Pläne für Rückkehr zum Mond der NASA enthüllt

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Das ganze Internet scheint demnach eine Teflon-Verschwörung, findet man doch an vielen Stellen als Erfindungsdatum die späten 30er Jahre.
Woher du dein Allgemeinwissen hast, will ich nicht wissen. Aber Teflon war sicher nicht der Forschungsgegenstand der Raumfahrer...

Teflon has been a familiar name for decades. Invented at DuPont's Jackson Laboratory in 1938, Teflon is actually a substance called polytetrafluoroethylene (PTFE), which is considered to be the most slippery substance that exists. Its nonstick properties have transcended the kitchen, and is widely used in other areas including aerospace, communications, electronics, industrial processes, and architecture. Teflon changed the plastics industry forever, and DuPont has received numerous awards and recognitions for its contribution to the field of man-made polymers.

In the automotive industry, Teflon created a solution to the creaky wiper blades that screech across your windshield when it's drizzling. The blade is coated with Teflon, which means less friction on the windshield — and a smoother motion against the windshield.

It's likely that just about every home in America has Teflon somewhere. As a carpet protector, it repels liquids so that nasty spills on your carpet can be wiped up clean without leaving a stain. The same technology can also protect the fabric on furniture. It is also used as an automotive lubricant, and even protects light bulbs from shattering.

There are numerous industrial uses for Teflon as well, in areas such as semiconductor manufacturing, pharmaceutical and biotech manufacturing, and industrial bakeware. You may even have Teflon on your eyeglass lenses. In the area of personal care, it is used as a fingernail protector, and even in a line of hair care products.
 
Wohin geht die Reise?...

Die Reihen beginnen, sich zu formieren!
Es geht so langsam um's Eingemachte, ums Geld.

Die 'Flexible Path'-Leute scheinen die Nase noch vorn zu haben,
für alle Fälle planen sie schon und machen fleissig Werbefilmchen.

Aber mit der Entdeckung von Wasser auf dem Mond sind die
Befürworter der Mondlandung wieder im Rennen!

Und auch die Mars-Reisenden haben noch nicht aufgegeben
und graben wieder alte Fossilien aus.

Ein recht humoriger Blog dazu:
Aber meiner ist feuchter ... ;)

Mondige Grüsse vom MittelMeerDobservatorio
Thorsten
 
Re: Wohin geht die Reise?...

:)

Sozusagen ein (Mond)Sturm im Wasserglas. Ich frag mich jetzt schon lönger was das bisschen Wasser auf dem Mond mit einer Trinkwasserversorgung zu tun haben soll.

Oder besteht noch die Möglichkeit auf eine Art polares Eisschild unterhalb dem Schutt? Gibt es da eigentlich schon/noch keine Messungen à la Mars?

 
Re: Wohin geht die Reise?...

Ich frage mich ja immer noch, wie die Mondpolwasserbefürworter sich das Ganze vorstellen.

Schlauch in den Boden rammen und Hahn aufdrehen?

Die Wassergewinnung wird erheblich komplizierter. Man braucht Anlagen, die alleine schon
mehrere Dutzend Tonnen wiegen werden, Fahrzeuge die das Eis-Gestein-Gemisch
zur Anlage transportieren, und nochmal Fahrzeuge oder gar ein Rohrleiungssystem,
dass das gewonnene Wasser zur Station befördert.

Noch dazu kommt, das die Vorräte wahrscheinlich in nicht einfach zugänglichen
Gebieten existieren dürften, am Besten innerhalb eines großen Kraters mit steilen
Wänden. Die Station wird man nicht in einen nach allen Seiten zugemauerten
Karter setzen (Moonstation Alcatraz?), somit muss man zwischen Anlagen
und Station pendeln können. Tunnel- oder Passstraßenbau auf dem Mond, ich bin
gespannt.

Und dafür alles mit höherem Treibstoffverbrauch auf die Pole transportieren?
Ich hoffe eh, das sie die Station irgendwo mitten auf die von uns sichtbare
Seite setzen. Von dort aus können sie viel mehr und einfacher erforschen,
wogegen sie an den Polen für 100 km Luftlinie 200-300 Kilometer fahren müssen.

Ich wart mal ab wie das wird.
Gruß
ma
 
Re: Wohin geht die Reise?...

Weitgehend deiner Meinung, Mätes.
Die erste "Key-Question" ist sicher,
wieviel Wasser denn jetzt tatsächlich da oben ist.
Wenn man die 100 kg als real nehmen würde,
wäre der Wassergehalt niedriger als in den Apollo-Proben!
Mal sehen was da noch so "zu Tage gefördert" wird... :gutefrage:

---

Aber jetzt ist erstmal die Politik wieder dran!
Heute Abend, um 3:05 p.m. EST,
Obama, Bolden to meet in Oval Office!
Es wird langsam spannend...

