Reducer/Korrektor für Meade 8" SC

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conehead

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Hallo zusammen,

ich hatte die Tage M13 aufgenommen. Dabei ist mir die miese Abbildung der Sterne in den Ecken aufgefallen. Ich weiß natürlich das ein SC ein gekrümmtes Bildfeld hat. Dafür hab ich ja eigentlich einen Reducer auf f=6.3 / korrektor der APS-C gerade so noch ausleuchtet. Zumindest wird das Teil vom Hersteller so angepriesen:
Es handelt sich um dieses Teil:

Celestron Reducer

Der Reducer ist direkt auf das Meade SC aufgeschraubt, danach kommt der SC auf eos Adapter. Ich bin also sehr dicht dran. Der Optimale Abstand soll bei 105mm liegen. Ich bräuchte also noch ein Zwischenring von 61mm.
Dominik hat mir einen aufschlußreichen Link zukommen lassen:

Reducer Test

Laut diesem Test bringt aber eine Veränderung des Abstandes nicht viel. Ist es denn normal das diese Reducer das Bildfeld nicht wirklich ebnen?
An sich finde ich dei Brennweite von 1200mm bei f=6.3 ganz gut. Vor allem ist das 8" SC schön transportabel. Ich kann von zu hause leider nicht fotografieren. Die Lichtverschmutzung ist einfach zu stark.
Ansonsten muß ich mir halt überlegen ob ich mir nicht ein Newton kaufe und das SC wieder verkaufe. Ich denke ich bin inzwischen mit meinem Wissen und der Erfahrung so weit das hier einfach meine Ansprüche an die Optik auch mitgewachsen sind. Ich weiß natürlich das ein SC nicht die beste Sternenabbildung hat. Das war mir von Anfang an klar...

Gruß Markus
 
Hallo Markus,

man muss sich klar machen dass dieser Reducer ursprünglich für einen völlig anderen Anwendungsbereich gerechnet war - nämlich Filme. Ich habe selbst mit diesem Reducer fotografiert und vor fünfzehn Jahren gab es nix besseres für SCs. Die Ergebnisse waren deutlich besser als ohne. Mit den heutigen Kameras mit extrem kleinen Pixeln stößt man schnell an Grenzen.

Ich kann mich an lange Diskussionen in meinem damaligen Verein erinnern in denen ich immer den Standpunkt vertreten habe dass der Wechsel von Film zu CCD / CMOS unweigerlich dazu führen muss dass man die alten Optiken größtenteils wegwerfen muss zugunsten neuerer, besserer Geräte. Das ist der Grund warum es heute ACFs bzw Edge HD Geräte gibt.

CS,
Martin
 
Hallo Markus,

ich bin auch gerade dabei, mit einem Reducer am SC-Teleskop zu experimentieren. Ich habe den TS-0.8x-Reducer, der ebenfalls das Bildfeld korrigiert. Getestet habe ich ihn an einem C14 und an einem C8. In beiden Fällen kommt es zu verzogenen Sternen an den Bildrändern. Beim C14 deutlich stärker, da sind die Sterne in einer Ecke zu Strichen verzogen. Beim C8 werden die Sterne in manchen Ecken eirig, in anderen sehen sie super aus. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass diese Verzerrungen mit einer Verkippung des Hauptspiegels zusammenhängen, der auf seiner Führung ja systembedingt immer ein wenig Spiel hat.

Es gibt einige Beiträge im Internet zum Thema "Mirror-Lock". Vielleicht versuche ich was in die Richtung. Bei einem festgestellten Hauptspiegel braucht man dann aber zwingend einen zusätzlichen Crayford-Fokussierer.

Ebenfalls kann man versuchen, das Bildfeld mit einer zusätzlichen Verkipp-Einheit zwischen Teleskop und Korrektor wieder gerade zu kriegen.

Ob es überhaupt möglich ist, mit einem SC-Teleskop ein APS-C-Format füllendes perfekt ebenes Bildfeld zu kriegen... da bin ich mir im Moment leider nicht sicher. Ich habe noch keine entsprechenden Beispielbilder im Internet gesehen (nur kleinere Formate). Ich will es aber weiter versuchen, denn mein C8 ist mir irgendwie ans Herz gewachsen und das C14 (gehört zur Vereinssternwarte) hätte mit 3m eine verlockend große Brennweite für kleine Objekte.

