Problem mit SVBONY SV48P

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thomas_boeder

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Guten Tag alle miteinander.
Ich habe gerade mein frisch erworbenes SV48P auf dem Stativ.
Es ist mir nicht möglich ein Objekt scharfzustellen. (Sendemast 500m z.B.)
Auch nicht wenn der OAZ voll ausgefahren ist.
Egal ob SVBONY Zoom Okular oder Standardokulare.
Verlängere ich den Auszug um weitere 5cm, funktioniert es.
Bin ich zu doof, ist der Tubus zu kurz, falsche Brennweite?!
Meine Okulare sind ok. die funktionieren auch an zwei anderen Teleskopen.

Viele Grüße, Thomas.
 
Halt doch mal einen Zollstock ran. 500mm BW. Ist da noch Fleisch des Auszugs oder hängt der in der Luft?
VG Frank
 
Hallo,

Der Backfokus ist so gerechnet das du mit einem Zenitspiegel eigentlich mit jedem Okular in den Fokus kommst, ohne geht's nicht.
Hast du dein Okular nur hinten reingesteckt(sorry, klingt komisch :eek:) oder verwendest du 45/90 Grad Zubehör?

Gruß,
Michael
 
Hallo,

Der Backfokus ist so gerechnet das du mit einem Zenitspiegel eigentlich mit jedem Okular in den Fokus kommst, ohne geht's nicht.
Hast du dein Okular nur hinten reingesteckt(sorry, klingt komisch :eek:) oder verwendest du 45/90 Grad Zubehör?

Gruß,
Michael

Direkt hinten drin.
Ja, klingt etwas komisch. ?

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Ohne Verlängerung.

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Mit Verlängerung.

Mir ist es halt schleierhaft, wieso man für dieses Teleskop eine Verlängerung benötigt.
Egal ob Zenithspiegel oder Hülse.
Ich will ja gar nicht mit Zenithspiegel durch das Teleskop sehen.
Lassen sich nicht grundsätzlich alle Refraktoren ohne Zenithspiegel nutzen?
 
Da 99,9% aller Benutzer Refraktoren mit Zenitspiegel oder -prisma benutzen, sind sie dafür ausgelegt. Und so kommt man auch mit einer DSLR in den Fokus, was sonst nicht funktionieren würde.
Also ja, entweder mit Spiegel oder Verlängerung. Das ist normal.

Bis dann:
Marcus
 
Hallo zusammen,

außerdem ist der OAZ rotierbar, laut Svbony Webseite.
Welchen Sinn würde das machen, wenn ich das Okular direkt hinten rein stecke?
 
Hallo Thomas,

geradsichtig nutzt so ein Teleskop nur der terrestrische Beobachter, und dann wohl eher mit einem bildaufrichtenden Prisma, das auch entsprechend Weg mitbringt, das ist also nicht verwunderlich.

Was mich eher wundert ist, dass eine solche Hülse nicht zum Zubehör gehört, das wäre mitgedacht und kundenfreundlich. Aber der normale Anwendungsfall ist sicher der mit Zenitspiegel. Insofern ist das ganze nicht vorwerfbar, da es der allgemeinen Nutzungsweise entspricht.

CS
Jörg
 
Jetzt fängt dann also langsam die Phase des Spottes und der zynischen Bemerkungen an.
- - -
In Summe bedeutet das jetzt, alle Refraktoren sind ausschließlich mit einem Zenitspiegel nutzbar.
Ohne Verlängerung oder Spiegel ist kein Refraktor nutzbar?!
 
Jetzt fängt dann also langsam die Phase des Spottes und der zynischen Bemerkungen an.
- - -
In Summe bedeutet das jetzt, alle Refraktoren sind ausschließlich mit einem Zenitspiegel nutzbar.
Ohne Verlängerung oder Spiegel ist kein Refraktor nutzbar?!
Doch, fotografisch mit Kamera schon, visuell auch, aber das macht keinen Sinn. Ein Zenitspiegel richtet das Bild auf, ansonsten siehst du das Bild seitenverkehrt und auf dem Kopf. Mit Zenitspiegel nur seitenverkehrt. Mir und meinem Hirn würde es schwer fallen, da irgendwas am Himmel zu finden.

