Problem mit Einsteigerteleskop

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Lukas_G
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Hallo Daniel,

zu Ferngläsern gibt es ein eigenes Board in Forum und die Suche spuckt zu fast jedem denkbaren
Glas reichlich Lesestoff aus.

Vorab salltest Du ermitteln, welche Vergrößerung Du freihändig noch zitterfrei halten kannst,
das wird zw. 7 und 10fach liegen.
Dann ist eine AP (Austrittspupille) um 5 mm micht schlecht,. nur unter sehr duklem
Himmel ist mehr sinnvoll.
Das führt zu Glaser wie

8 x 40 (ist 5), 8 x 42, 10 x 50.

ein gutes 8 x 40 ist noch alltagstauglich (kann auch mal mit auf einen Spaziergang/Naturbeobachtung
und zeigt am Himmel schon sehr viel.
10 x 50 ist, wenn Du es rugig halten kannst, so das Standartglas für noch freihändige
Himmels-/Sternenbeobachtung leitet aber schon in Richtung Stativ über.

Mit beiden Varianten sind recht große Geisichtsfelder möglich, was der Orientierung und der
Übersicht sehr zugute kommt.

M.E. empfehlenswerte Einstiegergläser die nicht gleich gegen Besseres gataucht werden müssen
findest Du neu bei Nikon (Action), Minotlta (Aktiva), Pentax zwischen 70 und 120 €.
Auch ein gebrauchtes, gut erhaltenes Zeiss Jena Glas ist es wert ein Auge zu riskieren.

Es handelt sich ausnahmslos um Porroprismengläser, Dachkanten gleicher Abbildungsqualität
sind wesentlich teurer.

Der Einstieg mit dem Fernglas und einer drehbaren Sternenkarte und dem Karkoschka
(Atlas für Himmelsbeobachter/Kosmaos Verlag) ist unspektakulär und kann doch sehr
schöne Beobachtungen bringen. vor allen Dingen ist das Kennenlernen der Himmelsmechanik, der
Sternbilder und der größten/Hellsten Objekte sehr einfach und problemlos möglich und später findest
Du dich auch mit dem Teleskop schon gut zurecht.
Der Karkoschka ist sowohl am Fernglas als auch am Teleskop sehr gut brauchbar, also sind beide
Investitionen zukunftssicher.

Das Fernglas habe ich am Teleskop immer dabei und...ich weiß nicht...über das Teleskop bin
ich auch wieder zur Fernglasbeobachtung zurück gekommen.
Also....mein 10 x 50 CZJ ist unverkäuflich. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Hallo Lukas,
ich konnte vor einigen Jahren ein Zeiss Binoctar 7*50 für kleines Geld auf einem Flohmarkt ergattern.Ist für Astro vielleicht nicht erste Wahl,dafür auch bei Wanderungen,Naturbeobachtung einzusetzen.
@Günther: bei mir wars andersrum - vom Fernglas zum Scope;als ich M31 im FG gesehen hab...
Grüße Rainer
P.S.:bei Ebay sind die für 50-60€ zu haben
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Abend,

zum Thema 'Einstieg mit dem Fernglas' hat Rainer Gerhards hier einen schönen Artikel verfasst. Für die Orientierung und bestimmte Objekttypen ist ein Fernglas eine tolle Sache am Nachthimmel, ausserdem kann man es praktisch immer dabei haben und für den schnellen Blick zwischendurch ist es immer zur Hand, so konnte ich die letzten 3 Wochen wegen Umzugsstress nicht einmal durchs Okular schauen, aber mal eben 5 min mit dem Fernglas auf dem Balkon geht imme <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Grüße Benny
 
Hallo Rainer,

vom Fernglas zum Teleskop ist schon richtig. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Interessanter Weise aber bei mir auch immer wieder zwischendurch von Teleskop zum Fernglas.
Dabe erkenne ich auch, dass ich inzwischen durch die Teleskoperfahrung mit dem Fernglas
viel mehr sehe als früher.

