Orientierung für Neuling

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Pryrates

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Hallo,

mich würde mal interessiern, was man für ein Fernglaus ausgeben sollte. Auf was muss man Wert legen. Ich habe keine Ahnung bei Ferngläsern, aber da ich mir einen Kauf überlege, ist so ein Tipp gar nicht schlecht!
 
Hallo Pryrates,

Deine Frage ist sehr allgemein - daher ein paar Gegenfragen:

1) Wofür willst Du es verwenden? Astro? Birding? Trekking? Damit wird u.a. geklärt, ob es wasserdicht sein muss.

2) Freihändig oder auf Stativ? Das Erstere würde Vergrösserung und Gewicht beschränken.

3) Willst Du es mit Brille verwenden? Das erfordert eine grosse Austrittspupillen-Schnittweite.

Gruss,
Holger

 
Hallo Holger,

also eigentlich wollte ich mir ein Teleskop kaufen. Weil ich Einsteiger bin und neben Astro auch noch hier in der Natur rumschauen will, wollte ich mir erst einen Refraktor zulegen. Weil der aber leider so unbeweglich ist (schließlich kann man damit ja schlecht durch den Wald laufen) tendiere ich jetzt eher zu einem Fernglas. Das kann ich dann auch leichter mit in Urlaub nehmen, usw. Am liebsten wäre mir natürlich ein kleines handliches Gerät, aber das geht ja bei guter Optik nur bedingt. Es sollte ein Universalgerät sein. Wasserdicht wäre nicht schlecht, wenn das dann aber gleich den Preis verdoppelt lasse ich es lieber gleich...

2. Klar freihändig sollte es sein, da ich es ja flexibel haben will.

3. Ich hab ne Brille, kann zur Not aber auch Kontaktlinsen mitnehmen. Was ist der Aufpreis für Brillen, oder Dioptrie-Einstellmöglichkeien, usw.

Danke schon mal für deine Richtungslenkung!

Gruß,
Pryrates
 
Deiner Beschreibung nach läuft es auf ein Fernglas der 8x40er Klasse hinaus. Da ist der Frank Schäfer Spezialist :-)

Du kannst Dir schon mal seinen Bericht durchlesen:
http://212.80.228.216/sites/f.schaefer/astro_fgl31.htm

Der enthält eine Menge interessanter und relevanter Informationen, und die Preisklasse der besprochenen Ferngläser ist erträglich. Weitere Fragen sind willkommen!

Gruss,
Holger

 
Hallo Herr Wüst,

einfach mal bei Vehrenberg.de reinschauen, die hatten vor kurzem Ferngläser vom Teleskophersteller "Vixen" recht günstig angeboten (s. hier ). Ist sicherlich keine verkehrte Entscheidung.

Viele Grüße
Nils Kloth
 
einfach mal unter dem thread "standards" gucken - oder, falls Astro uninteressant ist, ein 8 oder 10x25
Taschenglas nehmen.

Gruß
 
Hallo,

also vorübergehend hab ich mal 2 Ferngläser von meinem Opa abgestaubt *g*:

1. Optus 8x21 AT
Vergütete Optik
122m auf 1000m
ca. 10 Jahre alt

2. Revue 10x40
Vergütete Optik
Wide Angel
114m auf 1000m
ziemlich alt, sieht aus, als wärs noch aus dem 2. Weltkrieg, oder kurz danach...


Also das kleine sieht schicker aus, weil es aus schönem schwarzem Metall ist, aber irgendwie is es viel anstrengender da durchzuschauen. Das Große sieht dafür total bescheuert aus (dunkelgrünes Hartgummi und vergilbt *g*).

Bei beiden kann ich meine unterschiedlichen Dioptrien einstellen, so dass ich gut sehe, auch ohne Brille, also werd ich wahrscheinlich das große zum testen nehmen, weil es mehr Licht einfängt.

Kann man per Ferndiagnostik sagen ob das vielleicht ein gutes oder billiges Teil ist, oder geht das nich so pauschal?

Grüße,
Pryrates
 
Hallo Pryrates,

Das Optus kenn ich nicht - diese Geräte bekommt man für etwa 10 Euro auf Ebay. Das ist sicher nicht viel mehr als ein Spielzeug. Das Revue 10x40 Weitwinkel hatte ich mal. Es war mit einer 'Gummierung' etwa wie ein Armeeglas, aber mechanisch eher billig und nicht Regen-fest. Optisch fand ich es gar nicht so schlecht - untere Mittelklasse halt. Ich habe es vor einigen Wochen mal wieder auf Ebay gesehen, wurde für etwa 25 Euro verkauft. Wenn es voll funktionsfähig ist, kann man damit durchaus mal anfangen. Nach ein paar Wochen solltest Du dann aber mal in einen Fotoladen gehen und durch eines der neuen Minolta oder Nikons schauen, damit Du mal den Unterschied siehst :-)

Allgemein würde ich davon abraten, ein Fernglas mit weniger als 30mm Objektiv zu kaufen, wenn es ein Allrounder sein soll. Die Austrittspupille (Objektivdurchmesser/Vergrösserung) sollte mindestens bei 4mm liegen, sonst bricht die Leistung in der Dämmerung sehr schnell ein. Das Revue liegt mit 4mm also noch im grünen Bereich. Ein klassischer 8x30 ist schon kaum noch Dämmerungs-tauglich, 8x40 aber ok, 10x40 geht so, ist aber wegen der stärkeren Vergrösserung nicht mehr so leicht zu handhaben. Die 50mm Geräte werden dann langsam schwer und zu unhandlich, um noch als Allrounder durchzugehen. Ich bleibe daher dabei, dass 8x40 der 'echte' Allrounder ist.

Gruss,
Holger
 
Hallo danke schon mal für die Info!!

was meinst du damit, dass es (meins) nicht so einfach zu handhaben ist? Als ich gehstern Nacht mal ein bisschen im Himmel rumgeschaut habe, hab ich gemerkt, dass es wackelt wie ein Kuhschwanz, ich musst mich erstmal mit der Schulter gegen was Festes lehnen, bevor da was einigermaßen ruhig war. Meinst du das? Oder, dass mit zunehmender Größe die Dinger immer schwerer werden?
Ich hab mich vorhin gewundert, warum meins nur so 300g wiegt, und die guten immer ca. 1000g. Hab mir schon Sorgen gemacht, dass es Billigscheiss sein könnte, aber nachdem ich es gewogen habe, kam ich dann auf ca 700g, es scheint also noch im Rahmen zu liegen.


Jetzt noch ein paar allgemeine Fragen: vorerst werde ich also mein Revue benutzen. Dann später werde ich mir ein Eigenes kaufen. Als Allrounder werden immer 8x40er genannt, bei gelegentlicher Astronutung eher 10x50er, oder? Warum ist das so?

Was kann man alles freihändig benutzen? Mein 700g-Teil is so leicht, das könnte mindestens das Doppelte wiegen bevor es mir zu schwer zum freihändigen Halten wird, eher noch mehr. Oder ist da eher die Vergrößerung ausschlaggebend? Mich hat nämlich eher das Verwackeln gestört, es kann aber auch daran gelegen haben, das ich total müde war, vielleicht wackelt man da mehr, was weiss ich...
also was spricht nun gegen 10x50 ausser dass es geringfügig größer ist, also auch schwerer und wahrscheinlich teurer? Weil es wurde schon gesagt, das dass dann nich mehr so ein guter Allrounder wäre!