Grüße

Leo

 
Hallo zusammen,

wie es um die Reducer steht kann ich noch nicht sagen, da ich meinen 8" ACF meist mit voller Brennweite an APS-C nutze. Aber dabei ist die Sternabbildung selbst in den Ecken ohne Korrektor top! Hier ein Beispiel:

8" SC mit APS-C

Hier im Anhang nochmal ein 100% Crop aus einem 18mp-Bild bei 2m Brennweite. Ist die Ecke oben links.
 

Anhänge

  • ACF-Crop.jpg
    ACF-Crop.jpg
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Hallo,

beim ACF funktioniert der Optec Lepus 0,62 sehr gut. Dieser ist jedoch für hochkorrigierte SC´s (ACF, EDGE HD) gerechnet.

Optec müsste auch für "normale" SC´s einen Reducer im Sortiment haben.

Grüße, Alexander
 
Hallo Markus,

wenn die Sterne in allen meinen Bildecken so aussehen würden wie in der von Deinem Bild, dann wäre ich glücklich und zufrieden!

Ich muss meine obige Aussage wohl präzisieren: Ich meinte klassische SC-Teleskope. Bei den modernen ACF- und EdgeHD-Modellen scheint die Korrektur ja ganz gut zu funktionieren.

Viele Grüße

Leo
 
@Astromartin:
Naja, Film hat ja 43,3mm Diagonale, also deutlich größer wie z.B. das Canon APS-C mit ca. 28mm. Ein Reducer am C8 eignet sich dann nicht mehr für´s Vollformat.
Ich setze den Reducer/Korrektor ja ein um im APS-C Format ein geebnetes Bildfeld zu bekommen. Genau dafür werden die Dinger ja angepriesen.
Will ich meine 5D² ans C8 hängen kann ich nicht mehr mit dem Reducer arbeiten da dies zu sehr starken Vignetierungen führt. Ich werde das aber mal noch testen wie damit die Ecken aussehen. Aber die 5D ist nicht umgebaut, also nicht sonderlich empfindlich im ha Bereich.
Ich kann mir nicht Vorstellen das ein Reducer in Verbindung mit 35mm Film damals gute Leistungen erbracht hat. Das muß Vignetiert haben ohne Ende. Ob ich jetzt einen 35mm Film oder eine Vollformat Kamera da dran hängen hab darf kein Unterschied machen. Das Format ist das gleiche, das hat nichts mit der Pixelgröße und/oder dessen Auflösung zu tun. Dem gekrümmten Bildfeld ist es egal ob da ein Film oder ein Sensor dran hängt.
So wie es für mich aussieht gibt es wohl kaum eine gute Lösung um ein altes C8 zu korrigieren. Schade eigentlich.

Trotzdem danke, Gruß Markus
 
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Hallo,
ich verwende den 0,5x Optec Reducer. Laut Hersteller: "At f/5, the maximum corrected field has a diameter of 17.5 mm ".
Ich nutze nur eine Atik314L mit 11mm diagonale an einem C11, da sind die Sterne in den Ecken sauber:

http://light-bridge.jimdo.com/galerie/kugelsternhaufen/

Wo ich eher Probleme habe, ist es auch hier erwähnte langsame Spiegelverkippung während der Aufnahmeserie. Obwohl die Nachführung sauber läuft sind die Sterne bei Aufnahmen ab > 5min leicht verzogen in einer Ecke. Zusatzlich je 5-10Aufnahmen gibt es eine sehr schlechte Aufnahme, die gar nicht verwenden werden kann.
Bei PHD Guiding aüßert sich das ein einer kurzen cos Kurve ~1min lang. Danach läuft alles wieder ok.
Gruß
Leschko
 
Moin Markus,

ich habe gerade noch mal alles von vorn gelesen. Warum setzt du am Meade 8" SC nicht den originalen Meade BVBE ein? Laut: Meade-Link
leuchtet der Reducer bis in die Ecken des Kleinbildformats aus.

Bildergebnisse kann ich dir leider keine liefern, da ich den Reducer (noch) nicht wirklich im Einsatz hatte. Im Moment ist für mich GC-Saison und da bin ich froh um jeden mm Brennweite.
 
Zitat von YogiBlauBaer:
Hallo Markus,

ich bin auch gerade dabei, mit einem Reducer am SC-Teleskop zu experimentieren. Ich habe den TS-0.8x-Reducer, der ebenfalls das Bildfeld korrigiert. Getestet habe ich ihn an einem C14 und an einem C8. In beiden Fällen kommt es zu verzogenen Sternen an den Bildrändern. Beim C14 deutlich stärker, da sind die Sterne in einer Ecke zu Strichen verzogen. Beim C8 werden die Sterne in manchen Ecken eirig, in anderen sehen sie super aus. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass diese Verzerrungen mit einer Verkippung des Hauptspiegels zusammenhängen, der auf seiner Führung ja systembedingt immer ein wenig Spiel hat.

