Quasi-Neuling mit Astrofieber

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Explora

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Hallo grüsst euch, ich habe damals zum 18. Geburtstag die Wahl gehabt zwischen einem Zuschuss zum Führerschein oder ein Teleskop. Ich brauchte nicht lange zu Überlegen und wollte natürlich das Teleskop. Allerdings haben meine Eltern nicht viel Ahnung von Teleskopen gehabt, genauso wie ich. Es wurde ein Kaufhausteleskop mit übelster Qualität, was mir damals aber auch nicht bewusst war. Es ist lange Zeit in der Versenkung verschwunden bis ich es vorgestern mal wieder aufgebaut habe (bin mittlerweile 32 Jahre alt) und mir mal den Mond in verschiedenen Vergrößerungsstufen angeschaut habe. Und da hat mich das "Astrofieber" wieder gepackt, trotz miesem Seeing und schon "milchig-trüb" gewordenem Spiegel des Teleskops. Ich habe in der Zwischenzeit mit dem fotografieren angefangen und betreibe dieses Hobby recht ehrgeizig. Jetzt stellt sich die Frage welches Teleskop bzw. lieber welcher Refraktor soll es denn nun werden? Ich habe zuerst an ein TEC 140 gedacht, aber ob ich das Gerät jemals voll ausreizen kann, vom Beobachtungsplatz her und vom Handling (teure Montierung von Nöten), glaube ich nicht. Dann bin ich zu Takahashi übergewechselt. Der TSA 102 gefällt mir sehr gut, ist aber mit F8 wohl eher lichtschwach. Dann hab ich den TSA120 gesehen, dieser ist laut Erfahrungsbericht zum Beobachten wohl recht gut. Weiterhin kann man den ja später mal mit einem Reducer fototauglich machen, ich fotografiere wohl mit Vollformat. Desweiteren ist der TSA 120 kaum größer und schwerer als der TSA 102. Als Unterbau dachte ich an einer GPD2 (Gewicht) oder GM8. Die Verteilung wäre momentan 80% Visuell und 20% fotografisch. Das Budget ist dafür bereits vorhanden, aber die Entscheidung fehlt halt noch, würde den Refraktor auch gerne gebraucht kaufen, wenn der Zustand in Ordnung ist.
Wie gesagt, ich bin kein 100% Neuling, finde mich am Himmel einigermaßen zurecht (dank Stellarium und einiger mir bekannten Sternbildern), ich weiss das ich aufs Land fahren muss, zudem keine Okulare mit unsinnigen Vergrößerungen mit "AP < 0,5- 0,7"

Mein Revue Spiegelteleskop mit 1300mm Brennweite und 153mm Öffnung macht mich nicht glücklich. Der Unterbau dazu erst recht nicht.

Was meint ihr?
 
Hallo Namenloser,

eine GPD2 / GM8 halte ich fotografisch für einen TSA-102/120
für grenzwertig. Von der Länge sind die beiden nicht zu
unterschätzen. Ich selber habe den TSA-102 auf einer EM200.
Hier ein Testbericht TSA-102 auf EM-11, die ich für stabiler
als eine GPD2 halte:
http://www.wlcastleman.com/equip/reviews/em11_tsa102/index.htm

Gruß
Peter
 
Hallo,
Die Verteilung wäre momentan 80% Visuell und 20% fotografisch.

Ich (bin Einsteiger) würde visuell und fotografisch trennen. Das mache ich jedenfalls so.

Visuell: Dobson (Rockerbox + Newton)
Fotografisch: Parallaktische Montierung + ein Teleskop für die Objekte, die Du fotografieren willst.

Vielleicht ist diese Seite für Dich interessant, auch wenn sie nur Deine 20 Prozent betreffen:
Klickmich

Gruß

Ronald
 
Hallo, danke für die Infos. Das die Montierungen zu schwach sind hätte ich nicht gedacht. Wird wohl die Hebelwirkung des Taks sein. Aber eine Montierung zu kaufen die gleich oder mehr als das optische Instrument kostet fällt mir momentan schwer. Das führt dazu sich immer höher zu schaukeln und dann doch noch besseres Equip zu kaufen. Am ende lande ich bei ASA DDM60 und doch dem TEC 140 jenseits von 10k Euro. Aber wie gesagt, ich will hauptsächlich nur beobachten und vielleicht mal ein Foto machen. Ich habe eine 5Dmark2 und werde diese aber nicht umbauen lassen. Von daher kann ich eh nicht die dollsten Bilder machen, möchte nicht die wenigen geeigneten Nächte mit fotografieren verbringen, sondern halt mit beobachten. Ich hab da auch nicht grosse Ansprüche an die Astrofotografie, das können andere sehr viel besser (Robert Gendler). Ok war vielleicht etwas krass der Vergleich hehe.

