Amenhotep
Aktives Mitglied
Hallo,
Hier (https://forum.astronomie.de/threads/pimp-my-telescope-part-1.303498/) habe ich Euch schon vorgestellt, wie ich mein Teleskop Seben76700 getunt habe.
Hier nun Teil 2, in dem ich die Montierung geändert und "Sonderzubehör" angebracht habe. Ersteres, weil sie serienmäßige Montierung sehr wackelig ist und beim kleinsten Anstups sofort die Ausrichtung verliert. Letzters, weil ich das Teleskop inzwischen praktisch nur zur Sonnenbeobachtung verwende.
Ich beschreibe das wieder etwas ausführlicher, für diejenigen, die das nachbasteln möchten.
Statt der geplanten Dobson-Montierung verwende ich die EQ Sky, die einem Bresser Galaxia beigegeben war - spart Bastelarbeit
Als "Prismenschiene" verwende ich ein Stück Lattenholz. An dieses werden zwei Rohrschellen im passenden Durchmesser geschraubt. Auf einer Seite wurden die serienmäßigen Schrauben gegen Rändelschrauben ausgetauscht, damit man diese per Hand lösen und so das Teleskop drehen kann. Fast fertig, gäb's da nicht noch ein kleines Hindernis.
Die einzige Schwierigkeit: die Montierung hat als Abschluss der DEC-Achse eine fette 17er Mutter mitten in der Klemmvorrichtung - also muss eine Aussparung in der Latte her. Ein 40er Forsternbohrer löste dieses Problem. Dafür kam das nächste: die Klemmschraube der Montierung griff nun ins Leere. Abhilfe hier: ein kleiner Metallstreifen.
Wie gesagt, ich verwende das Teleskop zur Sonnenbeobachtung. Glücklicherweise passt die Sonnenfilterfolie, die ich für mein MAK1000 gebastelt hatte, so dass für diesen Punkt nichts erforderlich war.
Um die Sonne zu finden, habe ich noch einen einfachen Sonnensucher gebastelt - auf die Dauer ist es lästig, zu raten, wann die Sonne den OAZ erhellt.
Da ist nun wirklich nichts Besonderes dran: das Grundgerüst bilden Metallverbinder für Pfosten - ein gerader und zwei 90-Grad-Winkel. Praktischerweise haben diese vorgebohrte Löcher, mit denn man sie verschrauben kann. Vorne alle Löcher bis auf eines mit schwarzen Bastelkarton abgeklebt, hinten noch ein Stück Pappe angebracht und fertig ist die Laube.
Das Ganze wurde mit zwei kleinen 90-Grad Winkeln an der oben zusammengebastelten Halterung angebracht.
Beim First-Light geschaut, wohin der Lichtstahl fällt, der durch das vordere Loch durchgelassen wird und dort mit Bleistift eine Markierung angebracht.
Fertig. Die beiden folgenden Bilder zeigen, wie alles zusammen jetzt aussieht und wie die Sonne auf der Markierung angezeigt wird.
Jetzt muss nur noch die Sonne scheinen, was im Augenblick leider eher nicht der Fall ist. Ich bin jedenfalls überrascht, wie einfach das Ausrichten des Teleskops jetzt ist.
Ob es noch einen Teil 3 geben wird? Das hängt davon ab, wie ich dem Okularauzug zu Leibe rücken kann.
Gruß
Thomas
Hier (https://forum.astronomie.de/threads/pimp-my-telescope-part-1.303498/) habe ich Euch schon vorgestellt, wie ich mein Teleskop Seben76700 getunt habe.
Hier nun Teil 2, in dem ich die Montierung geändert und "Sonderzubehör" angebracht habe. Ersteres, weil sie serienmäßige Montierung sehr wackelig ist und beim kleinsten Anstups sofort die Ausrichtung verliert. Letzters, weil ich das Teleskop inzwischen praktisch nur zur Sonnenbeobachtung verwende.
Ich beschreibe das wieder etwas ausführlicher, für diejenigen, die das nachbasteln möchten.
Statt der geplanten Dobson-Montierung verwende ich die EQ Sky, die einem Bresser Galaxia beigegeben war - spart Bastelarbeit
Als "Prismenschiene" verwende ich ein Stück Lattenholz. An dieses werden zwei Rohrschellen im passenden Durchmesser geschraubt. Auf einer Seite wurden die serienmäßigen Schrauben gegen Rändelschrauben ausgetauscht, damit man diese per Hand lösen und so das Teleskop drehen kann. Fast fertig, gäb's da nicht noch ein kleines Hindernis.
Die einzige Schwierigkeit: die Montierung hat als Abschluss der DEC-Achse eine fette 17er Mutter mitten in der Klemmvorrichtung - also muss eine Aussparung in der Latte her. Ein 40er Forsternbohrer löste dieses Problem. Dafür kam das nächste: die Klemmschraube der Montierung griff nun ins Leere. Abhilfe hier: ein kleiner Metallstreifen.
Wie gesagt, ich verwende das Teleskop zur Sonnenbeobachtung. Glücklicherweise passt die Sonnenfilterfolie, die ich für mein MAK1000 gebastelt hatte, so dass für diesen Punkt nichts erforderlich war.
Um die Sonne zu finden, habe ich noch einen einfachen Sonnensucher gebastelt - auf die Dauer ist es lästig, zu raten, wann die Sonne den OAZ erhellt.
Da ist nun wirklich nichts Besonderes dran: das Grundgerüst bilden Metallverbinder für Pfosten - ein gerader und zwei 90-Grad-Winkel. Praktischerweise haben diese vorgebohrte Löcher, mit denn man sie verschrauben kann. Vorne alle Löcher bis auf eines mit schwarzen Bastelkarton abgeklebt, hinten noch ein Stück Pappe angebracht und fertig ist die Laube.
Das Ganze wurde mit zwei kleinen 90-Grad Winkeln an der oben zusammengebastelten Halterung angebracht.
Beim First-Light geschaut, wohin der Lichtstahl fällt, der durch das vordere Loch durchgelassen wird und dort mit Bleistift eine Markierung angebracht.
Fertig. Die beiden folgenden Bilder zeigen, wie alles zusammen jetzt aussieht und wie die Sonne auf der Markierung angezeigt wird.
Jetzt muss nur noch die Sonne scheinen, was im Augenblick leider eher nicht der Fall ist. Ich bin jedenfalls überrascht, wie einfach das Ausrichten des Teleskops jetzt ist.
Ob es noch einen Teil 3 geben wird? Das hängt davon ab, wie ich dem Okularauzug zu Leibe rücken kann.
Gruß
Thomas