NexStar 11 GPS

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KEbert

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Hallo zusammen.
Kann mir jemand sagen ob das NexStar 11 GPS ein geeignetes Gerät für den Einsteiger ist?
MfG Karsten Ebert
 
Hallo

also.. das ist echt witzig <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />.... oder eher dreist.
Die Frage stellt sich, ob der Fragesteller, erstmal überhaupt Erfahrung in der Astronomie hat, ob der Fragesteller sich sicher ist, bei diesem Hobby zu bleiben, ob der Fragesteller nicht mit der Technik überfordert ist, ob der Fragesteller überhaupt schon mal durch andere Geräte geschaut hat.
Wer einem Anfänger diese Kombination anbietet, der handelt wirklich wahrscheinlich nur deshalb so, weil er das Geld absanhnen möchte. Also, nichts gegen die Kombination, aber ich sehe, anhand der Fragestellung schon, daß es von jemanden gestellt ist, der noch nie durch ein Teleskop geschaut hat. Daher mein Rat, soweit möglich an erfahrene Amaterue anschliessen und erstmal so viele Fragen klären wie möglich, die geklärt werden müssen. Sollte dann tatsächlich die Begeisterung noch da sein, wette ich, daß es zu einer ganz anderen Kombination kommen wird, denn dann wird klar, was man alles beachten muss, was ein Teleskop für jeden einzelnen, bringen muss. Wie gesagt, die angebotene Kombination ist ja nichts schlechtes, nur bin ich mir nicht sicher, ob es das richtige für Dich ist.
Schönen Gruß
Roert
 
Hallo,

diese Antwort ist eher dreist und witzig, denn der Wissensstand des Fragestellers ist nicht bekannt! Aus der Tatsache, daß dies sein erstes Posting ist, kann man doch nicht auf absolutes Nichtwissen schliessen und sich so dem Fragesteller dann durch die Blume als kompetenten Ratgeber präsentieren, der ihm das ihm angemessene Teleskop verkaufen kann!

Gerhard
 
Hallo Karsten,

kontakt zu Astrofreunden in Deiner Nähe sind sicher sehr hilfreich für einen Einstig in dieses Hobby.
Da ein Industriemeister wohl in Lage ist, Betriebsanleitungen und Beschreibungen richtig zu lesen sollte Er, auch mit einer solchen Gerätegröße klarkommen. Das lernt man bei Astrofreunden recht schnell.
Nicht jeder hat ja Zeit sich langsam in diese Geräteklasse hoch zu üben.
Das C11 ist ein Allroundteleskop das richtig ausgestattet ( und wenn möglich fest montiert) lange Jahre großen Beobachtungspass bringt und das zu einem faßt unschschlagbarem Preisleitungsverhältnis. Es ist recht Justierstabil und Beobachtungsberichte und Fotos damit gehören zu den jahrelangen Höhepunkten in der Szene.
Astrofreunde die damit arbeiten wissen mit den "gleich noch geschilderten" optischen und thermischen Problemen gut umzu gehen.


Gruß Günter
 
Also Einsteiger heißt für mich auch Anfänger (unwissend)

und wer so eine Frage stellt, hat meiner Meinung nach keine Ahnung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />
 
Hallo,

diese Antwort ist eher dreist und witzig, denn der Wissensstand des Fragestellers ist nicht bekannt! Aus der Tatsache, daß dies sein erstes Posting ist, kann man doch nicht auf absolutes Nichtwissen schliessen und sich so dem Fragesteller dann durch die Blume als kompetenten Ratgeber präsentieren, der ihm das ihm angemessene Teleskop verkaufen kann!

Gerhard

Hallo Zora (heisst Du wirklich so? )

zum einen habe ich nicht vor, dem Fragesteller ein Gerät zu verkaufen, aber ich habe vor, Leuten davor zu warnen, Geräte angedreht zu bekommen, die sie anfangs auf jeden fall überlastet und wahrscheinlich dann eher zum Frust als zur Lust zu verleiten. Daher... sorry, Dein Posting geht in falscher Richtung.

