Okular SVBony 3-8

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas rolf
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mechanisch ist es hervorragend verarbeitet,
...bis auf die Tatsache, dass im Haupgehause ein Streifen Velour fehlt und dadurch das obere Teil einen grossen seitlichen Spiel hat. Was bei kurzeren Brennweiten die Abbildung mindert. Das "klick-stop" Mechanismus arbeitet auch zu hart. Bei meinem Exemplar habe ich das Kugel und feder entfernt.

Optisch - ein SEHR gutes Okular, wobei die kurzeste Brennweite eher 3,5 betraegt

 
Das Klickstop könnte in der Tat leichter gehen, aber das scheint bei SVBONY generell der Fall zu sein, beim SV230 ist es ebenso. Übrigens optisch auch ein hervorragendes Okular.
Das seitliche Spiel beobachte ich bei meinem Exemplar übrigens nicht.

CS Ralf
 
Hallo zusammen,

da gerade vor ein paar Tagen besagtes Okular für einen günstigen Kurs angeboten wurde, habe ich zwei Stück davon bestellt und heute geliefert bekommen. Also sofort ausgepackt und getestet. Da @rolf ja hier geschrieben hat, dass es kein Problem sei, mit dem Okular am APM 120mm SD 90° Bino in den Fokus zu kommen, habe ich das natürlich auch gleich ausprobiert.

Und was soll ich sagen? Es kommt NICHT in den Fokus! Es fehlen geschätzt ca. 2-3 mm intrafokaler Weg! Beim TS 82 mm SA Bino ist es sogar noch mehr.

Das als Hinweis für alle, die wie ich, dieses Okular an den aktuellen Großferngläsern verwenden wollen würden.

Grüße
Andreas
 
Da @rolf ja hier geschrieben hat, dass es kein Problem sei, mit dem Okular am APM 120mm SD 90° Bino in den Fokus zu kommen, habe ich das natürlich auch gleich ausprobiert.

Und was soll ich sagen? Es kommt NICHT in den Fokus! Es fehlen geschätzt ca. 2-3 mm intrafokaler Weg!
Ah? Hab gerade nochmal nachgeschaut. Ziel ist ein Kilometer entfernt und da funktioniert es. Hatte daraus geschlossen, dass diese Entfernung aussagekräftig ist für den Stern. Offenbar ein Fehler, deshalb Sorry und danke für Deinen Hinweis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ist ja sicher so, dass es sowohl bei den Binos (siehe Unterschied bei meinen beiden Geräten) als auch bei den Okularen eine gewisse Fertigungsvarianz gibt. Die gibt es immer und ist normalerweise auch kein Problem. In diesem Fall sind die Okulare bzgl. ihrer Fokallage in den Binos aber so nah am Limit, dass viele (alle?) nicht in den Fokus kommen werden.

Bei 1000 m Entfernung liegt die Bildebene 0,44 mm weiter außen als bei Betrachtung eines unendlich weit entfernten Sterns. Wenn es auf jedes Quäntchen ankommt, ein möglicherweise entscheidender Unterschied.

Grüße
Andreas
 
Nicht zu vergessen die evtl eigenen Augeneigenschaften in Form von ein paar Dioptrien :geek:
 
War gerade am Mond und muss den Fehler bestätigen. Es fehlen tatsächlich ein paar Millimeter. Außerdem fiel mir auf, dass das Okular etwa zwei/drei Millimeter zu lang ist, est stößt bei dem 120er Fernglas an das Prisma.
Also nochmal: Mea culpa!
 
Kurzes update.
Der neue größere Bruder SVbony SV 230 8-20mm funktioniert gut mit dem APM 120 Fernglas, auch die Steckhülse ist nicht zu lang. Optisch die gleiche Liga wie Svbony SV 215. Augenabstand übrigens 19mm.
 