Es gibt einige Beiträge im Internet zum Thema "Mirror-Lock". Vielleicht versuche ich was in die Richtung. Bei einem festgestellten Hauptspiegel braucht man dann aber zwingend einen zusätzlichen Crayford-Fokussierer.

Ebenfalls kann man versuchen, das Bildfeld mit einer zusätzlichen Verkipp-Einheit zwischen Teleskop und Korrektor wieder gerade zu kriegen.

Ob es überhaupt möglich ist, mit einem SC-Teleskop ein APS-C-Format füllendes perfekt ebenes Bildfeld zu kriegen... da bin ich mir im Moment leider nicht sicher. Ich habe noch keine entsprechenden Beispielbilder im Internet gesehen (nur kleinere Formate). Ich will es aber weiter versuchen, denn mein C8 ist mir irgendwie ans Herz gewachsen und das C14 (gehört zur Vereinssternwarte) hätte mit 3m eine verlockend große Brennweite für kleine Objekte.

Grüße

Leo

Hier mal ein Summenbild aus 9 * 30 Sekunden aufgenommen mit der Canon 1100d. Ist glaube ich APS-C Format. Nichts weggeschnitten also gesamter Chip an einem C11 mit Reducer 0.63 unguided.

Ist direkt aus Hamburg aufgenommen daher suboptimaler Hintergrund :-).

Gruß Jens

Link zur Grafik: http://i116.photobucket.com/albums/o4/haramir2006/Haramirs%20Astrofotos/M13_gestackt_9_mal_30sec_iso400_rgb_hintergrund_kalibirierung_4_fitworks_zps7805463a.jpg
 
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Zitat von Sodiac:
Warum setzt du am Meade 8" SC nicht den originalen Meade BVBE ein? Laut: Meade-Link leuchtet der Reducer bis in die Ecken des Kleinbildformats aus.
Von Ausleuchtung bis in die Ecken steht da aber gar nichts! Wie sollte das auch funktionieren? Ein SC zeigt ja bereits ohne Reducer eine kontinuierliche Abschattung von der Mitte zum Feldrand. Der Reducer komprimiert dieses Feld dann beim 8" SC auf einen Durchmesser von allenfalls 24 mm, das ist also bestenfalls die schmale Seite vom Kleinbild oder annähernd die Diagonale vom APS-C Chip.

Die 0.63-fach Reducer von Celestron und Meade sind anscheinend bis auf das aufgeprägte Firmenlogo identische Zwillinge aus derselben fernöstlichen Quelle. Die gibt es übrigens schon weitaus länger als Digitalkameras. Das volle Kleinbildformat haben sie niemals ausleuchten können! Das geht beim 8" SC auch gar nicht, weil sich dessen durch das Blendrohr begrenzter Felddurchmesser von 38 mm (beim C8) mit dem Reduktionsfaktor von 0,63 auf 24 mm reduziert. Beim 8" Meade ist es sicher ähnlich.



 
Hallo Markus,

es ging bei meinem Beitrag auch gar nicht um das Format, sondern um das Auflösungsvermögen des Aufnahmemediums. Die üblichen Diafilme sind da wesentlich weniger fein als eine APS-C Kamera von heute. Und selbst damals waren die Ergebnisse mit Reducer eher mäßig.

Das Typische Einsatzgebiet dieser Optiken war damals wie heute kleine Galaxien oder Planeten die viel Brennweite und Öffnung brauchen und wo möglichst wenige Sterne am Rand des Gesichtsfelds liegen. Für genau den Zweck sind sie auch sicher heute noch brauchbar.

Im Vergleich zu den ACFs oder den Edge HDs von heute sind reine SCs deutlich unterlegen. Frage: wofür setzt du die Optik denn ein?

CS,
Martin
 
Man sollte noch Ergänzen dass Meade bei den ACFs diesen Reducer nur bis zu einer Diagonalen von 15mm empfiehlt was sogar noch deutlich unter APS-C liegt.

CS,
Martin
 
Hallo Martin,

ich setze meinen ACF vorwiegend für Fotos von Kugelsternhaufen und ggf. mal den Mond ein, also wie du auch schon geschrieben hast, viel Brennweite, kleine Objekte und halt das Maximum an Öffnung, was die Montierung hergibt.