Ich meine, man muss nicht mit einem Fernglas einsteigen, aber man kann...sehr gut sogar und
das Fernglas hat nie ausgedient oder ist zu schwer oder der Aufbau dauert zu lange oder die
Wolkenlücke ist zu klein. Es hat seine engen Grenzen aber auch seine großen Vorteile.
Genügend Vorteile jedenfalls, um auf ein gewisse Mindestqualität zu achten, die einem
keinen Tunnelblick und keine Doppelbilder, Kometensterne und grausame Verzeichnungen plus
kostenlose Kopfschmerzen einbringt.

CS
*entfernt*
 
Hallo Daniel,

zu Ferngläsern gibt es ein eigenes Board in Forum und die Suche spuckt zu fast jedem denkbaren
Glas reichlich Lesestoff aus.

Vorab salltest Du ermitteln, welche Vergrößerung Du freihändig noch zitterfrei halten kannst,
das wird zw. 7 und 10fach liegen.
Dann ist eine AP (Austrittspupille) um 5 mm micht schlecht,. nur unter sehr duklem
Himmel ist mehr sinnvoll.
Das führt zu Glaser wie

8 x 40 (ist 5), 8 x 42, 10 x 50.

ein gutes 8 x 40 ist noch alltagstauglich (kann auch mal mit auf einen Spaziergang/Naturbeobachtung
und zeigt am Himmel schon sehr viel.
10 x 50 ist, wenn Du es rugig halten kannst, so das Standartglas für noch freihändige
Himmels-/Sternenbeobachtung leitet aber schon in Richtung Stativ über.

Mit beiden Varianten sind recht große Geisichtsfelder möglich, was der Orientierung und der
Übersicht sehr zugute kommt.

M.E. empfehlenswerte Einstiegergläser die nicht gleich gegen Besseres gataucht werden müssen
findest Du neu bei Nikon (Action), Minotlta (Aktiva), Pentax zwischen 70 und 120 €.
Auch ein gebrauchtes, gut erhaltenes Zeiss Jena Glas ist es wert ein Auge zu riskieren.

Es handelt sich ausnahmslos um Porroprismengläser, Dachkanten gleicher Abbildungsqualität
sind wesentlich teurer.

Der Einstieg mit dem Fernglas und einer drehbaren Sternenkarte und dem Karkoschka
(Atlas für Himmelsbeobachter/Kosmaos Verlag) ist unspektakulär und kann doch sehr
schöne Beobachtungen bringen. vor allen Dingen ist das Kennenlernen der Himmelsmechanik, der
Sternbilder und der größten/Hellsten Objekte sehr einfach und problemlos möglich und später findest
Du dich auch mit dem Teleskop schon gut zurecht.
Der Karkoschka ist sowohl am Fernglas als auch am Teleskop sehr gut brauchbar, also sind beide
Investitionen zukunftssicher.

Das Fernglas habe ich am Teleskop immer dabei und...ich weiß nicht...über das Teleskop bin
ich auch wieder zur Fernglasbeobachtung zurück gekommen.
Also....mein 10 x 50 CZJ ist unverkäuflich.

CS
Günther
Kann es sein, dass du Lukas gemeint hast? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Daniel,

das kann nicht nur sein, das ist so. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/blush.gif" alt="" />
Meine beiden letzten Posts beziehen sich
auch die Frage von

L U K A S

und sich daraus entwickelnde Anschlußbeiträge.

CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

So ist es mir ergangen. Erst parallaktisch, dann 12" Meade SC parallaktisch, dann Fotografie, dann Dobson. Und nun, nachdem ich mich mit dem Dobson-Schubsen eingewöhnt habe, kam das FG wieder zur Aktion. Immer wieder beobachte ich nun nit dem 10x50 und dem 20/30x77 und es macht irre Freude, M13 weit im Raum mit dem Miyauchi nicht nur als kleinen Fleck sehen zu können.
Ich habe schon immer den Standpunkt vertreten, sich irgendwann mal ein gutes Glas zu kaufen, denn das begleitet einem ein Leben lang. - Sollte aber auch gut genug dafür sein!

