Opposition Jupiter (Filter-Drama)

Herbstlaub

Mitglied
16.01.2026 19:30 - 21:45Uhr
Planet: Jupiter
12“ f/5 Dobson
Priesendorf


Drei Wochen eisiges und schneereiches Wetter haben das Teleskop ein bisschen einstauben lassen.

Doch pünktlich zur Opposition des Jupiters am 10.01. wurden die Nächte wieder etwas klarer, sodass heute ein Blick auf den Gasriesen möglich war.

Gegen 19:30 Uhr war der Spiegel ausreichend abgekühlt, und ich startete meine Beobachtung mit dem 14mm-Okular bei 107-facher Vergrößerung – zunächst ohne Filter.

Boah, ist der hell – zu hell!
Also wechselte ich umgehend auf 167x mit Skyglow-Filter.

Gut… na ja, irgendwie auch nicht gut.
Die Wolkenstrukturen waren nicht so toll.

Somit begann ein wilder Wechsel zwischen 107- und 319-facher Vergrößerung sowie dem Baader-Filter 570 nm (orange) und dem Baader-Filter 435 nm (dunkelblau).

Nach etwa einer Stunde waren mein Sehnerv und der visuelle Cortex im Hinterhauptslappen meines Gehirns völlig überfordert!

Welche Vergrößerung und welcher Filter führen nun zu einem für mich perfekten Ergebnis?

Nach 15 Minuten Augenerholung durch zielloses Starren über das Firmament schraubte ich den Filter 570 nm auf mein 4,7mm-Okular mit 319-facher Vergrößerung und war schließlich der Meinung, die beste Kombination gefunden zu haben.

Die Bedingungen ließen eine maximale Vergrößerung zu, und ich konnte klar getrennt die einzelnen Wolkenbänder und Strukturen erkennen.

Die kommenden Nächte wirken vielversprechend, sodass ich mein „Filter-Drama“ wohl noch intensivieren kann :-)

Wie sind eure Erfahrungen?
Wie beobachtet ihr optisch unseren Gasriesen?

Ich freue mich auf eure Expertise und einen regen Austausch.

Seeing 4, bei etwa 0°C und hoher Luftfeuchtigkeit sowie stellenweise Bodennebel.

Clear skies
Florian
 
Lieber Florian,

danke für Deinen Bericht! Man liest ja immer mal, dass der Baader "Neodymium & IR-Cut Filter" an Jupiter positiv sein kann. Meinst Du mit "der Skyglow Filter" jenen Filter? Ich hatte mit ihm jedoch bisher keinen durchschlagenden Erfolg.

Allerdings wird Positives über den Baader "Contrast Booster" berichtet. Ich kam selbst noch nicht dazu, diesen auszuprobieren. Der Contrast Booster ist eine Abwandlung des Neodymium. Er schneidet im Vergleich zum Neodymium bei 450nm abwärts ab. D.h. er schneidet den tiefblauen/violetten Bereich ab. Das liefert ein etwas dunkleres Bild (positiv bei zu viel Öffnung, wie in Deinem Fall) und reduziert die Wirkung der Luftunruhe (die im Tiefblauen/violetten besonders ausgeprägt ist).

Ich hänge die Transmissionskurven hier an. Es mag interessant sein, sie zu vergleichen um zu verstehen, wie diese Filter im Verhältnis zueinander wirken. Überhaupt macht es die Filternutzung spannender und zielgerichteter wenn man die Eigenschaften der Transmissionskurven kennt. Hierzu habe ich hier Einiges geschrieben.

Beste Grüße
Christopher
 

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Hallo Florian,

als visueller Beobachter setze ich meist Farbfilter ein (blau #80a, hellbau #82a, gelb #12, gelegentlich grün #56), damit kann ich einzelne Bereiche der Wolkenstrukturen hevorheben, andere "verschwinden" aber u.U.
Wie Christopher schon schreibt ist der Neodymium-Filter auch ganz hilfreich bei der Kontrastverbesserung. Allerdings kann er seine Vorteile insbesondere bei gutem seeing ausspielen. Ist selbiges mäßig, hilft auch der Neodymium wenig, d.h. seine Wirkung ist m.E. von den äußeren Bedingungen abhängig. Das gilt auch weitgehend für die Farbfilter.