Danke schon mal für die Antworten! Nach und nach werde ich mich dann immer weiter durchfragen, bis ich mich gut mit Ferngläsern auskenne <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Ah, noch eine kurze Frage, warum benutzt ihr überhaupt teure Astrogläser und keine Teleskope? Liegt es am beidseitigen Sehen, oder woran sonst? Ich kann das nicht so ganz nachvollziehen. Weil wenn Astronomie, dann würd ich das mit einem guten Teleskop machen, und nicht mit einem 25x100er. Aber klärt mich mal auf!

Gruß,
Pryrates


//EDIT: ich hoffe alle groben Rechtschreibfehler sind jetzt raus *g*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Pryrates,

Du hast 2 Fragen gestellt:

1. Was kann man freihändig noch halbwegs zitterfrei nutzen?

Auf der sicheren Seite bist Du auf jeden Fall mit einem 7-fach Glas. (8-fach ist auch noch kein Problem. Bei 10-fach fangen die individuellen Unterschiede an. Hast Du Dich vorher angestrengt, geht bei 10-fach schon fast garnichts mehr. Manch einer hält 10-fach noch wunderbar ruhig und schafft sogar noch 12-fach einigermaßen (vielleicht liegts an den Schilddrüsenwerten oder am Blutdruck??).
Eines aber ist sicher: Wenn Du tagsüber in der Natur bei 10-fach schon Zittern bemerkst, wird das Nachts garantiert nichts. Die Sterne bilden ja (wenigstens bei guten Gläsern) feine Punkte ab - und die decken gnadenlos das feinste Zittern auf.

Also: Im Laden mal alle Vergrößerungen ausprobieren, was Du subjektiv auf einem Werbeplakat, Spotlight o.ä. noch ruhig halten kannst, ist die Grenze.

2. Warum kein Teleskop?
Zum einen ist ein Fernglas schneller zur Hand und reisetauglicher. Dann gibt es einen sehr schönen Überblick über einzelne Sternbilder. Manche Objekte wirken im Fernglas fast schöner als im Teleskop, z.B. großflächige offene Sternhaufen. Zu guter Letzt ist das binokulare Sehen ein besonderer Genuß, den sich manche beim Teleskop mit einem Aufwand von 1.000,-EUR erkaufen.
Also: Ein Immer-dabei-Fernglas für den schnellen Blick ist neben dem Teleskop für mich ein must-have.

carpe noctem
Matthias
 
Ein paar kleine Tips zur Ergänzung

Hallo Christian (Pryrates),

das Gewicht solltest Du nicht unterschätzen. Wenn man das Fernglas nur mal zum Ausprobieren für zwei, drei Minuten vors Auge hält, merkt man nicht viel vom Gewicht. Aber wenn die Beobachtung länger dauert, scheint das Gewicht exponentiell mit der Zeit zuzunehmen. Das ist wie mit einem schweren Koffer, den Du mal nur kurz hochhebst, um sein Gewicht abzuschätzen (und den Du dabei als gar nicht so schwer empfindest), den Du dann aber 2 km weit zum Bahnhof schleppen mußt. Dann wirst Du schnell feststellen, daß er recht bald merklich schwerer wird!

Nach meiner Erfahrung liegt das für freihändige Beobachtung bequeme Maximalgewicht bei etwa 700 bis 800 g. Bis 1200 g ist es noch zuträglich, aber nicht mehr bequem. Alles, was darüber liegt, ist nur noch für kurzes Betrachten, aber nicht längeres Beobachten tragbar. Bedenke auch die relativ unbequeme Haltung beim Blick steil nach oben, die anstrengender ist als die normale Kopfhaltung bei normalen Naturbeobachtungen.

Achte aber auch bei einem nicht so schweren Fernglas darauf, daß es dazu eine Stativhalterung gibt, auf die Du langfristig bei Himmelsbeobachtung nicht verzichten wirst, wenn Du sie einmal ausprobiert hast. Es ist nicht nur viel angenehmer, das schwere Ding nicht dauern halten zu müssen, sondern das Bild steht ruhig und wackelt nicht. Also siehst Du viel schärfer und somit Details, die freihändig auch mit dem besten Qualitätsfernglas nicht erkennbar sind. Natürlich kann man sich auch selbst eine Auflageplatte auf einem Besenstiel passender Länge behelfsmäßig bauen, und vielleicht ist das sogar eine Empfehlung, um die viel ruhigere und schärfere Beobachtung im Vergleich zum freihändigen Beobachten erst mal kennenzulernen.

Wenn Du von Wackeln Deines Fernglases schreibst, so zeigt das ja, daß Du die Schwäche der freihängigen Beaobachtung bereits selbst erlebt und bewußt wahrgenommen hast. Sie wird natürlich durch die 10fache Vergrößerung noch gefördert. Ein 8fach-Fernglas liefert ein ruhigeres Bild, weil gleich starkes Wackeln eine um den Faktor 0,8 kleinere Schwankungsamplitude und Geschwindigkeit der Bewegung des Bildes erzeugt.

Das ist einer der Gründe, die für ein 8fach-Fernglas als Allround-Glas sprechen. Ein zweiter Grund wird selten bewußt wahrgenommen und erwähnt, ist aber speziell für ältere Beobachter wichtig. Mit der wachsender Vergrößerung nimmt nämlich die Schärfentiefe (in etwa quadratischer Funktion) ab. Das ist am Himmel nicht so wichtig, da dort alles im optischen Sinne „gleich weit", nämlich unendlich weit entfernt ist, also Schärfentiefe nicht benötigt wird. Aber bei terrestrischer Naturbeobachtung sieht man bei 10fach nur einen viel kleineren Entfernungsbereich scharf als bei 8fach und muß öfter nachfokussieren. Das wird um so deutlicher, je kürzer die Entfernung ist, aus der man beobachtet, und je geringer das Akkomodationsvermögen des Auges (altersbedingt) geworden ist. Mir erscheint daher ein 10fach-Fernglas für einen jüngeren Menschen mit noch gutem Akkomodationsvermögen und auch höherer Belastbarkeit der Armmuskulatur durchaus noch als Allround-Ferngals empfehlenswert, für einen älteren aber wegen der geringeren Schärfentiefe oft schon als problematisch. Allerdings bin ich selbst trotz meines bereits altersbedingt deutlich eingeschränkten Akkumodationsvermögens dennoch ein Liebhaber stärkerer Vergrößerung (10x), u.a. weil ich eine sehr ruhige Hand habe (vielleicht, weil ich nie geraucht habe).

Noch ein anderes Argument zum Gewicht. Es geht ja bei einem Allround-Glas nicht nur darum, wie schwer es ist, wenn man es vors Auge hält, sondern auch darum, ob man bereit ist, z.B. mehr als 1 kg (ebentuell zusätzlich zu einer noch schwereren Fotoausrüstung, Videokamera etc.) auf Spaziergängen, Wanderungen oder im Urlaub vielleicht gar den ganzen Tag mit sich herumzuschleppen.

