Raspberry Pi ab Q2/2023 wieder lieferbar

elythomaslumber

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Ab Q2 sollen die Pi´s wieder lieferbar sein und ab Q3 in hohen Stückzahlen. Mit dabei natürlich Preiserhöhungen.

Grüße
Hartmut
 
Hallo Hartmut,

Danke für den Hinweis, aber bis Q3 ist noch eine lange Durststecke ...

CS, Ralf
 
...aber Licht am Horizont... :ROFLMAO:
 
Bin ich froh, dass ich da letztes Jahr zugeschlagen hatte, da war auch schon Engpass, aber man konnte für keine 80 Euro den 4er mit 4 GB ergattern, wenn man etwas gewartet und das Angebot im Auge behalten hatte. Momentan macht der hier zwar die nextcloud und der 3er meinen "astroberry", aber das kann ich ja noch tauschen, sobald ich mein Setup genug unter Kontrolle habe.

Auch beim Teleskopkauf hatte ich den richtigen Riecher und mich 2020 eingedeckt, vor dem großen Preissprung. Nur beim Mikroskop/Binoskop war ich zu schnell und hätte die Auspendelung des Straßenpreises noch abwarten sollen. Allerdings ist der mittlerweile wieder bei der UVP angekommen und damit doch wieder teurer als der von mir gezahlte Preis.

Hilft aber alles nichts, einfach nur noch verrückte Zeiten. Wer jetzt kaufen möchte, muss wohl viel Geduld mitbringen, um die Durststrecke zu überwinden oder in den sauren Apfel beißen. :(
 
Jep, hab mir auch noch 2 teure Sachen vor dem Preis-Update gekauft. :)
Brauche aber 2 Raspberry Pi 4 (will meinen Astroberry mal auf Bullseye mit 8GB bringen und muß mal meine Hausautomation updaten von nem 1er:eek:).
Eilt alles nicht, aber die Wüste muß ja mal irgendwann durchquert sein...
 
Im heise-Forum schlägt wer vor, da doch lieber auf kleine kompakte PCs zu setzen. Refurbished kommen die ja gerade als Massenware von Firmenabschreibungen rein. Der Vorschlag spricht von Lenovo ThinkCentre der M700er Reihe, die haben schon M.2-SSDs und manche auf WLAN integriert.

Gerade mal nachgesehen, die gehen für knapp 200 EUR über den Tisch. Aber auch hp und DELL haben so kleine Kisten. Sind natürlich am Teleskop nicht mehr so kompakt und verbrauchen bei Leistungsabruf mehr, also nicht so gut draußen im Feld geeignet, aber dafür haben die auch mehr Bumms und sind x86-kompatibel....
 
Mein Pi4 mit 1,9GHz + M.2-SSD läuft eigentlich gut genug mit KSTARS/EKOS/INDI.
Hab den direkt an die EQ6 geschraubt.

Eben meine BackUp M.2-SSD mit 240GB bekommen. Endlich mal etwas, was billiger wird, kein 20,-€ :)

Interessenhalber könnte ich mir mal N.I.N.A. auf einem Mini-PC vorstellen.
Dachte bisher eher an so einen MELE Quieter 3. Wäre aber erst mal reine Spielerei.

SSD.jpg
 
Also so richtig viel schneller als eine SATA-SSD scheint mir das nicht zu sein. Aber ich hatte auch einen SATA2USB-Adapter und eine SSD übrig, da hätte sich ein Neukauf bei mir nicht weiter gelohnt... Rockt auf jeden Fall. Nie wieder Raspi mit SDCard...
 
Jep, Umstieg von SD Karte auf M.2 SSD ist ein Riesensprung!
 
Und Umstieg vom Raspi auf einen Windows-Mini-PC erst....
War ja klar, so ein Kommentar (mds?). Trotzdem schöne Weihnachten, vor allem an alle ARM Freunde :love:

Bei mir läuft der PI 4 mit Stellarmate (EKOS) zur Steuerung von diversen Montierungen, auf mehreren Multimedia-PCs (OSMC) und natürlich auch bei zwei 3D-Druckern (OctoPi). Auch haben wir den in der Astro-Jugend in Kombination mit Arduino als Mess-PC für ein Wetterballonprojekt verwendet. Also alles in allem bin ich mir sicher: Der PI wird weder aussterben noch ist er überholt. Ein bisschen Speed wünsche ich mir schon, aber das wird kommen. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss man nicht immer vor der Bugwelle her schwimmen.