Hallo Rolf, ich hab das SV230 bereits und liebäugel mit einem zweiten fürs Bino. Wie gut funktioniert es am APM, vor allem hinsichtlich Augenabstand und Nase?

CS, Ralf
 
Ich hab nur eines.
Mein Pupillenabstand beträgt 65 mm und ich komme mit zwei Nikons (54mm Dicke) gut hin. Das Sbony hat 60 mm Dicke. Zwischen den beiden bleibt eine Marge von 8mm, siehe Foto. Ob es mit Deiner Nase noch klappt, kommt auf deine Nase an ... .
 

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Zinken zu dick, das wird nix
 
Hallo zusammen,

Bin gespannt. Hab so viel Gutes von Euch gelesen und das 3-8 mm heute bestellt. Auf der Bucht für 110 und noch 5 Rabatt.

Werde es, sobald ich es habe gegen ein 8 mm Japan Widescan, ein 5er TAK LE ein 4er Japan Ortho und einem 3.2 mm Starguider am 72er Lacerta SD und am TS 125 SD testen. Das Okular würde meinen halben Fuhrpark ersetzen können 🤣.

Ist eher für den kleinen Grab und Go Lacerta gedacht. Dann tue ich ein 1 1/4 " Zenitprisma in den Koffer vom Teleskop und noch ein 40er Plössl und bin dann schnellspechtlmäßig gut ausgerüstet hoffe ich. Der Oklularkoffer.mit dem andern Klump in 2 Zoll wiegt nämlich mehr als das kleine Teleskop. 😉

LG
Franz
 
Hallo, ist heute angekommen. Und hab was für die Allgemeinheit getan. Der Winter war viel zu trocken hier bisher und die Grundwasserstände tief. Das hat sich geändert, es regnet heute 😉. Also kein Testen.

Das Okular schaut wertig aus und fühlt sich so an.

Hab Mal den Schaumstoff im Koffer vom Lacerta adaptiert, dass der Sucher auch reinpasst. Ein 40er Plössl zum Suchen, das Zenitprisma und eben das Svbony.

Damit bleiben alle anderen Okulare und restliches Zubehör im anderen Koffer. Und der oft drinnen.

3 bis 8 mm sind für den F6 Refraktor optimal für den hohen
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Vergrößerungsbereich.

Bin gespannt, wie es sich bewährt.
LG
Franz
 
Glückwunsch, Franz, das Ding ist ein No-Brainer. Mein meistbenutztes Okular, zusammen mit dem Hyperion Zoom 8-24. Mehr braucht es eigentlich nicht, wenn man visuell nur nebenbei und ab und zu Grab and Go unterwegs ist.

LG Olaf
 
Moin.

Ich habe mir das Svbony Zoom auch bei der Amazon-Aktion geholt und mittlerweile mehrfach an meinem 5“-Apo getestet. Ich bin von der optischen Qualität wirklich angetan. In der Schärfe konnte ich keine Nachteile gegenüber dem Speers-Waler 5-8mm Zoom und einem 15mm Eud. Plössl in einer sehr guten 3x-Barlow feststellen. Und das für den Preis eines Mittelklasse-Plössls.

Da ist Svbony wirklich ein großer Wurf gelungen.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo Marcus, Dein 5" er ist doch auch der TS 125/975 SD. Den hab ich auch, gut zu hören, dass das Svbony dort auch funktioniert. Bin mit meinem ja auch sehr zufrieden, finde ich den sehr seeinganfällig. Vielleicht liegt es am Design. Da ist es gut die Vergrößerungen einfach zu wechseln.

Danke und LG
Franz
 
Der 125er braucht vor allem Zeit bis er ausgekühlt ist da merkt man die recht solide Bauweise. Je nach Temperaturunterschied kann das auch mal eine gute Stunde oder länger dauern. Das SV Bony Zoom ist genial um sich da langsam an die sinnvolle Grenze heran zu tasten bei Jupiter bleibe ich meistens bei um 5mm oder irgendwo zwischen der 4 und 5mm Einstellung. Mehr gibt der Himmel hier nicht her und kleinere APs bringen es eh nicht da lohnt eher das Experimentieren mit Filtern wenn es blendet. Neutral grau oder auch Farbfilter muß man ausprobieren was einem da am meisten bringt.

Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix, der 125er hat mir bei knapp über 300 Fach den besten Mars gezeigt den ich jemals gesehen hab mit einem 3.2 mm Okular und bei 244 Fach mit einem 4 mm Ortho den besten Mond. Ich bin damals fast aus den Latschen gekippt, so scharf und kontrastig. Wenn der Schărfepunkt erreicht ist, dann perforrmt meiner wie ein TAK FS, finde sogar besser (hatte ich mehrere Jahre). Allerdings hatte ich auch eine Nacht, wo ich bei Jupiter kaum die beiden Bänder gesehen hab. Der Schärfepunkt muss genau passen und wenn es Seeing gibt, dann wabbert es nicht nur, sondern löscht auch Details aus, zumindest bei meinem Exemplar, weil auch dann der knappe Schărfepunkt durch die unterschiedliche Brechung in der Luft meist nicht gehalten wird. Ich vermute, dass liegt an den ungewöhnlichen Bildern. Fokal siehst ein perfektes Beugungsscheibchen und schwach einen perfekten Beugungsring und sonst nix, auf einer Seite vom Fokus perfekte Ringe und auf der anderen einfach ein gleichmäßig helles Scheibchen (außer das Seeing ist hervorragend, dann sind da auch die Ringe klar). Es ist sicher das Teleskop in der Größe, das ich je hatte, das da so empfindlich ist.
Daher ja, ich hab 4 Festbrennweiten von 8 mm bis 3.2. Da ist das Zoom schon cool sich einfach heranzutasten, was gerade "geht".

LG
Franz
 
Hallo Franz,


bei Jupiter leidet der Kontrast hier oft da der Himmel (Bergisches Land NRW) chronisch nicht ganz klar ist. Da bin ich bisher nicht sinnvoll über die genannten Vergrößerungen hinaus gekommen. Am Mond kann man mit dem SD Apo an manchen Tagen vergrößern bis das Licht ausgeht da hat er mich an so manchem Detail positiv überrascht. ich schaue besonders gerne die Gegend um Theophilus und die Apollo Landegebiete an. An harten Kontrasten gibt es bei extremen Vergrößerungen perfekt saubere Beugungslinien dieser Zweilinser performt visuell echt genial. Manchmal erscheint es mir als wäre es einfacher den Fokus von extrafokal kommend sauber zu treffen.

Bei meinem Exemplar kann man nach langem Auskülen intrafokal ganz schwach und blass rote Fresnellringe im breiteren fast weißen Ringen ausmachen, extrafokal sind die weißen Fresnellringe leicht grünlich-bläulich verfärbt und dahinter wabert was blass-rotes. Im Fokus dann ein sauberes Beugungsscheibchen mit schwachem Beugungsring. Sieht soweit wirklich gut aus der merkwürdige Eindruck außerhalb des Fokus ist halt der Glaskombination geschuldet muß aber wohl ungefähr so sein. Was sich deutlich lohnt und bei mir noch ganz oben auf der Wunschliste steht: ein ADC. Lohnt bei 5" schon deutlich auch die mit einfachen Keilplatten den Gutekunst kann ich mir nicht leisten.

Viele Grüße Felix
 
Was sich deutlich lohnt und bei mir noch ganz oben auf der Wunschliste steht: ein ADC. Lohnt bei 5" schon deutlich auch die mit einfachen Keilplatten den Gutekunst kann ich mir nicht leisten.

