Pixinsight Darkbibliothek erstellen.

Hansguggindieluft

Aktives Mitglied
Ich erstelle gerade eine Darkbibliothek für meine 183MM Pro und mir kam der Gedanke statt 20-30 Darkdateien gleich in Pixinsight ein Masterdark zu erstellen um das dieses in der Bibliothek abzuspeichern und verwenden.

Oder gibt es Gründe warum man die spezifischen Darks (die ändern sich ja nicht) bei jeder Bearbeitung neu rechnen sollte?

Ich möchte die Festplatte nicht unnötig „zumüllen“

Danke schon mal :)
 
Masterdarks zu erstellen ist eine sinnvolle Arbeit für schlechte Tage. Ich würde mir zwar mehr Einzelframes machen (ich nutze immer 60, hatte mir das mal irgendwann ausgerechnet), aber ja, dann kannst Du mit solchen Masterdarks problemlos arbeiten. Ich nutze meine immer so ein Jahr lang, dann mache ich neue.

Viel Erfolg und Spaß,
Ernie
 
Bei den Kameras aktueller Serien nutze ich gar keine Darks mehr sondern rein Bias. Aber auch für diese kann man Master erstellen, geht nur schneller und eins reicht für alle Integrationszeiten je Gain-Einstellung.
 
Bei einer 183er kommst Du um Darks nicht drum rum
 
Bei den Kameras aktueller Serien nutze ich gar keine Darks mehr sondern rein Bias. Aber auch für diese kann man Master erstellen, geht nur schneller und eins reicht für alle Integrationszeiten je Gain-Einstellung.
Ich mache dagegen keine BIAS (die ich für unnötig erachte bei den modernen CMOS Chips), sondern nur Flat-Darks, Flats und Masterdarks (für die Lights)…

Aber wichtig ist ja nicht der Weg, sondern das einem das Ergebnis gefällt!
 
Vergleiche mal die Bias (1s Belichtung) und Darframes (sagen wir 300s Belichtung) einer 6200MM ...

Ich mach nur noch 1s Bias und nutze diese zur Kalibrierung der Flats und Lights ...

Bequem für mich, am Ende siehst Du keinen Unterschied ...
 
Vergleiche mal die Bias (1s Belichtung) und Darframes (sagen wir 300s Belichtung) einer 6200MM ...

Ich mach nur noch 1s Bias und nutze diese zur Kalibrierung der Flats und Lights ...

Bequem für mich, am Ende siehst Du keinen Unterschied ...
Hallo
Dazu hab ich als Pixinsight Anfänger folgende, vielleicht etwas dumme Frage : Ich lade dann zum Stacken nur Lights, Flats und Bias in Pixinsight wenn ich eine Asi2600 oder 585 verwende. Die Spalte mit den Darks bleibt dann leer ?
VG Walter
 
Vergleiche mal die Bias (1s Belichtung) und Darframes (sagen wir 300s Belichtung) einer 6200MM ...

Ich mach nur noch 1s Bias und nutze diese zur Kalibrierung der Flats und Lights ...

Bequem für mich, am Ende siehst Du keinen Unterschied ...
Sag ich doch… der Weg ist wumpe. Und wir (na, zumindest die meisten von uns) machen hier ja keine wissenschaftlich genauen Arbeiten, sondern einfch nur bunte Bilder….
 
Hallo
Dazu hab ich als Pixinsight Anfänger folgende, vielleicht etwas dumme Frage : Ich lade dann zum Stacken nur Lights, Flats und Bias in Pixinsight wenn ich eine Asi2600 oder 585 verwende. Die Spalte mit den Darks bleibt dann leer ?
VG Walter
Falls du mit dem Script arbeitest ist es egal, welche Bilder Du lädtst, das arbeitet mit dem, was Du da rein ziehst. Man kann auch NUR Lights da rein packen, und es arbeitet auch. Ich für meinen Teil nutze das Script um schnell zu schauen, was dabei rus kommen kann, lade Masterdark, Flats und Flatdarks und die Lights, und lasse es mal durchlaufen. Wenn mir das Ergebnis gefällt mache ich damit weiter, oft aber mache ich die Kalibriefung dann doch manuell noch, um differenzierter zu arbeiten, und probiere verschiedene Einstellungen um (für mich) optimalere Ergebniss zu bekommen.

