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Meine Erfahrung, bei einem Standard-Dobson (200/1200) brauchts gut 1,60m Tiefe.
Das Teil muss ja von der Brüstung weg, der vordere Einblick halt. Und wenn mal was flacher beobachtet wird, brauche ich hinten raus Platz, sonst schrabbt der Tubus an der Hauswand, dem Fenster oder sonst was entlang, kein Spaß nicht o_O.
Ich habe keinen Dobson. Aber der Tubus vom 200/1200 ist doch nur ca. 130cm lang. Selbst bei horizontaler Lage sollte das zumindest bei 140cm Tiefe doch reichen?
 
mal praktisch betrachtet, wie willst Du Dich denn dann auf dem Balkon noch bewegen, ohne ständig an irgendwas zu stoßen?
Ich habe doch geschrieben, dass ich keinen Dobson habe und deshalb kann ich auch keine Erfahrung damit haben. Bei Geräten mit Stativ kann ich problemlos dran vorbei, auch wenn es eng wird. Egal, ob parallaktisch oder azimutal montiert. Bei einer Rockerbox ist das dann offenbar schwieriger.

Wenn Du das sagst, wird es wohl so sein. :sneaky:
 
Hallo,
in dem Zusammenhang noch eine Frage zur Nutzung Dobson auf Balkon. Wenn ich daran vorbei muss, kann ich doch einfach den Tubus hochstellen? Und warum muss man überhaupt vorbei? Es ist doch eine azimutale Montierung, da brauche ich doch nichts zu verdrehen. Warum solte ich da die Seite wechseln bei der Beobachtung?

FG
Christian
 
Hallo, ich hatte gestern schon mal was dazu geantwortet, aber wieder gelöscht, weil der Trend dann dahin ging, zu empfehlen, die aktuelle Montierung zu verbessern und mit dem Newton weiterzumachen. Das scheint aber doch schwieriger und vor allem kostspieliger zu sein, als zunächst gedacht.

Ich würde sowas hier neu kaufen. Das ist nicht teuer, bietet für den Einstieg alles, was nötig ist und normalerweise hat man damit dann auch erst mal zwei Jahre Ruhe - wenn die Ansprüche nicht steigen, sogar für immer. ;) Hätte ich das vor einem Jahr gesehen, hätte ich es gekauft und wäre zufrieden, vorausgesetzt, es funktioniert alles technisch so, wie versprochen. Bitte hier mal schauen und sich am besten mal von Herrn Kloss beraten lassen, was die Dinger taugen:


Auf der Montierung kann man wahlweise auch einen kleinen ED-Refraktor nachrüsten, oder 130 PDS Newton, falls man mehr in Richtung Fotografie gehen will. Sollten die Ansprüche steigen, wird eh wieder neu gekauft, so ein Set bekommt man aber auch wieder ordentlich weiterverkauft.

Bevor vierstellig in eine EQ5 oder HEQ5 investiert wird, würde ich diesen preiswerten Weg gehen.

LG Olaf
 
Ich habe doch geschrieben, dass ich keinen Dobson habe und deshalb kann ich auch keine Erfahrung damit haben. Bei Geräten mit Stativ kann ich problemlos dran vorbei, auch wenn es eng wird. Egal, ob parallaktisch oder azimutal montiert. Bei einer Rockerbox ist das dann offenbar schwieriger.


Wenn Du das sagst, wird es wohl so sein. :sneaky:
Selbst mit dieser Ausweichaussage kommst du nicht hin. Und falls du dich fragst, ja ich habe es gerade im Keller aufgebaut und nachgemessen. Also kann ich aus der Praxis berichten.;)
Stahlstativ, je nach dem, wie weit die Beine ausgefahren werden, kommt man auf ne Ausladung von ca. 100-120cm. Ein 120er Refraktor ragt nochmal bis zu Okular oder Kamera ca. 30-40cm raus. Da sind wir dann bei ca. 150-160cm. Aber immer noch kein Platz zum vorbeigehen. Körper braucht zum vorbeigehen ohne hängen zu bleiben ca. 30-40cm.
Grob braucht man ca 180-200cm, um ohne Angst am Teleskop vorbei zu gehen.
 
Aber immer noch kein Platz zum vorbeigehen. Körper braucht zum vorbeigehen ohne hängen zu bleiben ca. 30-40cm.
Wenn ich mit Stativ beobachte, brauche ich kaum Platz zur Wand. Die Stativbeine stehen ja schräg, da kann man drüber steigen.

