EberhardA
Mitglied
...ein Neueinsteiger mit den ewig gleichen Fragen...
Hallo erst mal zusammen,
in diesem tollen, lehrreichen und durchaus mit kontroversen Meinungen geführtem Forum.
Wie oben angeführt bin ich ein Neuling, der in den letzten Monaten sternenklaren Himmels Feuer für Euer Hobby gefangen hat.
Daraufhin habe lange Zeit mitgelesen, Freds und sehr informative HP studiert, mich versucht zu informieren, etwas zu lernen und letztlich natürlich gehofft, eine Entscheidungsfindung für ein gutes Einsteigergerät zu finden (das sich im Falle des Falles auch wieder veräussern lässt ;-) )
Die nächste Station war der mehrmalige Besuch einer Sternwarte in unserer Nähe, in der ich sehr freundlich aufgenommen wurde, und über mehrere Stunden Planeten, Sternhaufen und Nebel an einem NGT 18 beobachten durfte.
(Was sich letztlich als fataler Fehler erwiesen hat, da ich dadurch "etwas" verwöhnt wurde... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />)
Wenn ich jetzt mit meinem alten NVA-Glas den Himmel beobachte - na gut, lassen wir das lieber...
Jetzt sitze ich eben abends vor dem PC, schaue mir Objekte im Stellarium an und gehe ab und zu raus, wenn ich weiss, dass die ISS über unser Haus fliegt (super, habe die ISS und Atlantis in voller Pracht gesehen).
Gelernt habe ich:
-Es gibt Refraktor und Reflektor-Verfechter, die sicherlich gute und sachlich fundierte Gründe für ihre Position haben
-dass Öffnung nie falsch ist
-8" Dobsons die beste Wahl sind (aber: Justierung, Reise)
-Refraktoren der mittleren Preisklasse Farbwerfer sind (aber gut an Planeten, schlechter bei DS)
-dass grössere Blenden besser für Planeten und kleine besser für DS sind
-dass sich daraus bei sehr schnellen Geräten Probleme in der Okularwahl ergeben
-die Möglichkeit eines 2" OAZ wegen der Übersichtlichkeit vorhanden sein sollte - grössere Vergrösserungen sind aber auch nicht schlecht....
-ein brauchbarer Finder aufgesattelt werden sollte(Riegel oder Leuchtpunkt)
-grosse Obstruktionen schlecht für den Kontrast sind
-dass Geräte kurze Auskühlzeiten oder einen (Ab)lüfter haben sollten
-Spiegelshifting schlecht ist
-GoTo und motorische Nachführung schlecht oder (je nach Standpunkt) gut sind
- und und und...
-also dass es schlicht unmöglich erscheint, einen sehr guten "Allrounder" zu finden.
Gut - aber genau den will ein Newbee, den Planeten und DS (noch) gleichermassen faszinieren - und deswegen beim Lesen der Freds mit Vor-und Nachteilen der einzelnen Geräte und Systeme jeden Tag einen neuen Favoriten auf dem gedanklichen Einkaufszettel hat.
Also - was der Fragesteller mit einen Budget von +- 1000 Euronen also?
-Richtig - die nicht vorhandene eierlegende Wollmilchsau - mit der er gut Planeten beobachten, grössere DS Objekte bestaunen und zu einem gewissen Grad offene und geschlossenen Kugelsternhaufen auflösen und z.B. den Ringnebel nicht nur als Ahnung erkennen kann.
Ich habe laaange mit dem Hofheim ReiseDob geliebäugelt, den aber schweren Herzens wieder von der Wunschliste gestrichen. Grund:
Aufrüst- und Abrüstzeit, präzises justieren (Zeit und Können erforderlich), Probleme bei der Okularwahl.
