Rockerbox Alpha abkupfern...

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Sternenfee123

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Hi,

ich möchte mich an den Eigenbau einer Dobsonmontierung nach dem Vorbild der Rockerbox Alpha von Günther *entfernt* wagen. Die gefällt mir wegen ihrer Schlichtheit und den klaren Linien sehr gut. :super:

Tragen soll sie einen kleinen 130/650 Newton.

Einsatzgebiet: Sonne, Mond und eventuell noch Planeten gucken bei Grillfeten und als Einstieg für Kinder. Auf ne umgedrehte Getränkekiste hinstellen und loslegen... ;)

Wie stark muß ich denn das Multiplex minimum wählen, damit das paßt? ?)

Wie macht man das mit der Höhenlagerung? Auf diesem Bild ist ein Schraubknopf zu sehen. Stellt man damit den Anpressdruck des Lagers ein? ?)

 
Hallo Unbekannt,

ich denke das du mit 12 oder 18mm Multi gut auskommen wirst. Man könnte auch weniger Materialstärke nehmen, nur dann hätte ich bedenken bei der Statik.

Bei dem Schraubknauf würde ich auch von einer Feststellschraube ausgehen - würde Sinn machen.


Lg
Daniel
 
Hallo Fee,

auf dem Bild siehtst Du einen schlichten Maschinensterngriff.
Der geht durch eine Bohrung in der eine geteilte Plastikbuchse sitzt, die zur Zentrierung des Höhenrades dient. Im Höhenrad sitzt eine Einschlagmutter und so wird der Andruck des Höhenrades an die RB-Wange einstellbar.
Der Einbau der üblichen Gleitbeläge (Teflon/Arbeitsplattenbeschichtung) macht das richtig gut gängig.
Für einen 130/650er reicht das locker ohne die zweite Wange.
16er Multiplex ist okay und lässt auch noch Ausschnitte zwecks Gewichtsersparnis zu. Etwas stärker ist allerdings stabiler und wiegt nicht so viel mehr, es ist halt einen Einarmbox.

Viel Spass
*entfernt*

PS/Nachtrag: Mach das Frontbrett höher, also bis unter den waagrecht gestellten Tubus, wie bei "normalen" Boxen. mache ich bei der Alpha auch, das Bild ist älter.
Das höhere Brett steift besser aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

danke daß Du Dich meldest und merci für alle Tipps :)

Der geht durch eine Bohrung in der eine geteilte Plastikbuchse sitzt, die zur Zentrierung des Höhenrades dient. Im Höhenrad sitzt eine Einschlagmutter und so wird der Andruck des Höhenrades an die RB-Wange einstellbar.

ich steh grad auf dem Schlauch. Was ist eine "geteilte" Plastikbuchse? :blush:

Der Einbau der üblichen Gleitbeläge (Teflon/Arbeitsplattenbeschichtung) macht das richtig gut gängig.

Teflon und Arbeitsplattenbeschichtung hab ich (Reste aus dem Kücheneinbau). :)

Kommt das Ebony auf die RB-Fläche und die Teflonklötzle auf das Höhenrad? Oder mach ich besser die Klötzle auf V-förmig angeordnete Leisten an der RB-Fläche um das Gewicht aufzunehmen und Ebony auf die Höhenradkante? Ehrlich, ich bin schon ganz wuschig im Kopf vom vielen Lesen diverser Bauberichte. :blush: ...