Schönen Gruß
Robert
 

Nein Robert, Zora heißt Gerhard wirklich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />

Hier mal was zu einem C11
"...Wer also mit der für Schmidt-Cassegrain-Systeme typischen Bildfeldwölbung leben kann und
nicht unbedingt die absolute Spitzenleistung eines perfekten 11-Zoll-Newton-Systems benötigt,
erhält mit einem guten NexStar 11 eine Optik, die - allerdings nur bei bestem Seeing -
jeden gleichteuren Refraktor bezüglich Detailreichtum und Lichtstärke locker in die Tasche
steckt."
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />
vielen Dank für die Aufklärung des Rätsels <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Schönen Gruß
Robert
 
Hallo,
möchte mich erst mal für die unklare Fragestellung entschuldigen. Seit 2 Jahren bin ich zusammen mit meiner Frau Mitglied in einer Sternwarte. Im letzen Sommer haben wir jeden freien Abend, an dem es das Wetter erlaubt hat, den Sternenhimmel beobachtet. Meine Frau ist schon von Kind an eine begeisterte Astronomin.
Die Astronomie ist ein Hobby, welches uns beide in seinen Bann gezogen hat.
Nun haben wir uns vorgenommen ein Teleskop zu kaufen, welches leicht zu transportieren und technisch auf dem neuesten Stand ist.
Welches Teleskop würdet ihr uns empfehlen? Der Preis sollte die 4000 Euro Marke nicht überschreiten.
Schönen Gruß
Karsten
 
Hallo Karsten

eine Entschuldigung ist wirklich nicht nötig <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />, mein erstes Kommentar war auch nicht "gegen" Dich gerichtet, sondern ich fragte mich nur, wie kann einem vermeintlichen "Anfänger" sowas angeboten werden.
Ok, da nun zumindest dieser Standpunkt geklärt ist, kann natürlich gesagt werden daß die Kombination so, mit ihren Stärken und Schwächen ja ok ist. Daß aber ein C11 schon eine große Optik und somit auch gewichtig ist, muss klar erwähnt werden. Und weiter muss natürlich festgehalten werden, daß die dazugehörende Montierung ebenfalls gewichtig ist. Dennoch ist die Kombination transportabel, trotz des großen Gewichts. Meine Erfahrung beim Transport solches schweren Equipments ist, daß man das anfangs begeistert tut, jedoch diese Begeisterung mit der Zeit nachläßt weil man einsieht, daß das Schleppen teilweise schon mühsam ist. Wäre vielleicht nicht besser, mit dem Budget zwei etwas kleinere und verschiedene Optiken zu beschaffen, die ja auch auf GOTO Montis montiert werden könnten, so würde man abwechselnd vielleicht durch ein Newton DeepSky und durch ein Mak/Schmidt-Cassegrain die Planeten beobachten können.

Schönen Gruß
Robert
 
Hallo Karsten,
also ganz abgesehen davon, dass ihr da für ein gutes Gerät einen Batzen Geld hinlegt,
wären ein paar Fragen zu klären.
Wie stellt Ihr Euch das denn so vor mit dem "Beobachten".
habt Ihr Zeit, Beobachtungsabende zu planen
oder wollt ihr eher spontan mal schnell raus.
So ein C11 braucht seine Zeit. Beim Aufbau und beim Auskühlen. Es hat sein Gewicht,
von der Monti bis zum Tubus, Ok, zu zweit kann man das gut händeln, aber einer allein tut sich da schwer.
Wie sieht es mit dem Transport aus oder ist eher an eine stationäre Aufstellung gedacht?
Ich will keineswegs abraten, aber mir erscheint es gut möglich, dass Ihr für weiniger Geld
und mit weniger Aufwand zu vergleichbaren Ergebnissen kommt.
CS
*entfernt*
 