@Christopher: Danke für den Vergleich der Transmissionskurven; sehr interessant.

Viele Grüße
Uwe
 
Ich hatte vor 2 Tagen endlich wieder mal die Gelegenheit für Saturn und Jupiter, gestern und heute leider wieder komplett zu.
Teleskop war ein C8
SQM 21.3
Seeing war ok, nicht perfekt, es war recht kalt, und windstill.

Vor dem Abendessen werfe ich einen Blick auf Saturn, der ja nicht grade ideal steht. Teleskop temperiert dann derweil draußen.
Früher war das absolut notwendig, durch die Tubusisolierung ist das jetzt nicht mehr so kritisch.
Ich hatte früher auch bei guten Bedingungen recht matschige, "weiche" Planeten, diese Isolierung hat schon wirklich viel gebracht, speziell bei Planeten, als würde man durch ein weit besseres Teleskop schauen. Zeigt halt nur wie weit man früher von den Möglichkeiten weg war.

Dann so ab 22h Jupiter, der derzeit wirklich gut steht, viele Details sichtbar.
Früher habe ich oft ein 9mm HR Planetary benützt, jetzt gehe ich meistens mit dem Baader Zoom einfach stufenweise runter auf 12 - 8mm, je nach Bedingungen.
Ich gehe selten unter 8mm (250f), das müssen schon ganz außergewöhliche Bedingungen sein, und außerdem braucht es da einen Okularwechsel und neuen Fokus.
Finde es bei sehr hohen Vergrößerungen am C8 auch schwierig, einen guten Fokus hinzubekommen.
Dieser Bereich ist grade angenehm, und ich kann immer mal wieder rausgehen für die Umgebung, ohne Okularwechsel.

Als Filter kommt nur ein variable Polfilter zum Einsatz, den ich sonst am, Mond verwende, in den AP Bereichen wo Jupiter einfach zu hell ist.
Ich habe bei meinem Hauptbeobachtungsort auch den Vorteil, dass die Straßenbeleuchtung um 22h abgeschaltet wird. Hilft vielleicht ein ganz klein wenig beim Kontrast.
Von Farbfiltern halte ich persönlich nichts.
Einen Abstecher zum Uranus, hatte aber keine Lust, die Planetenkamera auszupacken.
Zurück zum Jupiter, gegen Mitternacht bei schönem hohen Stand sehr gute Momente, called it a night.

Clear Skies!
Martin
 
Hallo Florian,

Damit Jupiter nicht überstrahlt dämpfe ich ihn mit einem Neutralfilter ND 0.6. Ich setze zur Planetenbeobachtung auch den Baader "IR-Cut Mond-& Skyglow Neodymium-Filter" ein. Ich meine, das mit diesem Filter die Planeten etwas kontrastreicher zu sehen sind.
Auf Saturn konnte ich mit diesem Filter die Wolkenbänder leichter trennen. Mars und Jupiter sind für mich, wie schon geschrieben, kontrastreicher in ihrer Erscheinung.
Farbfilter habe ich für die Beobachtung der Planeten bisher noch nicht eingesetzt. Das war von mir immer mal wieder angedacht, ich habe das aber nie umgesetzt. In dieses Thema muss oder müsste ich mich erst einmal einarbeiten, welche Filter sinnvoll wären.

Viele Grüße
Gerd
 
Vielen Dank euch allen für die zahlreichen und schnellen Rückmeldungen!

@Christopher
Ich hatte den von dir erwähnten Baader 2” Neodymium & IR-Cut Filter im Einsatz.
Dabei hatte ich den Eindruck, dass etwas Tiefe im Bild fehlte. Es fällt mir momentan etwas schwer, die passenden Worte dafür zu finden, aber ich werde mich heute Abend wieder an den Dobson setzen und versuchen, meine Eindrücke genauer zu fassen.
Der Contrast-Booster ist bislang leider noch nicht Teil meiner Sammlung.
Vielen Dank auch für den Hinweis und den Link zu den Transmissionskurven – spannend!