Grob braucht man ca 180-200cm, um ohne Angst am Teleskop vorbei zu gehen.
Wenn ich Angst vor dem Teleskop hätte, würde ich nicht damit beobachten. :giggle:
 
Stahlstativ, je nach dem, wie weit die Beine ausgefahren werden, kommt man auf ne Ausladung von ca. 100-120cm. Ein 120er Refraktor ragt nochmal bis zu Okular oder Kamera ca. 30-40cm raus. Da sind wir dann bei ca. 150-160cm. Aber immer noch kein Platz zum vorbeigehen. Körper braucht zum vorbeigehen ohne hängen zu bleiben ca. 30-40cm.
Grob braucht man ca 180-200cm, um ohne Angst am Teleskop vorbei zu gehen.
Also mein Balkon ist 1,60m tief, und auch nur 2,8m breit, und ich nutze sogar gleich 2 Refraktoren parallel im Doppelaufbau auf einer EQ6, beobachte bequem im Sitzen, hab dann noch einen zweiten Stuhl, und noch einen Tisch mit auf dem Balkon, und kann immernoch bequem dran vorbei gehen.
Ich verstehe das Problem nicht.

LG
Olli
 
Halloooooo,
hier fragt jemand nach Unterstützung und ihr fangt an, euch über Nichtigkeiten zu streiten. Das hilft weder dem Fragesteller noch dem Hobby. Ich bin sicher, der Fragensteller hätte gerne einfach nur Antworten.
CS Harald
 
Uih... jezt ist was nagezttelt worden mit dem Dobson auf dem Balkon.
Neu Klassifizierung Balkondobson ;).

Ne im Ernst, hat jetzt weniger was mit der Rockerbox zu tun als mit dem Newton an sich.
Es ist der vordere Einblick.
Man muss einfach von der Brüstung weg.
Klar kann ich den über die Brüstung raus ragen lassen, die Rockerbox eben so nah wie möglich an die Brüstung ran, aber dann ist halt nichts mit beobachten, ich komm ja einfach nicht dran. Außer ich bin akrobatisch veranlagt ;).

Also so weit weg von der Brüstung das ich gefahrlos beobachten kann und auch "schubsen" kann. Zumindest so weit weg, das ich bequem stehen kann und nicht ständig an der Brüstung pappe und mir gefahrlos bewegen/schubsen kann.
Somit brauch ich nach hinten auch Platz, damit das teil nirgends anstößt.

Eigentlich das gleiche Spiel bei Newton parallaktisch montiert.
Wieder vorderer Einblick, also wieder von der Brüstung weg. Da habe ich dann noch erschwerend die Stativbeine und halt das wandern des Einblick, systembedingt. Dem kann man aber entgegenwirken. Tubus drehen, Rotationsschellen, oder sich seine Objekt bewusst aussuchen und den Tubus so in den Rohrschellen befestigen das ich ohne Umstand Einblick habe.
Das jetzt bei der visuellen Beobachtung. Mit Knipse ist das dann wieder anders. Da kann ich papp an die Brüstung. Der Kamera ist es wurscht wie sie (fest) am Newton hängt.

Teleskope mit hinterem Einblick parallaktisch montiert, sind da einfacher zu handhaben.
Da kann ich papp an die Brüstung ran. Da ist es wurscht ob die Linse 10cm odern einen halben Meter drüber schaut.

Das gleiche gilt letztendlich auch für Alt/AZ auf Stativ.
Für mich das praktikabelste in Verbindung mit Refraktoren und Katadioptern auf dem Balkon.
 
Uih... jezt ist was nagezttelt worden mit dem Dobson auf dem Balkon.
Neu Klassifizierung Balkondobson ;).

Ne im Ernst, hat jetzt weniger was mit der Rockerbox zu tun als mit dem Newton an sich.
Es ist der vordere Einblick.
Man muss einfach von der Brüstung weg.
Klar kann ich den über die Brüstung raus ragen lassen, die Rockerbox eben so nah wie möglich an die Brüstung ran, aber dann ist halt nichts mit beobachten, ich komm ja einfach nicht dran. Außer ich bin akrobatisch veranlagt ;).

Also so weit weg von der Brüstung das ich gefahrlos beobachten kann und auch "schubsen" kann. Zumindest so weit weg, das ich bequem stehen kann und nicht ständig an der Brüstung pappe und mir gefahrlos bewegen/schubsen kann.
Somit brauch ich nach hinten auch Platz, damit das teil nirgends anstößt.

