc.) könnt ihr mir vielleicht ein paar Verlinkungen zu den Geräten geben

 
Hi Squall,


da beide Rezenten vorher noch kein eigenes Teleskop hatten, können die mangels Erfahrung überhaupt nicht beurteilen, ob sie "Schrott" oder "was gutes" gekauft haben. Beide Rezensionen kannst schlicht in der Pfeife rauchen...

Da Du mir aber die zwei Beispielvideos(hast du die eigentlich selbst gemacht? o.o) gezeigt ist, denk ich, holl ich mir das Gerät doch nicht.. in dem Video sieht ja man richtig wie unscharf das Bild ist, wäre es wenigstens scharf dann hätt ich damit leben können - aber ich bin eher der HD-Typ

ja, die Videos hab ich gemacht. Beide Teleskope liefern sehr gute Bilder. Aber der 8" Newton gehört auf eine EQ6, wegen seinem Gewicht und dem Hebel. Dann sind ohne Gewackel/Gezittere auch die Bilder/Videos scharf. Auch bei etwas Wind.

Die Händler bieten (weil sie vom Verkauf leben müssen) zuerst ein Komplettpaket mit "Minimal-Montierung" (wegen den Kosten) unter dem Teleskop an. Die kriegen sie nämlich eher an Einsteiger verkauft.

Wenn Du einen Händler fragst (E-mail, Anruf) kriegst auch ne bessere Montierung zum Teleskop als Komplettangebot angeboten.

6" auf EQ-5, 8" auf EQ-6. Wer da an der Montierung spart wegen "Geiz ist geil", der hat immer einen "Wackeldackel" :mauer:

Wenn Dir die EQ-6 zu schwer/teuer ist, dann nimm den 6" Newton, setz den auf ne EQ-5 und gut ists...

Oder Du gehts weg von ner parallaktischen Montierung und nimmst für das selbe Geld nen 8" Newton in einer Rockerbox. Das sind die beiden sinnvollen Möglichkeiten...
 
Hi Squall


das erste was Du machen solltest, ist das Buch "Fernrohrführerschein" kaufen und lesen.

Du verwendest falsche Begriffe. Es gibt Linsenfernrohre und Spiegelfernrohre. Spiegelreflex Teleskop??? Da hast vermutlich an eine Spiegelreflexkamera gedacht. ;)

Als Neueinsteiger ins Hobby Astronomie ist es sehr wichtig, daß Du die Sprache der Amateurastronomen lernst. Erst wenn Du die richtigen Begriffe verwendest, wissen wir, worauf Du hinaus willst und könnn helfen.

Sehr Wichtig: Große Vergrößerung mit scharfen Details (Am besten wäre es, wenn ich mit dem Teleskop so nah an ein Objekt zoomen kann, wie nur möglich mit trotzdem guter Schärfe)

Die maximale Vergrößerung hängt von der Teleskopöffnung ab. Formel dazu findest im Fernrohrführerschein. Fausformel: 1,5 - 2x der Durchmesser des Teleskops

Also mit:
6" (= 150 mm) max. 225 - 300 fache Vergrößerung
8" (= 200 mm) max. 300 - 400 fache Vergrößerung

ABER:
das Seeing (=Luftunruhe) ist jeden Tag anderst. Mal bekommst bei max. Vergrößerung noch ein scharfes Bild, meist jedoch nicht.

UND:
wenn das Teleskop nicht richtig ausgekühlt ist (also genau die selbe Temperatur wie die Luft drumrum hat) gibt es Verzerrungen im Bild. Durch die verspannte Spiegeloberfläche (der kühlt wegen seiner Dicke nicht gleichmäßig aus), durch Luftschlieren im Tubus...

ZUSÄTZLICH: macht ein falsch justiertes Teleskop ebenfalls ein schlechtes Bild

Das sind alles physikalische Eckpunkte, da kannst wünschen, was Du willst. Mit "Wünschen" gehen die net weg...

Scharfe Details bei Höchstvergrößerung kannst Du übrigens nur bei Planeten und Kugelsternhaufen sehen. Die anderen Deepsky-Objekte (Nebel, Galaxien, Supernovaüberreste) schaut man sich eher mit Minimalvergrößerung an.

"Ranzoomen" kannst nur mit einem Zoomokular. Gute sind schweineteuer. Kauf lieber abgestuft 3-4 Okulare mit unterschiedlichen Brennweiten...

nützliches Zubehör:

- Fernrohrführerschein
- Rotlichtlampe
- Telrad + Deepsky-Reiseatlas

 
Hallo Sternenfee,

Okay Du hast mich überzeugt. Ich sehs jetzt ein das mein Budget leider nur für ein 6" Newton auf NEQ-5 ausreicht ;)
Ein Dobson möcht ich mir ungern holen, weil ich aus irgendeinem Grund das Gerät nicht mag, kann es mir auch nicht erklären aber ich weiß das ich damit nicht Glücklich werden kann.. (fragt mich nicht wieso^^)

Welche Brennweite hatte eigentlich dein Teleskop und auf welcher Montierung stand es als du das Video aufgenommen hast?