@Martin
Ich habe ebenfalls das 9 mm HR Planetary und finde es bei der Planetenbeobachtung nach wie vor ausgezeichnet.

@Gerd
Den Neutralfilter ND 0.6 habe ich auch am Jupiter getestet, allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Farben etwas zu stark kompensiert wurden.
Ich werde ihn heute Abend aber noch einmal ausprobieren.
 
Moin!

Ich schreibe jetzt ein wenig aus der Erinnerung, da ich früher ein 12" ACF-SC der hiesigen Vereinssternwarte zur Verfügung hatte und damit natürlich auch Jupiter-Beobachtungen angestellt hatte.
Wichtigstes Hilfsmittel war zur Dämpfung der Jupiter-Helligkeit ein variabler Polfilter, mit dem man sich wahlweise die angenehmste Helligkeit einstellen konnte. Unsere Beobachtergruppe hielt so eine Anschaffung für sinnvoller als stur auf den einen oder anderen Graufilter zu gehen.
Unser Polfilter hier war so gestaltet, daß die eine Filterscheibe in den Zenitspiegel eingeschraubt werden konnte und die zweite Filterkomponente ins Okular kam. So konnte man durch einfaches Drehen des Okulars die Helligkeit einstellen. Bequemer geht's gar nicht.
Wie hatten hier die 2" und 1,25"-Variante des zweiteiligen Polfilters von Baader.
Heutige Filter sind meist hintereinander geschaltet und man muß das Okular entnehmen, den unteren Filterteil drehen, wieder einsetzen und dann hoffen, daß man die Helligkeit getroffen hat. Ist ein bißchen umständlich, aber die Filter dieser Machart sind günstiger in der Anschaffung.

Am Jupiter habe ich gewinnbringend auf "hellgrün" und "hellrot" gesetzt. Das waren seinerzeit Filter eines 7teiligen Filtersets ebenfalls von Baader.
Neodym hatte ich auch ausprobiert - kann man mal machen und sehen, wie einem da gefällt - aber unbedingt notwendig ist das nicht. Ich habe meinen auch mittlerweile wieder verkauft.
Der Sinn eine IR/UV-Cut erschließt sich mir nicht - nie ausprobiert.
Einige Sternfreunde habe sogar UHC-Filter eingesetzt - auch das kann man mal testen, wie einem das gefällt.

Die besten Effekt brachten wirklich der hellgrüne Filer und vor allem die Abdimmung der Jupiter-Helligkeit in so einem 12-Zöller. Das ist jedenfalls meine Erfahrung bzw. Erinnerung. Seitdem beobachte ich mit kleineren Optiken und nutze hier höchstens mal den Polfilter (Svbony).

Natürlich spielt das Seeing bei der Planetenbeobachtung die entscheidende Rolle und man sollte es auch mit der Vergrößerung nicht sinnlos übertreiben. Außerdem braucht die visuelle Beobachtung vor allem Zeit. Das ist keine Aktion von "Draufschuen und gut ist das - weiter zum Nächsten". Einige dezente Details erkennt man erst nach Minuten dees Draufschauens - das gilt später für Mars noch viel mehr (aber da wirken auch andere Filter).
Wenn die Bedingungen am Beobachtungsabend nicht mitspielen, dann muß man das auch so hinnehmen. Mit Vergrößerungsspielchen oder diversen Filtern läßt sich sowas dann auch nicht kompensieren. Man muß es eben dann beim nächsten Mal versuchen.
 
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Der Hinweis zur moderaten Vergrößerung war äußerst hilfreich.
Heute werde ich beharrlich meine Filter mit dem HR Planetary 9mm testen.
Ich werde berichten ;)
 
Uwe nennt den #82a. Auch ich habe gelegentlich gute Ergebnisse mit diesem Filter gehabt. Ich hänge hier die Kurven der Wratten 82 Gruppe des Herstellers Hoya an. Erkennbar ist, dass man auch ein 82b oder ein 82c probieren kann, da die Unterschiede innerhalb dieser Gruppe gering sind.