Ich denke, auch diesbezüglich liegt die Toleranzgrenze eher bei 600 bis 700 g als weit darüber. Ich habe ein ca. 700 g schweres „Universalglas”, ein ca. 250 g leichtes „Kompaktglas” für den Urlaub (das dann auch superbequem in einer Gürteltasche kaum spürbar getragen werden kann) und ein 12x50 für die Nacht und beondere Anlässe wie etwa ornithologische Beobachtungen an einem dafür gezielt aufgesuchten See oder Vogelschutzgebiet. Wenn Du eines Tages mal ein Fernglas-Fan geworden sein wirst, wirst Du Dir vielleicht auch wenigstens zwei Modelle (z.B. 8x20 oder 10x25 als Kompaktglas und 10x50 fürs Astrohobby und für besondere Beobachtungen) anschaffen. Das 10x50 wirst Du am Himmel aber nur dann wirklich ausreizen, wenn Du es auf einem Stativ befestigst.

Zu diesem Thema abschließend nur noch ein einziger weiterer Tip: Wenn Du das Fernglas nicht nur astronomisch einsetzen willst, sondern auch für Naturbeobachtungen, dan achte auf eine Zentralfokussierung, also eine gemeinsame Scharfeinstellung beider Okulare mit einem Rad oder einer Walze zwischen den beiden Rohren. Die Einzelokulareinstellung ist für Naturbeobachten völlig ungeeignet. Denn bevor Du nacheinander das linke und das rechte Okular scharfgestellt hast, ist der Vogel, der Rehbock oder der Schmetterling schon wieder weg. Die Einzelokulareinstellung ist neben dem Astroeinsatz bestenfalls noch auf dem Schiff gut, weil der Segler, Marinesoldat etc. auf „hoher See” doch immer nur über relativ große Entfernung beobachtet. Und weil in diesem Bereich u.a. wegen der schwankenden Unterlage auch die niedrigeren Vergrößerungen (z.B. 8x40 oder 7x50) viel besser und weiter verbreitet sind und die niedrige Vergrößerung wiederum automatisch mit größerer Schärfentiefe verbunden ist, braucht der Segler etc. normalerweise gar keine Zentralfokussierung: Er stell einmal auf „fast unendlich” ein, und das paßt dann für alles, was er vor die Linse bekommt.

Jetzt aber noch zu Deiner anderen Frage: warum Fernglas statt Teleskop. Beide Instrumente sind keine Alternative zueinander, sondern Ergänzungen. Das Fernglas deckt den Bereich geringer Vergrößerung (etwa 8 bis 12fach, max. etwa 20fach) mit großem Sehfeld und bequemer beidäugiger Betrachtung ab, das Teleskop den Bereich der deutlich stärkeren Vergrößerungen. Für beispielsweise 10fache Vergrößerung reicht eine Objektivöffnung von max. 70 mm (je nach Alter auch 60 mm), weil jede weitere Vergrößerung zwar die Austrittspupille vergrößert, das Auge aber von diesem Lichtgewinn nichts hat, weil dann die kleinere Augenpupille den Strahlenbündelquerschnitt begrenzt. Da das Auge aber aufgrund seiner eigenen Abbildungsfehler (überwiegend sphärische Aberration, aber auch chromatische Aberration und evtl. Astigmatismus) bei völlig offener Pupille nicht so scharf sieht wie bei etwas „abgeblendetem” Auge, halte ich persönlich eher eine Austrittspupille zwischen 4 und 5 mm für optimal bei Himmelsbeobachtungen. Auch die aus einer etwas kleineren Pupille resultierende geringere Aufhellung es Himmelshintergrundes in unseren lichtverschmutzten Ballungsgebieten spricht dafür. In solchen Fällen bringt nämlich die größere Helligkeit der Sterne, Galaxien, Nebel etc. nichts mehr, wenn gleichzeitig auch der schwarze Himmel heller wird (keine Kontrastgewinn mehr!). Also wäre ein 8x40 oder 10x40, das sich gemäß den obigen Überlegungen als universell zeigt, auch für Astro sehr geeignet. 8x50 oder 10x50 oder darüber bringt zwar noch eine kleine Steigerung, die dann aber auf der anderen Seite bei Naturbeobachtungen zu Nachteilen führt (Volumen und Gewicht werden dazu führen, daß das Fernglas meistens zu Hause bleibt).

Es gäbe noch viel mehr zu diesem beinahe unerschöpflichen Thema zu sagen, aber ich muß jetzt leider noch ein bißchen arbeiten, weil ich gestern und heute schon zu viel Zeit mit Astronomie.de verbracht und meine beruflichen Hausaufgaben vernachlässigt habe. Darum muß ich jetzt einen Schlußpunkt setzen und das Wort für einige Zeit anderen überlassen.

MfG Walter E. Schön
 
Hallo Pryrates,

warum Fernglas? Ganz einfach wegen des weiteren Himmelsbereichs, den man damit überblicken kann gegenüber
dem Teleskop (ganz grob: Ausschnitt mit bloßem Auge ca. 180x120°, mit Fernglas 7x35 WW (65° Gesichtsfeld)
ca. 9°, mit Teleskop Skywatcher 200/1000 Newton und WW-Okular TAL UWW 24mm ca. 2°, mit "Planetenokular"
5mm ca. 1/4°) und wegen des beidäugigen Sehens, das einfach entspannter ist und doppelt soviel Licht auf die
Netzhaut der Augen bringt als einäugiges Sehen.
Eigene Erfahrung: Teleskop- und Fernglasphasen wechseln sich meist ab! Am Anfang will man meist das Teleskop
(wegen Mond und Planeten, auch anderen Teleskop-Objekten wie Orion-Nebel usw) - zum den Himmel kennenlernen
ist aber ein Fernglas viel besser (Sternzeichen, Messier Objekte usw.).
Wenn Du noch kein Fernglas hast, besorg Dir unbedingt eines (10x50 so ab 100€ bei Nikon, Olympus - für
allgemeine Beobachtungen 7x35 mit Naheinstellung allerdings besser und billiger)

Wenn Geld kein so großes Problem darstellt und auch viel "Feld Wald und Wiese" gewünscht wird, würde ich das
Canon 10x30IS empfehlen - bin nach inzwischen ca. 4 Wochen immer noch total begeistert (ab ca. 350€).

Gruß
 
Hallo Christian,
Ich schließe mich den Vorrednern an: ein optimales allround-Glas ist für mich ein 8x40, das man noch gut freihändig halten kann, und das folgende Kriterien erfüllt: nicht zu schwer, mit möglichst großem Gesichtsfeld und mit möglichst hoher optischer Qualität. Das kann man auch auf Wanderungen, in Stadien oder Konzerte mitnehmen und auch sehr schöne Spaziergänge am gestirnten Himmel machen.
Meinem Budget, das ziemlich begrenzt ist, kommt ein aktuelles Angebot der Firma Vehrenberg entgegen.