16er Multiplex ist okay und lässt auch noch Ausschnitte zwecks Gewichtsersparnis zu.

ich hab etwas dickeres Multiplex gefunden, da kann ich dann großzügig was rausmachen zur Gewichtsersparnis. :)

Mach das Frontbrett höher, also bis unter den waagrecht gestellten Tubus, wie bei "normalen" Boxen. mache ich bei der Alpha auch

ich habe vor, auf die drehbare Grundplatte der RB mit den Teflonpads oben drauf noch ein leichtes, flaches "Minischränkle" zu machen, in dem 3 Schubladen drinne sind. Objektivdeckel, Sonnenfilter und 3x 1 1/4" Okulare sowie Stifte und ein DIN A 5 Zeichenblock sollen da Platz finden. Da kann ich zwecks Versteifung das Frontbrett und auch das kurze Brett parallel zum Höhenlager höher (und auch noch ordentliche Winkel dazwischen rein) machen. Verwindungssteif krieg ich das sicher. ;)

Muß ich wegen dem 25 cm höheren Aufbau die Bodenplatte dann größer (= schwerer) machen, damit der Schwerpunkt tiefer liegt? Soll ja stabil werden und net "kippeln". Falls ja, wie viel Prozent? Gibt es da ne Faustregel oder Erfahrungswerte?

Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen auf das Basteln die nächsten Tage, das wird mein "Erstlingswerk".

Seit geschlagenen 3 Abenden miste ich unseren vollgestopften Keller aus, damit ich dort genügend Platz zum Werkeln hab. Meine bessere Hälfte verfolgt mein Tun mit nem breiten Grinsen im Gesicht... :D

 
Hallo Fee,

diese Plastikbuchse muss gar nicht teilbar sein. Es kann auch irgendein anderes Material sein.
Ich habe sie nur so gemacht, dass sie sowohl etwas in das Höhenrad, als auch etwas in die Wange eingelassen wird, damit sie halt die Drehachse nochmal zentriert. Das muss alles sehr genau passen, ich aber mit Forstnerbohrer pp kein Problem.

Den Zubehörkasten würde ich nicht auf dem Drehteller machen, sondern unter dem drehteller, quasi als Fuß und unteres Drehlager.
Der Kasten sorgt mit seinem Geicht dort für guten Stand, man kan ihn auch noch Höhenverstellbar machen (verstellbare Füße) und trägt zur Stabilität des Systems bei.
Oben sorgt er für längere Hebel in der Drehachse und bringt Probleme.
Mein Schreiner macht gerade so ein Teil. ein bild von einer Resteverwertungskiste hab ich hier:
Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/hpim3357.jpg

Man kann RB und Kiste auch direkt verbinden, jedenfalls finde ich die Idee mit der Unterstellzubehörkiste nicht schlecht.
Sie hat in der Endfassung eine Schublade mit drehbarem Griff, der auch zur Verriegelung der Schublade dient. Kiste in die linke Hand, Dobs rechts und ab auf die Wiese. :cool:


Noch ein Bild gefunden wo man Buchsen und Passungen sieht:
Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/hpim3089.jpg

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Fee,

Zitat von Sternenfee123:
ich steh grad auf dem Schlauch. Was ist eine "geteilte" Plastikbuchse? :blush:

Wenn Du ein Gewinde als Drehachse durch Holz führst, wird das Gewinde früher oder später das Loch im Holz immer weiter ausraspeln, umso mehr, da dieses Drehlager ja lateral belastet wird*. Um das zu verhindern, setzt man endweder eine Buchse, in dem Falle Kunststoff oder besser noch Edelstahl ein.
Die Königslösung wäre hier natürlich eine Schraube mit längerem Schaft, sodaß das Holz / oder die Buchse im besten Falle eben kein Gewinde 'sieht' oder man setzt in das Loch ein Kugellager ein.


*) @Günther: Oder läuft die Scheibe auf Rollen um die Drehachse zu entlasten?
 
Hallo Toni,

braucht alles nicht so kompliziert zu sein. Die Buchse dient einfach der Zentrierung vor dem Loch und der Entlastung. Bei Doppelwange hält das dann schon ohne Schrauben.
Bei der Einarmwange verhindert sie auch Verkippung bei sehr lockerer Einstellung des Andrucks, weil sie ja in der Wange und im Höhenrad eingelassen ist.
Sie darf allerdings auch nicht zu lang sein, sonst bringt man keinen Andruck auf die Teflonpads sondern quetscht nur auf die Buchse.
Da liegt auch ein Grund, warum das Multiplex mindesten 16 mm, besser etwas mehr haben soll, ein wenig Fleisch brauchen solche Systeme nun mal.

