Rille im Alpental

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nancy50

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Ich behaupte mal, mit etwas "Phantasie zu sehen.
Sie ist ja nur 700 m breit.
Der Witz ist , ich hab die Aufnahme bei extrem guten Seeing mit dem Scops 80/560 gemacht !
Allerdings 2000 Aufnahmen mit der ASI 174 MM.
Was meint ihr ??

Ihr müsst aber zoomen.

Danke N50
001 groß.png
 
Hallo N.,
das wären 0,3 Bogensekunden! Das schafft der 80iger nicht..:-)
Die Hadley Rille ist doppelt so breit und nicht zu erkennen. Ebenso die kraterlets im Plato, die 2,4km groß sind. Die Rima Plato I ist ebenso nicht zu erkennen, rechts vom Krater!
Ebenso sind links und rechts des Alpentals parallele Artefakte zu sehen, die sich auch innerhalb des Alpentals zeigen und somit die Rille "simulieren".
VG Frank



hier mit 6 Zoll, 1800mm...nix zu sehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo N50,

neine keine Chance, für feinere Details braucht es einfach mehr Öffnung.
Das war mit ein Grund weshalb ich dem Öffnungswahn verfallen bin.
Upgrade von 114/900 Newton auf 8" F6 Dobson und dann 2017 auf 12" F5 Dobson.

Gruß,
Holger
 
Hallo Nancy,
leider nein, auch wenn es beim Reinzoomen zunächst so ausschauen mag. Vergrössert man aber noch stärker erkennt man eindeutig, daß es sich nur um Artefakte handelt.
CS Mike
 
mit den 0,3 b Bogensekunden ist so ne Sache.
Kann mir mal jemand erklären warum dann die Wände des Kraters EGEDE auf dem Bild eindeutig zu sehen sind ??
Die Wände sind nur " Height: 420.0m / 1300.0ft " ( aus virtual Moon Atlas )

N50
 
Ein wenig Helligkeitsdifferenz ist bei weiter Spreizung m.E. in der Mitte des Tales durchaus zu sehen, ich würde das nicht als Artefakte abtun. Die Auflösungsdiskussionen sind eine Sache, die Physik dahinter durchaus gegeben, aber wenn ich stacke, kann sich durchaus auch bei sehr wenig Information etwas sachte zeigen und abbilden, denke ich. Zumindest bei mir am MacBook sehe ich das ganz gut.

Wir hatten ähnliche Diskussionen schon bei anderen Bildern, von Strukturen auf der Venus bis zu Encke und anderen Details in Saturns Ringen mit verschiedenen Teleskopen. :)

Bildschirmfoto 2022-05-14 um 20.03.52.png

(Bilddetail aus: nancy50, siehe oben)

lg
Niki
 
Kann mir mal jemand erklären warum dann die Wände des Kraters EGEDE auf dem Bild eindeutig zu sehen sind ??

Hi N.
nun Mondformationen sind nicht steil und schroff, wie es die Schatten vermuten lassen. Das Höhenprofil von Bergen oder Kraterresten wie beim Krater Egede ist recht flach. Sie entsprechen eher einem Verhältnis von 1:4 bis 1:9.
Du siehst auf deinem Bild den kraterwall und nicht die Höhe. Der Wall hat eine ungefähre Breite von 3 bis 5 km. Die du gut aufgelöst hast!
VG Frank

[Leider mussten wir das Bild wegen dem fehlenden Quellennachweis entfernen.
Euer Moderatorenteam]
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
Darf ich mal höflich anfragen, um was es hier geht?
Ich kann nicht gsnz folgen.
Gibts hier ne Fragestellung zu der Rille im Alpental? ;)
 
Eine Frage an Frank: Aus welchem Buch ist der Scan, den Du an Deinen Post vom 14.5.2022 drangehängt hast?