Mit einem Dobson zu beobachten ist auch eine Möglichkeit, ich muss mal zu einem Astrotreffen fahren und mir das mal anschauen. Was aber bereits dagegenspricht ist die manuelle Nachführung. Das habe ich momentan an meiner nicht motorisierten Montierung meines jetzigen Schrottsystems auch und das Bild wackelt beim Nachführen von Hand wie ein Entenschwanz.

Ich habe mir, naiv wie ich momentan in der Astroszene bin, eigentlich gedacht, dass ich ein einigermaßen leichten Refraktor ins Auto packe, dazu eine noch tragbare Montierung und eine Thermoskanne mit warmen Inhalt. Vielleicht noch einen kleinen Schlepptop um sich am Anfang in den Sternen zurechtzufinden.

Gruss Explora

Kleiner Nachtrag: würde ich unter entsprechenden Himmel wohnen und halt auch in der Nähe meine Arbeit haben, würde ich ganz klar bessere Klamotten kaufen (ist wohl bei vielen der Wunsch) aber ich wohne am Rande des Ruhrpotts und da ist die Lichtverschmutzung recht krass. Ich hab vor ein paar Wochen einfach so mal mal ein Foto gen Himmel gemacht, die Belichtungsdauer war nicht sehr lange. Das war eine Katastrophe. Ich muss es mal suchen und hochladen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

ich denke Du solltest vorab mal ein Teleskoptreffen besuchen um Dir ein Bild von der Leistungsfähigkeit diverser Optiksysteme zu machen. Die Einschränkungen dabei siehst Du eigentlich schon selber, Öffnung, Hebel, "lichtschwach", usw.

Ich würde weiterhin dazu raten, die Aufgaben auf zwei Teleskope aufzuteilen. Hier kann durchaus visuell ein dicker Dobson zum Tragen kommen, während auf der Foto-Montierung ein 80mm Apo nebst Off-Axis-Guider und angeschlossenem ST4-Autoguider (spricht für Gm-8 oder hat die GP-D2 inzwischen eine ST-4 Buchse?) stille Dienst tut.

Während man ja vor 10 Jahren noch vielfach dauernd am Fadenkreuz hing um zu fotografieren, läuft das heute automatisch und man schaut nur jeweils zwischen den Aufnahmen, also z.B. alle 5 Minuten oder auch alle 10 Minuten nach, ob man irgendwo nochmal eingreifen muss. In der Zeit kann man gut beobachten und dazu bietet sich so ein Lichteimer natürlich an.

Alles in ein Teleskop zu pressen macht den Apo einfach nur teuer und in mancherlei Hinsicht doch unbefriedigend.

Clear Skies
Sven
 
Hi,

hier stimme ich Sven zu. Auch meiner Meinung nach ist am besten, visuell und fotografisch zu trennen.
Erstens kann man dann beides parallel machen, und die besten Fotonächte sind nun mal auch die besten Beobachtungsnächte. Wenn das Fotozeugs mal läuft, kann es sonst recht langweilig werden...
Zweites gibts viele Faktoren wie Verkippungen etc, die einen dazu bringen, das ein Mal perfekt justierte System Teleskop-Kamera nicht mehr so schnell auseinander zu bauen. Sprich eine eigene Transportkiste bauen, in die alles im fertigen Zustand hineinpasst...
Ein Dobson mit guten Lagern stellt eigentlich eher kein Problem beim Nachschubsen dar, wenn man nicht gerade zeichnen möchte. Fürs suchen - finden - angucken - nächstes Objekt gibts kaum was besseres.
Aufgebaut ist er auch schnell, wenns mal der "Quickie" im Garten sein soll... ;-)
Die Sternabbildung beim Beobachten etc. ist wieder ein eigenes Thema...

Es wäre also so denkbar: mittelschwere Montierung mit APO oder Newton deiner Wahl + Kamera (DSLR oder CCD?) + Stand-alone Guider, fertig, werkt schon alleine vor sich hin.
Bis das Fotoequipment aufgebaut und eingestellt ist, ist der Dobson ausgekühlt und es kann losgehen.

LG, Markus

 
Hallo Explora,

zuerst einmal zu mir: ich wohne auch am Rand des Ruhrgebietes, genauer in Kirchhellen...für den Fall das Du mal miterleben willst wie schwer man sich hier mit Astronomie tut.

So, nun zu deinem Teleskop-Wunsch. Da Geld nicht wirklich der limitierende Faktor ist würde ich Dir empfehlen, einfach mal so einem 10"-Dobson von GSO oder Skywatcher zu kaufen und loszulegen. Diese erste Investition ist grob gesagt für die Tonne und soll nur ermitteln, ob Du aus genug hartem Holz geschnizt bist um dem Hobby wirklich und langfristig zu fröhnen.

Keine Angst, diese Newton-Teleskope sind alles Andere als schlecht, sie sind gut justiert sogar recht gut. Was Du damit siehst ist schon recht erstaunlich...eben dem Packmass entsprechend. ;) Und später kann man die Tonnen immer noch mal einsetzen um so nebenbei zu spechteln.