Die #80 Filter sind "invasiver", sprich verdunkeln das Bild mehr. Weil's so schön ist hänge ich gleich auch die Kurven der #81 Filter des Herstellers Hoya an. Die #80 und #82 Filter erzeugen in der Farbwirkung eine Verschiebung ins Blaue. Die #81 Filter erzeugen in der Farbwirkung eine Verschiebung ins Rote.

Die Filter der Wratten 82 Gruppe verhalten sich im visuellen Bereich des Spektrums (sagen wir von 400nm bis 650nm) effektiv wie die B+W sowie Heliopan KB3 bis KB6 Filter (die Heliopan-Kurven sind angehängt; jene von B+W sind praktisch identisch).

Die KB (Konversionsfilter Blau) von B+W und Heliopan sind gebraucht in allen möglichen Größen zu finden. Durch einen Step Ring kann ein Filter mit dem fotografisch üblichen 46mm Gewinde auf das astronomisch übliche 48mm (das Gewindemaß der zwei-Zoll Stecknase eines Zenitspiegels sowie der Stecknase eines zwei-Zoll Okulars) adaptiert werden.
 

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Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen!

Anbei wie erwähnt der wiederholte Filter-Test am Jupiter.

18.01.2026 18:45 - 22:00Uhr
Planet: Jupiter
12“ f/5 Dobson
Priesendorf


Schon kurz nach halb sechs stand der Jupiter strahlend über dem Horizont.

1768850296113.png


Okular 9mm TS HR Planetary
9mm = 167x


FilterErgebnis
ohnePlanet wird überstrahlt,
Farben und Details nur schwer erkennbar,
GRF kaum sichtbar
OMEGON ND96-0,9 2"Bild wird zu sehr abgedunkelt,
Farben gehen verloren,
Details und GRF schwer erkennbar
Baader 435nm 2"Bild relativ dunkel,
Wolkenstrukturen erkennbar,
Helle Bereiche zeichnen sich gut ab,
GRF gut sichtbar
Baader 570nm 2"Bild erscheint hell und klar, Wolkenbänder gut erkennbar,
GRF gut sichtbar
Baader Neodymium
Mond- und Skyglowfilter 2“
Bild erscheint angenehm hell und ausgewogen,
Farben sehr gut sichtbar,
Wolkenbänder und GRF scharf und kontrastreich

Die Beobachtung wurde bewusst um 18:45Uhr gestartet um den GRF mit einzubeziehen.
Die Transparenz wurde natürlich mit höher stehenden Planeten kontinuierlich besser.
Die Eindrücke beziehen sich somit über das komplette Beobachtungsfenster.

Gewonnen hat für mich der Baader Neodymium Mond- und Skyglowfilter 2“ dicht gefolgt vom Baader 570nm 2".

Ich möchte betonen, dass es sich hierbei um meine individuelle persönliche Wahrnehmung handelt!

Gruß
Florian
 
Hallo Florian,

danke für den übersichtlichen Vergleich!

Ich habe vergangene Woche Jupiter mit einem Telementor 63/840 beobachtet. Den GRF und den Schatten von Io konnte ich gut verfolgen. Aber irgendwie habe ich mir mehr Kontrast gewünscht. Nun habe ich mir zum Vergleichen den Neodymium und den Semi-APO von Baader bestellt.
Mal sehen, ob der Neodymium bei der kleinen Öffnung auch so eine gute Figur macht. Der 495 nm Gelbfilter hatte nur einen kleinen Effekt, was den Kontrast angeht.

Freundliche Grüße,
Felix
 
Für solche konkreten Gerätebewertungen bin ich immer besonders dankbar, speziell für Planetenbeobachtungen.

