steins-ursel
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Hallo!
Es ist wieder "Saure Gurkenzeit", so richtig beobachten lässt sich aktuell leider nicht, also "Basteln"
In Vorbereitung für den Winter, habe ich es nun fast geschafft, die "Powerbank" mit LiFePo4 ist fast fertig.
Die Eckdaten: 12V mit 20Ah (echte 240Wh
) und einer max. Last von 48W (4A). Die geschilderten Ausführungen
sollen als Anregung dienen. Sobald fertig, gibt es die auch noch einen paar Bilder und ggf. noch Hinweise.
Gleich eines vorweg:
Wenn man mit LiFePo4 - Zellen arbeitet ist wirklich Sorgfalt geboten. Der Innenwiderstand der Zellen liegt lt. Hersteller bei <4mOhm (0,004Ohm) !!!, das heißt, dass im Fehlerfall theoretisch 3,2V/0,004Ohm oder besser noch 3,2V/0,002Ohm (ich schalte immer 2 Zellen parallel) ein Kurzschlussstrom von ~1600A fließen kann.
Sinnvoll ist es deshalb die Zellen erst komplett zu verschalten, wenn der Rest der "Powerbank" fertig ist, d.h. alle Zusatzschaltungen aufgebaut und auf evtl. Kurzschlüsse überprüft worden sind. Alle Einzeldrähte im ungesicherten Bereich werden entweder doppelt isoliert oder räumlich getrennt verlegt. Aderenden erst abisolieren,
wenn sie eingebaut werden oder solange mit Isolierband sichern. Dann sollte es recht sicher mit der Technik von statten gehen.
Die orangen Kunststoffhalter sind lebenswichtig. Sie sorgen für einen sicheren Abstand der Zellen voneinander. Die Zellen sind nur mit einem dünnen Schrumpfschlauch überzogen, ist der durchgescheuert, wird's ggf. heiß.
Aufbau:
Grundträger für Aufnahme Akku's, Multimeter, Feinsicherungen, Verkabelung und Trennung Schalt- und Akkubereich
oberer Träger für Aufnahme BMS und sicherstellen der konfliktfreien Verdrahtung im nicht abgesicherten Bereich (die Außenstege wurde nachträglich wieder eingeklebt für die Aderführung.
Gehäuse IP65 gibt z.B. bei Reichelt. Auch alle weiteren elektrotechnischen Kleinteile sind auch von dort
Bauteile:
1 Doppelleitung rt-sw mit 1 qmm, ca. 2m
3 Einzellitzen or, gn, br; ca. 40cm je Leitung
7 Quetschösen mit 6mm Ring
1 Ein Multimeter mit Anzeige Kapazität, Zeit, Spannung, Strom, Leistung, Energie und Temperatur
2 Sicherungshalter
500x250x6mm Plexiglas (Baumarkt)
1 ein Kunststoffgehäuse
1 Hohlsteckerbuchse 5,5x2,1mm (SV für Raspi)
1 Hohlsteckerbuchse 5,5x2,5mm (Ladebuchse)
1 Zugentlastung
1 Schalter für 12A
8 Zellen 3,2V 10Ah
8 Kunsstoffhalter
11 Blechbrücken
1 BMS 4S 12A
einige Schrumpfschläuche, Kabelbinder und Klebepads
Kosten ca. 200€
Gewichtsersparnis von ca. 5Kg auf 2,8Kg
Arbeitstemperatur
LiFePo4 -20°C bis +60°C,
Blei -15°C ca. 10Ah, bis 45°C ca. 16Ah, optimale Temperatur 25°C -> keine guten Voraussetzungen für tiefe Temperaturen (der Akku dient als Vergleich, da hier schon in Betrieb)
Beschreibung der Bilder
Bild 01 - Größenverhältnisse einer Doppelzelle
Bild 02 - mechanischer Gesamtaufbau ohne Verschaltung, oben auf das BMS, links 2 Feinsicherungen und das Multimeter
Bild 03 - der obere Träger mit BMS noch ohne Verkabelung
Bild 04 - Grundplatte mit Trennwand zwischen Akku- und Schaltbereich
Bild 05 - Vorderansicht mit angefangener Verdrahtung, linke Drähte Ladebuchse, nach oben geht's zum Akku, rechts der
angedachte Einschalter
Bild 06 - bestückte Grundplatte mit oberen Träger, größtenteils vor verdrahtet
Bild 07 - Vorbereitetes Gehäuse und fast komplett bestückter Grundträger
Es ist wieder "Saure Gurkenzeit", so richtig beobachten lässt sich aktuell leider nicht, also "Basteln"
In Vorbereitung für den Winter, habe ich es nun fast geschafft, die "Powerbank" mit LiFePo4 ist fast fertig.