Das kann ich bestätigen. Ich hatte, nachdem der 125er bei mir eigezogen ist, als erstes einen ADC geholt (den einfachen von ZWO/TS). Am Saturn hat der einen gewaltigen Unterschied gemacht. Die Auflösung des Apos konnte ich erst damit erreichen. Auch an Jupiter und Mars brigt der ADC etwas, allerdings mehr Kosmetik. Ohne hat die Polkappe des Mars einen deutlichen Blaustich. Mit ist der weg und die Kappe ist rein weiß. Auch am Jupiter verschwinden die blauen und roten Säume oben und unten. Einen Gewinn an Auflösung an den Strukturen der Oberfläche konnte ich aber nicht feststellen.
Wie gesagt, eher Kosmetik. Aber auch das ist nett.
 
Hallo Marcus,


ich hatte den Vergleich bisher nur bei Sonnenbeobachtung im Weißlicht mit der Baader Folie da war der Gewinn vor allem an der Kontur Sonnenflecken schon mit einem einfachem ADC von Astro Systems sehr deutlich. Auch die übrige Sonnenoberfläche wirkte etwas knackiger. Planeten konnte ich wegen Wetter leider nicht damit beobachten der ADC war eine Leihgabe eines Freundes.

Viele Grüße Felix
 
Guten Abend

Showdown :-)

Die Rahmenbedingungen. Lacerta SD 72/432 F6 mit verdammt guter Optik

Seeing: ziemlich gut, also für Stadtbedingungen sehr gut. Fremdlicht, die üblichen 10 Straßenlaternen die so von meinem Balkon sichtbar sind. Durchsicht sehr gut.

Die Platzhirsche:
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University Optics 8 mm 82 Grad
Tak LE 5 mm
Ortho 4 mm (mit dem man im Auge beobachtet)
Starguider 3.2 mm

Ich mag sie alle.

Der Newcomer (Destroyer of my Prismengewinde)

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Die Objekte
Mars der Zwerggewordene
Jupiter war auch schon Mal größere
Rigel mit dem scheuen Lebensabschnittspartner, der sich gerne versteckt im Licht
Kastor (oder Castor, auch radioaktiv, sonst würden beide nicht leuchten
Capella mein gelber Lieblingsstern
Gamma Leo (nur mehr der Newcomer)

Das Match:
Mars ja war winzig, am wenigsten winzig im Starguider 3.2 mm das irgendwie die höchste Vergrößerung zeigte. Die 3 mm Einstellung beim Svbony ist irgendwie weniger als die 3.2 mm beim Starguider. Auch bei allen anderen Objekten so. Hab es oft verglichen.

So und ja bis auf das TAK war keines so scharf bei derselben Zoomstufe. Ich hab mit dem Svbony auf dem nicht Mal 10" großen Scheibchen die eine oder andere dunkle Grob Struktur erahnen können die ich in den anderen Okularen erst danach gesehen habe, als ich wusste was es zu sehen gäbe. Das Svbony war viel leichter und einfacher scharf zu stellen. Kontrast und Schärfe waren mit Ausnahme des TAK immer besser.

Jupi, vertrug die 3.2 mm des Starguiders nimma, aber die gefühlten vielleicht um die 3.5 mm des Svbony super. Das das Widescan, Ortho und Starguider keine Chance hatten sollte man erwähnen. Das Svbony ist Zack scharf. Die Bänder, insbesondere die Hellen kommen viel klarer. Das TAK konnte wieder mithalten bei 5 mm. Aber das Svbony kann ja größer und dann zeigt es mehr.

Sirius erwähne ich kurz. Mich düngt (dünkt) im Svbony den Begleiter kurzzeitig eindeutig bei 6 mm gesehen zu haben.

Kastor ist so einfach, hat mir überall gefallen.

Riegel. Das hat das Svbony alle meine Okulare alt aussehen lassen. Der Begleiter war immer eindeutig (außer bei 8 mm, da hab ich nix gesehen von dem Fuzzy daneben, so wie im Widescan) und so konstrastig zu sehen, dass ich mir dachte, wie kann das schwierig sein. In den anderen Okularen war es das aber. Eine Wucht.