Ich werde mir am Montag bei Vehernberg nicht ein Apex wie weiter oben empfohlen, sondern wegen des günstigen Preises und des großen Gesichtsfeldes ein Foresta-Fernglas holen, der dem Ideal sehr nahe kommt und auch noch bezahlbar ist (siehe hier ) und würde dir dasselbe empfehlen. Das Glas kostete ursprünglich über 500 Euro und kostet immer noch z. B. bei Wolfi Ransburg 506 Euro.
Bei Vehrenberg aktuell im Sonderangebot für 149 Euro.
Her die Daten:
8x42, 154 m / 1000 m (= 8,8° effektiv am Himmel, 70° subjektiv!) Gewicht 765 g; Gummiarmiert, Innenfokusierung, druckwasserdicht (also geeignet auch für schlechtes Wetter). Das Fernglas ist brillenträgergeeignet, d. h. man kann sehr bequem auch mit Brille beobachten; aber natürlich auch ohne - es gibt dazu die erforderliche Dioptrienkorrektur. Es hat herausdrehbare Augenmuscheln, so dass der Abstand Auge-Fernglas optimal eingestellt werden kann.

Wenn du allerdings mehr Geld ausgeben willst für ein Glas der absoluten Spitzenklasse, dann würde ich folgende Emfpehlungen machen:
- Zeiss ClassiC Dialyt 7x42 (ca. 990 Euro neu, bei ebay 500-600 Euro)
- Nikon SE CF 10x42 (ca. 950 Euro, bei ebay nicht zu haben)
- Canon 10x30 IS mit Bildstabilisator, gleicht elektronisch das Handzittern aus, sehr gute optische Qualität) ca. 400 Euro
Bisher alles Allround-Gläser, die man auch im Rucksack oder um den Hals hängend mitnehmen kann.
Noch ein Glas für die freihändige Beobachtung, in aller Hinsicht dem Optimum sehr nahe, aber vom Gewicht und Volumen her größer:
Canon 15x50 IS ebenfalls mit Bildstabilisator.

Schöne Grüße und viel Spaß wünscht Dir

Gabriel
 
Hallo zusammen,

wow, ich hätte nicht gedacht, dass ihr mir so ausgiebig antwortet! So hab ich jetzt wirklich schon einen viel besseren Einblick bekommen! Ich kann mich gar nicht oft genug bei euch bedanken! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Jetzt mal noch ein paar Anmerkungen von mir, die ihr vielleicht noch erklären könnt (ich hab übrigens wieder das kleine Fernglas meiner Oma gegeben, jetzt habe ich nur noch das 10x40er):

1. bei der Dämmerung habt ihr gemeint, dass man dank großen Gläsern mehr sieht wie mit kleinen Gläsern. Gestern Abend hab ich jetzt mal mit dem 10x40er getestet wie gut man in der Dämmerung sieht. Von den Lichtverhältnissen her habe ich in etwa so viel gesehen wie mit bloßem Auge, nur halt alles 10x größer... ich dachte aber man sieht mehr wie ohne Fernglas... wo ist mein Denkfehler?

2. Ich hab das mit dem Zittern mal beobachtet (tagsüber), und es ist schon beachtlich bei meiner 10fach-Vergrößerung. Wenn ich durch die Landschaft streife oder einen Baum oder so "untersuche" ist es nicht so ein Problem, aber ich habe einen weit entfernt gehenden Fußgänger versucht zu beobachten. Aber ich musste mich schon mit dem Rücken anlehnen, um nicht zu sehr zu verwackeln... ich will gar nicht wissen, wie das erst bei Sternen ist, die kann ich mir dann wohl nur im liegen anschauen *g*
Ist das normal so, oder bin ich extrem wackelig???
Wenn ich mal in einen Laden komme, werde ich mal die verschieden Vergrößerungen ausprobieren...
Mich wundert aber, dass der unterschied zwischen 8 und 10fach so groß sein soll.

3. Wie empfindlich ist ein nicht wasserfestes Fernglas? Muss ich das schon bei ein paar Tropfen einpacken, oder ist das nicht so schlimm.
Kann/önnte ich ein wasserfestes auch unter wasser tunken, oder ist das nur für Regen gedacht...

4. haben alle neuen Ferngläser Stativhalterungen, oder ist das eher selten, weil bei Beschreibungen hab ich das noch nie groß gesehen, oder hab ich es einfach überlesen?

5. Ich finde es komisch, dass ich wenn ich etwas auf 100m Entfernung fokusiert habe, dass ich dann auch noch in 1km oder auch 3km noch ziemlich scharf sehen kann, obwohl das doch schon ein ziemlich großer Unterschied ist! Mein Scharfstellrädchen geht aber noch ziemlich viel weiter wie diese Einstellung, für was ist das? Sterne? Ich hatte leider keine Chance mehr das zu testen, aber wundern tut es mich schon...

6. Ist es normal, dass man sich nicht mehr auf sein räumliches Sehen verlassen kann, wenn man durch das Fernglas schaut? Oder liegt das daran, das meins nicht das beste ist?

Soweit mal...
Jetzt habt ihr mich in einen ziemlichen Kaufrausch versetzt, am liebsten würde ich jetzt losstiefeln und das Foresta kaufen. Es schein ja ein wirkliches Schnäppchen zu sein und auch genau meinen Erwartungen zu entsprechen. Ich finde sogar, dass es eines der Designschönsten ist *g*
Allerdings möchte ich erst einmal kein Geld ausgeben, wenn ich ein halbwegs brauchbares Fernglas habe (Revue 10x40). Es wird solche Angebote wohl noch öfters geben, oder ist sowas eher die Ausnahme? Sagt mal kurz wie ihr die Lage einschätzt. Mir kommt es nicht auf 1 oder 2 Monate an, bis ich ein "gescheites" Glas bekomme (1000€-Ferngläser sind nicht mein Ding...), aber wenn das ein einmaliges Angebot wäre, dann würde ich sofort zuschlagen... oder ist es noch nichtmal ein supertolles Angebot?
Ich fühl mich noch nicht im Stande das so gut abzuschätzen *g*

Was meint ihr?

Gruß,
Pryrates


//EDIT: mist, hatte die Fehler schon rausgemacht, aber dann den falschen Knopf gedrückt, jetzt bin ich zu faul alles nochmal durchzugehen...

Aber noch eine letzte Frage, wie lange gilt das Angebot noch?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,
Das sind richtig viele Fragen!
Ich versuche zu antworten so gut ich kann, die Kollegen werden mir bestimmt helfen.

1. bei der Dämmerung habt ihr gemeint, dass man dank großen Gläsern mehr sieht wie mit kleinen Gläsern. Gestern Abend hab ich jetzt mal mit dem 10x40er getestet wie gut man in der Dämmerung sieht. Von den Lichtverhältnissen her habe ich in etwa so viel gesehen wie mit bloßem Auge, nur halt alles 10x größer... ich dachte aber man sieht mehr wie ohne Fernglas... wo ist mein Denkfehler?

- Du müsstest schon etwas mehr sehen als mit bloßem Auge; das Fernglas hat aber keinen Restlichtverstärker und ist auch kein reines Nachtsichtgerät, daher sollte man auch keine Wunder erwarten. Am Himmel solltest Du aber auf jeden Fall mehr Sterne sehen als mit dem bloßen Auge. Probier es aus!