Hätte mir nicht gedacht, dass der Baader Neodymium so gut abschneidet, dort steht in der Beschreibung "ohne Verlust an Bildhelligkeit", das hätte ich dann bei der AP als zu hell angenommen.
Ich glaub ich werde dem mal eine Chance geben, bin ja sonst eher skeptisch bez. Filter.

Vielen Dank und clear skies!
Martin
 
Guten Abend in die Runde,

nun hatte ich im Urlaub endlich mal wieder ein paar klare Nächte und konnte in einem ersten Test den Baader Semi-APO mit dem Neodymium Moon & Skyglow vergleichen.
Zum Einsatz kamen sie am Telementor 63/840, mit dem Hyperion Zoom 8-24mm und dem Morpheus 6,5mm. Beobachtet habe ich bei ziemlich gutem Seeing und (gutem) Bortle 4 Himmel Jupiter und seine Monde.

Auch ohne Filter waren bei 105x zwei Bänder und der GRF gut zu sehen.

Beide Filter haben den Kontrast zu den helleren Zonen erhöht, wobei der Semi-APO bis 105x den stärkeren Effekt zeigte. Er hatte auch das natürlichere und wärmere Bild, während der Neodymium ein deutliches Violett mitbrachte, was mir persönlich nicht so gut gefiel.

Als ich zum Schluss nochmal bei 129x mit dem 6,5mm Morpehus schaute, hatte ich den Eindruck, dass der Neodymium einen Hauch mehr Kontrast liefert.
Trotzdem gefiel mir insgesamt das Bild mit dem Semi-APO ästhetisch besser. Den Farbfehler reduziert er natürlich auch, aber der hält sich bei diesen Vergrößerungen am Jupiter sowieso in Grenzen.

Demnächst werde ich die beiden Filter sicher auch an meinem FH 120/1000 vergleichen. Mal sehen wie sie sich da schlagen…

Freundliche Grüße,
Felix
 
Hallo Felix,

schön das du endlich mal wieder einen klaren Himmel hattest – darauf warte ich hier in Oberfranken auch schon sehnsüchtig!

Interessant, dass du den Vergleich mit dem Semi-APO von Baader gezogen hast.
Ich hatte die 1,25”-Version ebenfalls und sie später durch den Neodymium Moon & Skyglow in 2” ersetzt.
Da ich einen Dobson und keinen Refraktor nutze, war das die logische Konsequenz für mich.
Trotzdem trauere ich dem Semi-APO ein wenig nach – in meiner Erinnerung lieferte er irgendwie ein knackigeres Bild.
Vielleicht täuscht mich da die Erinnerung, aber deine Eindrücke scheinen das durchaus zu bestätigen.

Vielen Dank für deinen Bericht!
Ich bin gespannt, zu welchen Ergebnissen deine weiteren Tests mit dem FH 120/1000 führen werden.

Grüße
Florian
 
Hallo Florian,

Heute schaut es eigentlich ganz gut aus, Mond und Jupiter stehen hoch zu verträglichen Zeiten.
Das Seeing hier in der Senke von Bischofsheim ist nicht so doll, aber auch auch nicht so schlecht wie bei meteoblue vorhergesagt. Ich habe heute ganz gute Ergebnisse am Jupiter mit dem Baader violett multiband Filter gehabt. Die orangen und roten Strukturen werden deutlich hervorgehoben. Ein moderater Blaufilter #80A funktioniert ebenfalls gut, das Bild wird hier noch etwas dunkler.

Am Mond habe ich einen Meade ND0,96 Neutralfilter genutzt, damit die Kämme und Gipfel der Krater nicht so sehr überstrahlen, wenn bei einer Woge unruhiger Luft das Bild verschmiert mindert das zusätzlich den Kontrast.

Beobachtet wurde mit einem Mewlon 250/3000, Baader Maxbright T2 Spiegel und einem SvBony Zoom mit 7 und 8mm Brennweite. Wobei um die 10 bis 15mm besser gewesen wären bei den lokalen Bedingungen.

Grüße aus der Rhön

Alex
 
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