LG Olaf
 
Mir ist ebenfalls schleierhaft warum es nur noch Refraktoren gibt die nicht in den Fokus kommen? Das Argument, das 99,1% eh mit Zenitspiegel beobachten, liegt aber eher daran! Für zenitnahe Stellung mag der ja ganz gut sein, aber visuell bis 50⁰ Höhe ist auch direktes Durchsehen ohne möglich. Hier im konkreten Fall geht's um 10-15mm mehr Tubus bzw Fokusweg. Für den arglosen Käufer wäre ein Hinweis seitens des Händlers hilfreich, aber so ist der ärmste ja gleich gefrustet!
VG Frank
 
Mir ist ebenfalls schleierhaft warum es nur noch Refraktoren gibt die nicht in den Fokus kommen? Das Argument, das 99,1% eh mit Zenitspiegel beobachten, liegt aber eher daran! Für zenitnahe Stellung mag der ja ganz gut sein, aber visuell bis 50⁰ Höhe ist auch direktes Durchsehen ohne möglich. Hier im konkreten Fall geht's um 10-15mm mehr Tubus bzw Fokusweg. Für den arglosen Käufer wäre ein Hinweis seitens des Händlers hilfreich, aber so ist der ärmste ja gleich gefrustet!
Bei all meinen Teleskopen mit rückwärtigem Einblick (FH, SC, MC) war, wenn auch nicht in qualitativ hochwertiger Form, ein Zenitspiegel dabei.
Wenn das bei Svbony nicht so ist, mei... ;).
 
Also ich finde es eher löblich, wenn zum Teleskop nicht noch 2. bis 3. klassiges Zubehör beigelegt wird, dass ich dann in irgendeiner Weise zwar noch mitbezahlen, aber nie nutzen werde. Nicht dabei, heißt ja nicht automatisch, nicht zwingend benötigt...

Beste Grüße Horst
 
Ich habe nur zwei Dobson Teleskope.
Ein 200/1200 und ein 100/400.
Da gab es das Problem nicht.
Naiv wie ich nun war, dachte ich, klassisches Teleskop kaufen, vorne sitzt ein Achromat hinten ein Okular und los gehts.
Ich kann auch ohne Zenitspiegel problemlos beobachten.
Auf Grund meines Fotografiehobbys habe ich reichlich große Stative die auch eine Beobachtung im Stehen erlauben, ohne Zenitspiegel.
Naja… Pech gehabt.
 
Also ich finde es eher löblich, wenn zum Teleskop nicht noch 2. bis 3. klassiges Zubehör beigelegt wird
nun ja, wenn ich an die beigelegten Okulare denke, ist das schon recht hilfreich, auch bei eventueller qualitativer Minderwertigkeit.
Ich kann beobachten!
Somit gehört für mich, und ich kenne es nicht anders, beim rückwärtigen Einblick ein Zenitspiegel dazu.

sind ja auch Newton und eben keine Refraktoren, da brauchts keinen Zenitspiegel.
Von der Funktionsweise also unterschiedlich.
Und beim Newton, um den sowohl visuell als auch fotografisch zu nutzen, wird für visuell oft eine Verlängerungshülse mitgeliefert.
Der Dobson-Newton hat einen möglichst kleinen Fangspiegel, somit wird ein Kamerasensor nicht voll ausgeleuchtet oder man kommt gar nicht in den Fokus. Obendrein hat der Dobson-Newton einen flachbauenden OAZ.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist ebenfalls schleierhaft warum es nur noch Refraktoren gibt die nicht in den Fokus kommen?
Lichtstärke.

Wenn man das Okularauszugsrohr so lang macht, dass man mit und ohne Zenitspiegel in den Fokus kommt, ragt es bei den lichtstarken modernen Refraktoren mit ihrem spitzen Lichtkegel spätestens bei der Verwendung mit einem 2"-Zenitspiegel (immerhin 10-12cm optischer Weg) so weit in den Tubus, dass es den Lichtkegel beschneidet, und du effektiv weniger Öffnung hast und dich das Leistung kostet. Die Alternative wäre eine Verlängerungshülse, die die meisten Benutzer nicht benötigen, oder ein einfacher Zenitspiegel im Zubehör, den anspruchsvolle Benutzer dann durch was besseres ersetzen, oder ein massiver Okularauszug, der fast so dick ist wie das Auszugsrohr. Alles treibt den Preis nach oben. Man stelle sich mal vor, wie nah das Auszugsrohr des SVBony am Objektiv wäre, wenn es ganz eingefahren und noch fünf oder sechs Zentimeter länger wäre.