Ja stimmt, ich meinte das Spiegelfernrohr ;) hab mich da etwas falsch ausgedrückt, weil ich ein bisschen durcheinander gekommen bin, sorry (ist sone' kleine Macke von mir)

Aber dieses Broschüre konnte mir ein Kollege als .pdf Datei zuschicken (ist zwar nur die 4. Auflage, aber denke die ist auch gut) dann werde ich mich da mal reinlesen, danke für den Tipp ;)


Also mit:
6" (= 150 mm) max. 225 - 300 fache Vergrößerung
8" (= 200 mm) max. 300 - 400 fache Vergrößerung

Damit meinst Du doch das 225 bei 6" und 300 bei 8" die sinnvollste Vergrößerung wäre oder?
Aber warum eigentlich ? Etwa genau wegen dem Seeing ?

Also damit ist wohl gemeint, dass wenn man mit 225 facher Vergrößerung ein Planet beobachtet, das trotz Wind alles noch scharf bleibt und bei 300 nicht mehr. Lieg ich da richtig?


Da ich mich ja jetzt für die 6" Spiegelfernrohre auf EQ-5 entschieden habe, gibt es ja aber noch die Brennweite - habe auf meiner Suche welche gefunden die:
150/650, 150/750, 150/900, 150/1000, 150/1200 haben und auch unterschiedlich kosten.


z.B kostet dieses 6" 6/F - 150/900 - mehr als das mit 150/1200

http://www.teleskop-express.de/shop...ton---Parabolspiegel---2--Crayford---OTA.html

http://www.teleskop-express.de/shop...-150PL---150-1200mm-Parabol-Newton---OTA.html

erkennt da jemand den großen Unterschied?


ich hoffe, ich nerv Euch nicht zu sehr mit meinen Fragen >.<


Viele Grüße,
Squall
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Squall,

Welche Brennweite hatte eigentlich dein Teleskop und auf welcher Montierung stand es als du das Video aufgenommen hast?

beide Teleskope haben f=5. Also hat der 6" Newton 750 mm Brennweite und der 8" Newton 1000 mm Brennweite.

Beide habe ich auf meiner Sphinx eingesetzt. Und auch mal auf eine Astro-5 gesetzt.

Die Sphinx ist nen Tick besser als die EQ-5, die Astro-5 nen Tick wackeliger als die EQ-5.

Damit meinst Du doch das 225 bei 6" und 300 bei 8" die sinnvollste Vergrößerung wäre oder?

ja.

Aber warum eigentlich ? Etwa genau wegen dem Seeing ?
Nein. Wegen der Auflösung vom Teleskop. Die hängt neben dem Seeing auch von der Öffnung (dem Durchmesser des Hauptspiegels) ab. -> Physik, Optik. ;)

Also damit ist wohl gemeint, dass wenn man mit 225 facher Vergrößerung ein Planet beobachtet, das trotz Wind alles noch scharf bleibt und bei 300 nicht mehr. Lieg ich da richtig?

Jain. Bei richtig Wind kannst nix beobachten. Da wackelt alles. Da bläst Dich der Wind weg bzw. schwenkt das Teleskop wild umher...

Seeing ist ein bissy kompliziert zu beschreiben. Wir leben am Grund eines 300 km tiefen Luft-Ozeans. Je nach Höhe hat der unterschiedliche Luftströmungen/Windgeschwindigkeiten. Dicht am Boden hast das lokale Seeing. Da steigt von aufgeheizten Flächen (dunkel geteerten Plätzen, Hausdächern...) warme Luft auf. In 2, 3 km Höhe hast meist ne gleichmäßige Windrichtung. Weiter drüber geht der Wind wieder in ne andere Richtung. Und an den Grenzschichten gibt es Turbulenzen.

Das Licht muß da durch und wird bei jeder Turbulenz in eine andere Richtung abgelenkt.

So wie bei einem Bach. Sind Steine/Äste im Weg, gibt es Wirbel im Wasser und Du kannst den Grund nicht scharf sehen. Fließt das Wasser dagegen ruhig und ohne Hindernisse, kannst die Steine am Grund gut erkennen...

