Portowahnsinn...

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ehemaliges Mitglied 8776
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Ehemaliges Mitglied 8776

Ich habe im Biete-Forum 10 Koffer ausgeschrieben, 58 x 32 x 15cm, also nix großes, 50€, dabei war HERMES "M"-Paket einkalkuliert, macht 5,80€, ok. Wenn man denselben Koffer in die Niederlande versenden will sind wir bei 18,40€. Hallo? Das ist unser Nachbarland, EU und was weiß ich, das kann man doch niemandem zumuten? Kennt jemand einen preiswerteren Versandweg? Ich habe einen interessierten Verein aus NL der gerne einen ganzen Posten kaufen möchte, selbst wenn ich den kalkulierten Inlandsversand abziehe müsste ich 12,40€ pro Koffer für den Versand aufschlagen, da kann man es ja glatt lassen.

Leicht köchelnd
CS
Jörg
 
Hey Jörg!

Rechnung von gestern über eine bestellte Verlängerungshülse (Dm 70mm und Höhe 35mm) mit Brief (DIN A5-Größe) gesendet...

Rabatt: 8,70 €
zzgl. Verpackung und Versand: 9,89€

und das Beste: man kann ja nicht mal wählen, mit wem das versendet wird

lg
tom
 
Moin,

ja, da fällt einem alles aus dem Gesicht. Wenn ich hier was einstelle dann ja nicht zur Gewinnmaximierung sondern weil ich denke dass mit angemessenem Preis allen gedient ist - und dann sowas. Die niederländischen Kollegen haben eine Idee wie sie das in D abholen können, aber das ist ja im Grunde ein Witz, wenn ich das Zeug nach München schicke ist das weiter als kurz hinter die NL-Grenze... Wo ist das das Verhältnis von Preis und Leistung?

CS
Jörg
 
Hallo!

Wo ist das das Verhältnis von Preis und Leistung?

Das ist durchaus vorhanden. Es ist nämlich so, dass bei den Inlands(paket)tarifen das Verhältnis von Preis und Leistung schon lange nicht mehr stimmt. Und zwar zu Gunsten der Kunden. Es ist einfach nicht möglich, dass ein Päckchen von einem abgelegenen Ort in Deutschland zu einem anderen, ebenfalls abgelegenen Ort hierzulande für 3,49€ transportiert wird. Und doch hat der Preiskampf zwischen der Post und den diversen Billiganbietern (Hermes, DPD, GLS, ....) genau dazu geführt. So wenig kann man seinen Mitarbeitern (oder Scheinmitarbeiten im Falle der Billigkonkurrenz) gar nicht bezahlen, dass man bei solchen Preisen noch Gewinn macht. Und deswegen kann ich gut verstehen, warum man sich das Geld dort holt, wo man es mangels Konkurrenz noch kann. Nicht die Auslandstarife sind zu hoch, sondern die Inlandstarife zu niedrig.

Grüße
Maximilian
 
Moin,

dann passt das Geschäftsmodell nicht.

Letztlich ist Logistik immer eine Mischkalkulation, das ist klar. Aber ähnlich wie in der Mobilfunkbranche muss der Unterschied "Inland"/"Ausland" innerhalb der EU reguliert sein, es ist ja nicht das Problem des Kunden das Ungleichgewicht und die daraus resultierenden Unstimmigkeiten auszubaden. Wozu brauche ich ansonsten eine "Union" wenn sie nicht vereinheitlicht?

Wenn man seitens des Gesetzgebers den Anspruch der Daseinsvorsorge für ein landesweites Postwesen aufgibt und sich den Wettbewerb willentlich ins Haus holt damit der Staat den Transport nicht subventionieren muss, muss er auch mit den Konsequenzen leben oder eben damit, dass privatwirtschaftliches Engagement ausbleiben wird, wenn es nicht auskömmlich umzusetzen ist. Das wirderspricht dem Harmonisierungsanspruch der EU aber nicht.

Das gleiche Dilemma macht sich gerade im ÖPNV bemerkbar wo mehr und mehr Private sich zurückziehen werden weil sie merken, dass der öffentlich vorgegebene Preisdruck destruktiv ist.