-Da ich gerne öfters (aber ohne grossen Zeitbedarf) wie auch auf Reisen beobachten möchte, fällt ein "normaler" Dobson also aus. (Wer Frau, Zwillinge und damit umfangreiches Gepäck hat, wird mich verstehen ;-) )
-Beobachtungsort(e): Garten mit mässiger Stadtlichteinstrahlung + 2 Strassenlaternen (bin aber in 10 Minuten „auf d´r Alb“ im Dunkeln, auf Reisen
-Auf- und Abbau sollte sich in sehr engem Zeitrahmen halten.
-Präzises! justieren muss man mögen und können
-Die Möglichkeit einer zumindest motorischen Nachführung sollte zumindest möglich sein, da ich gerne mehr schaue und geniesse als schubse ;-). Ausserdem kann so die Familie "ermüdungsfreier" mit einbezogen werden
-Die Packmasse sollten sich sehr in Grenzen halten (Auto, Flugzeug (es soll ja auch motorische "Tischnachführungen" geben)
-wenn ich irgendwann(!) einmal einen Foto hinten dran halten kann, schadest es auch nicht ;-)
-ach ja – Brillenträger mit einem knackigen Astigmathismus bin ich auch noch...
-Genau: es soll der nicht vorhandene Allrounder werden...
Also, langer Rede kurzer Sinn:
Gedanklich hängen geblieben bin ich an folgenden Geräten:
-Intes Micro M 500 (f10)
-Skywatcher 127/1500 (f12)
-Vixen Skypod VCM 110L (ich weiss, man liest grausames - ist aber schön kompakt
-Scopos TL 8o5 APO (f7), teilbar - aber kleine Öffnung
Nun würde mich dazu Eure fundierte Meinung interessieren. Liege ich mit meiner "Vorauswahl" halbwegs richtig - oder ganz daneben?
Und sollte einer die eierlegende Wollmilchsau kennen die in mein Beuteschema fällt: Das Gewicht des Teleskopes wird dann sichlich in Freibier aufgewogen...!
Schon jetzt besten Dank für Eure Hilfe
Eberhard
PS:
Ich fände es toll, wenn sich die Fraktion der "Farbwerfer" und "Spiegelfetischisten" in diesem Fall einmal verbrüdern könnten, um einem Einsteiger zu helfen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Hallo erst mal zusammen,
in diesem tollen, lehrreichen und durchaus mit kontroversen Meinungen geführtem Forum.
Wie oben angeführt bin ich ein Neuling, der in den letzten Monaten sternenklaren Himmels Feuer für Euer Hobby gefangen hat.
Daraufhin habe lange Zeit mitgelesen, Freds und sehr informative HP studiert, mich versucht zu informieren, etwas zu lernen und letztlich natürlich gehofft, eine Entscheidungsfindung für ein gutes Einsteigergerät zu finden (das sich im Falle des Falles auch wieder veräussern lässt ;-) )
Die nächste Station war der mehrmalige Besuch einer Sternwarte in unserer Nähe, in der ich sehr freundlich aufgenommen wurde, und über mehrere Stunden Planeten, Sternhaufen und Nebel an einem NGT 18 beobachten durfte.
(Was sich letztlich als fataler Fehler erwiesen hat, da ich dadurch "etwas" verwöhnt wurde... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />)
Wenn ich jetzt mit meinem alten NVA-Glas den Himmel beobachte - na gut, lassen wir das lieber...
Jetzt sitze ich eben abends vor dem PC, schaue mir Objekte im Stellarium an und gehe ab und zu raus, wenn ich weiss, dass die ISS über unser Haus fliegt (super, habe die ISS und Atlantis in voller Pracht gesehen).
Gelernt habe ich:
-Es gibt Refraktor und Reflektor-Verfechter, die sicherlich gute und sachlich fundierte Gründe für ihre Position haben
-dass Öffnung nie falsch ist
-8" Dobsons die beste Wahl sind (aber: Justierung, Reise)
-Refraktoren der mittleren Preisklasse Farbwerfer sind (aber gut an Planeten, schlechter bei DS)
-dass grössere Blenden besser für Planeten und kleine besser für DS sind
-dass sich daraus bei sehr schnellen Geräten Probleme in der Okularwahl ergeben
-die Möglichkeit eines 2" OAZ wegen der Übersichtlichkeit vorhanden sein sollte - grössere Vergrösserungen sind aber auch nicht schlecht....