Das richtige Fernrohr ist eines, welches man haeufig benutzt. Wie haeufig man ein Fernrohr benutzt, haengt von der Zeit ab, die zwischen der Feststellung: "Es ist klar" und dem Moment "ich beobachte los, mein 1. Objekt ist eingestellt", vergeht. Und von dem Herrmann, den man machen muss, um so weit zu kommen. Ein Fernrohr, welches schwer ist und extrem umstaendlich aufzubauen, benutzt Du weniger. Du sagst Dir: "och, wer weiss, bis ich aufgebaut habe sind bestimmt die Wolken wieder da." Wenn Du Dir in den Garten vor Deinem Haeuschen eine Rolldachhuette baust und darin Dein NextStar fest aufstellst, kann es sein, dass ein C11 eine feine Sache ist. Rausgehen, aufschieben, losgaffen. Wenn Du das ganze Geraffel jedes Mal alles erst einmal rauswuchten musst, dann kann es sein, dass Du mit einem C8 oder sogar einem noch kleineren Scope besser bedient waerst (C8-Tubus wiegt nur 5kg statt 15kg, und man KANN damit schon eine ganze Menge machen). Wenn Du erst irgendwo hinfahren musst: Denk an den inneren Schweinehund - je umstaendlicher und komplexer, desto eher sagst Du: NEIN, ich fahr heute nicht raus. Ein bisschen haengt es auch davon ab, WAS Du eigentlich machen moechtest. Planeten, Mond, Deepsky?

Ich habe eine Montierung auf meinem Grossstadt-Balkon und kann in 5min mein C8 per Schwalbenschwanzkupplung da dranhaengen. In klaren Naechten stell ich die Optik schon vorher raus, d.h. sie ist ausgekuehlt, wenn ich anfange. Um 2:00 klingelt mein Wecker, um 2:15 ist der Mars auf dem Chip der Webcam, um 2:45 bin ich wieder im Bett. Ein C11 mit Monti koennte ich da gar nicht aufstellen, also waere es fuer mich das eindeutig schlechtere Fernrohr.

Hoffe diese Ueberlegungen helfen etwas

Hartwig
Hartwig
 
Hallo Karsten,
Wir haben auch mit einem Nexstar 11 angefangen und wir müssen sagen, es ist ein super Gerät zum gucken.
Es ist mit etwas Übung schnell aufgebaut und ausgerichtet, aber für lichtschwache Objekte nur mit verkürzter Brennweite geeignet.
Wenn Du dann, wie wir, mit dem fotografieren anfangen willst, wirst Du das Gerät wieder verkaufen!!!!
Wir haben zur Zeit ein C11 auf einer deutschen Montierung ( sehr,sehr schwer ) und ich würde Dir auch zwei kleinere Geräte ans Herz legen. Denke auch an das Zubehör,daß verschlingt auch noch eine Menge Geld.

MfG
Marion & Axel
 
Hallo Karsten,

ich hatte über 1 Jahr lang das C11 GPS und ich hatte es wirklich bis ans letzte ausgereizt. Die hier angestellten Vermutungen wie, dass man viel Zeit braucht es auf zu bauen oder es nur unter "besten" seeing verwendung findet ist gewaltig an den Haaren herbei gezogen.

Mal zum Aufbau, wenn ich es darauf angelegt hatte war mein C11GPS schneller aufgebaut als die meisten Teleskope meiner Kollegen. Aufbauzeit ca. 5 Minuten! das können dir an die 25 Personen bestätigen. Dass das C11 nur unter "bestem" Himmel brauchbar ist, ist sicher nicht ernst gemeint gewesen bzw. der Besitzer eines solchen Gerätes hat einfach ein extrem schlechtes Exemplar erwischt. Die Bildfeldwölbung wird dir beim visuellen beobachten sicher so gut wie nicht auffallen. Was allerdings ein kleines Problem sein kann ist die Auskühlzeit von ca. 1 Stunden. Ich habe das Problem so gelöst in dem ich das C11GPS einfach schon ein paar Stunden vor Beobachtungsbeginn auf meinen Balkon gestellt habe.

Zur Qualität der Optik, ich war mit einem C11 so zu frieden, dass ich es aus der Gabel ausbauen hab lassen als ich auf eine deutsche Montierung wechselte. Du kannst dir gern die Fotos auf meiner HP ansehen, das Bild ist wirklich ausgezeichnet. Einziger Grund warum ich mich vom C11 getrennt habe war ein C14 extrem guter Optik.

