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PixInsight - Kaufentscheidung...

eckehardt70

Mitglied
Hallo Sebastian,

nein ist nicht enthalten. Man kann in den Tools die helleren Sterne markieren/ selektieren. Was man dann draus macht, muss man selbst wissen.
Noch mal zum Thema:
PI ist ein professionelles Werkzeug zum bearbeiten von Astroaufnahmen. Ich hatte mal die Software für den Probezeitraum geladen und aufgegeben. Das war mir beim Erstkontakt zu kompliziert und unübersichtlich und ich war damals beruflich und familär stark eingespannt. Man sollte auf jedem Fall auseichend Zeit zum Einarbeiten einplanen.
Allerdings gab es damals auch noch nicht so viele Anleitungen im Netz. Den Preis halte ich für ein so mächtiges Tool in Ordnung.

Gruß und CS
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:

Miquel Prado

Mitglied
Hallo Sebastian, weil mich das interessiert, ist es nicht der Punkt "Select Brighter Stars"?
Die Erklärung dazu lautet:
Did you ever wish you could easily work on the stars in your image separately from the nebula or galaxy?
Imagine being able to select just the stars and increase saturation. Then invert the selection and sharpen just the nebula.

Select Brighter Stars finds the stars in your image, even those intermingled with a deep sky object, and selects them. Further Photoshop operations can then be done on just the selected area. You can also invert, expand, shrink, and feather the selection using Photohop's Select menu.


Aber davon einmal abgesehen, warum möchtest du Sterne komplett entfernen? Das wäre ja grobe Manipulation und Verfälschung des Originals. Dann kannst du dir auch gleich Fantasiebilder malen..
 
Zuletzt bearbeitet:

Ronald_Stenzel

Mitglied
Der Punkt heißt ja nur "select bright stars". Das Sterne selektieren ist in PS eine simple Angelegenheit. Das Problem liegt im Entfernen/Reduzieren - die enstehenden "Löcher" müssen ja sinnvoll gestopft werden.
Dein Einwand betreffs der "Fantasie" ist aber durchaus bedenkenswert - die EBV bei Astrobildern ist auch in meinen Augen immer eine Gratwanderung zwischen erfassbarer Realität (gibts das denn bei der Astrofotografie - Stichwort Schmalband/Bicolor etc.?) und eigenem Empfinden/Geschmack/Anspruch/Können.
Normalerweise dürfte man nur kalibrieren und stacken - fertig. Aber wöllte sich jemand diese Bilder anschauen?
Als "nicht akzeptable" Manipulation sehe ich z.B. Filter wie "neuronales Netzwerk" - da wird der Filter mit einem "Sollbild" (übertrieben: mit einem Hubblebild) gefüttert und dein Ursprungsbild wird anschließend entsprechend manipuliert.

Übrigens: Der Sinn des "Entsternens" besteht darin, Sterne und Nebel anschließend separat bearbeiten zu können - das was einem Nebelgebiet hilft, verursacht an Sternen oft nur Artefakte - und umgekehrt. Im Normalfall werden das Nebel- und das Sternenbild letztendlich wieder vereinigt.

viele Grüße - Ronald
 

Miquel Prado

Mitglied
Ja es ist schwierig bis unmöglich da eine "Moralische" Grenze zu ziehen. Aber Sterne zu entfernen - und da werden sich die meisten wohl einig sein - überschreitet die Grenze bei weitem.
Es sei denn natürlich, es geschieht nur zum Zweck der getrennten Sterne / Hintergrund Bearbeitung (genau das ermöglicht die PS Funktion "Select Brighter Stars") und die Sterne werden abschliessend an der selben Stelle (und vor den selben Hintergrund :) ) wieder eingefügt.
 

Miquel Prado

Mitglied
Hallo Sebastian, ja ich kenne dieses Video. Ist ein gutes Video.
Ab 3:45 min spricht der Frank von der Separaten Bearbeitung von Sterne und / oder Hintergrund.
Eben dafür ist doch das "Select Brighter Stars" PS Tool da. Ob Starnet das besser kann?
 

ThE_cORe

Mitglied
Ich hab Starnet noch nicht probiert das kommt demnächst dran. Sterne quasi auszumaskieren hat den blöden Effekt von Halos bei mir, so ganz ist der Übergang nie sauber. Ich probiere demnächst noch mit einem Luminanz Masken Tool eine exaktere Auswahl hinzubekommen das wäre dann natürlich auch eine Lösung.
 

Okke_Dillen

Mitglied
Sterne quasi auszumaskieren hat den blöden Effekt von Halos bei mir, so ganz ist der Übergang nie sauber
probier mal Starnet im Starmask-Mode ;), dafür finde ich es viel besser als den Prozess Starmask in PI. PI's Starmask macht einen Hof um Sterne, daher hast du vrmtl die "Halos". Wie eine Art "Fliegenklatsche", patsch und druff. Starnet nicht! Es bleibt akurat an den Sternen mit ihren "Strahlen", ohne einen "Dunstkreis" zu beanspruchen.
Zum getrennten Bearbeiten von Nebeln bin ich aber sehr unzufrieden, es macht leider die feineren Strukturen in Nebeln kaputt. :oops:
Der Wiederkennungswert bleibt zwar generell erhalten, aber die Details sind weg oder signifikant verändert.

Gruß Okke
 

maorimaori

Mitglied
Ich hätte auch noch eine Frage zu PI: auf wie vielen Rechnern darf ich es installieren? Wirklich nur auf einen oder kann ich auf dem Laptop und PC nutzen? vg mario
 

KlausTietzel

Mitglied
Hi,

das beantwortet Pixinsight in seinen FaQs:

2.6 Do you impose restrictions on the number of installations per license?
Absolutely not. Our commercial users have the right to install and use PixInsight on any computer they own. The only limit is that only the licensed users have the right to use their copies of PixInsight. Other than the fact that a commercial licensee cannot share his/her copy of our software, we impose no restrictions.

cs

klaus
 

maorimaori

Mitglied
Das ist ja toll dass ich es auf allen Rechnern installieren kann! Ich dachte diese Politik hätte sich zwischendurch geändert… Aber so passt es ja super! Danke!
 

Optikus

Mitglied
Ja es ist schwierig bis unmöglich da eine "Moralische" Grenze zu ziehen. Aber Sterne zu entfernen - und da werden sich die meisten wohl einig sein - überschreitet die Grenze bei weitem.
Es sei denn natürlich, es geschieht nur zum Zweck der getrennten Sterne / Hintergrund Bearbeitung (genau das ermöglicht die PS Funktion "Select Brighter Stars") und die Sterne werden abschliessend an der selben Stelle (und vor den selben Hintergrund :) ) wieder eingefügt.
Hallo Sebastian, ich zerlege meine Aufnahmen auch in Farbebenen, bearbeite die getrennt und füge sie wieder zusammen um z.B. fiese Farbgradienten zu eliminieren oder andere störende Effekte auszubügeln, die man sich beim Aufnahmen einfängt, die aber mit dem Bild nix zu tun hat.
Für mich ist das Anfertigen von Sternenmasken z.B. zur Größenreduktion oder die gesonderte Bearbeitung von Nebeln um die Struktur zu stärken nicht verwerflich. Klar, solche Aufnahmen kann man nicht mehr fotometrieren und die Ergebnisse dann als "echt" verkaufen, aber nur durch solche Maßnahmen kommen viele Details zum Vorschein bzw. werden dem Publikum vermittelbar.
Insofern ist bei transparenter Darstellung der Bearbeitung daran nichts verwerfliches! Die Möglichkeiten der Bildbearbeitung richten sich m.E. immer nach dem Verwendungszweck der Aufahme.

CS
Jörg
 

Miquel Prado

Mitglied
PI ist auch bei mir eine Überlegung, würde aber zumindest für den Anfang nur das Nötigste (wichtigste) in PI machen wollen.
Daher meine Fragen:

1)
Bisher habe ich mit APP gestackt. Danach die komplette Bildbearbeitung in PS (was zugegeben bei einem Kugelsternhaufen und beinahe schwarzen Hintergrund noch keine wirklich anspruchsvolle Arbeit ist. Aber das ist hier irrelevant).

Soweit bin ich mit PS sehr zufrieden, würde aber gerne auch partiell PI ausprobieren.
Und meine Frage ist einfach, wo punktet PI gegenüber PS am meisten?
Ich nehme an das Stratchen.. Was noch?
(möchte nur das nötigste in PI machen; und auch Stacken vorerst nur mit APP)

2)
Starnet++ ist eine feine Sache. Habe ich ausprobiert. Funktioniert sehr gut. Da möchte man doch gerne das Bild komplett ohne Sterne bearbeiten und erst am Ende die Sterne wieder einfügen. Aber in welcher Reihenfolge?

Wie früh entferne ich die Sterne? Direkt nach dem Stratchen? Etwa noch davor? Und wäre das Wiedereinfügen der Sterne wirklich der letzte Schritt? (nachdem sie vielleicht zuvor noch separat verkleinert wurden).
Ich kann mir vorstellen, dass man da einige Freiheiten hat. Ich möchte aber keinen groben Fehler machen.

Schöne Grüsse, CS
Sebastian
 

Erik

Mitglied
Nebenbei bemerkt kann StarTools auch sehr effektiv Sterne entfernen. Das Ergbenis ist ähnlich zu starnet++.
Die Artefakte von hellen Sternen kann Startools aber auch nicht automatisch entfernen.

Hier : www.startools.org/modules/heal

Für das Stacking und die Nacharbeit brauche ich aber trotzdem noch DSS, manchmal Fitswork und Photoshop. Da sind APP und PixInsight einfacher mächtiger.

Grüße

Erik
 

Foxi

Mitglied
Ich würde PixInsight kaufen, aber erst wenn es das in Deutsch gibt!
also wahrscheinlich werd ich es nie kaufen :)

Ich mach außer stacken alles in PS, viel einfacher und schnelleres Ergebnis
im RAW Modul hab ich alles was ich brauche......
 

Der_Peter

Mitglied
Ps oder auch das günstige Affinity Photo sind super Foto-Tools für Farben, Gradation etc. und die Bearbeitung lässt sich via Masken eingrenzen, aber man kann sie nicht mit PI vergleichen.
Auch wenn jeder Vergleich hinkt: Bei Astrobildbearbeitung ist PI die gut ausgestattete Schreiner-Werkstatt, Ps die "Politur", o.k. auch noch das feingekörnte Sandpapier. ;)

Aber natürlich braucht nicht jeder eine Werkstatt oder will sich mit den diversen Werkzeugen befassen. Jeder, wie er mag...
 

KlausTietzel

Mitglied
Hi, ich denke die Dynamic background extraction ist der grosse pluspunkt. Die Rauschreduktion ist ps um laengen ueberlegen, die moeglichkeiten sterne zu bearbeiten sind wesentlich vielfaeltiger. Die Einstelldialoge z.b fuer gradiationskurven sind deutlich besser. Und ein fuer mich wichtiger punkt: man kan in pi sehr strukturiert arbeiten und auch einen laengeren workflow uebersichtlich gestalten.

cs
 

Felix

Mitglied
Hallo,
also ich hab mich auch lange mit PixInsight schwer getan. Nein, ich habe mich sogar dagegen gewehrt, weil in dem Moment wo es populär wurde, wurde das Netz von sehr vielen sehr übertrieben überarbeiteten Aufnahmen mit PixInsight geschwemmt. Es gab diesen typischen PixInsight-Look mit sehr gesättigten Farben und HDR-Anmutung, der nicht sehr natürlich wirkte. Zuvor hatte ich schon einmal Kontakt mit der LE-Version, die ich nicht wirklich von der Bedienung her verstand.

Ich habe einige Zeit StarTools sehr gerne benutzt, auch wenn es hiermit auch sehr einfach ist völlig übertriebene Bilder zu erzeugen. Aber mit der Zeit gefielen mir hier die Sterne nicht mehr so gut, irgendwie wurden die mit StarTools immer etwas zu sehr durch die Mangel gedreht.

Also hab ich mich noch einmal mit PixInsight beschäftigt und die Testversion beantragt. Mit den Tutorials von Frank (Astrophotocologne) und einigen anderen gelang diesmal der Einstieg deutlich besser. Auch wenn mein Ausgangsmaterial nicht perfekt ist, sind die Endergebnisse mit PixInsight schon etwas besser als mit StarTools und Photoshop. Die Steilkurve ist gefühlt gar nicht so steil, mit vielen Einstellungen aus den Tutorials kommt man schon sehr weit. Das Optimum hole ich so vermutlich nicht raus, dafür müsste ich noch mehr mit den Reglern spielen. Und mit dem Thema Schärfen muss ich mich dort auch noch auseinandersetzen. Allerdings läuft meine Testversion in vier Tagen aus.

Was ich sagen wollte: Man braucht vor PixInsight keine Angst zu haben, auch wenn das alles erstmal wahnsinnig kompliziert aussieht. Und vieles ist dort dann letztlich doch einfacher, weil es eben genau auf das Einsatzgebiet Astrofotografie zugeschnitten ist und man mit Photoshop und Co. doch länger bräuchte.

Viele Grüße,
Felix
 

Miquel Prado

Mitglied
Was ich sagen wollte: Man braucht vor PixInsight keine Angst zu haben
Ich habe vor PI keine Angst, ich nehme lediglich überrascht zur Kenntnis wie gut Fotos werden können, die NUR in PS bearbeitet sind und darum möchte ich nur das "wichtigste" aus PI und möglichst viel in PS machen. Darum frage ich nach den Bearbeitungsschritten die in PI gegenüber PS den größten Vorteil bieten.
Mir ist bewusst, dass eine komplette Fotobearbeitung in PI wahrscheinlich das allerbeste Endergebnis bringt, aber jeder muss selber wissen, ob ihm die letzten 5% dann auch noch den Mehraufwand wert sind, zumal ja viele nach PI sowieso für den "Feinschliff" noch zu PS gehen.
CS und einen schönen Feiertag
 

Joehansman

Mitglied
Straton ist sehr wechselhaft und wird auch nicht gepflegt oder verbessert. Gott sei Dank hat das nicht viel gekostet.
LG jochen
 

Foxi

Mitglied
Ich arbeite seit Jahren nur in PS, und ich trau mich fast Wetten, das ich vom Ergebnis her kein Gramm
schlechter liege als Pi User, ich hab gestern wieder viel mit Pi probiert, für mich alles zu Umständlich
und Arbeits Intensiv, bei PS mach ich mittlerweile ein Bild in 2min fertig!
Zudem hapert es bei Pi an der Echzeitvorschau....

Außerdem will ich kein Gemälde als Bild, dann kann ich mir gleich ein Buch kaufen!
 

zwent

Mitglied
Zudem hapert es bei Pi an der Echzeitvorschau....
Das hängt vom verwendeten Prozess ab. Viele haben eine Vorschau, ansonsten gibt es die globale Preview Funktion mit der Du auf einem Ausschnitt arbeiten kannst. Geht schon, ist aber halt (zum Glück) nicht Photoshop.

Aber grundsätzlich hast Du schon Recht. Wie sagte Mark Knopfler zum Thema, welche Gitarre am besten Klänge: "It's the fingers..".

Kürzlich bin ich auf cloudynights über eine Thread gestolpert.. Die selben (guten) Rohstacks von verschiedenen Leuten in PI, StarTools und PS bearbeitet. Offensichtlich liegt es an der Person vor dem Rechner.

A fool with a tool is still a fool...

Viele Grüße
Sven
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

ich kann Sven nur zustimmen. Es kommt zu 90% darauf an, wie und wer ein Werkzeug benutzt und nicht welches Werkzeug man hat. Man muß sich aber bemühen, das was man benutzt zu verstehen und zu beherrschen, sonst kommt dabei nichts raus. Stradivaris wurden auch nicht im 3D-Drucker gemacht.
Außerdem, wie definiert man was ein "gutes" Astrofoto ist - bunt, glatt, schreiend, mit Strahleeffekt? Ich glaube das ist so der Allgemeingeschmack. Das schafft man in PS und in PI. Vielleicht gibt es bald neuronale Netze, die das aus x-beliebigen Bildern zaubern. Es kommt darauf an, was man will. Soll aus Mutter Theresa eine Pamela Anderson "gephotoshopped" werden oder soll Mutter Theresa als eigene interessante Persönlichkeit mit all ihren Charackteristiken dargestellt werden, auch wenn sie es dann nicht auf die Sports Illustrated Titelseite schafft? Alles Geschmackssache. Die meisten könnten weder das eine noch das andere, egal mit welchem Tool und müssen noch viel üben - ich nehme mich da nicht aus.

Gruß

Heiko
 

Foxi

Mitglied
Hallo,

ich kann Sven nur zustimmen. Es kommt zu 90% darauf an, wie und wer ein Werkzeug benutzt und nicht welches Werkzeug man hat. Man muß sich aber bemühen, das was man benutzt zu verstehen und zu beherrschen, sonst kommt dabei nichts raus. Stradivaris wurden auch nicht im 3D-Drucker gemacht.
Außerdem, wie definiert man was ein "gutes" Astrofoto ist - bunt, glatt, schreiend, mit Strahleeffekt? Ich glaube das ist so der Allgemeingeschmack. Das schafft man in PS und in PI. Vielleicht gibt es bald neuronale Netze, die das aus x-beliebigen Bildern zaubern. Es kommt darauf an, was man will. Soll aus Mutter Theresa eine Pamela Anderson "gephotoshopped" werden oder soll Mutter Theresa als eigene interessante Persönlichkeit mit all ihren Charackteristiken dargestellt werden, auch wenn sie es dann nicht auf die Sports Illustrated Titelseite schafft? Alles Geschmackssache. Die meisten könnten weder das eine noch das andere, egal mit welchem Tool und müssen noch viel üben - ich nehme mich da nicht aus.