Gruß
*entfernt*

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallöchen Günther,

ich auch :) :D :)

Arbeitsfläche ist frei, nun gehts ans Zusammensuchen vom Werkzeug und Kleingruscht...


 
Hallo Fee,

na dann viel Spass als Holzwurm. :/
so eine Zentrierbuchse hilft auch unten, zwischen Drehteller und Dreibein bzw Zubehörkiste.
Nochmal der Rat, die Kiste zum Unterstellen zu machen!
Das ist wirklich sinnvoller, auch wenn es etwas mehr Material kostet und zusammen mehr wiegt. Einzeln ist es aber jeweils leichter und auf zwei Arme verteilt.

Gruß
*entfernt*
 
Hi Günther,

ja, ich mach das Käschtle unten hin. Macht Sinn. :D

Sobald ich mein Werkzeug zusammen hab, alles aufgezeichnet und vermessen hab, wird zugesägt. Dann mach ich nen Baubericht mit Bildern. Schau mer mal, wie ich mich nächste Woche als Holzwurm anstell...

Leider kann ich dieses Wochenende net loslegen, das ist schon mit der Familie verplant...




 
Hi miteinander,

der erste Teil ist geschaft. :super:

Das gesamte Holz ist zugesägt und ich hab das Höhenrad "zurechtgeschnitzt". Wirklich rund ist es noch nicht - es gibt ein paar Stellen, wo ich nicht so ganz der aufgemalten Kurve folgen konnte mit meiner Säge. :blush:

Ich hab versucht, den Rest mit der Feile wegzumachen, das ist aber ohne das richtige Werkzeug "Sträflingsarbeit". Mir fehlen große Schraubzwingen, mit denen ich das Höhenrad gegen die Arbeitsplatte fixieren könnte. Es wären an den Stellen noch etwa 1-2 mm wegzufeilen...

Aber so wie ich das verstanden habe, müßte das ja garnet wirklich rund sein. Das dient eigentlich eher der Optik. Und für die reicht mir mein jetziges Ergebnis... ;)

Ich hab im Fundus ein 8 mm starkes Aluröhrle mit 5,5 mm Innendurchmesser. Da würde ich mir ein 17 mm langes Stück absägen, die Kanten säubern und auf 6 mm aufbohren. Dann könnte ich mit ner langen M6 er Schraube durch das mittige Loch im Höhenrad, da drauf ne M6er Mutter zum Kontern. In die 18 mm starke Höhenwange ein 8er Loch bohren, das abgesägte Aluröhrle bündig drinn versenken und die M6er Schraube als "Achse" verwenden. So kann die Schraube sich nicht ins Holz der Höhenwange fressen. :)

Das Alurohr wird dann auch in der Bodenplatte als Lager eingesetzt...

Die Kontermutter ist nen Tick schmaler als die Teflonklötzle...

Dann aus nem kleinen Abfallstück einen ca. 5x5 cm Knopf schnitzen, ein 6er Mittenloch bohren und ne M6er Einschlagmutter ran, schon hab ich den Knopf, mit dem ich den Anpressdruck regulieren kann.

Die M6er Schraube als Achse für das Höhenrad müßte also ca. 56 mm lang sein.

Morgen werden die Löcher gebohrt, mit denen ich die Versteifungen an die Höhenwange, das Quehrbrett und die Verbindung zur Bodenplatte mach. Holzleim und Schraubverbindung...

Bislang hab ich mir blos den rechten Daumen eingeklemmt und nen Fingernagel abgebrochen. Keller, Holz, Werkzeug und mein Stolz haben überlebt. :D

Wenn alles zusammengeschraubt und verleimt ist, wie lange muß ich den Holzleim abbinden lassen, ehe ich den finalen Schleifgang mach?