2. Ich hab das mit dem Zittern mal beobachtet (tagsüber), und es ist schon beachtlich bei meiner 10fach-Vergrößerung. Wenn ich durch die Landschaft streife oder einen Baum oder so "untersuche" ist es nicht so ein Problem, aber ich habe einen weit entfernt gehenden Fußgänger versucht zu beobachten. Aber ich musste mich schon mit dem Rücken anlehnen, um nicht zu sehr zu verwackeln... ich will gar nicht wissen, wie das erst bei Sternen ist, die kann ich mir dann wohl nur im liegen anschauen *g*
Ist das normal so, oder bin ich extrem wackelig???
Wenn ich mal in einen Laden komme, werde ich mal die verschieden Vergrößerungen ausprobieren...
Mich wundert aber, dass der unterschied zwischen 8 und 10fach so groß sein soll.

- Das ist normal, und der Unterschied zwischen 8x und 10x ist ziemlich groß. Ich habe ein Zoom-Fernglas, 7-15x35, damit kann man den Unterschied schön sehen. Allerdings kann ich das Fernglas auch bei 7x nicht 100% ruhig halten. Entweder lehnt man sich irgendwo an, oder kauft man, wie bereits erwähnt, ein Bildstabilisiertes Glas von Canon. Noch besser ist es allerdings, das Fernglas auf ein Stativ zu befestigen. Das verursacht aber zusätzliche Kosten.

3. Wie empfindlich ist ein nicht wasserfestes Fernglas? Muss ich das schon bei ein paar Tropfen einpacken, oder ist das nicht so schlimm.
Kann/önnte ich ein wasserfestes auch unter wasser tunken, oder ist das nur für Regen gedacht...

- Für die Astronomie ist Wasserfestigkeit nicht wichtig, da beim Regen keine Sterne zu sehen sind... Unter Wasser würde ich mit keinem Fernglas tauchen, das nicht speziell als Unterwasserfernglas deklariert ist (ich kenne persönlich keine solche FG-er aber ich brauche die auch nicht). Aber einen Regen sollten schon alle wasserabstoßenden Ferngläser ohne Schaden aushalten.


4. haben alle neuen Ferngläser Stativhalterungen, oder ist das eher selten, weil bei Beschreibungen hab ich das noch nie groß gesehen, oder hab ich es einfach überlesen?

- Die Stativhalterung muss man (wenn nicht explizit anders angegeben) immer extra zum Fernglas hinzukaufen. Die meisten Ferngläser haben vorne in der Mitte ein normiertes Gewinde, wo Standard-Halterungen angebracht werden können. Mein Nikon-Fernglas hat so ein Gewinde nicht, hier muss ich eine andere Halterung verwenden.

5. Ich finde es komisch, dass ich wenn ich etwas auf 100m Entfernung fokusiert habe, dass ich dann auch noch in 1km oder auch 3km noch ziemlich scharf sehen kann, obwohl das doch schon ein ziemlich großer Unterschied ist! Mein Scharfstellrädchen geht aber noch ziemlich viel weiter wie diese Einstellung, für was ist das? Sterne? Ich hatte leider keine Chance mehr das zu testen, aber wundern tut es mich schon...

- Das ist ganz normal; wie beim Fotoapparat hat ein Fernglas auch eine gewisse Schärfentiefe, so dass ab 100 m Entfernung alles scharf gestellt ist. Dass man den Ring weiter drehen kann, dient dazu, damit man bei Fehlsichtigkeit auch ohne Brille im Unendlichen scharfstellen kann. Bei Zeiss-Ferngläser kann man z. B. mit dem Mittel-Einstellring eine Fehlsichtigkeit für beide Augen von +7 Dioptrien noch korrigieren. Mit dem kleinen Ring am rechten Okular korrigiert man dann einen eventuellen Unterschied in der Sehschärfe zwischen den beiden Augen

6. Ist es normal, dass man sich nicht mehr auf sein räumliches Sehen verlassen kann, wenn man durch das Fernglas schaut? Oder liegt das daran, das meins nicht das beste ist?

- Nein; ein räumliches Sehen entsteht dadurch, dass man mit den beiden Augen unterschiedliche Bilder sieht. Diese werden dann im Gehirn zu einem 3-Dimensionalen Bild zusammengesetzt. Bei Objekten, die weit entfernt sind, sind die beiden Bilder soweit identisch, dass man keine Unterschiede mehr sihet und man sieht dann nur noch in 2 Dimensionen.

Was das Foresta von Vixen betrifft, ich verfolge es seit ca. einem Jahr, da das das Fernglas unter allen Ferngläsern ab 40 mm Öffnung das größte Gesichtsfeld hat und es scheint auch eine sehr gute optische Qualität zu haben. (Ich habe schon durchgeschaut und einige Berichte hier im Forum gibt es auch noch). Mir scheint das ein wirklich gutes Angebot zu sein; m. E. muss man für ein qualitativ besseres Glas schon viel mehr Geld ausgeben.

Klare Nächte wie heute wünscht Dir

Gabriel
 
Hallo Christian,

der Gabriel hat Deine Fragen ja bereits beantwortet. Einige kleine Ergänzungen hätte ich noch:

3) Man unterscheidet zwischen nicht-wasserdicht, spritzwasserdicht und druckwasserdicht. Ein spritzwasserdichtes Fernglas kann einen Regenschauer überstehen, druckwasserdichte Ferngläser können in der Tat tauchen (der maximale Wasserdruck ist manchmal in 'bar' angegeben; druckwasserdicht bis 0.5 bar bedeutet dann bis 5m Tauchtiefe). Auch ich würde aber diesen Test nicht machen. Das Gute an druckwasserdichten Ferngläsern ist vielmehr, dass deren Inneres komplett von der Aussenwelt abgeschirmt bleibt. Dadurch bleibt die Leistungsfähigkeit der Optik über Jahrzehnte erhalten. Andernfalls leiden die Beschichtungen über die Jahre oftmals unter der eingedrungenen Feuchtigkeit und dem Staub.

Zu 6) hätte ich noch eine Ergänzung: Was Du eventuell beobachtet hast, könnte der Kulisseneffekt sein. D.h. alle Gegenstände erscheinen ein wenig in Beobachtungsrichtung 'gestaucht'. Mit der Suchfunktion kannst Du leicht die Stellen finden, an denen hier im Forum darüber diskutiert wurde. Überhaupt kann ich Dir empfehlen, wenn Du mal Zeit hast, in alten Threads zu wühlen, denn dort wirst Du jede Menge weiterer Antworten auf Deine Fragen finden.

Gruss,
Holger
 
Hallo,

schon wieder bin ich schlauer geworden. Nur leider noch unschlüssiger.