Und nach einiger Zeit kannst Du abschätzen ob Dir das Hobby liegt, ob Dir Fotografie gefallen würde etc. Und dann werden die Würfel neu gemischt.

Das Problem ist nämlich, das weder Du noch ich abschätzen können, wohin dein astronomischer Weg führen wird.

Und nebenbei gesagt, einen APO ala TAC oder TEC als Anfänger zu nutzen zeugt nur von einem Haufen Kohle, aber nicht von Können und Wissen, denn damit zu beobachten will gelernt sein.
Sternhaufen und helle Objekte gehen damit ganz gut, aber letztendlich lösen die Apos nur auf, was 120-140mm auflösen können. Und dagegen sind 10" schon eine ganz andere Hausnummer, zumal die Beobachtungstechniken erlernt werden wollen.

APOS werden heute fast ausschließlich fotografisch genutzt, denn da spielen sie ihre Vorteile brutal aus.

Stell Dir die Astrofotografie nicht so einfach vor. Selbst mit dem besten Equipment brauchst Du Jahre um all die Erfahrungen und das Könen zu sammeln, das nötig ist um wirklich gute Astrofotos zu machen. Umgekehrt ist es aber so, wenn Du dein erstes Bild gemacht hast, würde es mich schwer wundern, wenn Du nicht weiter machst. Es ist ein Virus, und gegen den Hilft eigentlich nichts wirklich!

Aber bleiben wir mal in der Liga Takahashi und Co. Wenn Du unbedingt einen solchen Refraktor besitzen willst, dann kaufe auch die Montierung passend dazu. Ich würde Dir eine G11 empfehlen (auf die 2000 kommt es dann auch nicht mehr an) denn ein Kumpel arbeitet mit dem TOA130 auf G11, und das ist stabil ohne jede Klage. Und sie ist gut transportabel.

Alternativ könnte man auch den Baby-Tak ( der kleine FSQ, ich weis die exakte Bezeichnung jetzt nicht) nehmen, denn der funktioniert auf einer G8 oder GP sehr gut und macht hervorragende Aufnahmen von großen Nebelgebieten. Wie gesagt, visuell hilft nur Öffnung, Öffnung, Öffnung. Fotografisch kann man mit relativ kleinem oder auch preiswerterem Equipment gute Ergebnisse erzielen. Aber nur keine Angst: Astrofotografie ist ein Groschengrab, der Zaster wird dich schon verlassen, das ist sicher!

Ach noch etwas: Fotografisch wie visuell sind wir hier im Westen so ziemlich in der schlechtes möglichen Ecke Europas. Im Umkreis von gut 50km um das Ruhrgebiet wirst Du kaum auf einen "guten" Himmel stossen, maximal einen "ordentlcih Brauchbaren" im Münsterland. Einen bessseren Himmel findest Du erst im Sauerland oder der Eifel, und einen wirlich guten Himmel im Vogelsberg, oder weit ab größerer Siedlungsgebiete. Und dann ist der Abstand zu einem Alpenhimmel immer noch mehr als deutlich.
Du siehst, Astronomie ist hier bei uns kein Butterschlecken. Aber wer es hier geschafft hat, der braucht sich nicht zu verstecken, denn der ist mit allen Wassern gewaschen. Das Einzige was uns abgeht ist, das wenn wir unter einem Superhimmel stehen, wir nicht mehr wissen wo wir anfangen sollen.

Wie gesagt, viel Glück in deiner Startphase und falls dich der Hafer sticht, ich bin immer für ein Qätschchen zu haben.
CS
Ulrich



 
Hallo zusammen,

ich danke für die herzhaften Worte, Ulrich ^^.

Ich wollte nicht den Anschein erwecken, das ich nicht weiss, was mich mit meinem Geld machen soll. Ich spare seit einigen Monaten ohne konkretes Ziel. Wie schon gesagt habe ich aus Neugierde mein altes Teleskop mal aufgebaut und war wieder sofort Feuer und Flamme.
Es ist halt so das ich viel in Foren unterwegs bin und auch sehr viel lese bevor ich mir etwas (auch teure Dinge) kaufe, ich bin in der Hinsicht auf Qualität gepolt, und beim durchwühlen der einzelnen Beiträge in diesem Forum (Teleskope, Okulare und Biete) und auch in einem Nachbarforum wo es ausschliesslich um Strehlwerte geht, schneiden die (günstigeren) Modelle wohl eher nicht so gut ab, aber das der Strehlwert nicht alleinentscheident ist, ist klar.
Da ich ja gerne bei Tag fotografiere, weiss ich was chromatische Aberrationen und Verzerrungen bedeuten und es ist mir bei der EBV immer ein Aufwand, Fehler, welche von der Linse kommen, zu korrigieren. Grade mein 17mm Weitwinkel macht mir am Vollformat im Randbereich immer wieder viel Freude/Arbeit hehe.

Am ende meiner Suche bin ich halt erstmal bei Takahashi gelandet, TEC 140 gefällt mir wie gesagt auch sehr gut. Ich finde die Refraktoren einfach total stylisch hehe.