Die ARM-Architektur (RISC) ist aus vielerlei Gründen (war es eigentlich schon immer) x86 überlegen. Das Leistungsfähigkeits-Argument ist eine Frage der Skalierung und die Verfügbarkeit von Software wird sich entwickeln. Ich hab Zeit, denke langfristig und die Sterne laufen mir nicht weg :cool:

Danke Hartmut ( @elythomaslumber ) für den Hinweis. Das geht ja alles grade aufgrund anderer wichtiger politischer Dinge fast schon wieder unter.

Cheers
 
Zuletzt bearbeitet:
Da es gerade aufpoppt:

Der 4er wird bald wieder in höherern Stückzahlen produziert, der 5er ist in Planung, kommt aber spät.

Grüße und ebenso schöne Weihnachten!
Hartmut
 
Im Zusammenhang mit dem Thema die Info, dass neue Pi Kameras entwickelt worden sind:

Grüße
Hartmut
 
So, jetzt tut sh da wohl was. Bin gespannt, wie preislich liegen....


Grüße
Hartmut
 
Wer auf die Schnelle einen Pi Zero W braucht, bei Angelika gibt es welche ...
Hier, hier und hier auch, das riecht schon beinahe nach PI-Schwemme ....
 
Einen Zero 2 W würde ich nehmen, als elektronisches Okular mit Raspberry Pi HQ Cam vielleicht ganz nett.

Die ollen Zeros der ersten Generation will doch heute keiner mehr.
Wobei für viel IoT-Zeug reicht er ja

CS, Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
So schön mehr Leistung ja ist: Der Abstand zu Mini-PCs wird immer kleiner. Wenn ich den mit 8GB nehme und mit einer 256GB SSD , Netzteil, Lüfter und Gehäuse ausstatte, bin ich preislich dann etwas bei dem (oder mindestens nicht viel drunter), was ich gerade für einen N100-basierten Mini-PC bezahlt habe. Da stellt sich mir schon die Frage, wie sinnvoll das ganze ist.
 
Ich hab mir aus Asien einen Topton M6 kommen lassen mit N6000, 16 GB RAM, 2,5 Gbit Netzwerk, PCIe Gen 3 4x SSD 512 GB für unter 200,- incl. Netzteil und Gehäuse ... da muss der Pi sich aber warm anziehen.

Selbst der Mele Quieter 3 dürfte die spannendere Lösung sein, besonders seitdem Stellarmate X verfügbar ist. (App-Kompatibel, EKOS/INDI und VNC geht ja auch "handmade")
 
Vor Jahren betonte der Chef der RPi Foundation, dass solch eine Entwicklung nicht geplant sei, da man mit niedriger Leistungsaufnahme und geringen Kosten punkten wolle. Das Ding ist ja praktisch ein Schulsystem (und da ist uns UK Welten voraus).
Aber als nach der Verfügbarkeitsproblematik in den letzten 2 Jahren die Produktion wieder Fahrt aufnahm, war klar, dass inzwischen die Industrie der wichtigste Kunde ist. Die wurden zuerst beliefert und bei Abnahme von hohen Stückzahlen präferiert.
Die sind sicherlich auch der Treiber für den 5er und seine Leistung.
Ich habe ein paar Pi 24/7 laufen und bin froh über geringe Leistungsaufnahme. Meine Hausautomatisierung, PiHole und Meteorkamera kommen mit den 4ern und 3ern gut zurecht.

Nun gut, der Pi hat seine Gemeinde und der 5er wird sicherlich massiven Absatz haben.
Bin gespannt, ob die alten Leistungsvarianten noch weiter produziert werden. Für den Astroberry wäre der 5er auf jeden Fall geeignet. Da ist der 4er am Limit bzw. bei Video (Planeten) wohl nicht zu wirklich gebrauchen.

