Nasus
Aktives Mitglied
Hallo zusammen
Kurz zur Vorgeschichte:
Meine EQ1 nutze ich gern als kleine Fotoplattform. Bisher hab ich die grob ausgerichtet, indem ich einen Leuchtpunktsucher ans Gehäuse gehalten hab. Etwas komfortabler wäre das jedoch mit Schrägeinblick - ein Billigfernröhrchen mit Wechselokularen und 90°-Spiegel hätte ich hierzu. Hat nur 30mm Öffnung und ist qualitativ minderwertigst, aber sollte ausreichen.
Zur Bastelei:
Der mechanische Teil stellt kein Problem dar. Da ich jedoch nicht nur durchpeilen möchte, sondern wie in einem 'richtigen' Polsucher eine Scheibe mit Pol und Polaris, sowie wo letzerer gerade sein müsste, wirds problematisch:
Die Position wird wohl wie bei Fadenkreuzokularen im Bereich der Feldblende liegen - aber wie sieht es mit dem Maßstab aus? Lässt sich der darüber berechnen: Gesichtsfeld = 2 * arctan (Brennweite / halber Feldblendendurchmesser) - daraus ergäbe sich dann ja, wie weit Polaris bei dieser Kombination vom Pol entfernt ist bzw. wie weit vom Zentrum der Feldblende er abgedruckt ist? Oder müsste ich übergangsweise mit einer Skala aus konzentrischen Kreisen schauen, wie groß das abgebildete Feld tatsächlich ist?
Also die absolute Präzision kann und will ich damit (hallo, ist für eine EQ1....) nie erreichen - es geht mir mehr um die Bastelei und die Theorie dahinter.
cs
Jürgen
Kurz zur Vorgeschichte:
Meine EQ1 nutze ich gern als kleine Fotoplattform. Bisher hab ich die grob ausgerichtet, indem ich einen Leuchtpunktsucher ans Gehäuse gehalten hab. Etwas komfortabler wäre das jedoch mit Schrägeinblick - ein Billigfernröhrchen mit Wechselokularen und 90°-Spiegel hätte ich hierzu. Hat nur 30mm Öffnung und ist qualitativ minderwertigst, aber sollte ausreichen.
Zur Bastelei:
Der mechanische Teil stellt kein Problem dar. Da ich jedoch nicht nur durchpeilen möchte, sondern wie in einem 'richtigen' Polsucher eine Scheibe mit Pol und Polaris, sowie wo letzerer gerade sein müsste, wirds problematisch:
Die Position wird wohl wie bei Fadenkreuzokularen im Bereich der Feldblende liegen - aber wie sieht es mit dem Maßstab aus? Lässt sich der darüber berechnen: Gesichtsfeld = 2 * arctan (Brennweite / halber Feldblendendurchmesser) - daraus ergäbe sich dann ja, wie weit Polaris bei dieser Kombination vom Pol entfernt ist bzw. wie weit vom Zentrum der Feldblende er abgedruckt ist? Oder müsste ich übergangsweise mit einer Skala aus konzentrischen Kreisen schauen, wie groß das abgebildete Feld tatsächlich ist?
Also die absolute Präzision kann und will ich damit (hallo, ist für eine EQ1....) nie erreichen - es geht mir mehr um die Bastelei und die Theorie dahinter.
cs
Jürgen