Eigentlich das gleiche Spiel bei Newton parallaktisch montiert.
Wieder vorderer Einblick, also wieder von der Brüstung weg. Da habe ich dann noch erschwerend die Stativbeine und halt das wandern des Einblick, systembedingt. Dem kann man aber entgegenwirken. Tubus drehen, Rotationsschellen, oder sich seine Objekt bewusst aussuchen und den Tubus so in den Rohrschellen befestigen das ich ohne Umstand Einblick habe.
Das jetzt bei der visuellen Beobachtung. Mit Knipse ist das dann wieder anders. Da kann ich papp an die Brüstung. Der Kamera ist es wurscht wie sie (fest) am Newton hängt.

Teleskope mit hinterem Einblick parallaktisch montiert, sind da einfacher zu handhaben.
Da kann ich papp an die Brüstung ran. Da ist es wurscht ob die Linse 10cm odern einen halben Meter drüber schaut.

Das gleiche gilt letztendlich auch für Alt/AZ auf Stativ.
Für mich das praktikabelste in Verbindung mit Refraktoren und Katadioptern auf dem Balkon.

Mein Verständnisproblem für zu schmale Balkons, liegt wohl auch daran, dass ich bisher ausschliesslich von einem Westbalkon beobachtet habe. Beim Newton sitze ich links, der Tubus zeigt ebenfalls nach links. Ich muss also nicht zwischen Brüstung und Tubus.

Seit ein paar Monaten habe ich auch einen Ostbalkon. Da wollte ich auch beobachten (bisher noch nicht dazu gekommen). Da wird die Situation schwieriger, weil ich ja dann an der Brüstung sitze.

Eigentlich könnte ich den Tubus aber auch um 180 Grad drehen und rechts sitzen??

Ich werde das ausprobieren. :)

FG
Christian
 
hab letzte Woche auch meinen 10" Newton auf besagtem Balkon auf der EQ-6 gehabt. Hab natürlich die Monti an die Hauswand statt wie sonst an die Brüstung geschoben, geht aber genauso. Einziges Manko, der arg begrenzte Bildwinkel, wenn der Drehpunjt so weit innen im Balkon liegt. Sowohl nach links (Süden) als auch rechts (nordwesten) durch die Windschutzwände, als auch nach oben durch den Balkon obendrüber bin ich mit dem Newton sehr limitiert.
Das sind Probleme die ich mit den Refraktoren nicht habe.

LG
Olli
 
Also mein Balkon ist 1,60m tief, und auch nur 2,8m breit, und ich nutze sogar gleich 2 Refraktoren parallel im Doppelaufbau auf einer EQ6, beobachte bequem im Sitzen, hab dann noch einen zweiten Stuhl, und noch einen Tisch mit auf dem Balkon, und kann immernoch bequem dran vorbei gehen.
Kannst du das mal an einem Bild zeigen? Kann mir das nicht so recht vorstellen.;)
 
Kannst du das mal an einem Bild zeigen? Kann mir das nicht so recht vorstellen.;)
EQ-6
Evostar ED 80/600
Evostar ED 120/900

Die Bodenplatten sind 40x40cm

IMG_20220824_141350.jpg

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IMG_20220824_131636.jpg


LG
Olli
 
Olli's Bilder zeigen schön wie man mit rückwärtigem Einblick (Refraktor, Katadiopter) mit der Montierung ganz an die Brüstung rücken kann.
Erstes und zweites Bild zeigen deutlich wie weit die Refraktoren drüber schauen.
Geht mit einem Newton halt nicht so praktikabel. Weder, wie hier, mit EQ-Montierung noch mit Alt/AZ.
Olli hat ja auch die Problematik mit dem Newton beschrieben.
Durch das Abrücken von der Brüstung limitiere ich mir mein Beobachtungsfeld.
Nach links, nach rechts und, wenn man das Pech wie Olli und auch ich habe, das drüber noch ein Balkon ist, nach oben.
Refraktoren kann ich einfach gut drüber schauen lassen. Mit meinen Refraktoren bin ich dadurch, Alt/AZ montiert, auch Richtung Zenit nicht so limitiert wie z.B. mit meinem C8. Da schau ich schneller gegen den oberen Balkon als mir lieb ist.
Mein kleiner Newton guckt auch drüber. Den benutze ich aber auch nur für EAA. Wie gesagt, der Kamera ist es wurscht ob sie noch über dem Balkon ist oder außerhalb.

Aber jetzt sind wir tatsächlich gut vom eigentlichen Thema abgerückt.
 
