DietSky
Aktives Mitglied
Hallo!
Die Aufnahme zeigt die Region um WR 134 (zweiter Stern von Oben in der zentralen Vierergruppe), einen veränderlichen Wolf-Rayet-Stern im Schwan. Die Entfernung zur Erde beträgt etwa 6000 Lichtjahre. Wolf-Rayet Sterne sind massereiche Sterne, die, nachdem ihr Nuklearbrennstoff ausgebrannt ist, große Mengen ihrer Hülle durch gewaltige Sternwinde abstoßen. Ihre Strahlung ionisiert das Gas und bringt es zum Leuchten. In der Regel handelt es sich um Wasserstoff- und Sauerstoffgas und es entstehen in der Folge diese wunderschönen, filigranen Bögen.
Speziell die ringförmig angeordneten, flockigen OIII-Strukturen stellen den Astrofotografen vor eine kleine Herausforderung: Sie sind sehr lichtschwach und man benötigt recht tiefe Schmalbandaufnahmen, um sie vor den dominanten Wasserstoffregionen abbilden zu können. Ich hätte sicher doppelt so lang belichten können, um ein noch besseres Signal-/Rauschverhältnis zu erzielen, doch das Wetter hat dies leider nicht zugelassen.
Aufnahmedaten:
Instrument: 12" Newton-Cassegrain NCT300 (Eigenkonstruktion) im Primärfokus mit ASA-Reducer bei f=1340mm
Kamera: CCD QSI583wsg
Guiding: Lodestar Pro am OAG
Filter: Astrodon Filtersatz R, G, B, Ha (5nm), OIII (5nm)
Belichtungszeiten: Ha: 20x900s; OIII: 20x900s; R,G,B: je 10x300s
Gesamtbelichtungszeit: 12h30m
Danke fürs Anschauen
CS Dietmar
Größere Version
Die Aufnahme zeigt die Region um WR 134 (zweiter Stern von Oben in der zentralen Vierergruppe), einen veränderlichen Wolf-Rayet-Stern im Schwan. Die Entfernung zur Erde beträgt etwa 6000 Lichtjahre. Wolf-Rayet Sterne sind massereiche Sterne, die, nachdem ihr Nuklearbrennstoff ausgebrannt ist, große Mengen ihrer Hülle durch gewaltige Sternwinde abstoßen. Ihre Strahlung ionisiert das Gas und bringt es zum Leuchten. In der Regel handelt es sich um Wasserstoff- und Sauerstoffgas und es entstehen in der Folge diese wunderschönen, filigranen Bögen.
Speziell die ringförmig angeordneten, flockigen OIII-Strukturen stellen den Astrofotografen vor eine kleine Herausforderung: Sie sind sehr lichtschwach und man benötigt recht tiefe Schmalbandaufnahmen, um sie vor den dominanten Wasserstoffregionen abbilden zu können. Ich hätte sicher doppelt so lang belichten können, um ein noch besseres Signal-/Rauschverhältnis zu erzielen, doch das Wetter hat dies leider nicht zugelassen.
Aufnahmedaten:
Instrument: 12" Newton-Cassegrain NCT300 (Eigenkonstruktion) im Primärfokus mit ASA-Reducer bei f=1340mm
Kamera: CCD QSI583wsg
Guiding: Lodestar Pro am OAG
Filter: Astrodon Filtersatz R, G, B, Ha (5nm), OIII (5nm)
Belichtungszeiten: Ha: 20x900s; OIII: 20x900s; R,G,B: je 10x300s
Gesamtbelichtungszeit: 12h30m
Danke fürs Anschauen
CS Dietmar
Größere Version