Re: Metallspiegel aber flüssig
Also es dürften so etwa 150ml sein. Bei 1mm Auflage reicht das für nen 17-Zoll-Spiegel, geht für den Anfang <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> . Einen halbsweg genauen Paraboloid brauchts also schon. Noch ne Idee: man macht mit einem Loch in der Schüssel ein Cassegrain draus, Obstruktion wird durch Spiegelvergrößerung kompensiert.
Ich weiß ja nicht, ab wann man eine Warntafel am Auto braucht..., nicht dass beim Teleskoptreffen die Grünen anrollen.
Hab was gefunden:
Liquid Mirrors Review
Scheint so, als wäre die Verdampfung von Quecksilber vernachlässigbar, gerade draußen (S. 11).
Allerdings ist die Reflektivität wohl nur 90% von Aluminium (dafür ist es immer sauber & kann nicht verkratzen). Und es braucht wohl sehr lange, bis die Spiegeloberfläche sich ausreichend stabilisiert hat, für ein transportables Teleskop wohl eher unpraktisch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> . Allerdings haben die Spiegel im Meterbereich betrachtet. Ansonsten wäre es eine schöne Idee, sich per Drehzahlkorrektur den OAZ zu sparen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Es gibt sogar welche, die haben es geschafft, mit optischen Korrektoren einen Himmelsbereich auf 7,5° von der optischen Achse weg mit 1 Bogensekunde Auflösung anzusehen, in einem Fall sogar 45°. Aber wo sollte man soetwas herbekommen. Da kann man gleich Spiegelschleifen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> Oder man kompensiert die Schwerkraft beim Kippen mit einem megastarken elektrischen Feld, und lädt den Spiegel auf... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />
Es gibt schon eine Menge Untersuchungen dazu, aber eben nichts amateurtaugliches. Welcher Amateur will auch nur senkrecht nach oben schaun.
Schwermetallgiftdampfende Grüße, Henning