In der Tat käme hauptsächlich die nördliche Eifel als Himmelsspender für mich in Frage, das wären zwar gute 100km, aber es gibt hier eine kleine Astrovereinigung die einmal im Monat mit einem Bus in die Eifel fährt um zu beobachten und zu knipsen. Dort werde ich mich jetzt erstmal einklinken und mitfahren. Ich hab noch ein gutes Fernglas von Zeiss Victory, das werde ich mal missbrauchen.

Ich war schon mal auf einer Astromesse in diesem Jahr (Hückelhoven) und habe die G11 vor mir stehen sehen. Das "Dingen" sah aber gewaltig aus. Alleine das Stativ sah für die Ewigkeit gemacht aus. Diese "Monstrierung" über Tag einfach mal in die Wohnung zu Stellen (hab keine Sternwarte ^^) hat mich jetzt nicht gerade gereizt. Ein Dobson ist wohl in der Tat eine Gute Möglichkeit für den Einstieg zum Beobachten. Ich muss mal in den Foren wühlen gehen, welcher den geeignet ist.

Ich melde mich:
Gruß Explora

 
Hi, ich nochmal, ich hab da mal eine theoretische Frage:

Kann ich eigentlich einen Unterschied sehen:
wenn ich durch einen Refraktor 100/800 F8 und 100/500 F5 REIN VISUELL schaue, wenn die Vergrößerung bei beiden Geräten durch die Wahl des Okulars gleich groß ist?

Dabei ist es nicht von Interesse:

- das Gewicht des Refraktors/Montierung
- Anforderung an die Montierung
- Konstruktion des Refraktors (Apo,Achro)
- die Kosten des Refraktors
- den Hersteller des Refraktors
- Qualität vom Okular

Also beide Geräte inklusive Okular sind Ideal ohne mech. und opt. Fehler, die Vergrößerung ist gleich gewählt, die Brennweite der einzige Unterschied.

Gruß Explora
 
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Hallo Explora,

ja, da können Welten dazwischen liegen.

Bevor man dir einen konkreteren Rat geben kann solltest du uns noch mitteilen, welche Art der Fotografie du eigentlich machen möchtest. Falls es z.B. in erster Linie Planetenfotografie sein sollte, kannst du auch einen richtig großen Dobson mit sehr guter Optik + Alt-AZ Montierung und motorischer Nachführung oder EQ-Plattform nehmen. Selbst DS-Aufnahmen sind damit möglich, auch wenn hier Grenzen gesetzt sind.

Viele Grüße
Werner







 
Öhm, es geht mir wie beschrieben nicht um die Fotografie, sondern nur um diesen einen Parameter Brennweite wenn ich visuell beobachten will, ganz egal ob sinnvoll oder nicht.

Die Frage welche sich mir stellt ist folgende:

Warum sollte ich einen 100/800 F8 einem 100/500 F5 für visuelle Beobachtung vorziehen? Oder andersherum?

Wenn ich mir die Plejaden z.B. mit dem 100/800 mit einem Okular von 4mm anschaue, habe ich ja eine Vergrößerung von 200, sowie eine AP von 0,5

Wenn ich mir die Plejaden mit dem 100/500 mit einem Okular von 2,5mm anschaue, habe ich ebenfalls eine Vergrößerung von 200, sowie eine AP von 0,5.

Sehe ich die Plejaden jetzt unterschiedlich hell obwohl der Objektivdurchmesser und die AP gleich sind bei beiden Geräten?

Mir ist klar das ein schnellerer Apo okularkritischer ist, aber wie gesagt gehen wir von idealen Bedingungen aus und das komplette optische System ist frei von Fehlern. Beim Fotografieren wäre mir der F5 sicherlich lieber, aber wenn ich den nur rein visuell nutzen möchte? F5 oder F8

Hoffe ich konnte mein theoretisches Problem genauer darstellen?

Gruß Explora

 
Hi 'Explora'

Soooo theoretisch lässt sich das nicht betrachten - dann wäre die einzig relevante Größe ja nur noch die Öffnung.
Selbst wenn nur eine der Komponenten Teleskop - Okular perfekt wäre, würds sehr schwierig.
Pauschal und theoretisch lässt sich bestenfalls sagen, dass man für große Gesichtsfelder kurze Teleskopbrennweiten wählt und für hohe Vergrößerungen Lange.

cs
Jürgen
 
Hallo Explora,

"frei von optischen Fehlern", was meinst du damit?
Auch ein perfekt gefertigter Achromat ist nicht farbrein, auch etwa ein perfekt gefertigter Newton hat eine Obstruktion usw...

Ich denke, das ist hier eben ein Knackpunkt:
Es gibt eben immer prinzipbedingte Einschränkungen der Abbildungsqualität, die auch bei einem perfekten Exemplar einer Instrumentgattung auftreten. Viele dieser Einschränkungen werden durch längere Brennweiten abgemildert.
(Vom Vergleich wirtschaftlich realisierter Qualität verschiedener Öffnungsverhältnisse ganz zu schweigen...)