Da ich mich ja jetzt für die 6" Spiegelfernrohre auf EQ-5 entschieden habe, gibt es ja aber noch die Brennweite - habe auf meiner Suche welche gefunden die:
150/650, 150/750, 150/900, 150/1000, 150/1200 haben und auch unterschiedlich kosten.

das ist richtig. Denn je "schneller" das Öffnungsverhältnis ist, desto schwieriger wird es, den Spiegel mit der richtigen Parabolform zu schleifen...

Weiter sind unterschiedliche Materialien verbaut. Alutubus, Stahltubus, 1 1/4" Okularauszug, 2" Okularauszug, kleiner Fangspiegel, größerer Fangspiegel...

Tipp von mir: nimm den f=6 Tubus von GSO.

der hat nen ordentlichen 2" Okularauszug, nen passenden Fangspiegel und nen ordentlichen Tubus. Da er kürzer ist als der mit 1200 mm Brennweite, hat er nen kleineren Hebel, belastet die Montierung also nicht so stark. Und Du kannst wegen f=6 günstigere Okulare nehmen. Auch die Justage ist einfacher als die des f=5 Spiegels.

Ehe Du jetzt loslegst und einkaufst, solltest aber auf ein Teleskoptreffen gehen und mal selber durchschauen. Solche Kombis sind sicherlich überall zu finden. Wenn Du dem Besitzer sagst, daß Du Dir so ne Kombi zulegen möchtest, läßt er dich sicherlich mal ran und Du kannst Dich mit dem Gewicht von allem vertraut machen... Oder Du gehst zu einem Händler und baust mal so ein Ausstellungsgerät selber auf. Einsteiger überschätzen das Gewicht und die Ausmaße!
 
Hallo Squall,

Ich hol mal etwas weiter aus:
die Vergrößerung berechnet sich aus Okularbrennweite zu Teleskopbrennweite, z.B. Okularbrennweite 10mm und Teleskopbrennweite 900mm macht eine 90x Vergrößerung.
Ein weiterer wichtiger Wert ist die Austrittpupille, die in etwa angibt wie hell dein Bild noch ist und ob Du noch Details mit deinen Augen wahrnehmen kannst.
Bei jungen Menschen haben die Pupille ca. 7mm Durchmesser, also eine Austrittspupille von 7mm würde optimal die Augen ausleuchten im Alter läßt dies in der Regel nach, die Pupillen werden kleiner. So weit so gut.
Die Austrittpupille einer Vergrößerung errechnet sich aus der Teleskopöffnung geteilt durch die Vergrößerung,
d.h. bei 150x Vergrößerung und einer Öffnung von 150mm hast Du eine Austrittspupille von 1mm. Alles was darunter ist, also weniger als AP 1mm hängt stark vom Seeing ab und von deinen Augen. Es gibt Leute und Bedingungen, die können bis AP 0,5mm gehen, das würde einer Vergrößerung von 300 für den 6" Newton entsprechen. Das kannst Du aber nur sehr selten nutzen! Empfohlen wird als Grenzwert eine AP von 0,7mm, das sind die genannten 225x Vergrößerung. Um das zu erreichen brauchst Du ein Okular mit 4mm Brennweite bei einem Gerät mit f/6. Das stellt schon mal auch Anforderungen an das Okular selbst. Z.B. musst Du bei einem Plössl (das ist ein verbreitetes Okulardesign) auch näher an die Linse je kleiner die Brennweite ist und man hat schnell einen unangenehmen Einblick, da dein Auge quasi auf der Linse klebt.
Es gibt daher andere Designs, z.B. Planetary die ein größeres Gesichtsfeld bieten und einen angenehmeren Einblick.

Den Zusammenhang von Austrittspupille ergibt sich auch mit dem Öffnungsverhältnis z.b.

Vergrößerungen: 150 75 50 37 30 25 21
Newton: f/5 AP =1~5mm 2~10mm 3~15mm 4~20mm 5~25mm 6~30mm 7~35mm
Newton: f/6 AP =1~6mm 2~12mm 3~18mm 4~24mm 5~30mm 6~36mm 7~42mm
Newton: f/7 AP =1~7mm 2~14mm 3~21mm 4~28mm 5~35mm 6~42mm 7~49mm
Newton: f/8 AP =1~8mm 2~16mm 3~24mm 4~32mm 5~40mm 6~48mm 7~56mm

Tabelle 1: Angegeben ist die Austrittspupille im Verhältnis zur Okularbrennweite für unterschiedliche Teleskopbrennweiten.