-ein brauchbarer Finder aufgesattelt werden sollte(Riegel oder Leuchtpunkt)
-grosse Obstruktionen schlecht für den Kontrast sind
-dass Geräte kurze Auskühlzeiten oder einen (Ab)lüfter haben sollten
-Spiegelshifting schlecht ist
-GoTo und motorische Nachführung schlecht oder (je nach Standpunkt) gut sind
- und und und...
-also dass es schlicht unmöglich erscheint, einen sehr guten "Allrounder" zu finden.
Gut - aber genau den will ein Newbee, den Planeten und DS (noch) gleichermassen faszinieren - und deswegen beim Lesen der Freds mit Vor-und Nachteilen der einzelnen Geräte und Systeme jeden Tag einen neuen Favoriten auf dem gedanklichen Einkaufszettel hat.
Also - was der Fragesteller mit einen Budget von +- 1000 Euronen also?
-Richtig - die nicht vorhandene eierlegende Wollmilchsau - mit der er gut Planeten beobachten, grössere DS Objekte bestaunen und zu einem gewissen Grad offene und geschlossenen Kugelsternhaufen auflösen und z.B. den Ringnebel nicht nur als Ahnung erkennen kann.
Ich habe laaange mit dem Hofheim ReiseDob geliebäugelt, den aber schweren Herzens wieder von der Wunschliste gestrichen. Grund:
Aufrüst- und Abrüstzeit, präzises justieren (Zeit und Können erforderlich), Probleme bei der Okularwahl.
-Da ich gerne öfters (aber ohne grossen Zeitbedarf) wie auch auf Reisen beobachten möchte, fällt ein "normaler" Dobson also aus. (Wer Frau, Zwillinge und damit umfangreiches Gepäck hat, wird mich verstehen ;-) )
-Beobachtungsort(e): Garten mit mässiger Stadtlichteinstrahlung + 2 Strassenlaternen (bin aber in 10 Minuten „auf d´r Alb“ im Dunkeln, auf Reisen
-Auf- und Abbau sollte sich in sehr engem Zeitrahmen halten.
-Präzises! justieren muss man mögen und können
-Die Möglichkeit einer zumindest motorischen Nachführung sollte zumindest möglich sein, da ich gerne mehr schaue und geniesse als schubse ;-). Ausserdem kann so die Familie "ermüdungsfreier" mit einbezogen werden
-Die Packmasse sollten sich sehr in Grenzen halten (Auto, Flugzeug (es soll ja auch motorische "Tischnachführungen" geben)
-wenn ich irgendwann(!) einmal einen Foto hinten dran halten kann, schadest es auch nicht ;-)
-ach ja – Brillenträger mit einem knackigen Astigmathismus bin ich auch noch...
-Genau: es soll der nicht vorhandene Allrounder werden...
Also, langer Rede kurzer Sinn:
Gedanklich hängen geblieben bin ich an folgenden Geräten:
-Intes Micro M 500 (f10)
-Skywatcher 127/1500 (f12)
-Vixen Skypod VCM 110L (ich weiss, man liest grausames - ist aber schön kompakt
-Scopos TL 8o5 APO (f7), teilbar - aber kleine Öffnung
Nun würde mich dazu Eure fundierte Meinung interessieren. Liege ich mit meiner "Vorauswahl" halbwegs richtig - oder ganz daneben?
Und sollte einer die eierlegende Wollmilchsau kennen die in mein Beuteschema fällt: Das Gewicht des Teleskopes wird dann sichlich in Freibier aufgewogen...!
Schon jetzt besten Dank für Eure Hilfe
Eberhard
PS:
Ich fände es toll, wenn sich die Fraktion der "Farbwerfer" und "Spiegelfetischisten" in diesem Fall einmal verbrüdern könnten, um einem Einsteiger zu helfen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />