Angesichts vergangener Erfahrungen z.B. über das Hermes-Projekt, der politischen Großwetterlage in Europa und eben der Art, wie die ESA mit der Öffentlichkeitsarbeit umgeht, traue ich es ihnen schlicht nicht zu.
Die momentanen Space-Shuttle Probleme könnten ein Ansporn sein, bemannte Raumfahrt der Europäer tatsächlich in Angriff zu nehmen, aber für mehr als einen unteren Erdorbit wird es nicht reichen.
Besonders, weil die Amerikaner ja auch am Mondflug in dem selben Zeitraum arbeiten. Da macht eine zweite Mondflugpartei keinen Sinn, es sei denn, es bricht in der Zwischenzeit ein kalter Krieg zuwischen Europa und Amerika aus. (möchte ich ja nicht ausschließen, aber trotzdem...)
Ich würde deshalb folgende Frage stellen:
Gibt es einen wirklichen, gesellschaftlichen, politischen oder wissenschaftlichen Grund, wieso ein Mondflug der Europäer unverzichtbar ist, der nicht auch von den Amerikanern gemacht werden kann?
So lange es auf diese Antwort keine positive Antwort gibt, ist alles nur Träumerei.
PS: Meiner Meinung nach gäbe es eine positive Antwort, von der ich aber von offizieller Seite noch nichts gehört habe und sicher auch nie hören werde:
Der Überprüfung der Mondlandungen der 70'er Jahren. Aus persönlicher Erfahrung: Diese Mondlandungsleugner verbreiten sich wie ein Geschwür. Inzwischen denke ich, es wäre schon ein paar Milliarden Wert, wenn man diese kollektive Volksverblödung beenden könnte. Die NASA könnte das nicht machen.