Hallo Gerrit und Markus,
und die anderen Leser.
Versuche kann ich derzeit keine machen, weil ich den Reducer mit den Testaufnahmen bereits zum Händler zurück geschickt habe.
Doch hier noch mal die Aufnahme mit der EOS 60Da, die ich zeitlich gesehen zuerst gemacht habe.
Link zur Grafik:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/72949400/Zubeh%C3%B6r/RIRED%20M82/RIRED%20M82%20-%20EOS60Da%20-%20TSAPO130f6%20-%20M45.jpg
Meine Kameraschnittstellen liegen bei 44mm EOS-Bajonet, so dass ich schnell umbauen kann.
Natürlich hatte ich zunächst auch die Vermutung, dass irgend etwas an dem EOS60Da-Filter ( ist ja
speziell für Astroaufnahmen ) etwas reflektiert werden könnte.
Deshalb habe ich dann anschließend sofort eine Aufnahme mit der ATIK gemacht, die ja so ein Filter
nicht hat. Siehe Foto im Beitrag zuvor.
Bei den Anschlussverlängerungen habe ich natürlich M48x0,75 .
Diese
EOS-Bajonet-Adaption habe ich an der Atik, damit das T2-Innengewinde die engste Stelle ist.
Mögliche innere Reflexionsstellen habe ich mit der Antireflexfarbe von Berger entschärft. Und auch
zweimal übergestrichen. Mitunter gibt es blanke Stellen, von der Aufnahmehalterung beim Eloxieren.
Wenn ich mir den
Innenaufbau hier auf der PDF für den APO130/780 ansehe, dann sehe ich auf der
Kamerachip zugewandten Seite konkave Linsenoberflächen. Diese haben sicherlich für sich gesehen
einen Brennpunkt, der zwischen Linsenoberfläche und Kamerachip liegt.
Sehe ich z.B. in ein Vergrößerungsspiegel ( Rasierspiegel ), und mein Gesicht befindet sich zwischen
Brennpunkt und Spiegeloberfläche, dann vergrößert der Spiegel. Befindet sich jedoch mein Gesicht hinter
dem Brennpunkt, dann sehe ich mein Gesicht gespiegelt ( seitenverkehrt ).
Die konkave Oberfläche kann somit das Abbild der Chipoberfläche zurück spiegeln.
Die intensität ist dann Abhängig von der Helligkeit der Objekte und der Entpiegelung ( Vergütung ) der
Oberfläche.
LG und CS
Horst