Gruß
Winfried
 
Hallo Berberich,

Und in welchem Preisbereich befindet sich ein gutes?
Gibt es bis auf ein Stativ noch anderes Zubehör, das "Pflicht" für ein Fernglas ist?
 
Hallo Lukas,
Ich weis zwar nicht wie viel Geld du für ein Fernglas ausgeben willst, rate dir aber nicht dein Geld für den erstbesten Ramsch auszugeben der äußerlich schön wirkt. Bedenke, dass ein gutes Fernglas ein (beinahe) lebenslanger Begleiter (auch neben dem Teleskop) sein kann.
Gibt es bis auf ein Stativ noch anderes Zubehör, das "Pflicht" für ein Fernglas ist?
Das hängt ganz davon ab was du nimmst. So gibt es zum Beispiel auch Ferngläser mit Bildstabilisator, eine feine Sache die in Kombination mit einer gemütlichen Liege ein Stativ eigentlich überflüssig macht.
Siehe hier:
http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Binoculars/Optical_Image_Stabilisation/index.asp
Oder hier:
http://www.fujinon.de/Index_de.html
Hängt ganz davon ab was du willst, wobei ich glaube, dass Varianten ohne die ganze Elektronik sogar etwas länger halten dürften, bzw. robuster sind.

Schöne Grüße
Daniel Martins
 
Möchte ich also ein Glas mit Zukunft, komme ich mit weniger als 250€ nicht wirklich aus, oder?
 
Hallo Lukas,

Zum Glas gehört ein Stativ. Das muß bei 10x50 nicht teuer sein, ein einfaches reicht aus. Der Stativadapter (fuji) kostet 25 Euro und hat normales 1/8 Gewinde. Muß aber zum Glas passen. Passen tuts beim ICS 10x50, das allerdings schon um die 380 Euro kostet. Dafür ist es eines der besten (habe ich selbst in dieser Kombi). Andere Gläser kenne ich nicht und kann sie also nicht empfehlen. Die, die ich empfehlen könnte, liegen aber schon weit über einem komplett ausgebauten 12" Dobson... nämlich um die 1400 Euro. Aber das muß nicht sein. Bei ICS 10x50 liegtst Du nahe an den Top-Gläsern, nur hat es natürlich nicht dieses enorme Gesichtsfeld wie bei Swarowski, Leitz und Zeiss.

Gruß
Winfried
 
Hallo Lukas,

ich meine wie oben bereits angesprochen, dass man auch für bis 100 € schon ein gutes, geeignetes
Fernglas bekommt. Besser geht immer, aber nötig ist das nur, wenn man es sich leisten kann.
Gebrauchtes CZJ
Nikon Action,
Minolta Aktiva
im Bereich 8 x 40 bis 10 x 50.
sind Kandidaten die schon sehr viel Freude bringen, wobei wie gesagt weniger manchmal mehr ist,
denn die höhere Auflösung des 10 x 50 verschenkst Du wenn Du es nicht halbweg ruhig halten kannst.

CS
*entfernt*
 
Das CZJ ist sicherlich eine gute Alternative, nach allem, was ich davon gehört habe.
Ich persönlich kann aber natürlich nur die Geräte empfehlen, die ich kenne und die ich schon einmal in der Hand (vor Augen) hatte. Und das können ja nicht alle sein...

Gruß
Winfried
 
Hallo!

Ich hab nochmal einen kleine Frage, für die es sich nicht lohnen würde einen neuen Thread aufzumachen. Deshalb poste ich einfach nochmal hier.