Wie du siehst erreichst Du mit dem f/8 Gerät die großen Austrittspupillen nur mit sehr langbrennweitigen Okularen,
da gibt sicher 1 oder 2 Fabrikate zu entsprechenden Preisen. Auf der anderen Seite kannst Du mit dem f/8 Gerät leichter höher vergrößern, da Du bei 150x erst ein Okular mit 8mm Brennweite benötigt und der f/5 schon eines mit 5mm. Mit dem 5mm Okular bist Du beim f/8 schon bei 240x Vergrößerung und einer AP von 0.6mm. das wäre beim f/5 ein 3mm Okular!

Warum das ganze:
Unterschiedliche Objekte verlangen unterschiedliche Vergrößerungen und Austrittspupillen.

Planeten, Mond und Doppelsterne kannst Du mit AP=0,6-1,5
gewinnbringend beobachten. Gasnebel machen damit keinen Sinn, da das Bild schon viel zu dunkel ist. Hier werden AP von > 4-7mm empfohlen und damit auch geringeren Vergrößerungen. Für Galaxien sind AP von 2,5-3,5mm optimal. Kugelsternhaufen sind mit einer AP < 2mm schön anzusehen. Mehr Info und Bilder was dich erwartet findest Du bei den Deep Sky Brothers
http://www.deepsky-brothers.de/Deepsky.htm

Hinzu kommt noch, wie dunkel dein Himmel an deinem Beobachtungsplatz ist. In der Stadt kannst Du Sterne bis max 4m sehen im Gebirge vielleicht sogar bis max. 6-7m. Das bedeutet, dass der Kontrast von Objekt und Himmelshintergrund, und dieser wird auch mit vergrößert, in der Stadt schlechter ist und Du kannst Dir Austrittpupillen größer als 4 oder 5 schenken, da die Objekte wie Gasneben einfach im Himmelshintergrund absaufen.
Also, wie Du siehst hängt die Wahl des Newtons (f/5 - f/8) von deiner bevorzugten Anwendung und deiner Bedingungen ab. Da du als Anfänger dies noch nicht wissen kannst, würde ich zu einen Gerät greifen, welches nicht zu extrem ist, z.b. den 6" f/6. Wenn Du ein höherbrennweitiges Gerät nimmst, wie den 1200mm Newton, kann es sein, dass durch den Hebel den das Teleskop auf die Montierung ausübt, das ganze wieder sehr schwingungsanfällig wird. Ich würde auf eine EQ-5 deswegen kein 1200mm Rohr schnallen, da wäre auch der 6" f/6 die Wahl oder der f/5. Viellecht gibts ja Forumsleser die einen 1200mm langen Tubus auf einer EQ-5 haben und wissen da mehr.

Auf die optischen Abbildungsfehler und mechanischen Eigenschaften wie Justageempfindlichkeit von f/5 vs. f/8 gehe ich jetzt nicht weiter ein.

Viele Grüße

Matthias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Guten Morgen Sternenfee und Feldstecher,

leider komme ich jetzt erst zum Antworten. :/

Vielen Dank für Eure Aufklärungen, jetzt bin ich wieder ein bisschen schlauer ;)

Ehe Du jetzt loslegst und einkaufst, solltest aber auf ein Teleskoptreffen gehen und mal selber durchschauen. Solche Kombis sind sicherlich überall zu finden. Wenn Du dem Besitzer sagst, daß Du Dir so ne Kombi zulegen möchtest, läßt er dich sicherlich mal ran und Du kannst Dich mit dem Gewicht von allem vertraut machen... Oder Du gehst zu einem Händler und baust mal so ein Ausstellungsgerät selber auf. Einsteiger überschätzen das Gewicht und die Ausmaße!

Das hatte ich vor :) deswegen hab ich mir noch keins gekauft. Demnächst ist bei einer Sternwarte in unserer Nähe eine kleine Mondführung, da wollte ich auf jeden Fall mal vorbeischaun und hoffe das ich da durch verschiedene Teleskope mal blicken kann
(Ich denke, ich werde mir auch den F=6 GSO auf EQ-5 nehmen, ist zwar 53€ teuer und ohne Zubehört, aber dann hab ich wenigstens was Ordentliches ;) muss dann aber wohl noch mit 100€ Zubehör rechnen, dann komm ich so auf 650 bzw 700€ >.<)