Wie gesagt, das ist aber nicht das Problem der Nutzer, da ihnen die Eingriffsmöglichkeit fehlt. Die Entscheidung, wem ich mein Paket anvertraue (oder meinen Brief oder welche Art Sendung auch immer) ist letztlich irrelevant wenn das System insgesamt nicht passt. Nur ändern kann ich es als Endverbraucher nicht, ich kann mich nur an "meinem" Preis orientieren.

CS
Jörg
 
Ja das ist so, man denke einfach mal darüber nach, wie oft so eine Sendung in die Hand genommen werden muss. Diese ArbeiterInnen wollen und sollen anständig bezahlt werden. Die Logistiker haben große Immobilien, die kosten Geld. In den Immobilien sind Sorteranlagen, komplexe Maschinen - die kosten Geld. Die Lieferfahrzeuge wollen gekauft und abgeschrieben werden.

Ich würde das Paket einfach bezahlen und nicht rumjammern.
 
Moin,

das muss man zwangsläufig. Aber das macht das Probem nicht weniger signifikant. Oder man schließt alle potenziellen Käufer aus den Nachbarländern generell aus. Da stellt sich dann die Frage ob das keine unzulässige Diskriminierung darstellt. So einfach ist das nicht...

CS
Jörg
 
Ich gestehe meine Schuld ein.
Ich habe Amazon Prime. :alien:
Und ich bekomme alles umsonst zugesendet.

Und Jörg bitten sie dann zur Kassa... :cautious:
Irgendwer muss den Wahnsinn offenbar bezahlen.
Tut mir also leid, ich bin Teil des Problems...

lg
Niki
 
und ich glaube nur die teureren, mit prime ausgewiesenen Artikel, werden mit dem prime Vorteil versendet,
alle anderen, günstigeren, unterliegen der 29€ Grenze für incl. Versand, mehr auch nicht
 
Hallo!

Ich gestehe meine Schuld ein.
Ich habe Amazon Prime. :alien:
Und ich bekomme alles umsonst zugesendet.

Das hilft Dir aber nichts, wenn Du privat ein Päckchen nach Holland schicken musst... Und im übrigen können wir Euch Prime Kunden nur dankbar sein, denn Eurer freiwilliger Obulus sorgt dafür, dass auch wir Nichtprimekunden unseren Kram umsonst geliefert bekommen. Ich bestelle nur sehr selten was bei Amaon, aber Porto musste ich da noch nie bezahlen.

Zitat von Optikus:
Letztlich ist Logistik immer eine Mischkalkulation, das ist klar. Aber ähnlich wie in der Mobilfunkbranche muss der Unterschied "Inland"/"Ausland" innerhalb der EU reguliert sein, es ist ja nicht das Problem des Kunden das Ungleichgewicht und die daraus resultierenden Unstimmigkeiten auszubaden.

Ich würde mal behaupten wollen, dass ein ganz großer Großteil der Postkunden fast nur Inlandspakete verschickt und bekommt. Insofern trifft dieses Ungleichgewicht nur sehr wenige. Brauchen wir da jetzt auch noch eine weitere Regulierung? In 27 Sprachen. Nicht wirklich, oder? Ein bisschen Freiheit bei der Preisgestaltung muss man den Anbietern schon lassen, die wollen wir für uns selbst doch auch.
Und für solche, die viele Sendungen ins Ausland schicken, ist auch gesorgt, denn diese Lücke ist schon lange von internationalen Versendern wie UPS oder FedEx besetzt, die für Großkunden lächerlich billige Tarife anbieten.

Grüße
Maximilian
 
EU hin, EU her.... es ist grenzüberschreitend. Und da die Paketdienste nicht selbst im benachbarten Ausland zustellen, müssen Kooperationspartner vor Ort übernehmen. Das bedeutet Aufwand, das kostet. Auch wenn die Strecken relativ kurz sind.

Bei Einzelversand kommst Du um die Kosten nicht herum.

Gehen alle Koffer an einen Empfänger, könnte Speditionsversand interessant werden.
Ich habe da mit dem Vermittler Instafreight gute Erfahrungen machen können.

Bleibt es beim Paketdienst, dann kannst Du immernoch mehrere Koffer in ein Paket packen, dann reduzieren sich die Kosten pro Koffer sehr schnell.

CS

Dietmar
 
Moinm,

hier wird HERMES tätig werden, das bringt dann das Verpacken zusammen nichts, die Kosten explodieren wenn aus einem "M"-Paket ein "L" oder "XL"-Paket wird. Die potenziellen Empfänger wohnen 10 Min. hinter der Grenze, da wird sich eine Lösung finden hoffe ich. Aber affig ist es trotzdem, da beißt die Maus kein Faden ab.