Andererseits brauchst du ja, wie du schon erkannt hast, bei längerer Instrumentbrennweite für vergleichbare AP´s auch Okulare mit längerer Brennweite.
Diese hätten (bei vergleichbarem Gesichtsfeld) entsprechend größerer Feldblenden, aber in 2"-Steckdurchmesser ist nicht beliebig Platz, zB. ein 40mm 100° 2"-Okular kann es daher nicht geben.
Andersrum formuliert: Die Höhe der Brennweite beschränkt das erreichbare Feld.

Und ich unterstelle: Je mehr du dieses Spannungsfeld vereinen möchtest, desto spannender wird es auf dem Bankkonto.

Grüße
Michael
 
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Ich hab nun noch eine Frage, sagen wir mal ich interessiere mich für den TEC 110FL f5,6 Apo.

Hier bei einem bekannten deutschen Händler kostet dieser 5840 Euro.
Bei einem bekannten Händler in den USA kostet dieser 4500$.

4500 Dollar -> 3368 Euro

Ich denke es kommt noch eine Zollsteuer und noch eine Mehrwertsteuer drauf, wobei ich die Werte nicht kenne.
Macht es nicht Sinn, den Refraktor online in den USA zu kaufen, würde die Steuer beim Import die Preisdifferenz von 2472 Euro verzehren?

Wenn die Zollsteuer (abhängig von der Produktkategorie) 20% beträge, danach auch noch 19% Mwst darauf kommen, komme ich auf:

3368 x 1,2 x 1,19 = 4810 Euros

Die Wartezeit wäre mir egal, da in der nächsten Zeit eh kein gescheites Wetter kommen wird (is ja seit November totaler Käse).

Welche Risiken wären zu erwarten bei einem Kauf in den USA?
Angenommen der Refraktor käme durch den Transport dejustiert an, wäre eine neue Justage möglich?

Gruß Explora
 
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Hallo Explorer-es könnte sein,das wir in der gleichen Region sind-falls Interesse deinerseits besteht,sende mir doch bitte eine PM

Mit freundlichem Gruß Horst
 
Hallo Horst, ich kann Dir leider keine PM senden, da ich noch nicht für PM's freigeschaltet wurde. Deine Annahme mit der gleichen Region ist richtig. Interesse hege ich für folgende Geräte: TEC 110FL, Tak TSA 120 oder 100/800 F8 LZOS.

Gruß Explora
 
Hallo lacrimosa-danke für die lesenswerte Seite.[link]

Gruß Horst
 
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Hallo Leute,

mal eine Frage: wieso sollte ein TSA-102 nicht mit einer GM8 funktionieren? Solche Kombis mit Leitrohr sieht man doch staendig. Ein TSA ist leichter als ein 6"-Newton und nur wenig laenger.
Ich hatte naemlich auch ueberlegt mir einen TAK zuzulegen, bin mir nur ueber die Montierung nicht sicher. Ich dachte, dass eine CGEM das tragen koennte.
Und noch eine Frage zum Zoll: liegt da der Steuersatz nicht bei ca. 5% ?

CS
Christoph
 
Wie hoch der Steuersatz wirklich liegt, weiss ich nicht, darum habe ich einfach einen worst case - Satz gewählt und man sieht das dass immer noch günstiger ist, als wenn man hier in Deutschland etwas kauft. Die Frage ist halt, ob man das Risiko eingehen sollte. Ich selber habe bisher noch nie etwas über Internet im Ausland gekauft.

Glücklicherweise hat sich der Kauf eines Refraktors bisher sehr lange bei mir herausgezögert (das miese Wetter hat mir dabei geholfen), so das ich gerade in dem Zeitraum lande, wo bei Takahashi die Preise gefallen sind. Ich werde wohl nach Frankreich fahren und dort einen neuen Tak kaufen, da ich hier bisher keinen gebrauchten gefunden habe. Das Problem liegt momentan bei meinen mangelnden Sprachkenntnissen, ich weiss nicht wie ich nachfragen soll, ob der Händler einen Tak da hat und ob ich Bar oder per Karte zahlen kann.

MfG Explora
 
Hallo Explora,

ohne ausreichend Sprachkenntnisse würde ich nichts in Übersee bzw. Ausland ordern.

Allerdings ist es sehr wohl möglich, beispielsweise auch direkt in USA bei Händlern zu bestellen. Es gibt da natürlich gewisse Risiken, da nicht alle Händler seriös sind und außerdem meist Vorkasse verlangt wird. Allerdings existieren auch Zahlungsmethoden, welche das Risiko ein wenig reduzieren.