Die Frage ob das C11GPS für einen Einsteiger geeignet ist kann ich mit einem klaren JA beantworten. Allerdings solltest du dir sicher sein das dir das Hobby wirklich Spaß macht und du es auch weiterhin machen willst, sonst setzt du wirklich viel Geld in den Sand. Das C11GPS ist gerade weil es eine Az Montierung ist und über ein sehr gutes GoTo verfügt bestens für Anfänger, die auch mal mehr als nur die hellsten Messier Objekte sehen wollen , geeignet. Ich muss aber auch zugeben, dass so ein GoTo nicht gerade hilfreich dabei ist, sich am Himmel aus dem Gedächtnis heraus zu Recht zu finden.

So, zum Abschluss aber auch noch etwas Negatives über das C11GPS. Wenn du vor hast es auf eine Polwiege zu geben um Astrofotografie zu betreiben, dann such dir gleich ein deutsche Montierung!. Die Gabel hält die Belastungen auf Dauer nicht aus und beginnt zu springen, was sich in den Aufnahmen mit mehrfach abgebildeten Sternen bemerkbar macht. Das Problem hat sich bei mir bereits in den ersten Nächten bemerkbar gemacht, ein Kollege, der anfangs noch darüber gelächelt hat, hatte dasselbe Problem ein halbes Jahr später.

Tut mir leid wenn ich dem einen oder anderen Kollegen widersprochen habe, aber das sind die Erfahrungen die ich in einem Jahr mit mehr als 500 Beobachtungsstunden, im Kreise mehrer Kollegen, gemacht habe.

CS,
Michi
 
Hallo hugo123

das wäre aber schade, wenn man bei beabsichtigter fotographischen Nutzung ein C11 wieder verkaufen müsste, kann man damit doch solche Bilder machen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/help.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/augenruppel.gif" alt="" />

http://www.amos.observatory.at/html/deep-sky.html

Gruß Günter
 
Hallo,
möchte mich erst mal für die Informationen bedanken. Hauptsächlich wollen wir mit dem Teleskop DeepSky Objekte beobachten. Desweiteren möchten wir mit der Astrofotografie beginnen. Ein fester Standort für das Teleskop ist nicht geplant. Besitzen zwar einen großen Garten, aber die Gefahr eines Diebstahls, ist doch sehr hoch. Das manuelle Aufsuchen von interesannten Objekten sollte nicht das Problem sein. Auf ein GPS System wollen wir jedoch nicht verzichten. Desweiteren soll ein gutes Beobachten von Planeten auch möglich sein.
Nun meine Frage an Euch:
Welche Geräte würdet ihr empfehlen?

MfG Karsten
 
Hallo nochmals,

mir stellte sich die gleiche Frage vor nicht allzu langer Zeit. Meine Überlegung war folgende:

1. Jedes Spiegelteleskop braucht seine Auskühlzeit, ich brauche also einen Platz für das Teleskop der in etwa die gleiche Temperatur aufweist wie der Beobachtungsplatz. Wenn ich diesen Platz habe ist es von der Auskühlzeit her egal ob offener Tubus (Newton) oder geschlossener Tubus (SC). Daher habe ich mich für einen kleinen Schutzbau mit guter Durchlüftung im Garten entschieden.

2. Will ich nur beobachten oder auch Fotos machen? Ich wollte beides. Also entschied ich mich für ein SC, weil hier die Verbindung Teleskop und Fotozubehör am einfachsten ist und ich sowohl bei der fokalen wie bei der afokalen Fotografie und bei der Okularprojektion immer problemlos in den Fokus komme. Ausserdem ist ein SC im Hinblick auf die Okulare anspruchslos.

3. Mein Etat lag bei etwa 3500,-€. Goto und GPS erschienen mir als eine sinnvolle Sache. Die Aufstellung und Einrichtung soll problemlos und schnell gehen, daher entschied ich mich für eine Gabelmontierung. Da ich fotografieren möchte sollte es keine Einarmgabelmontierung sein.