CS
Jörg
 
Tach,

psssst... umsonst ist nicht kostenlos!!!!!

Umsonst: verschickt, angekommen, aber vergeblich, wieder zurückgeschickt, hat ordentlich Kosten verursacht (Amazon, Zalando und Co)
Kostenlos: kostet nix

Achja und: DHL heißt auch in NL DHL.... ;)

Und: in Belgien isses noch teurer, innerbelgisch schon teuer, aber ein normales Paket von B nach D schicken, geht unter 20€ fast gar nicht... übrigens auch DHL.... und B ist flächenmäßig im Vergleich zu D winzig....
Dann muß es wohl am chronischen Dauerstau aufm Brüsseler Ring und am Antwerpener Ring liegen, daß in dem kleinen B logistisch nix voran geht und die Kosten steigen... hüstel.... Ironie aus... ;)

VG Okke
 
Das hilft Dir aber nichts, wenn Du privat ein Päckchen nach Holland schicken musst...

Das ist schon richtig, aber die Gebühren am Markt kommen generell unter Druck, wenn die Versandgebühren (wenn auch querfinanziert) offiziell gegen Null gehen und immer mehr auf dem Versandweg gekauft wird (auch wegen des Rückgaberechts). :)

kostet Amazon Prime nicht 69,- Euro jährlich, bzw. 7,99 Euro monatlich?
Dann ist es nicht umsonst!

Nein, aber wenn man eine durchschnittliche Gebühr für das depperte Fernsehen pro Monat abzieht (wie bei Konkurrenzprodukten) und ich Pakete zum Minitarif (was bleibt von meiner Gebühr für Versand übrig?) meist am nächsten Werktag hier in Wien habe (overnight, was tatsächlich klappt!), dann bin ich "mitschuldig" an dem irren Postaufkommen, das für die Großen sicher zu einem Super-Duper-Mengenpreis abgewickelt wird, und die Kleinen zahlen dann einen "normalen" Preis. :unsure:

Ganz zu schweigen davon, wieviel und wie oft ich auf "bestellen" klicke, obwohl ich ethisch gegen diese Großkonzernerei bin - ich bekomms einfach und schneller, als Dinge in Wien zu bestellen und mir dann abzuholen. Da ist der "Riesendistributor" halt technisch, ökonomisch und vielleicht sogar ökologisch im Vorteil.

lg
Niki
 
Sind schon seltsame Auswüchse bei den Porti - vor kurzem 5 Bücher nach USA verkauft. Preis der Bücher 30 Euro
Versandkosten waren 52 Euro und ein paar Zerquetschte und man hat 8 Euro in Rechnung gestellt für irgendwelche Gebühren
Dem Käufer wars egal, er hat bezahlt ... und am Ende waren die Bücher 17 Tage unterwegs...
 
Hallo zusammen,
und bei Aliexpress kommt fast alles für 0€ Porto von China nach DE, auch wenn das bestellte Ding nur 1,25€ kostet.
Bis vor einem Jahr konnte man als "Privatperson" eine Warensendung (bis 2Kg) ins Ausland für wenig Geld (3,70€) schicken, jetzt geht nur noch Maxibrief für fast 17,00€.
Also zahlt in DE die Privatperson den Rabat der Firmen.
Gruß
Andreas
 
Hallo!

und bei Aliexpress kommt fast alles für 0€ Porto von China nach DE, auch wenn das bestellte Ding nur 1,25€ kostet.

Das liegt daran, dass China beim „Weltpostverein“ immer noch als Entwicklungsland geführt wird und deswegen auch nur sehr geringe Portogebühren in den Zielländern anfallen (Googeln nach „Warum China Porto billig“ fördert viel Lektüre zutage). Da sind Verhandlungen im Gange und die USA haben schon gedroht, deswegen aus dem Weltpostvertrag auszusteigen, aber noch ist es so.
...

Also zahlt in DE die Privatperson den Rabat der Firmen.