Sonnige Grüsse vom MittelMeerDobservatorio
Thorsten
 
Wie Thorsten schon schrieb, traf sich diese Woche US-Präsident Obama mit dem NASA-Chef Bolden, um über das weitere Vorgehen in der bemannten und unbemannten Raumfahrt zu diskutieren. Nach vorläufigen Berichten heißt es nun, dass offensichtlich die Ares-Pläne verworfen werden. Dafür soll ein kostengünstigeres "Schwerlast-Vehikel" entwickelt werden, dass 2018 starten könnte. Wann mit konkreten Aussagen zu rechnen ist, ist ungewiss; vielleicht schon nächste Woche oder erst Ende Januar, wenn die Veröffentlichung des NASA-Budgets 2010 ansteht.

- Exclusive: Obama Backs New Launcher and Bigger NASA Budget
 
Hm, so richtig interpretieren das ganze,
da fühle ich mich noch nicht in der Lage dazu.

Folgender Abschnitt ist höchstinteressant:

According to knowledgeable sources, the White House is convinced that scarce NASA funds would be better spent on a simpler heavy-lift vehicle that could be ready to fly as early as 2018. Meanwhile, European countries, Japan, and Canada would be asked to work on a lunar lander and modules for a moon base, saving the U.S. several billion dollars. And commercial companies would take over the job of getting supplies to the international space station.
Europa baut den Mondlander?
DAS WÄR JA COOL!! :o

Gruss
Thorsten
 
Ja, so meldet es auch die englische Presse.

"European countries, Japan, and Canada would be asked to work on a lunar lander and modules for a moon base and commercial companies would take the job of launching supplies to the ISS ..."
 
Der Tag der Veröffentlichung des NASA-Finanzhaushalts für 2011 naht und so mehren sich auch die Gerüchte bezüglich der Mondpläne. So berichtet bereits der Orlando Sentinel, dass tatsächlich das Ares-Programm und die Pläne zur Rückkehr zum Mond aufgegeben werden. Doch über die Neuorientierung der bemannten Raumfahrt kann weiter nur spekuliert werden. Vielleicht denkt man über einen direkteren Weg zum Roten Planeten und steuert dafür den Marsmond Phobos an?

Montag werden wir hoffentlich mehr wissen.

- Where is NASA Going? Rumors Fly
 
Mist, habe gerade gehört, dass es weder einen Shuttle-Nachfolger, noch eine Mondbasis und auch keinen Marsbesuch mit menschlichen Besuchern geben soll...

:-(
 
Aus dem Weißen Haus heißt es jetzt, dass für die NASA 6 Milliarden Dollar (über 5 Jahre) für die Neuausrichtung der US-Raumfahrt bereitgestellt werden.
 
Quelle ist der Deutschlandfunk von gestern. Obama sprach über die zukünftige US-Raumfahrt und da tauchen Menschen auf dem Mond oder Mars nicht mehr auf.
 
Hm, seltsames Interview.
Die privat finanzierten Raumkapseln
werden irgendwie vergessen...
Am Montag wissen wir's... (vielleicht)...

Gruss
Thorsten
 
Schade , ich wollte eigentlich in meiner Lebenszeit noch eine Marslandung erleben...

Daraus wird wohl nichts mehr.
 
So ganz allmählich wachsen auch bei mir die Zweifel, ob jemals US-Astronauten in den 60er Jahren auf dem Mond waren.
Die Amis tun selbst auch alles dafür, um diese Zweifel zu unterstützen.

Wenn man eine solche Mission 60 Jahre später nach der Mondlandung mit vergleichsweise sehr schlichter Technik nicht finanzieren kann und auch keinen technischen Plan zur Umsetzung hat, kommt das mir schon sehr merkwürdig vor.

Ich schätze mal, dass der Mond etwa im Jahre 2030-2040 von russischen oder chinesischen Kosmonauten betreten wird.

Eine bemannte Marsmission ist logistisch mit der Technik des 21. Jh. kaum durchführbar und auch nicht bezahlbar (ca. 200-1000 fache Entfernung als bis zum Mond).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
In den 60ern war der Wettlauf zum Mond ideologisch sehr wichtig. Die Amis hatten den Start der Raumfahrt verschlafen (Sputnik, Gagarin) und mussten nun was zeigen, um nicht endgültig von der UdSSR abgehängt zu werden. Geld durfte da keine Rolle spielen, auch wurde nicht derart viel auf Sicherheit geachtet wie das heute der Fall ist. Man hat mit den Mondlandungen sicher auch viel Glück gehabt, da hätte einiges schief gehen können.
Es war die Pionierzeit, da ging alles schneller und einfacher. Heute undenkbar.
Technisch wären Mondflüge und auch Marsflüge durchaus heute durchführbar, aber eben nicht zu bezahlen.
Inwieweit Russland oder doch eher China in die bemannte Raumfahrt investieren wollen muss man sehen, ob die in der Lage sind und den Willen haben, innerhalb der nächsten 20 Jahre Mondbasen etc. zu errichten, muss man sehen, von offizieller Seite ist aus den Ländern nicht viel zu vernehmen.
 
T minus 100 Jahre and counting... ?)

Na warten wir erst einmal die Presseinformation ab. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Constellation-Programm komplett abgeblasen wird. Wenn die Ares 1 gestoppt wird, würden sich die USA mit ihren ISS-Besatzungen ja bis zum Ende der Raumstation komplett von den Russen abhängig machen.

Und das wird kaum passieren *denk*.

Cs und VG Christian
 
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