Also ich habe ein Bresser 114/900 in einem dieser Komplettpakete vor einiger Zeit gekauft, natürlich mit der schon viel beschriebenen EQ - Wackelmontierung
Genau hier liegt die Ursache, ob sich das Hobby persönlich nachhaltig entwickelt oder nicht.
Kompaktpakete und Onlineshop...
Ein zusammengewürfeltes Gut über ein Befriedigend bis zum billigen Mangelhaft.
Gerade als Einsteiger mit keinen oder eher rudimentären Kenntnissen der Materie ist man mit einem persönlichen Besuch bei einem Fachhändler definitiv besser beraten. Der wird dir ein entsprechendes Paket, mit dem du sicher Freude am Hobby haben wirst, zu einem fairen Preis zusammenstellen.
Dazu hast du jeder Zeit einen Ansprechpartner.
Aber jetzt ist es halt so wie es ist und eine Lösung muss gefunden werden.
Da hast Du ja einige sehr gute Vorschläge bekommen. Die Entscheidung, welche für Dich passt, kannst nur Du selbst treffen.
OH man ... jetzt hatte ich mich schon auf eine HEQ - 5 eingependelt, doch bei dem Preis ... da kommt ja noch die Stromversorgung dazu und bla, bla, bla .... OHHH man !!! Dachte wenn dann gleich richtig und evtl. später mal ein anderes Rohr und das war es erstmal. o_O
Hier zeigt sich, dass Du Dich wenig bis garnicht im Voraus mit der Materie beschäftigt hast.
ich kann Dir versichern, das Du ein Fass ohne Boden aufgemacht hast ;).
Genau.
Es ist nicht immer die Inflation schuld. ;)
BG Thomas
 
Lieber Thomas,
warum diese Kritik? Ich wusste es jedenfalls bei meinem Einstieg in das Hobby nicht besser und habe mir den Quelle Reflektor gekauft. Heute ist mir erst klar, wie unglaublich viel Geld ich in meiner Astrokarriere versenkt habe. Hier geht es m.E. nicht darum, jemandem vorzuwerfen, sich nicht ausreichend informiert zu haben, sondern aus einer Misere zu helfen. Dass es dabei unterschiedliche Ansätze gibt und der Betroffene immer noch selbst entscheiden muss finde ich gut.
Frohes Neues Jahr mit vielen klaren Nächten
CS Harald
 
Moin, moin zusammen,

ich glaub auch, dieses "hätte, hätte Fahrradkette", ist nicht so ganz hilfreich für Günther.
Ich denke mal ein nicht ganz geringer Teil der (meist) aktiven Mitglieder dieses Forums hat auch so oder ähnlich angefangen.
Schließe mich selbst da auch nicht aus und das auch noch wieder besseren Wissens :eek:.

Der Kauf des ersten Teleskop (in seiner Gesamtheit, Optik, Montierung und den beigefügten Okularen,... gemeint) bei mir lief so ab, dass ich in das vor Ort befindliche (ja, ich habe dieses Glück) Ladenlokal gegangen bin und mich habe beraten lassen.
Im Hinterkopf schwirrte wohl die irrige Annahme "schwieriger als ein DVD-Player-Kauf kann das ja auch nicht sein, ne halbe Stunde bin ich raus und heute Abend lüfte ich die ersten Geheimnisse des Universums" ;). Nun gut, nach ca. zwei Stunden schwirrte mir der Kopf vor lauter Informationen und Fachbegriffen, das ich ohne Kauf nach Hause bin.
Mich anschließend durch mehr oder weniger einschlägige Literatur gewühlt und Schlussendlich wurde es ein 150/750-er Newton auf EQ3-2 (wieder besseren Wissens). Beides jeweils für sich genommen keine schlechte Wahl, aber zusammen, da merkt man dann doch, wenn die ersten Wow-Erlebnisse und Euphorie verklungen ist, das diese Kombination auf Dauer nicht ganz so dolle ist.

Kurzum, die ganzen Erfahrungen und Erlebnisse, das probieren, testen,... ... ... kommt erst mit der Zeit und man kann es besser einsortieren.

Ich glaube aber das im Verlauf dieses Threads genügend hilfreiche Informationen Günther in die Hand gegeben wurden, um eine Entscheidung für sich zu treffen. Diese Entscheidung kann ihm eh keiner abnehmen.

In diesem Sinne
guten Rutsch.
 