Da meine Nachbarn Lebensmittel im Lattenverschlag nebenan lagern (Äpfel, Kartoffeln), möchte ich dort nicht mit Farbe und Lacken hantieren. Also muß ich das Holz irgendwie anderst gegen Feuchtigkeit schützen.

Was ist mit "Einölen" oder "Wachsen"? Gibt es da Erfahrungen?

Das könnte ich auf dem Balkon machen...

Ach ja, wie behandel ich die Schnittkanten des Drehtellers (Küchenplatte) am Boden und oben am "Käschtle"?

Da guckt mich das nackte Presspan an. Das saugt sich gleich in der ersten Nacht feucht und feuchter und quillt fröhlich auf, wenn ich da nix mach...
 
Hallo Fee,
hört sich gut an bisher, bis auf die kleinen "Unfälle"...

Zu Deinen Fragen:
- 24h Trocknungszeit sollten reichen
- es gibt einen Flüssigwachs für Holz, das klappt auf dem Balkon
- die Schnittkanten kannst Du entweder verspachteln mit Holzspachtel, anschließend etwas schleifen und dann mit streichen.
Alternativ gibts im Baumarkt sogenannte Umleimer für Küchenplatten - die bügelt man mit dem Bügeleisen auf.
Auch da würde ich aber vorher spachteln und schleifen.
 
Hallo Ralf,

merci für Deine Antwort. Dann geh ich mal zum nächsten Baumarkt. Da müßte ich fündig werden. :)...

 
Hi,

heute mittag war ich wegen Kantenumleimer, Holzspachtel, Einschlagmuttern und Wachs im Baumarkt. Trotz Einkaufsliste lagen plötzlich jede Menge Gimmicks im Einkaufswagen, als ich an der Kasse anstand. Huch. :augenrubbel:

Geht es Euch auch so? Ich war plötzlich wieder Kind mit glänzenden Augen vor dem Weihnachtsbaum. Ich hätte am liebsten den ganzen Laden leergekauft...

Das meiste hab ich dann doch wieder zurückgetragen, aber ein kleiner Maschinenschraubstock und ne Schutzbrille durfte mit nach Hause. So schafft es sich deutlich besser. :)

Dann hab ich die Löcher für die Schraubverbindungen angezeichnet und mit nem 3er Bohrer vorgebohrt. Mit nem langen Nagel "durchgepaust" und am Gegenstück mit 1,5er Bohrer 15 mm tief gebohrt, damit die Spacks gut greifen können.

Dann die Überraschung - ich hab nur 5er Spacks zu Hause. Ein ganzer "Eimer voll" vom Regalbau seinerzeit. Ich dachte, ich hätte 3er.

Sind 5er "Overkill"? Soll ich dünnere kaufen?

Weil ich mir mit den "rießigen" Spacks net sicher war, hab ich alternativ alle ausgefransten/scharfen Kanten meiner zugeschnittenen Hölzer mit Schmirgelpapier geglättet und ne feine Phase rangeschliffen. So greift sich das gleich viiiiiel angenehmer. :)

Nachdem ich jetzt den Maschinenschraubstock hab, konnte ich auch das Aluröhrle passend absägen, entgraten und aufbohren und die 6er Schraube flutscht jetzt prima durch ihr zukünftiges Lager. :super:

Leider kann ich die Lärm produzierenden Arbeiten blos Nachmittags zwischen 17 und 18:30 Uhr machen, vorher kann ich net, und später will die Family Abendessen. Danach legt mir unsere Hausordnung Fesseln an...

Also dauert alles etwas länger als ursprünglich gedacht, und ich überleg immer genau, was ich am nächsten Nachmittag "lärmiges" machen muß, leises Schmirgeln oder Wachsen kann ich auch abends machen, sofern mir die Family Zeit dazu gibt...