Ich entschied mich also für ein Celestron CPC 800, und hatte so noch gut 500,-€ Luft für Zubehör. Was die Auskühlzeit angeht haben sich meine Erwartungen zu 100% erfüllt. Meine ersten Versuche in der Fotografie scheinen mir vielversprechend. Bis jetzt bin ich mit diesem CPC 800 mehr als zufrieden.

CS Gerhard
 
Hallo Karsten,

Hauptsächlich wollen wir mit dem Teleskop DeepSky Objekte beobachten. Desweiteren möchten wir mit der Astrofotografie beginnen.

wenn das so ist dann würde ich euch aus den oben genannten Gründen vom C11GPS abraten. Wenn ihr fotografieren wollt müsst ihr die Gabelmonti auf eine Polwige geben und dadruch würden über kurz oder lang die, von mir oben genannten Probleme, auftreten. Ich kann euch da nur zu einer deutschen Montierung wie der CGE oder eine CG- 11 raten. Für beide Montierungen sollten 11 bis 12 SC's kein Problem sein. Die CG-11 hat lediglich ein etwas älteres GoTo dabei, was aber auch seinen Dienst erfüllt.

Von der Optik her würde ich euch auch wie Gerhard zu einem SC's raten. Die Optik ist für die Astrofotografie sehr gut, viel Brennweite und viel Licht in einem, also bestens für Deepsky geeignet <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

CS,
Michi
 
Hallo Gerhard,

hast du dein CP 800 auf einer Polwiege oder fotografierst du im Az Betrieb? Vielleicht kannst du mal einen kleinen Erfahrungsbericht im Montierungsboard reinstellen. Vorallem das neue GoTo wär sicher für viele interessant ob das wirklich so gut ist wie gesagt wird <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

CS,
Michi
 
Hallo Michi,

zur Zeit mache ich meine Fotoversuche noch ohne Polhöhenwiege weil ich noch keine habe. Ich lasse mir da auch noch etwas Zeit, da ich annehme, daß da möglicherweise von Celestron noch etwas Neues kommt. Anderenfalls würde ich mich noch woanders umsehen oder selbst etwas konstruieren.

Zu dem neuen Goto kann ich folgendes sagen: das Alignment ist wirklich kinderleicht und in der Handhabung mit einem gut justiertem Leuchtpunktsucher ganz problemlos. Vom GPS bekommt man Standort und Zeit, was die ganze Prozedur doch sehr beschleunigt. Je besser der Sucher justiert ist, desto schneller geht das Alignment. Das gilt für alle fünf beschriebenen Varianten. Selbst das One-Star-Alignment ist so gut daß ich bei Verwendung eines 20mm Plössl-Okulars jeden angewählten Stern ins Gesichtsfeld bekomme. Der Zeitaufwand für das Sky-Alignment liegt so etwa zwischen 5 und 10 Minuten (ich habe nicht so genau auf die Uhr geschaut) und lässt sich bei etwas Übung und optimaler Auswahl der Sterne sicher noch etwas schneller durchführen. Bei Verwendung eines 12mm Fadenkreuzokulares kriegt man ein optimales Ergebnis.

Zur Montierung insgesamt kann ich sagen daß sie wirklich stabil ist, da wackeltund schwingt nichts. Das Stativ ist der ganzen Kombination absolut gewachsen. Ich bin etwas über 1,80m gross und brauche das Stativ auch nicht auszuziehen um im sitzen zu beobachten. Für mich ist das CPC 800 ein rundum gelungenes Teleskop.

CS Gerhard
 
Hallo,

viel ist ja schon gesagt, von einem langjährigen SC-Fotografen noch einmal die Bekräftigung eines Aspektes:

Dass der Mythos, SC-Systeme seien für die Astro(CCD-)Fotografie nicht geeignet, blanker Unsinn ist, hat sich ja nun inzwischen hoffentlich herumgesprochen. Es kommt eben wie stets auf die Fähigkeiten bei der Bildbearbeitung an.

