Partieller Unschärfe Effekt DSS

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LuisCypher

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Hallo zusammen,


nachdem ich ein wenig ungeplantes Feedback über die Galerie bekommen habe, wollte ich den Effekt, den ich an einem Bilderstack sehe hier mal zur Begutachtung stellen.

Folgende Ausgangslage:
- selbst modifizierte EOS600D (thread dazu hier) mit 50mm F 1.8 Objektiv
- 60 lights zu 90sek bei ISO 800 mit F2.8 / 10 Bias / ca 10 Flats
- Star Adventure als Montierung

Dies war der erste Versuch nach der Modifikation die Kamera am nächtlichen Himmel zu verwenden. Fokuspunkt ist nur mit Hilfe des LiveView und ohne Fokusierhilfe eingestellt. Probebilder sahen gut aus.
Raw Bilder am nächsten Tag grob gesichtet, auch alles im Rahmen. Dann der Stack per DSS, dabei habe ich mit den vorgeschlagenen Standard Einstellungen gearbeitet. Sternenerkennung auf ca. 900 Sterne gestellt, Registriert, bestes Bild als Referenz gewählt und gestappelt.

So hier ein RAW zur Ansicht:

Medienobjekt 42128 betrachten
Und das macht DSS daraus:

Medienobjekt 42127 betrachten
Okay, erste Gedanke war dass ich bei meinem Mod den Sensor irgendwie verkippt oder verspannt habe. Aber eine Gegenprobe in Siril ergab dann folgendes. Also Siril konnte die Daten sehr wohl anständig Stacken:

Medienobjekt 42129 betrachten
Zurück in DSS habe ich dann einiges probiert...Flats und Bias weggelassen, Sternenerkennung hoch und runter, aber immer das gleiche Ergebnis.
Wenn ich allerdings den Parameter für die Methode beim Ausrichten von Auto auf bilinear stelle, dann kommt auch bei DSS ein anständiges Ergebnis zu stande.

Tja und nun ist die Frage woher kommt das. Habe ich hier wirklich ein Problem am Sensor, den die bilineare Ausrichtung in der Lage ist zu kompensieren oder ist da was ganz anderes faul.

Würde mich über sachdienliche Hinweise freuen, würde diesen Effekt gerne verstehen.


Gruß
Andreas
 
Keiner eine Idee vorher dieses seltsame Verschmieren kommen könnte?

CS
Andreas
 
Offensichtlich schafft es DSS nicht, die Sterne in allen Bereichen des Bildes perfekt übereinander zu legen. Unten klappt es, oben liegen sie im Stack an verschiedenen Stellen und verschmieren oder verschwinden durch die Rejection.
Weitwinkelaufnahmen mit Objektiven mit unvermeidlicher geometrischer Verzerrung, noch dazu in der Milchstraße mit Unmengen an gleichförmig verteilten Sternen sind nicht einfach zu alignen. Dem Sensor würde ich da keine Schuld geben.
Mit DSS kenne ich mich nicht so gut aus. Eventuell hilft es, an den Parametern so zu drehen, dass weniger Sterne gefunden / berücksichtigt werden. Auf der anderen Seite - wenn Siril die Registrierung und das Stacking hinbekommt, warum dann zu DSS zurückblicken? ;)

Grüße,
Steffen
 
Hallo Steffen,



vielen Dank für das Feedback. Ja Siril schafft es und das ist gut und beruhigt mich. Allerdings wollte ich einfach verstehen was da passiert und eventuelle Fehler zukünftig zu vermeiden.

CS
Andreas
 
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