Hallo zusammen,
Planetenfotografie ist ja so auch nicht ganz richtig.
Planeten werden gefilmt, also Videos erstellt.
Planetenfotografie inkl der Nachbearbeitung unterscheidet sich -leider- recht stark von der Deep-Sky Fotografie. Da muss man/frau sich nochmal in neue Tricks und Techniken 'reinfuchsen.
Und das kommt noch erschwerend hinzu.
Planeten/Mond-Videos erstelle ich meist mit FireCapture. Gelegentlich mal mit der mitgelieferten Software von ZWO für die Asi-Kameras.
Wie weit es jetzt mit SharpCap geht weiß ich nicht, da das nicht unter Linux läuft.
FireCapture hat vorgefertigte Profile für jeden einzelnen Planeten.
Da muss man aber nach justieren.
Grundsätzlich hast Du damit aber schon eine recht ordentliche Vorgabe.
Meiner Meinung nach gibt es keine pauschalen Einstellungen um z.B. Mars aufzunehmen. Also z.B. gain = 275, 10ms Belichtungszeit... ... ... usw. usw..
Das kann von Aufnahmenacht zu Aufnahmenacht sehr variieren.
Da ist es mE. auch ratsam sich irgendwann auf eine Software ein zuschießen. Zum Einen um die Software zu beherrschen und zum Anderen, jede Software macht es auch irgendwie anders, auch in der Darstellung.
Meine Belichtungszeiten belaufen sich irgendwo zwischen 5ms und 20ms.
Aufnahmezeit zwischen ca. 3 Minuten und 10 Minuten.
Auch nutze ich Einzelaufnahme. Irgendwas zwischen 2000 und 6000 Einzelaufnahmen mit ähnliche Belichtungszeiten.
Einstellungen variieren auch von Teleskop zu Teleskop. Bei mir Refraktor FH und C8. Das ganze auf einer Alt/AZ mit GoTo. An Planeten nutze ich eine 2x-Barlow. Ist auch das einzigste Einsatzgebiet für die Barlow.
Danach wird das ganze dann durch einen Stacker gejagt. Nachbearbeitung fällt bei mir meistens flach

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