Probleme mit TS HR5 Planetary

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Perfekt. Nur: ich hab ja schon die 15 mm. Und von dieser bin ich völlig überzeugt.

Aber auf ein Treffen freue ich mich trotzdem. Ist der Hohe Berg für Dich okay? Wir müssten halt ein wenig schleppen. Oder ich kümmere mich drum, dass sie die Zufahrt freigeben.
 
Schreib mir Deine E-mail Adresse innerhalb der nächsten halben Stunde hierher:

pubailia@wegwerfemail.de
 
Mist, ich war draußen. Kannst Du das nochmal wiederholen?

Gute Idee übrigens. Kannte ich gar nicht.

wintermute@wegwerfemail.de

Da kannst Du auch hinschreiben.
 
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Ist noch aktiv...kann man immer eine Stunde verlängern...
 
Äh, Du auch...dreimal schon...
 
GRüße,
Ich wäre sehr interessiert, wie das ganze hier ausgeht. Also wenn du ein neues bekommen hast.

Grüße Deadlock
 
Hallo,

wie ich schon schrieb: ich werde es zurückschicken. Ich bin von der Qualität nicht überzeugt. Und ich möchte auch kein neues.
Da 14 Tage bereits knapp vorbei sind, hoffe ich auf die Kulanz des Verkäufers.

Meine nächste Anschaffung wird eine TeleVue 2x Barlow sein, um die Okulare die ich bereits habe voll auszureizen. Es sei denn, ein Profi rät mir etwas anderes oder vielleicht doch gleich zur Powermate.

Außerdem werde ich mir noch eine Goldkante anschaffen. Mit der 15 mm hatte ich heute eine Menge Spaß.

Gruß und CS
Wolfgang
 
Ich hatte zwei Planetarys und beide konnten mich absolut nicht überzeugen. Die Serienstreuung scheint bei diesen Okularen extrem zu sein. Ich bin danach auf die Antares W68 umgestiegen und die waren um Längen besser, obwohl diese Serie auch nicht den besten Ruf hat.

Planetarys
 
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Hallo Wolfgang,

hab das 6 mm Goldkante. Das Okular hat einen indiskutablen kidney Bean Effect. Daher rate ich dir von kurzen Brennweiten der Serie ab. Bin schon am Überlegen, ob ich es verkaufe. Willst du es?
Von den Planys besitze ich ein 4 mm und ein 25 mm. Mit dem 4 mm bin ich auch nicht zufrieden. Aus ähnlichen Gründen, die Du oben beschreibst. Das 25 mm hat das mitgelieferte RK 25 mm v. Skywatcher ersetzt. Evtl. Liegt die schlechte Abbildung also generell an der Qualität bei kürzen Brennweiten im billigen Preissegment.

Im Nachhinein würde ich die NEDs von TS gegenüber den Planys klar bevorzugen. Das 18 mm bildet sehr sauber ab, sogar am Öffnungsverhältnis f 4,7. kurze Brennweiten der Serie kenne ich nicht.
 
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Zitat von optimus_primeg1:
hab das 6 mm Goldkante. Das Okular hat einen indiskutablen kidney Bean Effect. Daher rate ich dir von kurzen Brennweiten der Serie ab. Bin schon am Überlegen, ob ich es verkaufe. Willst du es?
Hi,

witzig, du rätst davon ab und bietest es ihm gleichzeitig an. Na was denn nu? :)



beste Grüße
Christian
 
Ich bin wenigstens ehrlich :-).
Du sollst auch länger Spaß an Deinme Hobby haben. Was ich meinte: Wenn Du vorhast, Dir für eine höhere Vergrößerung eine Goldkante zuzulegen, rate ich Dir vom Okular w/ des Kidney Bean Effekts ab. Um etwas zu sehen, muss Du genau gerade durchgucken, sonst wirds sehr schnell schwarz. Bei der geringsten Bewegung ist das Bild weg. Das nervt umso mehr, je länger der abend dauert und macht auf Dauer keinen Spaß.
Aber wenn Du trotzdem vorhast, Dir ein 6 mm Goldkante zuzulegen, würde ich es Dir evtl. anbieten. Aber ich rate Dir vom Kauf ab. :-)
Da mich das 4 mm Plany auch geärgert hat, habe ich letztendlich zum 4,7 mm von ES mit 82° Gesichtsfeld gegriffen. Mit diesem Okular habe ich heute unzählige Wolkenbänder des Jupiter beobachtet. Mit indirektem Sehen waren deutliche Strukturen erkennbar. Dafür, dass die Luft sehr feucht war, war es ein fantastischer Anblick. Das Okular kostet aber auch ein wenig mehr.