Ich habe bereits verschiedene Zubehörteile direkt aus USA bezogen und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Es empfiehlt sich vor einer Bestellung ein wenig querzulesen. Man findet schnell heraus, ob man es mit einem potenziell seriösen Händler zu tun hat oder nicht. Eine 100% Garantie ist das natürlich nicht. Die hast du aber auch hierzulande nicht. Angenommen du hast eine größere Bestellung mit Spezialanfertigung beauftragt und der Händler verlangt z.B. 30-50% Anzahlung. Du bezahlst und kurze Zeit später geht die GmbH pleite. Dann kannst du mal gucken, wie du zu deinem Geld kommst... :gutefrage:

Viele Grüße
Werner



 
Hallo Explora,

etliche Fabrikate wirst Du in Amerika nicht bestellen können, da für die dortigen Händler ein Exportverbot besteht. Dies soll beispielsweise dem Schutz der europäischen Generalimporteure dienen.

Grüße

Kurt
 
Ok, gut zu wissen, wie ihr lesen könnt bin ich in diesem Thema noch recht unbedarft, somit lasse ich die Finger davon, im Ausland etwas zu bestellen. Macht es denn Sinn nach Frankreich zu fahren und dort ein Gerät zu kaufen (Optique Underlinden), oder muss ich da auch mit Schwierigkeiten rechnen?

Gruß Explora
 
Hallo Explora,

du hast da schon ein Scope mit 6" Öffnung.
Suche dir doch erst einmal Hilfe zur Reinigung deines Spiegels und zur Justage des Systems.
Wenn es nicht gerade eine Gurke ist, meist sind es nur die mitgelieferten Okulare die von schlechter Qualität sind, kannst du damit einiges am Himmel sehen.
Immerhin ein f8 Newton, sowas gibt es heute kaum noch.
Wenn er ok ist, kannst du ja erstmal in einen gebrauchten Unterbau investieren.

Viele Grüße
Achim
 
Hallo Explorer,

wenn du etwas aus den USA willst, wuerde ich einfach mal bei einem der bekannten Haendlern anrufen und fragen. Bei vielen kann man auch per PayPal bezahlen. Optique Unterlinden ist ein recht bekannter Haendler, bei dem man durchaus kaufen kann.
Bei einem Tak macht das aber wenig Sinn, weil die Preise ueberall vergleichbar sind.

CS
Christoph
 
Ich befürchte das es mit einer einfachen Reinigung bei meinem Newton nicht getan ist, es geht da nicht um Staubfussel oder so, da liegt irgendwie ein schwärzlicher Streifen drauf, wie ein Schatten auf dem Spiegel, schwer zu beschreiben, kann so ein Spiegel anlaufen wie Silber?

Ein F8 ist es aber nur durch die katadioptrische Bauweise mit einer Linse im Strahlengang. Die Halteklammern des Spiegels greifen in die Spiegelfläche hinein, so das man beim defokussieren nicht nur die Querstreben der Haltespinne sehen kann, sondern auch die Klammern am Spiegelrand an sich. Alles in allem überzeugt mich mein Kaufhausnewton überhaupt nicht, darum soll mein nächstes Gerät qualitativ hochwertig sein.

Bei Optique Underlinden kostet der TSA120 mit Zubehör 4500€.
Bei ICS 5375€.

Darum wäre eine kleine Reise nach Frankreich für mich zumindest sinnvoll und auch 100km kürzer.

MfG Explora
 
Hallo Namenlos,

warum so beratungsresistent???
Du willst auf Teufel komm raus eine irre Menge Geld ausgeben, ohne durch andere Teleskope als Deinen alten Katadiopter geschaut zu haben. Bei so viel blauäugigkeit ziehts mir doch die Schuhe aus.
Geh halt erst mal auf eine Volkssternwarte, zu Beobachtungstreffen, hol Dir da die Infos, die Du brauchst. Dann unterstellst Du auch einem guten Dobson keine Zittrigkeit mehr, kaufst Dir vielleicht für das was Du vor hast das richtige Gerät, nämlich was mit viel Öffnung. Viel weiter oben wurdest Du schon darauf hingewiesen, dass Du mit 4-5" visuell nix reißen kannst. Das haben Dir Leute geschrieben, die erstens Ihren Vornamen preis geben (netikette) und zweitens wissen wovon sie reden. Da ist die Frage ob f5 oder f8 schon nur noch aberwitzig und für das was Du vor hast völlig bedeutungslos. Wenn Du Dich wirklich auskennen tätest, wie Du behauptest, dann würdest Du die Plejaden auch nicht mit 200x beobachten wollen, sondern mit Minimalvergrößerung, dann hättest Du sogar die Chance, was von den Reflexionsnebeln zu sehen.

So long

Gottfried
 
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Hi Explora,

bitte überstürze jetzt nix. Die Sterne laufen Dir net weg und die Summe, die Du ausgeben möchtest, sollte in die richtigen Wege gelenkt werden.

Ich hab den leisen Verdacht, daß Du noch ein paar Mißverständnisse im Hirn hast.

Deine Idee, einen Laptop mit ins Feld zu nehmen, um Dich visuel am Himmel zurechtzufinden, ist Kappes.