Grüße
Hartmut
 
Die sind sicherlich auch der Treiber für den 5er und seine Leistung.
Da wäre ich vorsichtig. Unseren OEM-Kunden ist vor allem ein geringer Preis wichtig. Da sind 10-20$ mehr oder weniger schon ein grosses Thema. Die kaufen oft noch den Pi3 statt des Pi4 (nicht weil er billiger ist, aber weil die Sachen ursprünglich darauf entwickelt wurden). Das grösste Manko in dem Bereich ist die SD-Karte. Daran hat sich dummerweise auch beim Pi5 nichts geändert. Man müsste halt das zusätzliche SSD-Shield und eine SSD einbauen, dann ist man aber schon sehr weit über 100$.

Den Astroberry hatte ich selbst mal probiert. Dann NINA auf einem PC und es war klar, dass es ein PC werden wird. Preislich nimmt sich der Pi5 mit SSD nichts mehr mit einem MiniPC.
 
Der Pi hat sicher seine Berechtigung und bei mir werkelt auch eine ganze Brigade von denen in verschiedenen Generationen.

Für die Anwendung als Controller von astronomischen Equipment kommt er aber an seine Grenzen und ich seh da auch nicht wirklich einen riesen Performance-Sprung. Gerade was Lucky Imaging angeht ist hier der springende Punkt: FireCapture wird soweit mir bekannt nicht weiter für den Pi bzw. ARM generell entwickelt. Sharpcap ist sowieso nur x68 Windows. Und eine PCIe Line ist jetzt auch nicht so viel, wenn man eine SSD anbindet.

CS, Ralf
 
Da wäre ich vorsichtig. Unseren OEM-Kunden ist vor allem ein geringer Preis wichtig. Da sind 10-20$ mehr oder weniger schon ein grosses Thema. Die kaufen oft noch den Pi3 statt des Pi4 (nicht weil er billiger ist, aber weil die Sachen ursprünglich darauf entwickelt wurden). Das grösste Manko in dem Bereich ist die SD-Karte. Daran hat sich dummerweise auch beim Pi5 nichts geändert. Man müsste halt das zusätzliche SSD-Shield und eine SSD einbauen, dann ist man aber schon sehr weit über 100$.

Den Astroberry hatte ich selbst mal probiert. Dann NINA auf einem PC und es war klar, dass es ein PC werden wird. Preislich nimmt sich der Pi5 mit SSD nichts mehr mit einem MiniPC.
Das ist richtig, aber wenn die Applikation nur mit einem PI5 aufgrund seiner Leistung klarkommt, dann hat auch er sein zukünftiges Segment.

Bei der SD-Karte ist zumindest die Übertragungsrate erhöht worden.
Ich hab selbst den Astroberry über knapp 2 Jahre betrieben und war erst zufrieden, als ich das OS auf eine externe Karte, angebunden über USB 3.0 ausgelagert hatte.
Mehr Leistung hätte ich aber auch gerne gehabt, denn viel rumklicken während der Aufnahme war gefährlich. o_O

Bin aber letztendlich vor wenigen Monaten auf Mini-PC und NINA umgestiegen, weil der 32BIT Astroberry nicht mehr supported wurde.
Hatte da einiges investiert an Einstellungen, Skripten und Zusatzprogrammen (SyncThing). Nun kommt zwar wieder bald Astroberry Image 64Bit raus, aber für mich zu spät. Ich sehe da auch keinen Grund für einen Schritt zurück zum Astroberry.

Grüße
Hartmut
 
Natürlich auch ein Thema bei MagPi:


Dort gibt es eine Sonderausgabe des kostenlosen Magazins, zum Download ab dem 19 Oktober bereit.
 
Einen Tot muß man (Kunde) auch mal sterben. ;)

Ich hatte einen Pi1 bis Anfang des Jahres seit 2014 in meiner Hausautomatisierung 24/7 laufen.
Da kamen wg. diverser Sensoren auch Unmengen an Schreib-Zyklen zusammen. Ich hatte präventiv alle paar Jahre mal die SD getauscht, aber nie Probleme damit.
Bin dann auf PI4 umgestiegen, weil einer frei wurde und ich eher etwas Angst vor einem HW-Ausfall hatte. Auch das BackUp im laufenden Betrieb ist viel einfacher mit Card-Copier...aber das ist nun schon Off-Topic...
Nun gut, für mich sehe ich zurzeit auch keine PI5 Anwendung, aber mal sehen, was so kommt. Wenn starke HW verfügbar ist, kommt auch SW, die das haben will.
 
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