http://www.explorescientific.de/Okulare/Explore-Scientific-82-N2-Okular-4-7mm-1-25.html
 
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Ich hab ebenfalls ein HR Planetary 5mm von TS.

Ich habe es gut 2 Jahre und war noch nie damit glücklich. Am Jupiter zeigt es immer ein extrem Verwaschenes Bild. Das Seeing spielt dabei keine Rolle. Das Hyperion mit 5mm zeigt dabei ein deutlich besseres Bild. Selbst mein TSSWM15 zeigt mit einer Barlow- Kombination deutlich mehr.

Ich für meinen Teil würde nie wieder ein HR Planetary kaufen.

Gruss Matze
 
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Hallo an alle.

Ich selbst hab vor kurzem ein 2.5mm Planetary getestet und gleich wieder verkauft. Ich dachte, für die Höchstvergrößerung, welche ja nur selten anwendbar ist, könnte ich es gebrauchen.
Aber es war enttäuschend, wie schlecht und unscharf die Abbildung im Vergleich zu einer Plössl/Barlow-Kombi war, selbst ein gebarlowtes Speers Waler war dagegen scharf und ohne Kidney Beans.

Vielleicht sollte man Anfängern nicht mehr dazu raten, diese Okulare zu kaufen. Sie werden oft als knackscharf bezeichnet, was sie jedoch definitiv in der Mehrheit eben nicht sind.

Fazit für mich: Mehr Geld bringt mehr Beobachtungsfreude. Beim Okular spart man an der falschen Stelle.

Gruß
Michael
 
Schlimm ist eigentlich das sich diese Berichte mit Berichten anderer Foren decken.

Da komme ich zu dem Schluss, das die TS Planetarys zumindest in kurzen Brennweiten absolut nicht zu gebrauchen sind. Und wenn man doch eins hat welches gut ist hat man eindeutig Glück.

gruss Matze
 
Hallo Matze,
ich würde auch nie wieder ein 5mm HR kaufen, da ich es durch ein Pentax XW 5mm ersetzt habe. Aber vorher hatte ich für ein paar Tage ein 5mm Hyperion, das war sehr viel schlechter bzgl.Schärfe und Kontrast als das HR-Planetary und teurer. Das ging gleich wieder zurück.
Der leistungsmäßige Abstand des HR vom Pentax war aber garnicht so groß; ich habe aber auch das ganze Oku7lar nach Anleitung aus dem Netz zerlegt und von innnen die entsprechenden Kanten geschwärzt, das verbessert durchaus den Kontrast. Inwieweit die Serienstreuung bei dir zugeschlagen hat, vermag ich nicht zu beurteilen, aber warum hast du es dann nicht zurückgeschickt?
Vielleicht sollte man auch immer die Hauptoptik, in meinem Fall den 127-ED Explore-Scientific Refraktor ins Kalkül einbeziehen. Nicht alles harmoniert, was man zusammensteckt!
Weiterhin viel Spaß beim Beobachten
Achim
 
Hy Achim,

ich bin erst knapp über 2 Jahre dabei. Auch habe ich gewusst das man gutes Seeing für sehr hohe Vergrößerungen benötigt. Daher dachte ich lange das das ein Seeing Problem ist. Solange bis ich es mit einem 5er Hyperion verglichen hatte. Das Hyp hat mir bedeutend mehr Spaß am Jupiter gemacht. Ich sah Dinge die vorher nicht sichtbar waren.

Ich habe beinahe alle Hyperions und bin damit außerordentlich zufrieden.