Ein weiterer wichtiger Wert ist die Austrittpupille, die in etwa angibt wie hell dein Bild noch ist und ob Du noch Details mit deinen Augen wahrnehmen kannst.
Bei jungen Menschen haben die Pupille ca. 7mm Durchmesser, also eine Austrittspupille von 7mm würde optimal die Augen ausleuchten im Alter läßt dies in der Regel nach, die Pupillen werden kleiner. So weit so gut.
Die Austrittpupille einer Vergrößerung errechnet sich aus der Teleskopöffnung geteilt durch die Vergrößerung,
d.h. bei 150x Vergrößerung und einer Öffnung von 150mm hast Du eine Austrittspupille von 1mm. Alles was darunter ist, also weniger als AP 1mm hängt stark vom Seeing ab und von deinen Augen. Es gibt Leute und Bedingungen, die können bis AP 0,5mm gehen, das würde einer Vergrößerung von 300 für den 6" Newton entsprechen. Das kannst Du aber nur sehr selten nutzen! Empfohlen wird als Grenzwert eine AP von 0,7mm, das sind die genannten 225x Vergrößerung. Um das zu erreichen brauchst Du ein Okular mit 4mm Brennweite bei einem Gerät mit f/6. Das stellt schon mal auch Anforderungen an das Okular selbst. Z.B. musst Du bei einem Plössl (das ist ein verbreitetes Okulardesign) auch näher an die Linse je kleiner die Brennweite ist und man hat schnell einen unangenehmen Einblick, da dein Auge quasi auf der Linse klebt.
Es gibt daher andere Designs, z.B. Planetary die ein größeres Gesichtsfeld bieten und einen angenehmeren Einblick.

Ahhh, ich verstehe - interessant, das wusst ich noch nicht ;)
Gut zu wissen, Danke! aber wieso kann man mit einer AP 0.5mm (300 Vergößerung) nur sehr selten nutzen? braucht man dafür so ein gutes "trainiertes" auge? ;)
ich denke, ich werd mir dann ein planetary design okular holen, ich glaub ich würd das auch nicht mögen, wenn mein auge am okular "festkleppt" xD

Den rest hast Du auch sehr schön erklärt! :)


Ich kann ja nochmal schreiben, wenn die Mondführung vorbei ist ;)



Gruß,
Squall
 
Guten Morgen Squall,

... aber wieso kann man mit einer AP 0.5mm (300 Vergößerung) nur sehr selten nutzen? braucht man dafür so ein gutes "trainiertes" auge?

Fünf Dinge sind zwischen dir und dem Objekt welches Du beobachten willst:

1.) Dein Teleskop (d.h. die Optik) mit einem limitierten Auflösungsvermögen (das ist Physik).
2.) Die Atmosphäre und deren (Un-)Ruhe, Transparenz etc.
3.) Das Okular
4.) Dein Auge
5.) Deine Beobachtererfahrung

Alle fünf Dinge tragen zur Qualität des Bildes in deinem Kopf bei. Wie weit Du vergrößern kannst, hängt von der Qualität der optischen Komponeten ab, hängt von den atmospärischen Bedingungen ab und deiner Erfahrung des "Sehen könnens" sowie auch der Qualität deiner Augen. Wie du siehst ist das ein Gemenge von objektiven und subjektiven Komponenten. Mal ist eine Nacht besser (Atmosphäre und Du) mal geht gar nix. Für hohe Vergrößerungen (Planeten) brauchst du eine ruhige Luft, das ist wichtiger als eine hohe Transparenz. Dies kannst Du überprüfen, wenn Du Sterne in Horizontnähe beobachtest. Flackern diese Sterne ist die Atmosphäre unruhig, d.h. dein hochvergrößertes Bild wird ebenfalls sehr unruhig werden. Bei kleiner werdender Austrittspupille müssen all diese Komponenten perfekt ineinandergreifen, damit du noch ein vernünftiges Bild erhältst. Oft ist schon bei einer Austrittspupille von um die 2mm schluss. Du musst selbst rausfinden wo für Dich mit deinem Equipment und deiner Ausstattung die Grenze liegt, bei der Du das Bild noch als ästhetisch und detailreich oder schon als matschig und verwaschen wahrnimmst. Mein Tipp: Versteif dich nicht auf die supermaximale Vergrößerung sondern finde raus welche Vergrößerung noch als gewinnbringend und angenehm empfunden wird und trainiere dort deine Beobachtungsgabe, d.h. nicht nur mal flüchtig draufgucken, wie bei einem öffentlichen Beobachtungsabend, wo jeder mal drankommen will, sondern versuche über längeres Beobachten weitere Details zu erkennen.

Viele Grüße
Matthias
 
Abend die Herren und Damen :)

Sooo, ich habe mich nun für ein Teleskop und Montierung entschieden! aber vorher: @Feldstecher - vielen Dank nochmal für die ausführliche Erklärung! :)


Ich habe mich nun für das GSO F/6 Newton 150/900 auf der EQ-5 Montierung entschieden, es ist zwar insgesamt 53€ teuer und ohne Zubehör, aber dafür hab ich wenigstens (auch auf längere Zeit) was ordentliches.