Die Eckdaten: 12V mit 20Ah (echte 240Wh
sollen als Anregung dienen. Sobald fertig, gibt es die auch noch einen paar Bilder und ggf. noch Hinweise.
Gleich eines vorweg:
Wenn man mit LiFePo4 - Zellen arbeitet ist wirklich Sorgfalt geboten. Der Innenwiderstand der Zellen liegt lt. Hersteller bei <4mOhm (0,004Ohm) !!!, das heißt, dass im Fehlerfall theoretisch 3,2V/0,004Ohm oder besser noch 3,2V/0,002Ohm (ich schalte immer 2 Zellen parallel) ein Kurzschlussstrom von ~1600A fließen kann.
Dessen sollte man sich bewusst sein!!!
Der Bausatz wird so im Netz angeboten. Ich hatte zwar prismatische Zellen favorisiert, auf Grund von Lieferzeiten seit IMHO Februar 2020 sind es nun doch Runde geworden.Sinnvoll ist es deshalb die Zellen erst komplett zu verschalten, wenn der Rest der "Powerbank" fertig ist, d.h. alle Zusatzschaltungen aufgebaut und auf evtl. Kurzschlüsse überprüft worden sind. Alle Einzeldrähte im ungesicherten Bereich werden entweder doppelt isoliert oder räumlich getrennt verlegt. Aderenden erst abisolieren,
wenn sie eingebaut werden oder solange mit Isolierband sichern. Dann sollte es recht sicher mit der Technik von statten gehen.
Die orangen Kunststoffhalter sind lebenswichtig. Sie sorgen für einen sicheren Abstand der Zellen voneinander. Die Zellen sind nur mit einem dünnen Schrumpfschlauch überzogen, ist der durchgescheuert, wird's ggf. heiß.
Aufbau:
Grundträger für Aufnahme Akku's, Multimeter, Feinsicherungen, Verkabelung und Trennung Schalt- und Akkubereich
oberer Träger für Aufnahme BMS und sicherstellen der konfliktfreien Verdrahtung im nicht abgesicherten Bereich (die Außenstege wurde nachträglich wieder eingeklebt für die Aderführung.
Gehäuse IP65 gibt z.B. bei Reichelt. Auch alle weiteren elektrotechnischen Kleinteile sind auch von dort
Bauteile:
1 Doppelleitung rt-sw mit 1 qmm, ca. 2m
3 Einzellitzen or, gn, br; ca. 40cm je Leitung
7 Quetschösen mit 6mm Ring
1 Ein Multimeter mit Anzeige Kapazität, Zeit, Spannung, Strom, Leistung, Energie und Temperatur
2 Sicherungshalter
500x250x6mm Plexiglas (Baumarkt)
1 ein Kunststoffgehäuse
1 Hohlsteckerbuchse 5,5x2,1mm (SV für Raspi)
1 Hohlsteckerbuchse 5,5x2,5mm (Ladebuchse)
1 Zugentlastung
1 Schalter für 12A
8 Zellen 3,2V 10Ah
8 Kunsstoffhalter
11 Blechbrücken
1 BMS 4S 12A
einige Schrumpfschläuche, Kabelbinder und Klebepads
Kosten ca. 200€
Gewichtsersparnis von ca. 5Kg auf 2,8Kg
Arbeitstemperatur
LiFePo4 -20°C bis +60°C,
Blei -15°C ca. 10Ah, bis 45°C ca. 16Ah, optimale Temperatur 25°C -> keine guten Voraussetzungen für tiefe Temperaturen (der Akku dient als Vergleich, da hier schon in Betrieb)
Beschreibung der Bilder
Bild 01 - Größenverhältnisse einer Doppelzelle
Bild 02 - mechanischer Gesamtaufbau ohne Verschaltung, oben auf das BMS, links 2 Feinsicherungen und das Multimeter
Bild 03 - der obere Träger mit BMS noch ohne Verkabelung
Bild 04 - Grundplatte mit Trennwand zwischen Akku- und Schaltbereich
Bild 05 - Vorderansicht mit angefangener Verdrahtung, linke Drähte Ladebuchse, nach oben geht's zum Akku, rechts der
angedachte Einschalter
Bild 06 - bestückte Grundplatte mit oberen Träger, größtenteils vor verdrahtet
Bild 07 - Vorbereitetes Gehäuse und fast komplett bestückter Grundträger