Hallo Harald
Kritik im Positiven, und das war von mir auch so vorgesehen, hat als zentrales Element immer die Veränderung durch Erkenntniszugewinn im Fokus.
Wenn man sie natürlich negativ sieht, so ist das letztendlich nicht das Problem des Kritikers. Ich habe Günther weder belehrt noch verurteilt bezüglich seiner Kaufentscheidung, sondern nur aufgezeigt, welche Überlegungen eine solche Situation verhindern können.
Psychologisch nüchtern betrachtet, hat sich Günther ein Problem durch eine möglicherweise euphorische Kaufentscheidung geschaffen und legt dies nun in verschiedenen Foren den Usern zur Lösung vor. Am Ende erhält er viele subjektive Meinungen und Lösungsvorschläge.
Fakt ist dabei: Es wird immer ein finanzieller Mehraufwand. Darüber muss er sich im Klaren sein.
Wobei... möchte ich mich einem Hobby wie der Astronomie zuwenden, sollten finanzielle Aspekte in einem gewissen finanziellen Rahmen keine Rolle spielen.
Bei mir gestaltete sich der Einstieg in dieses Hobby ohne Fehlentscheidungen.
Warum?
Zum einen habe ich mich bereits längere Zeit vor dem Einstieg mit den wichtigsten Kriterien im technischen Bereich auseinandergesetzt. Dann bin ich mit zwei Bekannten, welche dieses Hobby schon länger betreiben, mitgegangen, habe mit ihnen Nächte (März, wo es auch noch Temp. um den Gefrierpunkt gibt) verbracht und konnte damit für mich entscheiden, ob ich das wirklich will.
Auch die Entscheidung welches Teleskop es werden soll, habe ich in dieser Zeit getroffen. Eine Beratung auf top Niveau gab es dann von Herr von Bergen von Astrooptik. Auch jetzt noch nimmt er sich Zeit und gibt Auskunft.
Fazit: Das Hobby ist mir richtig gehend ans Herz gewachsen. Es wird nachhaltig sein.
Das wünsche ich auch Günther.

CS Thomas
 
Kompaktpakete und Onlineshop...
Ein zusammengewürfeltes Gut über ein Befriedigend bis zum billigen Mangelhaft.
Es ist traurig, daß es so etwas überhaupt gibt. Als Anfänger erwarte ich doch, wenn ich ein Paket kaufe, daß es BRAUCHBAR ist.

Mein allererstes Teleskop ist von einem Kollegen das er für sich gekauft hat und mangels Nichtbenutzung mir geschenkt hat.
Der Kollege ist ein ausgewiesener Optikspezialist . Für Mikroskope ! Und was hat er gekauft ? Einen Katadiopter auf EQ1 ! Was war dabei ? Kellner Okulare allerbilligster Qualität. Sowas kauft kauft jemand, der ohne mit der Wimper zu zucken für ein Mikroskopobjektiv mehrere k€ ausgibt, für ein Plan-apo-immersions-uv- schlagmichttot-Objektiv.

Soviel zum Wissen eines normalen Teleskopanfängers.

Gruß Uwe
 
Hallo Thomas @ToSto64 , Du hast mit allem absolut Recht! Leider ist es so, dass die Astroläden nicht schön verteilt sind. Hier im Rheinland gibt es KEINEN, was angesichts des hiesigen Ballungsraumes schon erstaunlich ist. Der nächste, den ich kenne, ist in Frankfurt. Oder die belgische Filiale des Astroshops. Astrovereine gibt es hier zwar, ich gebe aber zu, dass ich auch zu bequem war, dort vorstellig zu werden. Dazu kamen ja immer noch Corona-Einschränkungen, ich hab aber vor, mich hier demnächst mal Gleichgesinnten aus der Umgebung anzuschließen.

Ich war also vor einem Jahr darauf angewiesen, mich hier zu informieren und dann zu bestellen. Immerhin bietet der Onlinehandel die Möglichkeit, Dinge zuhause auszuprobieren. Ich hatte Glück, nicht allzu viel Lehrgeld bezahlen zu müssen. Meinen ersten Gebrauchtkauf konnte ich quasi verlustfrei wieder weiterverkaufen, danach habe ich mir das Equipment neu gekauft und "wild" zusammengestellt. Das hat funktioniert, manches musste ich umtauschen, aber es klappte dank der Hilfe dieses Forums ganz gut. Auch wenn ich inzwischen schon wieder "umgeschlagen" habe, was Teleskope und Montierung angeht. Aber jetzt bin ich (vorerst) durch, weiß was ich will und brauche und das habe ich jetzt. Im nächsten Jahr werde ich deutlich weniger investieren (müssen) und mich weniger mit Theorie und Informationsbeschaffung, sondern noch deutlich mehr mit der Praxis beschäftigen können, darauf freue ich mich. Ich bin auch sicher, dass das Hobby bei mir nachhaltig sein wird. Ich wollte es schon immer betreiben, habe viel zu lange damit gewartet, bin aber jetzt so angefixt und im Thema, dass es mich nicht mehr loslassen wird.

Günther wünsche ich auch, dass er die richtige Entscheidung für sich trifft. Dass es ohne Lehrgeld nicht geht, wird er wissen oder einsehen müssen. ;)

LG Olaf
 
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