Und zwar wollte ich mir am Mittwoch, da der Himmel ja mal wieder wolkenfrei war, mal nur mit dem bloßen Auge einen groben Überblick verschaffen und versuchen bestimmte Sternbilder nachzuvollziehen. Als es dann so gegen 12Uhr endlich komplett dunkel war, kam auch sofort die ernüchterung! Bis auf den großen Wagen und vereinzelt ein paar anderer Sterne war am kompletten Himmel sonst nichts zu sehen...!
Ich hab mich jetzt gefragt, ob es normal war und mir sonst nur noch nie so aufgefallen ist weil ich nicht drauf geachtet habe? Oder war es einfach noch zu früh nach Sonnenuntergang? Mir ist schon bewusst, dass man am Stadtrand (Bochum) nicht die beste Sicht hat, aber so schlecht hatte ich den Himmel nie in erinnerung?
Zudem hat es mich ziemlich niedergeschlagen, da ich mir jetzt eigentlich ein Fernrohr kaufen wollte und in näherer Zukunft auch ein besseres Teleskop. Aber was soll damit dann beobachten, wenn man am Himmel nur ein paar wenige Sterne sieht?
Meint ihr die Lage der Sternwarten in den Städten ist immer so gewählt, dass sie die beste Sicht in der Stadt hat?
Machen ein paar Kilometer da denn einen so großen unterschied, oder muss man für bessere Sicht 2 Stunden aufs Land fahren?
 
Vielleicht hattest Du einfach Hochnebel? Oft genug sieht der Himmel abends klar aus, aber nachts ist so viel Hochnebel oder Dunst in der Luft, dass man fast nichts sieht.
Nicht verzweifeln. Lieber an anderen Tagen schauen ob mehr zu sehen ist. Hochnebel reflektiert auch sehr gut das Stadtlicht, dadurch wirkt er sich am Rand einer Großstadt noch viel stärker aus.
Und wir sind nur noch ein paar Nächte von der Sommersonnenwende entfernt. Die dunkelste Zeit ist um 1:00 herum (Sommerzeit), aber auch da wird es nicht richtig dunkel. Schlechte Jahreszeit um mit Astro anzufangen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Marcus
 
Hi Lukas,
ich kann von hier aus deinen Himmel schlecht einschätzen,aber
grundsätzlich bringt jeder Km weg von einer Stadt einiges.Als ich mich das erste mal Aufgerafft hatte und in die Wildnis raus bin,war ich überrascht was alles (mit bloßem Auge)zu sehen ist.Sether beobachte ich höchstens noch den Mond aus der Stadt.Und selbst das geht nicht so wie in der Botanik,weil das Seeing in der Stadt nich so toll ist(aufgeheizte Hausdächer,Betonflächen etc)
Such dir einen mögl.dunklen Ortz.B. mit Google Earth und der Lichtverschmutzungskarte,dann warte besseres Wetter ab und geh nochmal raus - du wirst unbedingt ein Scope haben wollen
Grüße Rainer
 
Hi Lucas,
wir hatten die vergangenen Tage eine Schönwetterlage. Zudem sehr warm. Da bilden sich Luftschichten und unsichtbare Wolken, ähnlich dünner Hochnebel. Bin auch vorgestern drauf reingefallen. In der Dämmerung schien alles klar, kein Wölkchen zuu sehen. Ergo raus mit den Teleskopen! - Und dann warten, warten, warten. Bis ich merkte, mit mag 3,0 lohnt sich nichts. Das hat man oft. Da muß erst mal wieder ein schönes Gewitter niedergehen, daß die Luft säubert.
Also nie verzweifeln, das wird wieder.
Beobachte den Himmel, wenn es nur geht. Schau, welche schwachen Sterne Du noch visuell sehen kannst und schreibe es Dir auf. Dann bekommst Du mit der Zeit die Gewissheit, wann es sich lohnt oder nicht. So ab mag 5,0 kann man schon gut beobachten und das ist öfters als man denkt. 6.0 oder 6.5 hast Du nur draussen auf dem Land. Dann lohnt es aber auch tierisch, dorthin zu fahren!

Gruß
Winfried
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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