CS

Heiko
 
Warum willst du das wissen? Durch deine Nachfrage wurde das Bild entfernt und somit für andere Mitleser nicht mehr zugänglich?! Schlimm finde ich!
VG Frank
 
Warum willst du das wissen? Durch deine Nachfrage wurde das Bild entfernt und somit für andere Mitleser nicht mehr zugänglich?! Schlimm finde ich!
VG Frank
Hallo Frank,

zur Klarstellung: das Bild war offensichtlich aus einem Buch. Laut Urheberrecht muss deshalb die Rechtelage klar sein. Normalerweise besteht ein Copyright, dass ungenehmigte Veröffentlichungen verbietet. Da keinerlei Angaben gemacht wurden, werden solche Bilder von uns gelöscht.

Das ist nicht schlimm, sondern die Rechtslage, an die wir uns halten müssen!

Das Moderatorenteam
 
Oh. Sorry. Das war nicht meine Absicht.
Da die Abbildungen für mich nicht ganz selbsterklärend waren, wollte ich mir das Werk besorgen, um evtl. weitere Details im Text zu finden.

CS

Heiko
 
Also ich würde das nicht an die 0,3" hängen.
Ich kann in meinem 80mm Refri auch die Cassiniteilung erkennen, die ist auch nur 0,5" breit. Für Linienartige Strukturen gelten irgendwie andere Regeln als für das Trennen von Punktlichtquellen.
Auch die Granulation der Sonne ist so ein Fall. Die Granulen haben einen scheinbaren Durchmesser von 1"-2", die Ränder sind sehr fein und in ihrer Winkelausdehnung nochmal wesentlich schmaler, trotzdem mit 120mm klar zu sehen.
Lg
Olli
 
Hallo Olli,

die Unterschiede sind aber folgende:

- Cassini-Teilung hat eine wesentlich größere Hell/Dunkeldifferenz als die Rille im Alpental. Somit aufgrund des Kontrasts erkennbar (jedoch nicht „auflösbar“).
- Die Rille ist nochmals um fast das Doppelte schmäler.

Somit eine Erkennbarkeit zumindest sehr fraglich mit 80 mm.

Viele Grüße
Werner
 
- Cassini-Teilung hat eine wesentlich größere Hell/Dunkeldifferenz als die Rille im Alpental. Somit aufgrund des Kontrasts erkennbar (jedoch nicht auflösbar)
Die Rille kann schon sehr viel Kontrast haben, wenn sie nahe am Terminator liegt.
Aber
- Die Rille ist nochmals um fast das Doppelte schmäler.

Somit eine Erkennbarkeit zumindest sehr fraglich mit 80 mm.
Das stimmt, bei 80mm ist das schon sehr extrem. Visuell wohl nicht möglich, Fotografisch mindestens fraglich.
Mit 5" bin ich aber der Meinung, sie schon selbst gesehen zu haben.

Wie das mit der Cassiniteilung funktioniert, also physikalisch korrekt erklärt, würde mich schon mal brennend interessieren. Denn mit 120mm ist diese zwar klar sichtbar, aber zeigt doch ein Doppelstern mit dem selben Abstand (0,5") mit 120mm nichtmal eine Einschnürung.
Deshalb meine Vermutung, dass es mit Linienstrukturen einen anderen Zusammenhang geben muss.
Lg
Olli
 
Wie das mit der Cassiniteilung funktioniert, also physikalisch korrekt erklärt, würde mich schon mal brennend interessieren.
Wurde zuhauf bereits (zer)diskutiert... :D:coffee:



lg
Niki
 
Wurde zuhauf bereits (zer)diskutiert... :D:coffee:



lg
Niki
Da ist verdammt viel Gezanke und viel Meinung, aber nichts Belastbares, zumindest gut genug versteckt.
Einbildung kann es nicht sein, das Teleskop von Cassini selbst hatte wohl kaum mehr 70mm Öffnung, was ich hieraus:
Screenshot_20220616_140259.jpg
entnehme, und der Tatsache, dass Campanis Linsen von vor 1700 bis auf eine einzige Ausnahme (111mm) sehr klein waren, allerdings lässt sich für mich grad nicht herausfinden, welches genaue Gerät an Cassini ging.
Es könnte also vllt doch die große 111er sein, aber da nommt hinzu, es waren Einlinser mit RMS Werten um 300(!) und die Okulare waren auch keine Delos.
Hier gibts die Vermessungen von Campanis Linsen zu Cassinis Zeiten.
LG
Olli
 
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