Zitat von Darth_Vader:
Ja, ich meinte die Variante ohne Kameraobjektiv.
Macht man das bei einer Siegelreflexkamera nicht immer ohne Objektiv?
Link zur Grafik: http://www.astronomie.de/sonnensystem/mond/mondfoto/afokal_klein.jpg Hi!
Nicht immer

Die Vollversion von Bild und Teleskop ist
hier beim Artikel zur Mondfotografie verlinkt, einfach da aufs Bild klicken. Oder gleich
hier. Da sind die verschiedenen Methoden auch noch mal vorgestellt.
Der Setup war aber zugegeben nur für Demozwecke, das ganze stellt schon etwas höhere Ansprüche an die Montierung. Auf den Zenitspiegel verzichtet man normalerweise auch, wenn ohne ihn ein scharfes Bild möglich ist.
Tunnelblick gibt's dabei vor allem, wenn das Objektiv größer ist als die Augenlinse vom Okular.
Sehr sinnvolles Zubehör: Der Baader DSLR-T-Ring mit UV/IR-Sperfilter. Das ist eine Kombination aus T2-Ring und 2"-Filterhalter und dient vor allem als Staubschutz. Die Astronomik-Clipfilter gibt's für Nikon ja glaub nicht, und wenn die Kamera zum Teleskop hin offen ist, hast Du sofort Staub auf dem Chip.
Der Nachteil: Wenn Du am Refraktor einen Bildfeldebner nutzt, stimmt der Abstand zum Chip nicht mehr.
Die Alternative: Ein 2"-Filter in der 2"-Steckhülse, oder ein Linsensystem wie Bildfeldebner/Reducer.
Mit der D300 geht Astrofotografie (ein Freund von mir hat die D200 oder D300, bin mir nicht sicher), nur Nebel sind ohne Umbau (IR-Filter raus) blöd - aber es gibt Sternhaufen, Galaxien uvm.
Gruß,
Alex