Eingesetzt waren die Okulare an meinem 10er Dobs.

gruss Matze
 
Hi Zusammen,

es scheint also mal wieder eine schlechte Serie im Vertrieb zu sein...
Man braucht sich da wenig vorzumachen und die Hyperions beziehe ich da glatt ein: Solche Okulare haben immer mal wieder Schwankungen in der Produktqualität gehabt. Beim den TMB/Burgess Derivaten ist das vor ein paar Jahren ziemlich breit getreten worden. Stellt sich immer die Frage, ob Einzelstück oder Serie schlecht sind.

Clear Skies
Sven
 
Wenn aber festgestellt wird, dass nicht nur einzelne, sondern ganze Serien unbrauchbar sind, sollte man einen hohen Bögen um die Okulare machen. Insbesondere bei kürzeren Brennweiten.
Im Nachhinein komme ich zu dem Schluss, dass ich mir keine planetarys oder Goldkante mehr kaufen werde. Anfänglich würde ich jetzt vermutlich zu den NEDs greifen, um erste Beobachtungserfahrung zu bekommen. Hyperions halte ich für jemanden, der sich erst seit kurzem mit dem Hobby beschäftigt, ungeeignet, da diese Okulare teuer sind und man OHNE Beibachtungserfahrung noch keinen allzu großen Unterschied zwischen hochwertigen, wie meine ES reihe, und billigen, Planys oder goldkanten sieht.
 
Wäre echt super wenn TS sich mal dazu äussert.
 
Kann die bisherigen Eindrücke auch bestätigen: Die Abbildungsqualität meines 4mm Planetary liegt weit unter der des 5mm Hyperion (Das allerdings auch doppelt soviel kostet). Am Mond geht es noch, aber für Jupiterbeobachtung ist das Planetary wenig geeignet.

CS,
Fabian
 
Hi Leute,

wie oft kauft und verkauft man Okulare, weil dieses und jenes nicht passt und man immer irgendwie an der Qualität des Okus zweifelt? Im Fall das 5mm Planetarys hier ist es ja sogar offensichtlich, das was nicht stimmt. Wäre es da nicht besser, sein Gewissen damit zu beruhigen ein oder zwei Okulare kompromissloser Qualität zu kaufen und dafür mal so ca. 500 Euro auf den Tisch zu legen? Für mein 12" f/5 habe ich mir gleich erstmal ein 5mm TeleVue Nagler gekauft. So habe ich vor diesem ganzen hin und her mit den Okularen Ruhe und muss mir nicht ständig Gedanken machen und zig Okulare ausprobieren, verkaufen, dann wieder billige Okulare kaufen, dann wieder verkaufen usw... Es trifft hier wie so oft zu; Wer billig kauft, kauft zweimal, in diesem Fall sogar mehrmals. Dann lieber gleich was vernünftiges Kaufen. Das macht man dann nur einmal.



beste Grüße
Christian
 
Selbst wer billig kauft, hat das Recht auf eine einwandfreie Ware, sowie eine gleichbleibende Qualität.

Wir reden hier von Mangelhafter Qualität/ enormer Qualitätsstreuung.
 
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Hallo Matthias,

genau das klappt aber nicht und daher nochmal:

Es ist wie immer, es gibt viele verschiedene Gehäusevarianten und noch mehr Produktionschargen. Die Barlowelemente werden im "Normalfall" vom 9 mm bis zu den ganz kleinen Brennweiten in mindestens drei oder vier Schritten vom Durchmesser her immer kleiner, manchmal habe ich den Verdacht, bei den ganz kleinen Brennweiten schon zu klein.
Ein gutes, ordentlich zusammengebautes Planetary bildet (am Preis gemessen) sehr gut und scharf ab, die Okulare können sogar an f/5 noch gut eingesetzt werden und sind so manchem Billigplössl deutlich überlegen.
Eine gute, in dem Fall teure Plössl/Ortho + Barlow Kombination ist aber wenns passt auch bei mir an f/6 bis f/4,5 von der Schärfe her überlegen.