GSO F/6 Newton: http://www.teleskop-express.de/shop...ton---Parabolspiegel---2--Crayford---OTA.html

Skywatcher EQ-5 Montierung: http://www.teleskop-express.de/shop...tische-Montierung-mit-Stahlstativ---10kg.html

Ich habe mir noch nichts bestellt, da ich Euch vorher nochmal Fragen wollte - welches Zubehör ich mir am besten dazu kaufen sollte - ich wollt noch 100€ ausgeben (wenn es sein muss auch 150€ aber das wäre dann wirklich das maximum was ich vorerst ausgeben möchte, später kann man ja immer noch was dazu holen.

Nun, ich denke es sollten auf jeden Fall Okulare und evtl. Mond bzw. Sonnenfilter dabei sein.
Und Ihr habt oben noch ein paar Nützliche Zubehöre genannt z.B zur besseren Orientierung am Himmel - was ich auch sehr praktisch finden würde, da ich auch noch Neuling in dem Gebiet bin, wäre das denke von Vorteil.

Ansonsten bin ich für Ratschläge gerne offen! :)

Was evtl. auch noch gut wäre, wenn ich das ganze Zubehör über Teleskop-Service bestellen könnte, da ich dann die Versandkosten mit einspare und ich evtl. noch Rabatt bekomme (man kann ja mal Fragen :) )


Für Eure Mühen bedanke ich mich!
Würd mich echt gern mal revanchieren, aber ich wüsst nicht wie >.<


Freundliche Grüße,
Squally


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Squally,

Du brauchst eine Prismenschiene zur Montage des Tubus' auf der Montierung, aber die wird Dir Wolfi vielleicht so dazugeben.

Sicherheitshalber würde ich zum Laserkollimator mit schräger Platte raten, es muß kein teurer sein.

Ansonsten wären wohl Okulare eine sinnvolle Anschaffung. Für niedrige Vergrößerungen gerne Weitwinkel, ansonsten kann man auch Plössl oder Planetary nehmen. Ach ja: Das TSWA8 könnte ein Problem mit der Randschärfe haben, das TSSWM9 allenfalls eines mit dem Einblick.

Bei mir arbeiten (aber bei 1:5) im preisgünstigen Bereich ein 32-mm-2"-SWA mit akzeptabler und ein 26-mm-2"-SWA mit unerwartet guter Randschärfe. Beide sind nicht von TS. Ob das HR25 es ersetzen könnte? Wäre zu überlegen. Ein Okular mit ordentlich wahrem Gesichtsfeld würde ich für großflächige Objekte und allgemeines Aufsuchen jedenfalls sehr anraten. Spätestens bei mittleren bis kürzeren Brennweiten kannst Du auch mit preisgünstigen Plössls arbeiten. Anfänglich habe ich nur diese Bauart eingesetzt, aber später wurde es weitwinkliger. Dennoch bleiben die Plössl in Benutzung. Von daher könntest Du auch erst nur diese holen.

Ein Graufilter (ND09) ist keine schlechte Investition, allerdings hauptsächlich für Mondbeobachtungen.

Zur Orientierung empfehle ich eine einfache drehbare Sternkarte zur groben Orientierung für Einsteiger und den Karkoschka zum Aufsuchen der Deep-Sky-Objekte.

Grüße

fquadrat
 
Hi Squally
insgesamt würde ich bei 100-150€ den Gebrauchtmarkt mal sondieren, da kannste schnell mal ein paar Mark sparen bzw. für dein Budget 1-2 Teile mehr kriegen.
Ansonsten stimme ich fquadrat zu....Lasercolli, 2" Weitwinkel bis max.36mm Brennweite und dann.....hmm....wenns neue Teile sein sollen vielleicht erstmal ein günstiges Zoomokular(8-24 oder 7-21),da bei dem Newton garkeine Okulare dabei sind wenn ich's richtig gesehen hab.
Ansonsten reicht für Planeten erstmal 6 und 9mm Plössl für alles andere sind Weitwinkelokulare eigentlich schöner, wird aber bei deinem Budget schwierig.

http://www.ebay.de/itm/Zoom-Okular-...DE_Foto_Camcorder_Okulare&hash=item3a8607c9c1
plus:
http://www.ebay.de/itm/ASTRO-PROF-S...DE_Foto_Camcorder_Okulare&hash=item258346d823
dann passt noch ein Laser.
oder
http://www.ebay.de/itm/Sky-Watcher-...DE_Foto_Camcorder_Okulare&hash=item4177b0f16e
Diese Teile dürften identisch sein mit den TS Planetarys, hatte beide schon und habe keinen Unterschied in der Abbildung festgestellt.
dazu vielleicht:
http://www.ebay.de/itm/Skywatcher-U...DE_Foto_Camcorder_Okulare&hash=item35c69e67a5
dazu noch:
http://www.ebay.de/itm/Seben-Justie...DE_Foto_Camcorder_Okulare&hash=item53ea9c518a
oder den:
http://www.ebay.de/itm/Astro-Profes...74?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item20d967cb9a

Beide kombinationen liegen in deinem Budget und sollten für den Anfang erstmal reichen.