Diese Erkenntnis wird übrigens auch von namhaften europäischen und US-Kollegen geteilt (siehe nur hier (ein bisschen nach unten rollen))

Das C11 ist ein tolles Allround-Gerät, mit dem gleichermaßen gut Deep-Sky wie Planeten, Mond und Sonne beobachtet und fotografiert werden können. Eines gilt es aber bei der Fotografie zu beachten: Die Montierung muss überdimensioniert sein! Ich kenne zwar die Nextstar Gabel nicht aus eigener Foto-Erfahrung, doch kann ich in der Hinsicht nur von Experimenten abraten. Kompromisslos gute Fotos erfordern eine kompromisslos gute Ausrüstung, die ganzen Möglichekeiten einer Optik verschenkt man mit einer ungeeigneten Montierung. Ich selbst nutze die C11-Optik auf einer New Atlux Montierung mit Skysensor-Steuerung und bin sehr zufrieden. Allzu weit darunter würde ich die Grenze für eine sinnvolle fotografische Nutzung aber nicht ansetzen. CGE oder G11-Montierungen, die schon erwähnt wurden, sind aber sicher auch gut geeignet.

Mein Rat: Zunächst klären, ob mittelfristig ernsthafte Deep-Sky-Fotografie betrieben werden soll und dann gegebenenfalls gleich mit einer massiven deutschen Montierung beginnen. Damit ergibt sich ein weiterer Vorteil: Optik und Montierung können separat transportiert werden, die Einzelteile werden somit leichter handhabbar.

Viele Grüße
Stefan
 
Hallo!

Also ich möchte mal wieder mehr zur Kernfrage zurück kehren.
Ich habe selbst ein C8 neben anderen Instrumenten und beobachte hin und wieder auch öfter mit dem einen oder anderen C11 und habe auch Erfahrungen mit dem C14, ich waage also mal zu sagen dass ich mich mit SCs einigermaßen auskenne.

Deswegen sage ich mal das so ein Gerät auch durchaus in den Händen eines "engagierten" Einsteigers nicht falsch platziert ist.

Was die Fotografie angeht.....naja für den Anfang würde ich wirklich sagen, dass man die Kamera statt in den Fokus lieber auf dem Piggybackhalter montieren sollte.

Das so ein SC für die Fotografie unbrauchbar ist....naja, das Gegenteil wurde in den letzten 20 Jahren hinreichend bewiesen denke ich.
ABER: So ein SC bringt eben schon sehr viel Brennweite auf die Montierung und auch beim C8 rate ich einem Anfänger davon ab gleich fokal los zu legen.
Selbst die 1,2m beim C8 mit Reducer sind zum Anfang schon ne ganze Menge. Da bin ich Anfangs auch dran gescheitert.

Fotografisch sehe ich so ein SC also eher als fortgeschrittenes Instrument.

Aber generell will ich nochmal schreiben: Nix aber auch garnix gegen die Beratung in diesem Forum, hier haben wir viele viele versammelte Kompetenzen keine Frage, aber ich persönlich, denke dass sich der Teleskopkauf erst lohnt wenn man zum großen Teil selbst für sich entscheiden kann welches Gerät das beste für einen ist. Ich meine so ein Teleskop kostet verdammt nochmal ne Menge Geld, und da finde ich es schon ein bischen schade, wenn man sich da komplett auf das verlässt was andere einem sagen/schreiben. Hier ist Einarbeitung in die Materie angesagt!
Mitbeobachtung bei anderen Sternfreunden, erleben der unterschiedlichen Geräte mit dem eigenen Auge.
Ich würde also erstmal etwas abwarten, und weiter Erfahrungen sammeln. Dann kann man sich selbst überlegen:
-was will ich ?
-was brauch ich ?
-welche sonstigen Anforderungen könnten vielleicht mal akut werden?
Dann kann man sich überlegen welches Gerät in ein so gestelltest Raster gut hinein passt, oder ob vielleicht hier und da noch Kompromisse erforderlich sind.