Wenn Du auf den Bildschirm geschaut hast, bist am Nachthimmel erstmal ne ganze Weile (bis zu 40 Minuten!) blind.

Du kannst den Bildschirm nicht soweit abdunkeln, daß er Dich nicht blendet. Das hab ich selber längst ausprobiert, spreche also aus Erfahrung.

Wenn Du nicht auswendig weißt, wo zwischen den Sternen ein Objekt steht, dann nimm bitte eine stark gedimmte Rotlichttaschenlampe und einen Sternatlas. Nur so läßt sich die Dunkeladaption Deiner Augen erhalten.

Der nächste Punkt ist, was möchtest Du "da oben" überhaupt beobachten?

Es gibt verschiedene Objektklassen. Sowol von der scheinbaren Größe am Himmel als auch von der Helligkeit.

Unter Ruhrpottbedingungen und mit einem Refraktor mit der von Dir gewünschten Öffnung fallen die meisten großflächigen, lichtschwachen Objekte visuel weg. Jawol, weg. Nix, niente, nada zu sehen von denen.

Was immer und überall geht, sind Sonne, Mond und Planeten.

Unter halbwegs dunklem Himmel gehen visuell dann Sternhaufen, helle Nebel, Planetarische Nebel, ein paar Supernovaüberreste und die helleren Galaxien. Aber nur in mondlosen Nächten.

Jedes Zoll mehr Öffnung macht dabei die Erkennbarkeit dieser Objekte besser.

Du schließt von dem Schrotteil, das Du hast, auf alle anderen Systeme. Das entspricht nicht der Praxis. Ein guter Dobson läuft heute butterweich bei der händischen Nachführung, da ruckelt und wackelt nix!

Mittlerweile gibt es auch sehr gute Nachführplattformen für Dobsons. Aufbauen, justieren, eichen, durchgucken und genießen.

Ich kann Dir nur empfehlen, noch 2-3 Monate zu warten und auf das Teleskoptreffen am Vogelsberg zu gehen. Dort kannst die aktuellen Teleskoptypen in Aktion sehen. Und überall durchgucken.

Ich kann Dir weiterhin empfehlen, das Teleskop für visuell vom Teleskop zum Fotografieren komplett zu trennen. Und laß mal für den Anfang die Vollformatkamera zu Hause.

Es gibt schon bei dem Gesichtsfeld der APS-C Kameras mehr als genug Stolpersteine vor dem ersten schönen Astrofoto.

Ohne Autoguiding sind nur Belichtungszeiten zwischen 15 und 120 Sekunden drinn, je nach Brennweite der Fotoobjektive (Weitwinkel für Sternfeldpanoramen, Milchstraße, Normalobjektiv für Sternbilder und kurze Teles für ausgedehnte Objekte). Das klappt nur für 5 oder 6 wirklich helle Motive.

Durch ein Teleskop fotografiert benötigst Du immer einen Autoguider. Und eine Montierung die sowol Gewicht als auch Hebel des Teleskopes samt dem Autoguidinggeraffel trägt und eine Steuerung, die einen Autoguidereingang (ST-4 Standard) hat.

Simuliere Dir mal das Gesichtsfeld Deines Wunsch-Apos für Deine Vollformatkamera mit einem Planetariumsprogramm. Dann wirst Du sehen, daß nur sehr wenige Motive in das Gesichtsfeld reinpassen. Schau in der Galerie mal die Belichtungszeiten von gelungenen Astrofotos an. Das sind Stunden. Aufgeteilt in Subframes von 5, 10 oder 20 Minuten.

Und les mal ein bissy im Astrofotografieboard Deepsky die Beiträge, was da anschließend bei der Bildbearbeitung gemacht wird.

Je nach Motiv brauchst völlig unterschiedliche Brennweiten. Da beißt die Maus keinen Faden ab. So isses. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau, die alles gleich gut kann. Auch wenn da Takahashi drauf steht.
 
Nun gut, ich habe verstanden.

@ Gottfried: Ich habe niemals behauptet das ich mir die Plejaden mit 200er Vergrößerung anschauen würde, das war ein theoretisches Beispiel um allen meine Fragestellung möglichst deutlich darzustellen, mit konkreten Zahlen oder Beispielen, da oftmals die Fragestellung nur überflogen wird und die Antwort teilweise überhaupt nicht auf die Frage passt.

Mit meiner gestellten Frage nach F5 oder F8 wollte ich ja gerade herausfinden, ob dieser physikalische Zusammenhang für die visuelle Beobachtung bedeutungslos ist. Scheint aber doch nicht so trivial zu sein.

Ich will nicht streiten, ich dachte halt das man mit den vorher genannten Marken nichts falsch machen kann, so das wenn Fehler auftreten, der User schuld ist und nicht das Gerät an sich, selbst wenn der Verwendungszweck nicht der Ansicht vieler Astrofreunden entspricht, damit kann ich prima leben.
Ich bin nicht beratungsresistent! Ich habe das mit den Öffnungen der einzelnen Systeme verstanden und habe dahingehend ja auch keine Fragen gestellt, somit wäre ich auch nicht total überrascht, das ich mit dem 4-5" kaum etwas sehen kann. Ich weiss auch das mir keiner von euch etwas böses will, und bin dankbar für die Antworten, die ich bisher bekommen habe.