Daher habe ich auch noch nicht wirklich viel mit dem Reducer experimentiert.
 
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Hallo,

@Peter, danke für die Aufklärung, hätte ich nicht besser schreiben können...

@Jens
auf dem kleinen Bild kann ich in den Ecken absolut NICHTS erkennen. Schau Dir mal mein Bild an:
Mein M13 Volle Auflösung Meade C8 mit Reducer

Da siehst Du dann ganz gut was ich in den Ecken meine. Schaust Du mein Bild in der Größe Deines Bildes an, so siehst Du das in den Ecken auch nicht.

Gruß Markus
 
Hallo,

gerade bei Reducern beachten, daß das ACF ... SCT penibel kollimiert sein muß. Und dann sollte man mit Goto nicht gerade mit dem kollimierten Teleskop über den Himmel rasen.

Gerade beim Übergang von F/10 in Richtung F/6 macht sich jede Verkippung des Hauptspiegels und jede Schieflage am OAZ bemerkbar.
Selbst wenn der Stern in der Bildfeldmitte auf den ersten Blick eine gute Kollimation zeigt. Dann heißt es auch noch lange nicht, daß das fürs Feld ok ist. D.h. man muß wieter jedes Quentchen rausholen.

Die Methode macht den Unterschied!

1. SCT mit Reducer fokussieren
2. Hauptspiegel falls möglich fixieren (Mirror-Lock usw)
3. Reducer entfernen und Kamera einsetzen. Fokus über Reduzierhülsen und/oder OAZ herstellen
4. Teleskop kollimieren
5. Reducer wieder ins SCT
6. Fokussieren

Stellt einfach mal die Methode gegen Eure bisherige arbeitsweise und ihr werdet sehen, die Ergebnisse verbessern sich.

Wenn allerdings ein Reducer lt. Hersteller nicht mehr Feld fehlerfrei abbildet, dann kann man auch nicht mehr erwarten.

Das braucht zwar ein paar Adapter. Aber ihr könnt mit der Methode festhalten, daß das Teleskop bei F/10 kollimiert ist. Gerade ein SCT sollte dann mit dem Standard-Reducer F/6.3 auch bis APS-C ausleuchten. Und da unterscheide ich persönlich zwei Kriterien:
- es leuchtet Fehlerei aus (keine "Verzeichnungen" oder sonstige Aberratoinen)
- es leuchtet mit Vignettierung aus

Zum C8 hat Peter schon alles gesagt.

Viele Grüße,
Gerrit


 
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Hi Gerrit,

mag für die Korrigierten SC´s zutreffen, aber ja leider nicht für normales/altes UHTC. Ich denke ich bin dann mal raus aus dem Thema. Für mich ist alles soweit geklärt. Fazit: ein altes SC bekommst Du nicht perfekt geebnet.

Danke an alle.

Gruß Markus
 
Hallo Markus,

ich glaube nicht, daß das was mit der VErgütung zu tun hat.
Aber ich denke, Du meinst "leider nicht für ein normales/altes SCT".

Also ich hatte die hier dargestellten Probleme am C11 nicht.

Wie begründest Du Deine Aussage?

Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Markus,

ok, ich gebe zu M13 war jetzt ein schlechtes Beispiel. :)
Ich habe mir nochmal die Mühe gemacht und ein Singleshot Bild von Haufen Nummer 7 rausgesucht und die Ecken vergrößert.

Hier die Eckdaten :

Optik C11 EdgeHD
Reducer : Optec 0.62 für C11 EdgeHD gerechnet (Arbeitsabstand 105mm) - Brennweite 1736mm
Kamera : Canon EOS 1100d APS-C Format
Aufnahme Ort : Hamburg
Singleshot 30 sec bei ISO 400 unguided, unbearbeitet

original Bild
Link zur Grafik: http://i116.photobucket.com/albums/o4/haramir2006/Haramirs%20Astrofotos/Haufen_Nummer_7_singleshot_30sec_iso400_zpse6d66fbb.jpg

linke untere Ecke vergrößert
Link zur Grafik: http://haramirhaleths.de/HaramirsAstroBlog/wp-content/uploads/2013/07/linke_untere_Ecke_Haufen_nr_7.jpg

rechte untere Ecke vergrößert
Link zur Grafik: http://haramirhaleths.de/HaramirsAstroBlog/wp-content/uploads/2013/07/rechte_untere_Ecke_Haufen_nr_7.jpg

rechte obere Ecke vergrößert
Link zur Grafik: http://haramirhaleths.de/HaramirsAstroBlog/wp-content/uploads/2013/07/rechte_obere_Ecke_Haufen_nr_7.jpg

mitte vergrößert
Link zur Grafik: http://haramirhaleths.de/HaramirsAstroBlog/wp-content/uploads/2013/07/mitte_Haufen_nr_7.jpg