clear skies,
André
 
Hallo Karsten

also der André hat einen ganz wichtigen Punkt angesprochen. Das Handling mit einer so langen Brennweite im fotografischen Bereich als Anfänger und der Umgang mit dieser langen Brennweite im Zusammenhang mit einer Gabelmonti.
Bedingt durch die lange Brennweite ist es so, daß fotografisch eine ganz genaue Nachführung nötig ist und beim beobachten mit der langen Brennweite, sind es bedingt durch den kleinen Himmelsausschnitt, nur speziell geeignete Objekte anvisierbar.
Auch wir arbeiten in der AstroAG mit einem C11, jedoch ist es wirklich selten, daß das Gerät den ganzen Abend in Betrieb ist, denn es einfach durch diese lange Brennweite, "zu speziell" . So werden sehr gerne auch Teleskope mit weit kürzeren Brennweiten bei uns eingesetz, um eben auch die Objekte zu erreichen, die mit dem C11 niemals in der ganzen Pracht beobachtet werden könnten.
Um nun beim "Rat" zu bleiben, wäre doch die Überlegung wert, anstelle von nur ein Teleskop mit einer wirklich langen Brennweite, dann doch lieber 2 verschiedene zu holen, die sowohl die lange Brennweite für Planeten, Galaxien und Planetarische Nebel deckt und das 2. Teleskop mit moderater Brennweite um sowohl weit gefächerte und schwach leuchtende Objekte fotografisch als auch visuell zu erreichen.

Schönen Gruß
Robert
 
Hallo Karsten,

stimmt schon, dass sich mit einem C11 und seiner langen Brennweite keine großen Gesichtsfelder realisieren lassen. Allerdings (beobachte selbst mit einem C11) haben wir uns den Lumicon Giant Easy Guider gegönnt (nachdem wir mit dem Alan-Gee + 2" Zubehör nicht glücklich wurden). Und diese Kombination in Verbindung mit einem guten 40mm Weitwinkelokular ermöglicht immerhin knapp über 1,5° Gesichtsfeld, was schon für viele großflächige Nebel ausreicht. Ausserdem ist der GEG auch fotografisch nicht die schlechteste Wahl, bekomme ich doch wie visuell das Öffnungsverhältnis auf f/6,43 (mit einer weiteren Option auf f/4). Allerdings bleibt zu beobachten, ob man mit dem GEG den Tubus durch die Gabel noch "durchschlagen" kann! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

Grüße aus Innsbruck
Tom
 
Hallo,
möchte mich erst mal für die Informationen bedanken. Hauptsächlich wollen wir mit dem Teleskop DeepSky Objekte beobachten. Desweiteren möchten wir mit der Astrofotografie beginnen. Ein fester Standort für das Teleskop ist nicht geplant. Besitzen zwar einen großen Garten, aber die Gefahr eines Diebstahls, ist doch sehr hoch. Das manuelle Aufsuchen von interesannten Objekten sollte nicht das Problem sein. Auf ein GPS System wollen wir jedoch nicht verzichten. Desweiteren soll ein gutes Beobachten von Planeten auch möglich sein.
Nun meine Frage an Euch:
Welche Geräte würdet ihr empfehlen?

MfG Karsten

Nun von den Anforderungen her war meine Situation ziemlich ähnlich.
Ich habe mich für einen 8-Zöllen (Meade 8''-LX200GPS) entschieden. Ich besorge den Auf- und Abbau meist alleine, deshalb war 8'' für mich ein guter Kompromiss zwischen Öffnung und Transportabilität. Mit der Montierung mit Polhöhenwiege habe ich bisher keine Probleme gehabt, das Aufstellen und Einordnen geht recht flott vonstatten.
Für's Fotografieren benutze ich bisher den Celestron-Radial-Guider und den Meade DSI-Pro (am Notebook) als Autoguider.
Dass man damit ganz gut Astrofotografie betreiben kann, sei hiermit dokumentiert:
http://home.fotocommunity.de/mschopfer/index.php?id=418446&d=4932371

Mit PEC, Hauptspiegelfixierung und High-Precision-Align macht (mir jedenfalls) Astrofotografie an dem Gerät richtig Spass.

Ich habe jedenfalls keine Hemmungen das LX200GPS weiterzuempfehlen.
 
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