Das würde ich so nicht sagen. Denn schliesslich schicken die Firmen den größten Teil ihrer Waren auch wieder per Post an Privatpersonen (uns), die dafür auch nur wenig (oder nichts) zahlen müssen. Wir bezahlen nur für die vergleichsweise seltenen Pakete mehr, die zwischen Privatpersonen verschickt werden. Und Firmen untereinander schicken nicht viel mit der Post, da wird normalerweise in der Einheit „Container“ gerechnet.

Grüße
Maximilian
 
Moin Maximilian,

ich kenne das auch von der "Firmen-Seite" - und ich habe das Porto immer eingepreist. Auch wenn "Porto inklusive" draufstand, war der Betrag im Warenpreis mit allen anderen Kalkulationsfaktoren drin. Ich glaube das machen alle so. Zu verschenken hat keiner was, auch wenn die Transporteure rabattieren, so billig dass man's drauflegt wird's nicht, gut, vielleicht bei den ganz großen...

CS
Jörg
 
... und am Ende waren die Bücher 17 Tage unterwegs...

Das ging aber schnell! Normalerweise dauert das vier bis sechs Wochen per Schiff, das ist mit Abstand am günstigsten. Ich habe gerade Münzen in Kananda bestellt, da war mir und dem Verkäufer klar, dass es eben genau so lange dauert. Kostet 16,xx Euro Fracht, also im Grunde wenig. Evtl. kommt noch Zoll drauf, mal sehen.

Man hat übrigens immer die Möglichkeit per Express (Luftfracht) zu senden. Ist dann halt teurer, aber wenn's schnell gehen muss...

Die Diskussion hier ist im Prinzip interessant, nur taugt sie nicht fürs Lamentieren im Hobbybereich, finde ich. Entweder ich habe die Kohle übrig, dann sind mir auch die Versandkosten "egal", oder ich lass es halt und begnüge mich mit den inländischen Produkten bzw. Käufern.

Grüße
Andreas
 
Hallo Jörg,
wenn ich das Zeug nach München schicke ist das weiter als kurz hinter die NL-Grenze
von mir nach Mailand ist es kürzer als nach Hamburg. Ich nenne deshalb Sendungen von und nach Italien immer " Alpenüberquerungsgebühr". Dabei muß die Ware auch noch durch die Schweiz. Und jetzt schau mal, was ein Paket in die Schweiz kostet!!!
Bücher nach USA verkauft Versandkosten waren 52 Euro
Nach USA geht seit Corona mit DHL nur Premium Versand.
ich bekomms einfach und schneller, als Dinge in Wien zu bestellen und mir dann abzuholen
Bist du dann auch immer brav zu Hause, wenn das Paket kommt? Sonst darfst Du´s auf der Post abholen. Ich mache dem Paketboten nur auf, wenn ich selbst ein Paket erwarte. Sonst bin ich nämlich ruckzuck die Paketstation des Hauses und habe 6 Pakete mehrere Tage bei mir rumstehen.


Gruß Uwe
 
Hallo!

... und ich habe das Porto immer eingepreist. Auch wenn "Porto inklusive" draufstand, war der Betrag im Warenpreis mit allen anderen Kalkulationsfaktoren drin. Ich glaube das machen alle so.

Ja natürlich. In manchen Sparten wie Kleidung und Schuhe ist das Porto sogar 1,5 mal eingerechnet wegen der hohen Zahl an Retouren. Zalando z.B. kalkuliert mit 50% Rücksendungen. Das macht für ein Paket bis 20kg bei deren Tarifen (Amazon Händler sollen dafür angeblich 3,25 Euro bei eigener Anlieferung an einen Amazon Standort bezahlen müssen) dann immer noch weniger als 5 Euro. Ein Pipibetrag verglichen mit dem, was beim Verkauf im Ladengeschäft alles einkalkuliert werden müsste.

.Zu verschenken hat keiner was, auch wenn die Transporteure rabattieren, so billig dass man's drauflegt wird's nicht, gut, vielleicht bei den ganz großen...

Die ganz großen (Amazon, Zalando, Otto, ... wobei Otto ein Sonderfall ist, weil die sich mit Hermes ihren eigenen Paketdienst eingerichtet haben) werden bei den Transporteuren Flatrates haben, die sie ein paarmal im Jahr neu verhandeln. Das sieht man an den Retourenscheinen, die für alle Transporteure gelten. Ich glaube nicht, dass das Paketporto da irgendwie einzeln abgerechnet wird. Wenn überhaupt, dann werden irgendwelche Pauschalen pro Lastwagenladung fällig.