Es ist gemein, dass es so viel Auswahl hat! Ich werde mir immer unschlüssiger beim Kauf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Eigentlich wollte ich mir ja das Foresta 8x42 kaufen, aber nachdem ich jetzt von den Bildstabilisierenden gehört habe...
Als erstes hab ich mich mal dazu entschlossen, keinen Schnellkauf zu machen. Ich geh jetzt zuerst in ein Fotogeschäft und teste aus, wie gut ich welche Vergrößerung ruhighalten kann, das will ich für mich wissen, und wen ich dann vielleicht nur ein 7x statt einem 8x nehmen müsste, dann weiss ich das schon vor dem Kauf... und bau keinen Mist...

und gleichzeitig werd ich noch die Canons ausprobieren (am liebsten hätte ich ja gerne die Canon 12x36 IS II, die scheint für mich der beste Kompromiss zu sein).

Und erst dann guck ich mal weiter...

Und vorläufig fehlt mir jetzt nur noch eine drehbare Sternenkarte, und ein Buch wo es was zu sehen gibt... Stimmt es eigentlich, dass ich mein Fahrradrücklicht zum ausleuchten der Sternenkarte nehmen kann? Ich meine jetzt wegen der Dunkeladaption... weil mir scheint die ein bisschen hell zu sein...

Grüße,
Pryrates
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
1. Foresta oder Canon, das ist nicht zuletzt eine Geldfrage. Foresta kostet 149 Euro;
Canon 10x30: 345 Eur
Canon 12x36: 550 Eur
Canon 15x50: 880 Eur
(alle Canon-Preise bei directshopper.de)
Über die Canon Stabi-Gläser, insbesondere auch die 10x30 am Himmel, gibt es hier im Forum schon mehrere Berichte, alle waren bisher ohne Ausnahme von den Gläsern begeistert. (mit der Suchfunktion findest Du diese Berichte sehr leicht)

Ich habe das 8x42 Foresta von Vehrenberg geholt. Bisher gefällt es mir sehr gut, aber ab und zu wünschte ich mir schon gerne einen Stabilisator auch bei der 8x-Vergrößerung. Ein ausführlicher Bericht kommt in ca. 3 Wochen. Aber ich muss noch lernen, das Fernglas ganz ruhig zu halten.
Probier mal mit dem vorhandenen 10x40-Glas am Abend folgendes aus, oder vielleicht kannst Du dir von Bekannten noch ein Glas ausleihen; wir haben schönes Wetter: Plejaden und Jupiter. Die Plejaden kann man zur Zeit allerdings nur ca. 1 Stunde lang nach Einbruch der Dunkelheit beobachten, dann verschwinden sie in den Dunstschichten über dem westlichen Horizont. Den Jupiter findet man sofort, er ist in südlicher Richtung der hellste Stern am Himmel (nach der Venus, die in Richtung Westen am Abend noch heller leuchtet).
Wenn Du z. B. den Jupiter mit den 4 Monden schön im Fernglas sehen kannst und die Monde tanzen nicht wie wild herum, dann brauchst Du keinen Stabilisator. Zum Aufsuchen der Plejaden kannst Du hier im Forum die Aufsuchkarten bzw. den aktuellen Sternenhimmel unter "Himmelsvorschau" verwenden; die sieht man sehr gut auch mit dem bloßen Auge (ca. 5 - 7 Sterne sehr dicht beieinander). Mit dem Fernglas sind sie ein wunderschönes Objekt. Wenn Du bei den Plejaden mit dem Fernglas nicht mehr Sterne siehst als mit dem bloßen Auge, dann ist das Fernglas reif für die Tonne.

Literaturempfehlung:
- Drehbare Himmelskarte von KOSMOS
- Karkoschka: Atlas für Himmelsbeobachter (klein und genial!)
Beides Pflichtlektüre und Nachschlagewerk.
Für die aktuelle Beobachtung des Himmels ist dann noch das Himmelsjahr 2004 (jedes Jahr neu - ebenfalls Kosmos-Verlag) zu empfehlen.

Ein Wort zu wasserdichten Ferngläsern: in das Innere meines Nikon-Fernglases sind Staubpartikeln / Schmutz hineingeraten; das stört etwas bei dem Beobachten. Auseinanderbauen und Reinigen kostet bei Nikon ca. 75 Euro. (ich habe das nicht machen lassen). So was dürfte bei wasserdichten Gläsern eigentlich nicht vorkommen.

Noch ein Wort bezüglich Taschenlampe: Ich habe eine spezielle Rotlicht-Lampe (ebay ca. 12 Euro) mit Helligkeitsregler; ist sehr empfehlenswert. Bei Wolfi Ransburg kostet es neu ca. 25 Euro. Das Rücklicht vom Fahrrad nur dann benutzen, wenn das fordere Licht nicht gleichzeitig leuchtet, sonst ist die Adaption an die Dunkelheit für eine halbe Stunde futsch!

Schöne Grüße und viele Nächte mit sternenklarer Himmel wünscht Dir

Gabriel
 
Hallo Spechtelengel,

da scheinst du ja wirklich einen guten Kauf gemacht zu haben; als ich Montag Mittag bei Vehrenberg anrief (das Angebot war einfach zu verlockend), waren bereits keine 8x42er mehr da... schade! Bin umso mehr gespannt auf deinen Testbericht hier im Forum!
Gruß,

C.C.
 
Nachtrag: Plejaden

Hallo Christian,
Die Plejaden sind heute (30.4.) besonders leicht zu finden, sie stehen knapp oberhalb von der Venus, dem Abendstern, der strahlend hell am Westhimmel leuchtet. Ein Blick auf die Plejaden mit dem Fernglas lohnt sich immer!
Übrigens: Die Plejaden, das Siebengestirn, ist ein offener Sternhaufen, also eine Ansammlung von mehreren Sternen, die nicht nur scheinbar sondern tatsächlich nebeneinander am Himmel sind.

Gabriel
 
Hallo, ich komme gerade von meiner ersten richtigen Beobachtung zurück, mit gemischten Gefühlen...

Also erstmals habe ich eine ziemliche Dummheit gemacht, ich war nämlich so schlau mit dem Fahrrad einen kleinen Weinberg hochzufahren. Deswegen habe ich danach wohl um so stärker gezittert *an den Kopf lang* das ist mir aber erst aufgefallen, nachdem ich an meinem Ziel angekommen war. Naja, irgendwann hat sich das Zittern etwas gelegt, aber ich weiss nicht wir lange es dauert, bis sich alles legt. wahrscheilich länger als eine Stunde (so lange war ich da).
Also Jupiter habe ich klar und deutlich gesehen, mit allen vier Monden, wobei ich den jupiternächsten Mond zunächst nicht entdeckt habe. Das lag vielleicht am starken Zittern am Anfang. Dann habe ich mir aber so eine Stange als Auflage genommen, und danach ging es. Lustig fand ich, dass alle 4 Monde auf einer seite sind, alle schön Richtung Mond aufgereiht (grobe Richtung).

