sushidelic
Aktives Mitglied
Hallo!
Gestern war es endlich mal wieder klar, und nachdem die Familie im Bett war, habe ich gegen halb zehn aufgebaut. In weiser Vorahnung hatte ich den Tubus schon um sechs auf den Balkon gestellt, war also schon ausgekühlt. Montierung rausgetragen, aufgesattelt, die ganze Elektronik verkabelt und um 21:45 war ich startklar.
Dann die erste Ernüchterung - das Seeing war unterirdisch, ist ja schön stimmungsvoll, wenn der ganze Sternenhimmel weihnachtlich glitzert, aber mir wäre etwas mehr Ruhe in der Atmosphäre doch lieber gewesen. Extremes niederfrequentes Wabern, mir hat es das Bild zwischenzeitlich locker um einen halben Plato-Durchmesser versetzt (!). Auch sonst recht breiig, aber ganz zwischendurch war zumindest das hochfrequente Seeing besser, und es kamen ein paar Details durch.
Also erstmal Champions League geschaut (hat sich ja gelohnt), zwischendurch immer mal wieder auf die Kamera gewechselt, und siehe da, etwas später zwar alles immer noch wie wild am Wabern, aber schon deutlich mehr an Details wahrzunehmen. Jetzt musste ich aber erstmal Fuppes fertigschauen, und dann habe ich mich an die Arbeit gemacht.
So sind von ~23:15 Uhr bis 1:30 zwei Kacheln (oben/unten) mit je 2000 Bildern auf die Platte gewandert, dann war die SSD mit 128GB auch schon voll.
Autostakkert hatte gut zu tun, die Verzerrerei wieder glatt zu bügeln, aber am Ende ist das Ergebnis gar nicht mal so übel geworden, krass, was alles geht. Wer Doppelbilder sieht, muss nicht zum Optiker, an manchen Stellen war eben zu viel Action.
Volle Auflösung (15MB): Mond vom 10. 12. 2019 47Mpix
C14EHD, 610nm longpass, Vieworks VP 20MC M5AO, Autostakkert, Astra Image, Photoshop.
LG und CS, Michael
Gestern war es endlich mal wieder klar, und nachdem die Familie im Bett war, habe ich gegen halb zehn aufgebaut. In weiser Vorahnung hatte ich den Tubus schon um sechs auf den Balkon gestellt, war also schon ausgekühlt. Montierung rausgetragen, aufgesattelt, die ganze Elektronik verkabelt und um 21:45 war ich startklar.
Dann die erste Ernüchterung - das Seeing war unterirdisch, ist ja schön stimmungsvoll, wenn der ganze Sternenhimmel weihnachtlich glitzert, aber mir wäre etwas mehr Ruhe in der Atmosphäre doch lieber gewesen. Extremes niederfrequentes Wabern, mir hat es das Bild zwischenzeitlich locker um einen halben Plato-Durchmesser versetzt (!). Auch sonst recht breiig, aber ganz zwischendurch war zumindest das hochfrequente Seeing besser, und es kamen ein paar Details durch.
Also erstmal Champions League geschaut (hat sich ja gelohnt), zwischendurch immer mal wieder auf die Kamera gewechselt, und siehe da, etwas später zwar alles immer noch wie wild am Wabern, aber schon deutlich mehr an Details wahrzunehmen. Jetzt musste ich aber erstmal Fuppes fertigschauen, und dann habe ich mich an die Arbeit gemacht.
So sind von ~23:15 Uhr bis 1:30 zwei Kacheln (oben/unten) mit je 2000 Bildern auf die Platte gewandert, dann war die SSD mit 128GB auch schon voll.
Autostakkert hatte gut zu tun, die Verzerrerei wieder glatt zu bügeln, aber am Ende ist das Ergebnis gar nicht mal so übel geworden, krass, was alles geht. Wer Doppelbilder sieht, muss nicht zum Optiker, an manchen Stellen war eben zu viel Action.
Volle Auflösung (15MB): Mond vom 10. 12. 2019 47Mpix
C14EHD, 610nm longpass, Vieworks VP 20MC M5AO, Autostakkert, Astra Image, Photoshop.
LG und CS, Michael
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