Dann hab ich die Platzhirsche in den Koffer verräumt und mit dem Svbony weitergespechtelt. Gamma Leonis war wunderschön.

Und hab das Gewinde des Vixenprismas geschrottet. Das alte Ding hat eine kleine Schraube und ich musste das sehr (ein wenig zu fest) anziehen. Naja werde ich größer nach schneiden und vielleicht eine 2. Schraube gleich dazu. Hab dann das 2 Zoll APM Prisma auch getestet, aber im Gegensatz zum TS 125 SD, wo das Bild besser wird ist das für den F6 Lacerta nix.

Also bin echt zufrieden und mit den Zoomstufen passt es wohl genauso gut zum 125er F7.8

Ich werde sie alle behalten, aber vermutlich wird das Svbony mein meistgenutztes Okular. Die Schärfe und der Kontrast sind super und mir kommt vor es zeigt die Farben besser. Auch das Scharfstellen geht viel einfacher, keine Ahnung warum und selbst die Beugungsscheibchen und Ringe heller Sterne sind ruhiger und wesentlich sauberer. Da kann auch das TAK nicht mithalten. Hat halt schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und viele Teleskope gesehen.

LG
Franz
 
Tests Nr 2
Guten Abend,

Heute Abend hab ich das Svbony mit dem TS 125 SD 975 getestet. Nachdem so viel Gutes geschrieben wurde genau zu der Kombi war ich sehr gespannt. Kurz vorab ja wow. Das passt perfekt. War kein Vergleichstest. Ich weiß genau was der SD kann, also nur das Zoom, ein 2 Zoll Prisma und ein 20er zum Finden.
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Da der Fokus viel näher ist und die Hülse lang hab ich es auch ohne Prisma versucht. Geht gerade aber mein TS braucht das Prisma. Dann ist die Farbe absolut perfekt. Perfekt waren auch die Beugungsscheibchen von Capella, Aldebaran, Prokion und Riegel. Auch intrafokal und extrafokal saubere Ringe. Keine Ahnung aber mit dem Svbony sieht man sie auf beiden Seiten des Fokus immer. Hab wohl im Chinalotto kein so schlechtes Los gezogen. Zuerst Mond und Venus. Hab versucht mit dem Handy zu knipsen. Aus mir wird nie ein Fotograf, im direkten Durchschauen um Welten besser. 🤣🤣🤣

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Einfach cool so die Vergrößerung zu ändern. Oben 300 Fach und unteren 120 x

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Venus war auch nett, ist sehr groß und schmal inzwischen. Farbenspiel wegen der Atmosphäre dafür kann aber das Okular nichts. Mond in klein sozusagen und überbelichtet.

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Mars immer noch klein und heute ohne viel Dunkelflecke, eher noch ein bisschen gegenüber dem Pol auf der andern Seite.

Rigel war ein Kinderspiel in allen Zoomstufen und 52 Orionis blickweise 2 sich berührende Scheibchen. Sirius kam zuerst gerade hinter dem Haus hervor und blinkte in allen Farben keine Chance dann.

Das Trapez hat immer bei allen höheren Vergrößerungen auch die e und die f-Komponente gezeigt und beim wunderbRem Doppel im Leo war die hellere Komponente mehr orangegelb und die schwächere weißgelb, deutlich unterschiedlich. Ist mir gestern mit dem Lacerta nicht so aufgefallen. Gamma Andr. ebenso. Orange und blauweiß.


Jupiter zeigte sehr viele Details bis ca. 5 mm herab und Uranus ist tatsächlich ein Planet 🤣🤣🤣. Im Lacerta war ich mir da nicht so sicher.

Wieder wie gestern. Scharfstellen ist einfach Zack und scharf oder eben nicht.