Gruß

Heiko
Genau so seh ich das auch ,wenn ich z.b diese Hochglanz Bilder sehe , die sind für mich völlig untintresant
sowas kann ich in Büchern sehn! ich will sehn das es ein Bild vom Fernrohr ist, und auch mal Sterne hat die nicht 100%ig sind und rund sind! die Farben naja das sind Geschmacksfragen, man kann z.b den Orionnebel mit jeder Bearbeitung anders aussehn lassen, was aber ist Original?? das was aus der Kamera kommt? Sperrfilter in der Kamera bei DSLRs!!

Dieses ganze auf die Spitze treiben finde ich irgendwie Schade, und ich denk das 90% der Amatuere nie da hinkommen
wo mansche Profis sind, und werden wahrscheinlich immer enttäuscht sein!

Ich für meinen Teil werd mir das ganze nicht antun! lieber mehr Zeit am Fernrohr als am PC
das letzte Photon rauskitzeln...
 

Miquel Prado

Mitglied
Ich arbeite seit Jahren nur in PS, und ich trau mich fast Wetten, das ich vom Ergebnis her kein Gramm
schlechter liege als Pi User, ich hab gestern wieder viel mit Pi probiert, für mich alles zu Umständlich
und Arbeits Intensiv, bei PS mach ich mittlerweile ein Bild in 2min fertig!
Zudem hapert es bei Pi an der Echzeitvorschau....
Das ist wirklich interessant.
Wenn du dich mit PI genauso gut auskennst wie mit PS und seit Jahren damit arbeitest, dann hat deine Aussage Gewicht!
Der grosse Unterschied ist u.a. dass in PI nicht gleich am Anfang gestratcht wird sondern viel später. Ich dachte das würde sich auch in der finalen Bildqualität signifikant bemerkbar machen. Aber vielleicht wird dieser Aspekt der Stratch Reihenfolge auch stark überbewertet. Ich kann das nicht beurteilen.
CS
 

TriffiD

Mitglied
Hallo Vor-vorredner,
na gut, dass da immer einer ist, der bessere Ergebnisse erzielt als man selber, ist ja überall so. Das bedeutet für mich noch lange nicht, dass ich es nicht weiter versuche.
Den Anspruch der "natürlichen Abbildung" liest man immer wieder. Das ist in der Astrofotografie sowieso schwierig, denn wenn ich nach oben schaue und mir den natürlichen Barnards Loop anschaue, sehe ich... nichts. Steige ich in mein neues Raumschiff und fliege ich hin, sehe ich immer noch: nichts.
Ich kanns verstehen, wenn man seine Zeit lieber draußen verbringt und wenn die eigenen Bilder in 2 Minuten gut sind, dann Glückwunsch. Aber für alle, die da mit mehr Anspruch und anderen Erwartungen herangehen, ist PI schon ziemlich klasse. Es ist eben sehr speziell auf Astrofotos angepasst und bietet Prozesse und Scripten, die nach einer gewissen Einarbeitungszeit extrem hilfreich sein können.
Klar kann man das theoretisch auch mit PS erreichen und selbstredend kann man damit seine Bilder auch überbearbeiten und so richtig versauen (ich weiß das - oh ja, das tue ich :oops:) aber in den richtigen Händen kommen wirklich spektakuläre Ergebnisse heraus, die ich zumindest sehr genießen kann. Da bin ich dann für das sicherlich stundenlange Photonengekitzel ziemlich dankbar.
Gruß
Sebastian
 

Foxi

Mitglied
Miquel
Da hast du Recht wenn ich Pi so beherrschen würde wie PS, dann stimmt meine Aussage nicht, weil ich
das ja nicht beherrsche, es beherrscht mehr mich :)
 

KlausTietzel

Mitglied
Hi, also ganz ehrlich: in 2 min kannst du in ps vielleicht ne erste vorschau vom ergebnis erzeugen, das dauert dann in pi auch nicht laenger. Mit bildverarbeitung im sinne von gute ergebnisse erzielen hat das nix zu tun. Von daher hat dieses argument sehr wenig aussagekraft. Cs
 
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