Im Zweifelsfall würd ich erstmal auf ein 2" Okular verzichten und einem Lasercolli den vorzug geben.

Gruß
Rolf
 
Hi Squally,

Würd mich echt gern mal revanchieren, aber ich wüsst nicht wie >.<

wenn es Dir Spaß macht ist das "revanche" genug. Wir sind hier alle von Erfahrungen von anderen angewiesen - deswegen gibts ja Foren und Du kannst sicher etwas von Deiner Erfahrung zurückgeben - ganz sicher ;)

Viel Spaß (und vergiß warme Klamotten nicht)

Matthias
 
Hi Squall,

eine gute Idee ist sicher den Geradsichtsucher durch einen Winkelsucher schon beim Kauf ersetzen zu lassen - vielleicht bekommst Du Prozente.
http://www.teleskop-express.de/shop...cher---mit-Halter---weiss---90--Einblick.html
Er bietet dir einen angenehmeren Einblick und das Bild ist "richtig herum" so wie Du es mit bloßem Auge oder Feldstecher siehst. Mit dem geraden Sucher verrenkst Du dir den Hals, wenns mal in Richtung Zenit geht.

Außerdem ist z.B. ein Rigel Quickfinder
http://www.teleskop-express.de/shop...r-mit-zwei-Basen---inklusive-Beleuchtung.html

auch eine sehr gute Investition (den klebst du mit Tesa PowerStrips an den Tubus). Alternativ hierzu tuts auch ein Telrad, ich finde aber, dass der ziemlich aufträgt und bevorzuge daher persönlich den Rigel. Aber das ist Geschmacksfrage.

Als Okulare, wie die Vorposter schon geschrieben haben, ein ca. 30mm Weitwinkelübersichtsokular (sehr wichtig!) und noch 2 Weitere. Eine AP von 1 hast Du mit einem 6mm Okular. Darunter würde ich erstmal nicht gehen. Da tuts ein 6mm Planetary und dann noch eins das zwischen dem 30mm und dem 6mm liegt, vielleicht so um die 10-12mm.

Viele Grüße
Matthias

 
Hallo :)

und danke für Eure Ratschläge :) ich habe mir jetzt eine Liste zusammengestellt, die etwas über mein max. Budget geht(leider)... (die Versandkosten habe ich ebenfalls schon mit einberechnet)

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Seben 31,7mm 1,25" Zoom 8-24mm FMC Teleskop Okular
(Diesen habt ihr zwar nicht aufgelistet, soll jedoch ein sehr gutes Zoomokular sein)
Zoomokular: 55,00€
http://www.amazon.de/Seben-Zoom-8-24mm-Teleskop-Okular/dp/B00663XV8S/ref=pd_sxp_f_pt


SWA OKULAR 32mm 2" 70°: 59,00€
http://www.ebay.de/itm/ASTRO-PROF-S...DE_Foto_Camcorder_Okulare&hash=item258346d823


TS Plössl 4mm Okular 50°: 23,00€
http://www.teleskop-express.de/shop...l-4mm---1-25----50----verguetete-Optik--.html


Graufilter: 17,00€
http://www.teleskop-express.de/shop...ansmission-Durchlass---keine-Einfaerbung.html


Justierlaser: 30,00€
http://www.amazon.de/Seben-Justierl...8&qid=1381683288&sr=1-1&keywords=Justierlaser


(!Optional!) Sonnenfilter: 10,00€
http://www.amazon.de/Sunwatch-Verla...1684632&sr=8-1&keywords=Sonnenfilter+Teleskop

-------------------------------------------------


Wie würdet Ihr dieses Zusammenstellung für den Einstieg finden?
EDIT: Mit diesem Zubehör, Teleskop und Montierung inkl. Versandkosten würde ich auf 765€ kommen O.o


@fquadrat:
Du hast geschrieben, dass ich eine Prismenschiene benötige, aber dafür habe ich doch die Rohrschellen von der NEQ-5 Montierung oder nicht?. O.o

Zur Orientierung empfehle ich eine einfache drehbare Sternkarte zur groben Orientierung für Einsteiger und den Karkoschka zum Aufsuchen der Deep-Sky-Objekte.

bereits vorhanden :)


@Feldstecher
wenn es Dir Spaß macht ist das "revanche" genug. Wir sind hier alle von Erfahrungen von anderen angewiesen - deswegen gibts ja Foren und Du kannst sicher etwas von Deiner Erfahrung zurückgeben - ganz sicher zwinker