Gruß Jens


 
Hallo Jens,

du hast ein Edge HD C11. Das ist nicht das selbe wie das normale SC von dem hier die Rede war. Die Sternabbildung ist bei deinem Gerät um Längen besser als sie es bei dem Gerät von Markus wäre!

Übrigens, und nur am Rande. Mir scheint die Abbildung bei deinem Gerät in der Mitte schlechter als in den Ecken. Vielleicht solltest du das Gerät auch mal kollimieren. Dann wären Sterne sicher noch kleiner!

CS,
Martin
 
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Hi Martin,

ob SCT mit 0,63 Reducer / Flattener oder EdgeHD mit dem Optec Lepus. Es sollte komplett egal sein.

Viele Grüße,
Gerrit
 
Hallo Martin,

danke für den Tip. Ja kolliminieren mach ich viel zu selten :-)

Im Grunde ist ja ein EdgeHD auch nur ein SC mit einem Flattener. Das kann man doch auch mit einem normalen SC mit entsprechenden Zubehör hinbekommen. Meines Erachtens ist es aber wichtig die gerechneten Arbeitsabstände penibelst einzuhalten. Das vergessen die meisten. Da kann ein OAZ am SC z.B. kontraproduktiv sein, weil Du zwischen Reducer und Chip fokkusierst etc.

Gruß Jens
 
Hallo Haramir

bin grade auch an dem Thema dran und meine das so zu verstanden zu haben das ein Auszug am SC --> Reducer -> Abstandshülsen ->OAG Filterrad -> CCD tragen muss.

Also genauso wie ohne Auszug.

Es gibt wohl eine Moonliteversion die den Reducer vor dem Auszugsrohr aufnehmen kann. Infos beim Hersteller in Englisch.

In diesem Zusammenhang wollte ich auch fragen ob jemand einen FTM-CPC8 Feather Touch Micro Focuser am SC in Betrieb hat oder reicht auch ein Lacerta 1:10 Mikrofokus-Einheit MICMAK ?

Die Idee mit dem SC Auszug habe ich aufgegeben.
- Gewicht
- Baulänge
- Brennweitenverlängerung
- eventuell verkippung

und das nur um zu fokusieren ?

CS
Larry

PS:
nutze zum scharfstellen endweder das Nikon Display oder die Transcend Wifi SD mit meinem 7" Tablet an einem normalen Stern.

Eine einfache Batinovmaske erleichtert das das finden des Schärfepunktes extrem.
 
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Hallo Gerrit,

ja, innerhalb des Systems seh ich das genauso. War da irgendwo ein Widerspruch oder meintest du Markus?

CS,
Martin
 
Hi Martin,

kam nicht klar raus. Weniger ein Widerspruch.
Kein Ding!
Markus scheint sich vom 8" SCT zu verabschieden. Er verkaufts.
Mal ehrlich? Ein 8" F/4 Newton mit Komakorrektor bringt weniger kummer und passt auch in den Kofferraum.

LG


 
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Hallo,

ja ich verkaufe das SC. Es hat mir viele tolle Stunden bereitet, hat eine Top Optik aber ist für meine Fotografie zu langsam. Wie so viele Anfänger war ich von der Brennweite geblendet. Das Koma in den Ecken ist hierbei nicht der Ausschlaggebende Grund. Ich habe nicht den Anspruch auf perfekte Bilder. Ich möchte einfach Bilder machen, da ich es als mein Hobby ansehe. Ich stehe hier nicht in Konkurenz mit anderen fotografen.
Und ja, es ist ein 8" f4 Newton von GSO geworden. Die Beratung von TS war gut und ich bin zufrieden. Ich werde mich am Wochenende in den Newton einarbeiten wenn hoffentlich das Wetter mit macht.

Gruß Markus
 
Hallo Markus,

viel Spaß mit dem GSO! Wenn Du Fotos mache möchstest, bist Du mit diesem Gerät auf der sicheren Seite.
Grüße,
Gerrit
 
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