Das gilt nicht nur für die Planetarys, sondern für viele Okulare in dieser Preislage und auch noch darüber, explizit nenne ich auch mal die Hyperions mit denen nicht nur ich schon das eine oder andere Problem hatte und die Forensuche fördert da auch notfalls einiges zu Tage.
Verabschiedet Euch von "DIE Planetarys" und "DIE SWMs" und "DIE Hyperions", egal ob ihr nun Gutes oder Schlechtes erfahren habt, wobei das Kindney-Beaning der kurzen SWMs (Goldkanten pp) tatsächlich ein durchgängiges Problem ist.
Das liegt sogar nicht nur an Lieferchargen unterschiedlicher Qualität, es liegt teilweise und bei den Planetarys ist das meine durchgängige Erfahrung, auch an einzelnen Brennweiten.
Die 7er, 8er und 9er bei mir sind bisher durchweg okay, die kleineren Brennweiten eher nicht (m.E. liegt das an zu kleinen und/oder schlecht verarbeiteten Barlowelementen). Die Brennweiten über 9 mm heißen zwar Planetarys haben aber m.E. mit den Originaldesign auf dem die Serie basiert, nichts zu tun oder hat ein 20er Planetary ein Barlowelement?

Genau so ist es mit den Beilage-Kellner in 20 und 10 mm. Da gibt es richtig gute Exemplare und auch ziemlich schlechte, bis hin zum Wellenschliff der (Glas)Augenlinse, alles schon gesehen.
Für die günstigen Barlows gilt das ähnlich. ich hatte vor Jahren mal eine sehr brauchbare und gab sie einem Bekannten, weil ich eh was beim Astrohändler bestellen wollte. Was mir da geliefert wurde, sah nur beim Ansehen genau so aus wie mein erstes Exemplar.

Ich denke, bei vielen günstigen Astroprodukten ist Qualitätskontrolle schon lange Kundensache.
Das ist sicher nicht gut, aber wohl Tatsache.

Gruß
*entfernt*
 
Hi Matthias

und genau da wären wir beim üblichen Problem unserer modernen Gesellschaft: Die Leute wollen wenig Zahlen und verlangen die Wahre in bester Qualität. Jetzt darfst du dreimal raten, wie das wohl zusammenpasst. Frage: Warum meinst du sind die TeleVue oder die Vixen LV Okulare so teuer? Doch sicherlich weil hier ein hoher Qualitätsstandard eingehalten werden kann und muss. Das ist möglich, weil eben diese hohen Preise verlangt werden. Ein Kunde der diese Preise zahlt, der kann berechtigterweise Verlangen, auch die Qualität zu diesem Preis passend zu bekommen.

Das hier zur Debatte stehende Okular kostet 59€! Dafür soll also ein Okular zu fertigen sein, dass 60° Gesichtsfeld hat und hohen Ansprüchen bei der Planetenbeobachtung gerecht werden soll. Hmmm.... Das stelle ich mir schwierig vor. Der Beleg für diese Schwierigkeiten wird hier mehrfach geliefert, indem viele sich über die Streuung der Qualität und damit der Unfähigkeit des Herstellers, ein solches Okular in der entsprechenden Qualität zu fertigen, beklagen. Wundert das etwa jemanden? Bei genauer Überlegung wohl kaum. Ich weiß nicht genau welcher Okulartyp das HR5 Planetary ist, aber es wird ein komplexes Okular sein, mit vielen Linsen. Das soll also für 60 Euro in der Qualität beispielsweise eines TeleVue Naglers zu fertigen sein...?



beste Grüße,
Christian
 
Ja Günther, das kann ich gut nachvollziehen.

Christian, ich hatte es auch davon das ein 35€ Okular mit 40€ Barlow ein besseres Bild zeigt als das HR5. Von Televues etc war nie die Rede. Kann man auch nicht vergleichen.

Grüssle

Matze
 
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Zitat von Christian_P:
Hi Matthias

und genau da wären wir beim üblichen Problem unserer modernen Gesellschaft: Die Leute wollen wenig Zahlen und verlangen die Wahre in bester Qualität. Jetzt darfst du dreimal raten, wie das wohl zusammenpasst. Frage: Warum meinst du sind die TeleVue oder die Vixen LV Okulare so teuer? Doch sicherlich weil hier ein hoher Qualitätsstandard eingehalten werden kann und muss. Das ist möglich, weil eben diese hohen Preise verlangt werden. Ein Kunde der diese Preise zahlt, der kann berechtigterweise Verlangen, auch die Qualität zu diesem Preis passend zu bekommen.

