Hallo Andreas,
ich halte Deine Entscheidung für richtig.
Das Teleskop an sich ist nicht der Knaller aber für den Anfang durchaus brauchbar, gut zum lernen und schauen, wie es mit dem Hobby so weiter geht. Es gibt hier ja durchaus Stimmen die sagen, dass auch ein 8" F/6 Dobson nicht der Knaller ist, wohin soll das also führen?
Ich glaube z.B. dass Du entweder den Orionnebel gar nicht gesehen hast, oder die Justierung des Newtons lag ganz fürchterlich daneben oder du hast ganz miserable äußere Bedingungen mangels Erfahrung nicht erkannt.
Das sind also die nächsten "Baustellen" für Dich.
Orientierung, Justierung, Erfahrung sammeln. Dafür ist Dein Teleskop gut geeignet und das wird sehr interessant für Dich.
Schwachpunkt ist die Monti und das Stativ. Wenn Du diesen Unterbau nicht austauschen willst, kannst Du etwas mehr Stabilität erreichen, indem Du das Stativ eben nicht ganz ausziehst, möglichst niedrig lässt und im Sitzen beobachtest.
Auch ein Gewicht (und wenn es nur ein Backstein ist) zwischen die Stativbeine gehängt oder auf die eventuell vorhandene Okularablage gelegt, bringt Stabilitätsgewinn.
Wenn das zu sehr nervt, kannst Du auch den Selbstbau einer simplen Rockerbox überlegen, z.B so:
http://www.taunus-astronomie.de/atm_114500.html
Besorg Dir ein 32er oder 40er Plössl als Übersichtsokular, je nach dem ob ein 20er oder ein 25er Okular schon als Beipack vorhanden ist und dann leg Mal los.
Gruß und CS
*entfernt*