Vorhin ist mir aufgefallen, ich mag den Geruch von frisch bearbeitetem Holz...

 
Nachtrag,

ich kann den letzten Beitrag leider nicht mehr editieren. Denkt Euch einfach die "Spacks" als Spax und die "Phase" als Fase. ;)

Mit der Rechtschreibung bzw. den korrekten Bezeichnungen der "Holzwurmarbeitsmittel" hab ich es net so... :blush:

Ach ja, ich hab flüssiges Wachs und nen metallfreien Pinsel und ein Schwämmchen mitgenommen. Das muß ich vor der Streichaktion gut durchschütteln. Genommen hab ich es, weil es laut Bedinungshinweis recht schnell trocknet und kaum riecht. Je weniger stinkige Chemie, desto :super:, das darf ich dann auch im Wohnzimmer auf das Holz streichen, draußen auf m Balkon tröpfelt es schon wieder...
 
Hallo Fee,

sehr schön, wirklich sehr schön. :super:
Du erinnerst mich ein wenig an einen Kumpel, der immer die Finger in die Höhe streckte und sagte:
"Das sind zehn Daumen und alles Linke!"
Meine Antwort:
Du ("zensiert")! Man kann nichts, was man nicht probiert hat, aber vieles was man ausprobiert kann man dann.
Er hat inzwischen diesbezüglich vor nichts mehr Angst. :cool:
Es könnte jetzt sein, dass ein paar Leute wissen, wen ich meine.

Es wird (vorgebohrt) sicher auch mit 5er Spax gehen, aber ich würde es mit Dreier und Holzleim machen.
Beim Geruch von Holzschutzmitteln würde ich mich nicht so sehr auf Beschreibungen verlassen und Mal selbst schnuppern.
Der alte Spruch: "Was nicht stinkt taugt nichts" hat einen wahren Kern.
Man kann und sollte solche Arbeiten im Freien machen, der Balkon bietet sich da an.

Wachs ist aber okay und vor allen Dingen an den Sägerändern würde ich damit nicht sparen. Bei Wachs muss auch von Zeit zu Zeit nachbehandeln. Frischt auf und schützt dann wieder gut.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

merci für die aufmunternden Worte.

Es wird (vorgebohrt) sicher auch mit 5er Spax gehen, aber ich würde es mit Dreier und Holzleim machen.

ok, dann hole ich mir die 3er. Holzleim hab ich da, hab vor kurzen Spielzeug repariert.

Wachs ist aber okay und vor allen Dingen an den Sägerändern würde ich damit nicht sparen. Bei Wachs muss auch von Zeit zu Zeit nachbehandeln. Frischt auf und schützt dann wieder gut.

ich werde alles ordentlich einstreichen, trocknen lassen, aufrauhen, nochmal einstreichen und auch kräftig nachpolieren. Das krieg ich schon hin.

Reicht 2x Auffrischen pro Jahr? Ich dachte an Frühjahr/Herbst.

Die Rockerbox soll ja nicht im Regen stehen. Die wird im Trockenen deponiert. Soll einfach ein Schnellspechtelgerät werden, wo ich nicht Einnorden muß. Rausholen, hinstellen, loslegen...
 
Hallo Fee,

sollte sich das Wachs so verhalten wie Holzöl, sollte zweimaliges Auffrischen ausreichen. Mein Nachtschränkchen soll einmal pro Jahr behandelt werden und hat auch bei einem Turnus von über vier Jahren eine weitgehend wasserabweisende Oberfläche.

Allerdings erwarte ich von Wachs eine längere Standzeit als von Holzöl.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Fee,
ich verwende für solche Fälle Osmo Hartwachs-Öl, das wird zu Beginn zwei mal aufgetragen und bisher brauchte ich noch nix erneuern (wenn man nicht mal irgendwo kräftiger aneckt...).