Viel Spaß (und vergiß warme Klamotten nicht)

Matthias

Danke :) ich hoffe das ich dann später, wenn ich auch meine erfahrungen gesammelt habe, anderen Usern helfen kann ;) und wegen den warmen Klamotten, da habe ich mich gestern schon drum gekümmert *g* Daunenjacke, Russenmütze(auch als Pilotenmütze bekannt), Kälteschutz fürs' Gesicht, Fleecjacke, Funktionstshirt+hose, Ski-hose, Winterschuhe und Handschuhe.. Also von mir aus kann der Winter kommen :P


Der Geraderichtsucher und der Rigel Quckfinder ist wirklich eine sehr feine Sache - aber auch etwas teuer, ich denke die hole ich mir dann etwas später, wenn wieder Geld aufm' Konto ist^^


Gruß,
Squall
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Squall,
statt dem Seben Zoom würd ich dann das von TS nehmen. Die werden sich nix geben aber wenn du es bei TS gleich mitbestellst sparst du nochmal nen 5er ;)
Und was den Sonnenfilter angeht....dir ist hoffentlich klar das das Teil bei Amazon nur ein Papphalter für die Baader Folie ist, welche du dann nochmal extra für 25€ kaufen musst.
Und im ernst....5€ zzgl. 4,90€ Versand für so'ne Pappe?!
Bastel dir lieber selbst eine. Bei der Badderfolie gehört sogar ne Bastelanleitung zum Lieferumfang! ;)
Das 4mm Okular würd ich mir erstmal sparen,du wirst es viel zu selten einsetzen können. Solltest du dich für das TS Zoom entscheiden würd ich erstmal ganz auf ein weiteres kurzbrennweitiges Okular verzichten und mit den 7mm vorlieb nehmen.Bei dem Seben würde ich dann eher zum 6mm Plössl raten, weil damit haste ne AP von 1. Und glaub mir auch das wirst du seltener einsetzen als du glaubst, eben wegen dem schlingel "Seeing".
Unterm Strich könnteste also nochmal...hmmm....38€ sparen.

Gruß
Rolf
 
Hi Firstscope :)

meinst du das TSZ7 von Teleskop-Service? Das möchte ich mir ungern bestellen, weil.. http://www.amazon.de/TS-Optics-Zoom...1?ie=UTF8&qid=1381707203&sr=8-1&keywords=TSZ7 hier sieht man auf den Bildern richtig, wie unscharf es doch ist... ein bisschen wäre okay, aber dort sind ja fast 50% vom Bild unscharf! :/


Und was den Sonnenfilter angeht....dir ist hoffentlich klar das das Teil bei Amazon nur ein Papphalter für die Baader Folie ist, welche du dann nochmal extra für 25€ kaufen musst.
Und im ernst....5€ zzgl. 4,90€ Versand für so'ne Pappe?!
Bastel dir lieber selbst eine. Bei der Badderfolie gehört sogar ne Bastelanleitung zum Lieferumfang! zwinker

Das hab ich mir irgendwie schon gedacht :D gut, der Sonnenfilter ist auch erstmal nicht wichtig, viel mehr die Okulare ;)


Bei dem Seben würde ich dann eher zum 6mm Plössl raten, weil damit haste ne AP von 1. Und glaub mir auch das wirst du seltener einsetzen als du glaubst, eben wegen dem schlingel "Seeing".

Aso, Du meinst wohl dieses hier oder? http://www.teleskop-express.de/shop...-6mm-Brennweite---1-25----FMC-Verguetung.html statt dem 4mm Okular - aber braucht man nicht kurzbrennweitige okulare für planeten und mondbeobachtungen? O.o
 
Zitat von Feldstecher:
eine gute Idee ist sicher den Geradsichtsucher durch einen Winkelsucher schon beim Kauf ersetzen zu lassen - vielleicht bekommst Du Prozente.
http://www.teleskop-express.de/shop...cher---mit-Halter---weiss---90--Einblick.html
Er bietet dir einen angenehmeren Einblick und das Bild ist "richtig herum" so wie Du es mit bloßem Auge oder Feldstecher siehst. Mit dem geraden Sucher verrenkst Du dir den Hals, wenns mal in Richtung Zenit geht.
Allerdings würde ich einen Winkelsucher nur mit einem zusätzlichen Sucher wie dem von Dir vorgeschlagenen Quickfinder benutzen, da man an ersterem nicht gut entlangpeilen kann. Das aber ist hilfreich, um den Sucher grob ausrichten zu können (eigene Erfahrung an einem 16"-Zöller).

Grüße

fquadrat
 
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