Aber ja, genu wie Du sagst. Egal was Du hast da rein, Hinweis ignorieren, und los… solange Du mehr als, ich glaube 3 Bilder von irgendetwas hast, klappt das gut!


gruß
Ernie
 
Ich mache dagegen keine BIAS (die ich für unnötig erachte bei den modernen CMOS Chips), sondern nur Flat-Darks, Flats und Masterdarks (für die Lights)…
Bei diesem Vorgehen sind BIAS-Aufnahmen aber nicht nur wegen moderner Chips unnötig. Wenn man die Flat-Darks (also das Master-Flat-Dark) von den Flats abzieht, ist das BIAS gleich mit abgezogen, ebenso beim Abzug des Master-Darks von den Lights. Wenn die Darks nicht wegen Temperaturdifferenzen skaliert werden müssen, dann sind BIAS-Aufnahmen also überflüssig.

Die Spalte mit den Darks bleibt dann leer ?
Ja, genau. Das Script weiß das zu handhaben.

Gruß
Sebastian
 
Danke Sebastian 👍
 
Wenn Bias und Darkflat sowie Masterdark am Ende das Gleiche zeigen weil es die Rauschcharakteristik der Kamera zulässt, warum sollte ich Masterdarks für alle Integrationszeiten nutzen oder Master Flat-Darks? ... Bias erfüllen dann die Aufgabe für alle Kalibrierungen.

Bei Kameras mit Glow kann man sich die Bias sparen und macht Master-Darks und Flat-Darks.
 
Bei Kameras ohne Glow ebenso! Aus o.g. Gründen...
 
Ob ich die nun Bias oder einfach Darks mit 1s Integration nenne ist eigentlich egal. Flagge ich die aber als Bias machen sie am Ende das Gleiche, jedoch hab ich keinen Ärger mit den Stacking-Tools, welche die Integrationszeit prüfen. Die Aussage, dass ich mir die Bias sparen kann ist also nicht korrekt, sondern ich nutze Bias statt der verschiedenen Darkframes. Am Ende ist es eine Arbeitserleichtung. Eine zusätzliche Nutzung von Bias zu Darks ... ja das kann man sich wirklich sparen.
 
Die für mich entscheidende Frage lautet:
WIE macht ihr diese Korrekturbilder (ASIair) und wie erstellt ihr daraus die Masterdateien in PI?
 
für BIAS: in NINA eine sequenz anlegen, kürzest mögliche belichtungszeit, gain etc einstellen. 100-200 aufnahmen, deckel drauf und los.

es gibt zwar in PI tools zum direkt stacken des master-bias, ich nehme aus bequemlichkeit aber das WBPP-script. mache ich für das bias ja eh nur 1x.
BIAS machst du 1x und kannst das in zukunft wieder verwenden. FLAT und FLAT-DARK musst du bei jeder session (und auch vor und nach dem meridian-schwenk) jeweils neu machen.

BIAS: kamera dunkel stellen, deckel drauf, muss nicht am teleskop hängen, temperatur egal, kürzest mögliche belichtungszeit. ca. 100-200 aufnahmen
FLAT: am teleskop, gleiche temperatur wie Light, gleicher fokuspunkt, gleiche aufnahme-session. gleichmäßige ausleuchtung durch himmel in der dämmerung oder flatbox mit software auf 50% belichtung gehen. bei 16bit kameras demnach zB in NINA auf 40-50% einstellen. 15-30 aufnahmen.
FLAT-DARK: kamera dunkel stellen, deckel drauf, muss nicht am teleskop hängen, temperatur egal, gleiche belichtungszeit wie die FLAT, 15-30 aufnahmen. das geht in NINA mit den FLATS hand-in-hand im flat-wizzard.
die bilder wie üblich in PI in das WBPP laden: bias -> bias, flats -> flats, flat-darks -> darks, lights -> lights
durchlaufen lassen, das master-light ist da nicht gefragt. aber PI erstellt da ein MASTER-BIAS, das wegspeichern.

sollte ich hier irgendwo falsch liegen, bitte ich um korrektur.

CS
Andreas
 
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