Das hier zur Debatte stehende Okular kostet 59€! Dafür soll also ein Okular zu fertigen sein, dass 60° Gesichtsfeld hat und hohen Ansprüchen bei der Planetenbeobachtung gerecht werden soll. Hmmm.... Das stelle ich mir schwierig vor. Der Beleg für diese Schwierigkeiten wird hier mehrfach geliefert, indem viele sich über die Streuung der Qualität und damit der Unfähigkeit des Herstellers, ein solches Okular in der entsprechenden Qualität zu fertigen, beklagen. Wundert das etwa jemanden? Bei genauer Überlegung wohl kaum. Ich weiß nicht genau welcher Okulartyp das HR5 Planetary ist, aber es wird ein komplexes Okular sein, mit vielen Linsen. Das soll also für 60 Euro in der Qualität beispielsweise eines TeleVue Naglers zu fertigen sein...?



beste Grüße,
Christian

Hallo Christian,

Na wenn das keinen wundert, frag ich mich aber warum von alten Hasen, auch hier im Forum, immer wieder die Empfehlung zu diesen Okularen zu greifen ausgesprochen wird.
Ich gehe mal davon aus, dass dies mit gutem Gewissen getan wurde. Also jetzt dem Einsteiger praktisch den schwarzen Peter zuzuschieben find ich dann doch n bissl einfach.

Gruß Deadlock
 
Hallo "Deadlock",

schön, nun steht mein Post zweimal hier im Thread... :D

Naja, was ich geschrieben habe ist ja recht allgemein gemeint. Ich meine eben mich persönlich wundert es nicht, dass diese Okulare hier sogar deutliche Schwächen zeigen. Mag sein, dass viele Hobbyastronomen Empfehlungen aussprechen, aber aussprechen kann man viel. Wohin das dann führt sieht man hier. Was man sagen kann ist, dass man mit diesem und jenem Okular im Einzelfall gute Erfahrungen gemacht hat, aber was man nicht kann, ist pauschal zu sagen, die Planetarys sind uneingeschränkt zu empfehlen. Immer werden auch Warnungen wie hier im Thread ausgesprochen, dass man testen soll und ggf. umtauschen muss. Das passiert halt mit einem Nagler o.ä. nicht soo schnell, wenn es nur um die Fertigungsqualität geht. Das einem das Okular aus anderen Gründen nicht gefällt, steht auf einem anderen Blatt.

Preiswerte Alternativen wurden ebenfalls angesprochen. Eine gute Barlow-Plössl-Kombi ist dann doch halt klassisch gut und manchmal eben besser als das Planetary.



beste Grüße
Christian
 
Hallo,

darf ich für knapp 60 Euro gute Qualität erwarten? Ja ich darf.
Zumindest sollten die beworbenen Eigenschaften (hier "beonders hohe Schärfe auf der Achse") erfüllt sein - wobei "auf der Achse" tatsächlich wörtlich ausgelegt werden kann, wei es bei meinem HR5 der Fall ist ;-))

Ich wollte mehr und habe dann ein Omegon Flatfield 5 mm Okular (98 €) gekauft und zweimal reklamiert, weil das Barlowelement klapperte. Das Okular sollte ein Geschenk werden und ging beim Lagern im Schrank kaputt. Bin dann doch (unfreiwillig) beim TeleVue Nagler 5 gelandet - weil mich auch die Beschäftigungstherapie für die Kuriere langsam nervte. Ahja, verschenkt habe ich dann einen ES 8.8.

Ich bin überzeugt, dass sowohl ein HR5 wie auch ein Omegon 5 für die angepeilten VK-Preise in guter Qualität hergestellt werden könnten. Entweder fehlt es an funktionierender QS oder am Interesse der Händler konstant gute Qualität zu liefern.
Die Hersteller würden reagieren müssen, wenn die Händler fehlerhafte Chargen zurück senden würden. Anscheinend nimmt man in Kauf, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Käufer die Ware reklamniert und der Rest für 59 respektive 98 Euro eine Auseinandersetzung mit dem Händler scheuen würde. Anders kann ich mir die (hier diskutierten) Qualitätssteuungen der ausgelieferten Okulare nicht erklären.

LG uns CS
*entfernt*


 
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