Die Plejaden hab ich auch gut erkannt, wobei ich erst mal sehr unsicher war ob es sie sein können, weil du mir (Spechtengel) nicht gesagt hast, dass sie so nah bei Venus sind... und dann sehen sie verdächtig nach einem Teil des großen Wagens aus, wenn auch kleiner und mit 2 mehr Sternen.
Aber nach dem ich zurückgekommen bin, habe ich ja deine Ergänzung gelesen, also hatte ich doch Recht! *freu*

Warum ist das Licht der Venus eigentlich grünlich, wenn sie in wirklichkeit rötlich ist? Oder verwechsle ich da was? Hat mir auf jeden Fall verwirrt, hab es nämlich eher für Saturn gehalten! Nicht lachen, ich kenn mich halt nicht aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

So, ein paar andere Sachen habe ich auch noch gesehen, was ist eigentlich ungefähr zwischen Venus und Jupiter, scheint auch Recht groß zu sein, also für meinen Geschmack eher ein Planet...

Am beeindruckendsten fand ich aber den Mond, zum ersten Mal habe ich Leuchtende Berggipfel gesehen, die aus dem Schatten rausgeschaut haben, das sah klasse aus, und dann noch die scharfen Krater. Hat mich gewundert, dass man das so gut erkennt. Dagegen fand ich die Plejaden nicht so gut... Auch wenn es spannend wäre, dort mit der Erde zu wohnen, wenn da wirklich so viele Sonnen rumkreisen/rumstehen *g*

Also, mit Auflage hab ich alles ganz gut gesehen (ausser dass ich die Vebus irgendwie nie ganz scharf bekommen habe), auch wenn ein restwackeln geblieben ist... Aber ohne Auflage ging gar nichts, da ist alles immer hin und hergesprungen, wobei es ja auch, oder wahrscheinlich am Radfahren gelegen hat.
Zum vergleich hätte ich gerne ein 7x40 dabei gehabt und ein Canon IS! Aber ging ja nicht. Aber vielleicht finde ich hier ja ein paar Astrokollegen in der Nähe, bei denen ich das dann mal testen kann.
Wie groß ist eigentlich der Unterschied zwischen 10x und 7x? Sieht man mit 7x schon vieles nicht mehr (den planetennächsten Jupitermond) oder is das kein Problem?

Ein Problem von mir war auch noch das scharfstellen, das kommte ich nur am Mond richtig gut... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> aber das lernt man ja bestimmt noch irgendwann.

Zur Taschenlampe: Ich würd natürlich dann mein abnehmbares Fahrrad-Stecklicht mitnehmen, wobei es schon recht hell ist, aber ich kann es ja mal ausprobieren, wenn ich bei lichtschwächeren Objekten bin, wenn ich dann nach Benutung nichts mehr sehe, kann ich mir was anderes besorgen...

Und gut dass die Foresta schon weg sind, so bin ich nicht in Versuchung gekommen mir vorschnell ein Fernglas zuzulegen. Auch wenn es für dich dumm gelaufen ist CVn <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" />

Danke für alle Tipps die ihr mir weiterhin gebt/gegeben habt.

Grüße,
Christian


PS: sind die Canons eigentlich die einzigsten bildstabilisierenden?


PS2: sollte ich vielleicht mal einen neuen Thread aufmachen, oder ist das vielleicht auch ein guter Crashguide für ander Neulinge?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

habe auch heute meine erste Beobachtung hinter mir. Habe mich sehr für diesen Thread interessiert und mir gestern das Nikon Action 10x50 zugelegt. Von den Jupiter Monden war ich sehr begeistert, wenn auch erst im Nachinein, da ich sie zunächst für Reflektionen hielt. Nach deiner Beschreibung bin ich aber sicher, es waren die Monde.

Gruß
Ronny
 
Hallo Christian,

für nen Anfänger ohne Sternkarte bist Du aber ganz schön gut drauf! Hat Dir heute bei der Beobachtung nur
Merkur (selten so gut zu sehen, westlich nach Sonnenuntergang am Horizont) und Mars (derzeit ziemlich
wenig spektakulär so links von den Plejaden) gefehlt. Das "dicke Ding" nahe beim Mond war nämlich Saturn!

Also das Fernglas das Du hast ist offensichtlich gut genug (schade?) und Du solltest Dir zuerst mal ein bißchen
Literatur und vielleicht ein kleines Teleskop kaufen (in der Reihenfolge) bevor Du bei Ferngläsern weiter machst!
Als Einführungsbuch in die Astronomie fand ich ideal:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php?Cat=&Board=Einsteiger&Number=104330&Forum=Einsteiger&Words=sternenhimmel&Match=Entire%20Phrase&Searchpage=0&Limit=25&Old=allposts&Main=104330&Search=true#Post104330
Und dann halt die Kosmos drehbare Sternkarte und der "Karkoschka".

Gruß
 
Hallo Christian,
Heute war wirklich ein wunderschöner Abend, ich war natürlich auch draußen im Garten mit meinem Foresta.
Ich hätte Dir sagen sollen, dass die Plejaden sehr ähnnlich aussehen wie der großer Wagen. Faszinierend finde ich die Plejaden immer wieder, vor allem wegen der Unmenge an Sternen, die auf dichtem Raum beieinander sind. Im Fernglas sehe ich schätzungsweise so 50-60 Sterne. Allerdings möchte ich keine 50 Sonnen am Himmel haben, dann hätten wir ja gar keine Nacht und wüssten gar nicht, dass es auch andere Sterne gibt! Ich bin schon zufrieden mit unserer einen Sonne.
Dass Venus grünlich wäre, habe ich noch nie gesehen, bei mir ist sie eher hell gelb. Das müsste an Deinem Fernglas liegen. Die Venus kriege ich mit keinem meiner Ferngläser scharfgestellt, auch mit dem Foresta nicht, es bleibt immer ein bißchen matschig. Hier muss man wahrscheinlich schon in eine höhere Liga aufsteigen, um bei der Venus die Form scharf konturiert zu sehen. Das ist aber gar nicht so schlimm, denn die Venus ist von dicken Wolken umgeben, und mehr als die Umrisse kann man da auch nicht sehen. Rot ist die Venus allerdings auch nicht, da hast Du sie bestimmt mit Mars verwechselt.
Übrigens war heute einer der seltenen Abende, wo alle fünf mit freiem Auge sichtbaren Planeten am Himmel waren! (nämlich Merkur, Venus, Mars, Saturn und Jupiter). Deine Vermutung war richtig: zwischen Venus und Jupiter hast Du mit Sicherheit Saturn gesehen, und wegen seiner Ringe sieht man ihn nicht ganz rund, sondern in die Länge gezogen. Um die Ringe zu sehen, muss man aber höher vergrößern. Mars ist auch noch zwischen Venus und Saturn zu finden, er ist aber längst nicht so auffällig, da er sich seit der Opposition letztes Jahr in August sich ziemlich weit von der Erde entfernt hat. Man muss schon ziemlich genau wissen, wo er am Himmel ist, um ihn nicht mit anderen rötlich leuchtenden hellen Sternen (z. B. Aldebaran oder Betelgeuze) zu verwechseln.
Unterschied zwischen 7x und 10x? Mit dem Foresta konnte ich noch sehr gut alle vier Monde von Jupiter erkennen, allerdings nur auf dem Stativ. Aus der freien Hand sah ich nur 3 Monde, den ganz dicht bei Jupiter nicht mehr. Bei den Monden muss ich noch dazu sagen, dass diese sich recht schnell um Jupiter drehen, so dass man jeden Tag eine andere Konstellation sieht. Im Himmelsjahr 2004 ist die Position der Jupitermonde für jeden Tag angegeben.