MfG Explora

 
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Servus Explora
Marken spielen beim Beobachten eine geringere Rolle als in der Botique oder auf der Kö.
Die Waldlichtung ist dunkel, niemand sieht, ob da China, Japan oder Deutschland auf dem Teleskop draufsteht.
Einige meiner Freunde haben Teleskope von Takahashi (von 60 über 85, 102 bis hin zu 5 Zoll). Es sind wirklich schöne Refraktoren mit einer sehr sehr guten Abbildung. Allerdings glaube ich, dass Du als Wiedereinsteiger mit wesentlich weniger Euros genau so glücklich sein könntest, um das letzte Quäntchen Qualität zu bemerken, muß man schon verdammt viel Beobachtungserfahrung haben.
Neben der Erfahrung, von der ich halt glaube, dass Du sie zumindest momentan nicht hast, kommt ja auch noch dazu, dass Du als Stadtbewohner Dein Geraffel Transportieren mußt. Womöglich über Treppen und sonstige Hindernisse. Meine Wenigkeit hat jahrelang eine EQ6 erst ins Auto und dann zum Beobachtungsplatz schleppen müssen, mit 8" Newton (ca 10kg, also genau so viel wie ein gediegener 4" Refraktor) ist da schnell ein Zentner Ausrüstung beisammen. Wenn es wirklich vor allem ums visuelle geht, ein 8" Volltubus-Dobson wiegt nur etwa die Hälfte, damit genausoviel wie ein Martini 12" Gitterrohr. Mein nicht besonders auf Leichtbau getrimmter 16" Gitterrohr Selbstbau wiegt 35kg, immer noch weniger als eine EQ-Ausrüstung mit 4-5" Refraktor oder 8" Newton. Wenn Dein Spezialgebiet Planeten wären, würde ich Dir eher noch den Apo anraten, da es nur wenige Nächte gibt, in denen die großen Spiegel ihre überlegene Auflösung auusreizen können. Da ich Dich aber so verstanden habe, dass Du auch deepsky interressiert bist, ist jedes Zoll Öffnung mit Gold aufzuwiegen. Da gehe ich sogar so weit dass ein 30cm Spiegel, der nur knapp beugungsbegrenzt ist, immer noch ein vielfaches von dem zeigt, was ein hochgestrehlter perfekter 4" Apo zu zeigen vermag. Das verbleibende Geld kannst Du dann immer noch in sündhaft teure Weitwinkelokulare mit froschgrüner Aufschrift pumpen, da darfst Du dann gerne auch von einer Marke überzeugt sein.
Sorry, ich will Dir wirklich nix böses, und wenn Du nach einer durch Dich selbst bestimmten Infosammlung zu dem Ergebnis kommst, dass ein Tak-Apo für Dich dass richtige ist, bin ich der letzte, der Dir das ausreden würde. Aber Du kommst hier ohne aktuelle Beobachtungserfahrung an und willst eben mal so viel Geld ausgeben, wie zB eine Pflegehilfskraft im ganzen Jahr Netto verdient, da fände ich es wirklich schade, wenn Dich Dein wiederentdecktes Hobby nach einem halben Jahr doch wieder anödet und Du das Zeugs mit Verlust verkaufen willst....
Zum Schluß noch ein link auf ein Foto, dass mit einem kleinen Newton für unter 200 Teuros am letzten Sonntag von mir gemacht wurde, das Bild ist noch nicht mal geschärft:
http://www.astrobin.com/full/32356/C/?
Hatte das in der Galerie hier kurz vorgestellt:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...85606/M42_erster_Test_Skywatcher_130#comments
Letztlich ist nicht die Optik entscheidend, sondern ob man sie beherrscht mit all ihren Tücken...
Selbst Taks haben im Laufe der Nacht Fokusdrift....

Nix für ungut, sternfreundlich grüßt Dich

Gottfried
 
Seit heute ist mein Setup endlich vollständig.
Ich habe gerade eben durch eine größere Wolkenlücke die Venus und den Jupiter bei 270x Vergrößerung sehen können, natürlich nicht super scharf, aber ab und zu waren ein paar sehr kurze "Frames" mit scharfer Sicht dabei und ich bin glücklich, sehr sogar, ich habe probehalber aus meinen Zimmer aus dem Fenster in den Himmel geschaut und war schon super überrascht, was ich bisher sehen konnte, wie wird es dann erst in der Eifel sein bei guter Sicht und ausgekühltem Setup? Freuuuuu!

Die Suche hat ein Ende, jetzt geht es endlich zur Praxis über, wenn denn mal schön Wetter kommt!

Gruß Explora
 
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