Bei alten, langbrennweitigen Refraktoren mit sagen wir f/10 oder langsamer stört ein langer Okularauszug nicht, da ist das Strahlenbündel schmal genug. Wenn das Teleskop sagen wir ein 50/500 und kein 90/500 wäre, wäre das mit einem 2"-Auszugsrohr kein Problem ;) Und ganz ganz früher wurde das Prisma eh hinter das Okular geschraubt. Das macht heute zum Glück keiner mehr.

Falls dem SVBony wie es sich gehört eine Bedienungsanleitung beiliegt, sollte das mit dem Zenitspiegel bzw. dem Backfocus aber auch da drin stehen.

Beste Grüße,
Alex

Nachtrag: Beim Newton ragt der Okularauszug auch oft genug in den Tubus und steht somit vor dem Spiegel – selbes Problem in anderer Ausführung.
 
Zuletzt bearbeitet:
...Und so kommt man auch mit einer DSLR in den Fokus, was sonst nicht funktionieren würde.
Sooo lang ist der Weg in dem Fall nun auch nicht, bei Canon 44mm + Adapter.
Jetzt fängt dann also langsam die Phase des Spottes und der zynischen Bemerkungen an.
Ich stand vor einigen Jahren ebenfalls wie ein blöder vor dem Farberzeuger (Vixen 80S) und hatte die Welt nicht verstanden.

Benutzt eigentlich jemand einen guten Zenitspiegel für terrestrische Beobachtung ? Ist ja "nur" spiegelverkehrt.
 
Sooo lang ist der Weg in dem Fall nun auch nicht, bei Canon 44mm + Adapter.
Ergibt (fast) immer 55mm. Das ist das Auflagemaß für alte T-2-Objektive, deshalb sind auch alle T-Adapter für die unterschiedlichen Marken unterschiedlich dick – damit sie an alten Objektiven in den Fokus kommen. Praktischer Nebeneffekt: Viele Reducer haben 55mm Arbeitsabstand, dann passt es, wenn man eine DSLR mit Standard-T-Ring direkt anschließt.

Um das zu verkomplizieren, gibt es mittlerweile noch extra-dünne T-Ringe, die ein paar Millimeter einsparen, um mit anderem Zubehör (Off-Axis-Guider) arbeiten zu können. Und neuerdings spiegellose Kameras, die dann Verlängerungshülsen brauchen. Und Astro-Kameras, bei denen es überhaupt keine Standards gibt.

Aber, manchmal klappt was: Ein 1,25" Spiegel bzw. Prisma hat so ca. 60-70mm Baulänge und ist nah dran an der DSLR.

Beste Grüße,
Alex
 
...Um das zu verkomplizieren, gibt es mittlerweile noch extra-dünne T-Ringe, die ein paar Millimeter einsparen, um mit anderem Zubehör (Off-Axis-Guider) arbeiten zu können. Und neuerdings spiegellose Kameras, die dann Verlängerungshülsen brauchen. Und Astro-Kameras, bei denen es überhaupt keine Standards gibt...
Ich hatte zwar auch eher die bei DSLR üblichen 55mm gemeint, mir aber tatsächlich so einen kurzen Adapter mit sogar 1mm Baulänge ohne Einrastfunktion besorgt.
Musste beim Reducer eh auf ca. 75mm kommen und wollte mit den üblichen EOS-Adaptern keine zusätzliche Fehlerquelle bei der Planparallelität einbauen. Die Verdrehmöglichkeit der Kamera ist zwar schön und gut, aber die Bauweise aus 2 Ringen und Klemmung mit 3 Madenschräubchen ist nicht besonders vertrauenerweckend.
 
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