Grüße
Maximilian
 
Das ist schon interessant, wie unterschiedlich das gehandhabt wird.
Wenn ich bei Mouser in USA bestelle, ist der Versand ab 60.- kostenlos.
Das Paket kommt per FedEx aus Texas und ist am übernächsten Tag hier an der Tür.
Ich hatte auch schon Nachlieferungen bei einem Bestellwert von knapp über 60.- kamen dann zeitversetzt 2 Lieferungen kostenlos und blitzschnell. Keine Ahnung, wie die das finanzieren.

Das Paket fliegt 3x. Texas -> Paris, Paris -> Köln, Köln -> München und die Zollabwicklung ist auch schon erledigt.

Ich kann nur jedes Mal ungläubig mit dem Kopf schütteln, wenn der FedEx Mann klingelt :ROFLMAO:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!


Genauso wie die anderen auch. FedEx und UPS haben für Großkunden scheinbar lächerliche Porto(einzel)preise. Dafür sind sie für Privatpersonen und kleine Firmen, die nur gelegentlich etwas zu versenden haben, exorbitant teuer. Ein Unschlag z.B. mit ein paar Dokumenten drin (max. 0,55kg) kostet je nach garantierter Laufzeit zwischen 124€ (1 1/2 Tage) bis 70€ (4 Tage) von Deutschland in die USA. Ein Paket bis 10 kg reist dann zum Festpreis von 254,45€ Euro...

Grüße
Maximilian
 
Bist du dann auch immer brav zu Hause, wenn das Paket kommt? Sonst darfst Du´s auf der Post abholen. Ich mache dem Paketboten nur auf, wenn ich selbst ein Paket erwarte. Sonst bin ich nämlich ruckzuck die Paketstation des Hauses und habe 6 Pakete mehrere Tage bei mir rumstehen.

Ich bin nicht immer zu Hause, aber bei uns wird das problemlos gehandhabt. Dass alle immer wieder bei einer Hauspartei landen, ist Geschichte. Für den Nachbarn nehmen wir es gerne, und die Aufbewahrung ist 5 min zu Fuß. Es in Wien zu bestellen und dort abzuholen (dank Covid mit Auto) kostet Zeit, Nerven und Sprit, und per Zustellung macht es auch keinen Sinn, da kann es gleich von D zu mir kommen, das macht fast denselben Lieferweg innerhalb der Stadt. :coffee:

lg
Niki
 
Hallo Niki,
Für den Nachbarn nehmen wir es gerne, und die Aufbewahrung ist 5 min zu Fuß.
Wenn ich ein Paket erwarte und öffne dem Paketdienst, nehme ich natürlich alle Pakete an, die er fürs Haus hat, aber ansonsten öffne ich nicht. Bei uns gab es lange Zeit nur eine Packstation, und die ist - tara, tara die Post ist da - im Eingang der Hauptpost, dem am schlechtesten erreichbaren Ort in der Stadt. Inzwischen gibt es mehrere Packstationen, aber wenn die in der Vorweihnachtszeit voll sind, dann landet das Paket doch wieder im Hauptpostamt. Was hab´ ich schon Leute schimpfen hören.

Gruß Uwe
 
und nicht vergessen, die fälligen Rechnungen möglichst per Bareinzahlung bei einer Bank machen, da kann man nochmal 15 € berappen...dann klappts auch mit dem Blutdruck :)
 
Zur Packstation: Mir wurde neulich berichtet, dass die Rolle "menschliche Packstation für die Nachbarschaft" die Vereinsamung etwas reduziert:
Jedes Paket ein kleiner Small Talk...

Alles wieder mal eine Frage der persönlichen Lage und Sichtweise.
 
... wichtig ist daß mindestens fünf verschiedene Fimen meinen Briefkasten anfahren. Jedes Unternehmen versucht seinen Aktionären eine Freude zu breiten, indem es den armen Hund von Boten ein Minimum an Lohn zahlt. Dazu am besten den eigenen Karren und einen Menge, so das der Typ noch bis spät am Abend durch die Gegend irrt.
Außer der nette Frau von DHL spricht man auch kein Deutsch mehr und stellt fest, daß das mit dem schnellen Geld in Deutschland nichts war und geht desillusioniert wieder zurück nach Rumänien oder in die Ukraine.
Das bricht mich an!

Gruß und CS
Thomas
 
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