Ansonsten kommt auf (Teleskop)-Holz bei mir auch gern Bootslack - der stinkt aber definitiv und braucht lang zum trocknen.
 
Hi,

hier mal 2 Bilder von meiner Bastelwut:

die Teile nach dem Zuschnitt (Kanten gefast, geschmirgelt):

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/1c3a8b-1342211034.jpg

und hier die Innenseite der Höhenwange, da habe ich bei jedem Wachsauftrag nach dem Einstreichen mit der breiartigen Substanz mit nem Handbürstle das Wachs gut ins Holz eingearbeitet. Schaut edel aus und greift sich super.

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/d44ccd-1342211402.jpg

Teile, die zusammengeschraubt/geleimt werden, bekommen das Wachs erst hinterher drauf, wenn der Holzleim abgebunden hat...

Der "Drehteller" bleibt eckig, ich hab mir das mit dem Rundmachen zu einfach vorgestellt. Ich will ja auch mal fertig werden...
 
Hallo Fee,

Holzbasteln ist das schönste überhaupt- gell ;-)
Ich hab da noch ein paar Anmerkungen zu deinem Werk.
Wenn du dich traust, dann lasse die Spaxe weg und setze Holzdübel ein. Sieht einfach edler und ist genau so stabil und der richtige Holzwurm spaxt doch nicht.
Wo es die Platzverhältnisse zulassen, würde ich noch Winkel in die Ecken leimen. Das macht den Konstrukt wesentlich steifer.
Überdenke die eingesetzte Zeit und wenn die Luft raus ist mach mal einen Tag Pause. Nichts ist schlimmer, als wenn man sich Details jahrelang ansehen muss und man sich sagt, ach hätte ich damals noch eine Stunde mehr Arbeit investiert.
So jetzt stopp ich die Phrasenmaschiene ;-).
Wie auch immer ein bis jetzt schönes Werk.
Und einen hab ich noch: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Gruß
Thomas
 
Hi Thomas,

Wenn du dich traust, dann lasse die Spaxe weg und setze Holzdübel ein. Sieht einfach edler und ist genau so stabil und der richtige Holzwurm spaxt doch nicht.

Du hast schon recht, gedübelt schaut es besser aus. Aber bei meinem Erstlingswerk, das ich nur als "Test" meiner handwerklichen Fähigkeiten anseh und das lediglich einen 130/650 er Newton tragen soll, der dann mit "Fettfingern" bei Grillabenden herhalten soll, damit mein schweres Geraffel net in den Garten geschleppt werden muß und mein Fotoaufbau nicht auseinander gerissen wird, mach ich mir net die Mühe. ;)

Außerdem fehlen mir dazu die benötigten Schraubzwingen... Im Moment möchte ich net unnötig Werkzeug kaufen. Für so große Schraubzwingen hab ich im Moment keinen weiteren Bedarf...

Wo es die Platzverhältnisse zulassen, würde ich noch Winkel in die Ecken leimen. Das macht den Konstrukt wesentlich steifer.

das ist ein guter Hinweis. Das läßt sich realisieren...

Überdenke die eingesetzte Zeit und wenn die Luft raus ist mach mal einen Tag Pause.

das kommt von ganz alleine. Ich kann net jeden Tag für Stunden in den Keller verschwinden. Ich muß mir immer extra Zeit "freischaufeln"... :D

Nichts ist schlimmer, als wenn man sich Details jahrelang ansehen muss und man sich sagt, ach hätte ich damals noch eine Stunde mehr Arbeit investiert.

Auch da hast recht. Sollte ich nach dem Bau der kleinen Rockerbox Lust auf mehr haben (z. B. für meinen 8" Newton), dann geh ich doch Schraubzwingen und anderes Werkzeug kaufen...

Wie auch immer ein bis jetzt schönes Werk.

Dankeschön. Lob macht Mut und ist Balsam für meinen Handballen, den grad ne große Blase ziert. :)

 
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