Das Scharfstellen des Fernglases ist am leichtesten an nicht zu hellen Sternen und man dreht so lange am Scharfstellknopf, bis man die Sterne schön punktförmig sieht.

Zu den bildstabilisierten Gläsern: Außer Canon gibt es noch von Nikon und von Fujinon stabilisierte Gläser. Die Gläser von Fujinon gleichen größere Schwankungen aus und sind deshalb auch für die Seefahrt geeignet. Die Nikon-Gläser haben zwei Einstellmodi, einmal wie die Canon-Gläser für das normale Handzittern und einmal wie Fuji mit Ausgleich größerer Erschütterungen. Alles das wurde schon hier im Forum diskutiert; daher suche bei Interesse nach den Threads mit den stabilisierten Gläsern. Die Nikon und Fujinon-Gläser sind aber erheblich teuerer als die Canon-Gläser(ca. 1200 - 1400 Euro). Außerdem gibt es noch das 20x60 S von Zeiss für ca. 4000 Euro mit mechanischer (also nicht elektronischer) Bildstabilisierung.

CS,

Gabriel
 
Foresta 8x42

Hallo CVn (Mitglied ohne Namen?),
Heute habe ich bei Vehrenberg angerufen; die haben noch ein letztes Vorführglas Foresta 8x42 aus der Vitrine. Sonst habe ich wirklich das letzte Glas gekauft. Es sind aber noch mehrere 10x42 da.
Gabriel
 
Wi wär's mit einem Lidl?

Hallo hier bin ich noch einmal;
Ab Montag gibt es bei Lidl wieder den berühmten "Lidlscope" für 79 Euronen, wie wär`s damit? dann bleiben bis 149 noch 70 Euros für Zubehör z. B. bessere Okulare!
Über den Lidl sind hier schon Romane geschrieben worden, es gibt auch sehr viel nützliche Tuning-Hinweise. Ich habe ihn selber und er ist gar nicht so schlecht, das Preis/Leistungsverhältnis ist schlicht unschlagbar.
Offensichtlich war die Dezember-Aktion so erfolgreich, dass die diese vor Ostern wiederholen. (oder vielleicht andersrum es sind so viele übrig geblieben, dass die jetzt versuchen diese auch loszuwerden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" /> )
Damit siehst Du zwar nur mit einem Auge, aber dafür wesentlich mehr am Himmel. Du kannst bis 175x vergrößern (manche gehen sogar bis 200x). Ich habe das Glück, ein gutes 4mm-Okular erwischt zu haben; viele klagen über die sehr schlechte Qualität dieser Okulare. Die Serienstreuung ist halt sehr groß bei dem Preis, man muss schon ein bißchen Glück haben. Aber alleine die Montierung ist schon das Geld wert. Du siehst z. B. ohne Probleme die Saturn-Ringe, feinste Details auf dem Mond, Details auf dem Jupiter und viele Deep-Sky-Objekte, die mit einem Fernglas nicht zu sehen sind. Also: wieder Grund zum Grübeln.

CS,
Gabriel
 
Re: Wi wär's mit einem Lidl?

Hallo!

@Roooni: Schön, dass du den selben (kleinen) Erfolg wie ich erfahren durfstest. Und dann bin ich jetzt nicht mehr der einzige blutige Anfänger hier *g*



@hanz: Ein kleines Lob tut immer gut *freu* Erfreut bin ich natürlich jetzt auch, dass das Fernglas ausreichen gut ist! Da kann ich das Geld dann wirklich besser investieren. Nach den Literaturtipps schaue ich mich gerade um, wobei ich wahrscheinlich nur das Himmelsjahr 2004 neu kaufen werde, die anderen Bücher habe ich schon gebraucht gesehen...

Mal eine Frage, ist diese drehbare Himmelskarte ok? Die Frage kommt vielleicht ein bisschen spät für ein Forum... ABER WEHE JEMAND AUS DEM FORUM WILL DAS TEIL DANN AUCH HABEN... *g*
ich bin jetzt etwas irrtierst, weil es verschiedene Sternkarten von Kosmos gibt ( (Kosmos) Drehbare Kosmos-Sternkarte , und Drehbare Welt-Sternkarte ) und ich will da nich was falsches kaufen...

zum Teleskop gleich mehr...



@Spechtengel: Also dass ich nicht der einzigste bin, der die Venus nicht scharf bekommt, beruhigt schon mal <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Mit dem Mars hab ich die angeblich rote Venus aber nicht Verwechselt. Ich hab sie ursprünglich blau in Erinnerung (Wolken?), aber nachdem ich in google gesucht hatte, fand ich eine rote Venus und das sollten Echtfarben sein, hab aber den passenden Link nicht mehr.

Das mit dem Scharfstellen werde ich dann mal probieren! Danke!

Wenn bildstabilisierende Ferngläser, dann würde mich Canon ansprechen, aber ich folge euren Ratschlägen und werde erst mal kein neues kaufen...

Aber zum Lidl-Teleskop:
eigentlich fand ich sie nicht zu gut, aber ich werde wahrscheinlich doch eins kaufen. Es ist zwar nicht die allerbeste Qualität, aber zu dem Preis recht ordentlich! Ausserdem kostet es ja nur 69,99 Euro und wenn man es tuned, kann man ja noch ein bisschen mehr raus holen, und da ich eh gerne ein bisschen rumbastle... *g*
Ich hoffe nur, dass ich gute Objektive und vielleicht auch noch halbwegs gute Okulare erwische. Weil wenn die Objektivlinsen schlecht sind, hat man ja eh verloren... da geht dann nur noch der Umtausch, aber vielleicht habe ich ja Glück *g*

Grüße,
Pryrates
 
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Re: Wi wär's mit einem Lidl?

Hallo pryrates,

nimm diese drehbare Sternkarte. Habe sie selbst. Du kannst gleichzeitig die Stellung der Planeten u.v.m. ablesen. Sie ist noch handlich und gut plastifiziert, man legt sie ja doch mal ins nasse Gras. Jetzt aber hopp hopp und schnell geboten, läuft nicht mehr lange...

(also wir hier überbieten Dich nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> )

carpe noctem
Matthias
 
Re: Wi wär's mit einem Lidl?

Hallo Matthias,

is ja noch über ne Stunde Zeit... nur die Ruhe, aber so billig wie erhofft, wirds nicht werden ):

das ist doch jetzt die 2. Karte von den 2 "Amazon-Sternkarten", wo ist denn überhaupt der Unterschied der beiden Modelle?

Gruß,
Pryrates


//EDIT: ach ja, was macht denn die Kosmos-Sternkarten gegenüber den anderen Sternkarten so überlegen? Und sind die Sternkarten nicht immer eingeschweisst, oder zumindest irgendwie wasserfest?

//EDIT2: ok, hat sich erledigt... bis 10 Euro wollte ich sowieso gehen und jetzt hab ich sie für 9,59 Euro bekommen... aber meine Fragen interessieren mich trotzdem noch *g*
 
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