War eine wunderschöne Beobachtung. Ja kann diese Okular auch wärmstens empfehlen. Und ja zwischen 72 mm und 125 mm liegen Welten in der Wahrnehmung. Außerdem ist der paralaktische Komfort auch nicht zu verachten.

LG
Franz
 
Ich sähe gerne mal den direkten Vergleich des SVbony 3-8mm mit dem Nagler 3-6mm...

Gruß Horst
 
Hallo Felix, der 125er hat mir bei knapp über 300 Fach den besten Mars gezeigt den ich jemals gesehen hab mit einem 3.2 mm Okular und bei 244 Fach mit einem 4 mm Ortho den besten Mond. Ich bin damals fast aus den Latschen gekippt, so scharf und kontrastig.
Hallo Franz,

in den letzten Wochen gab es hier einige Nächte mit sehr erbaulichen Beobachtungsbedingungen da konnte ich das SV Bony im 125er SD Apo an Jupiter immer bis 4mm ziehen und da ist dann auch etwa das Optimum bezüglich Helligkeit erreicht. Die Vergrößerung zurückgenommen wirkte etwas ruhiger, knackiger mal war auch bei 4mm über Minuten der "Sweet Spot". Drüber hinaus wirkte eher etwas blass oder fahl da geht dem 5er dann langsam das Licht aus.

Mars dagegen hat eher nach etwas mehr Vergrößerung verlangt und der Mond bei 4mm ist schlicht genial. Das kenne ich vergleichbar nur mit meinem ollen Intes MN86 der kann auch einen so brutalen Mond das ist schlicht beeindruckend bei der Auflösung von 8".


Und da es ja hier eigentlich um das SV Bony geht: Was mir jetzt nach etliche Stunden Beobachtung mit diesem Okular aufgefallen ist: nix! Das verhält sich so wie sich ein gutes Okular verhalten soll ganz unauffällig, keine Verfärbung des Bildes, kaum laterale Farbe, kurzer aber (ohne Brille) alltagstauglicher Augenabstand und vor allem dieser weite Zoom Bereich :y: machen es perfekt für Sonnensystem und anderen Kleinkram (Kugelsterhafen, PNs...)


Viele Grüße Felix
 
Hallo liebe Profis,

ich habe mir das SVBONY 3-8 mm auch bestellt (als Paar, Kampfpreis) und es kommt an einem APM 100 mm 90 Grad Semi-Apo NICHT in den Fokus.

Aber:
Ich habe dennoch BEIDE behalten.
Weil: am Bino-Ansatz Omegon Pro Tritron Binokularansatz 1.25'' geht das Zoom genausogut wenn nicht besser als die ES 4.7 . Achtung: Dieser Bino benötigt keinen Glaswegkorrektor.
Ich hab das benutzt am ES 127 / 950 Apo und am 72/432 Photoline. Am Spiegel (Skywatcher 152/750 P) konnte ich es mangels Zeit/Gelegenheit noch nicht testen.

Bei Jupiter als auch am Mond kann das kleine Zoomokular punkten, weil man tatsächlich die Seeingbedingungen maximal ausloten kann.
Die Schärfe ist frappant - und ja, es ist gut scharf zu stellen.
Die ES 82 sind nicht schärfer, sie haben nur durch das größere scheinbare Gesichtsfeld Vorteile.
Die Klemmung ist wichtig - das hat Sven Wienstein schon erwähnt. Die Klickpunkte könnten auch für mich 30% leichter gehen.
Trotzdem bereue ich die Investition nicht.

Es ist auch ohne Bino-Ansatz an meinen Teleskopen wunderbar und ich habe die ES 4,7 / 6,7 als 82 Grad als Paar.
Einblickverhalten: Bin kein Brillenträger und klappe ab 5 mm die Muschel um. Von daher auch grünes Licht.

Schade, dass es an manchen Binos nicht geht. DANN wäre es die perfekte und preisWERTE Kombi mit dem Baader 8-24 mm.

Meine persönliche Einschätzung.

CS
Jürgen
 
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