Hallo Dieter und Markus,
wie weiter oben gesagt, bin ich vom Live Stacking bei SharpCap ausgegangen. Ich hoffe wir sind hier beim gleichen Thema. Genaugenommen sind wir dann hier im falschen Unterforum, denn es geht dabei nicht um Bildnachbearbeitung.
Beim Livestacking in SharpCap kann zur Eliminierung von Sattelittenspuren für das
Stacken die Variante Sigma Clipping angewählt werden.
Beim nachträglichen Stacken mit DSS oder PI werden die Sigma-Werte aller Sterne von allen Aufnahmen gebildet und tabelliert. Beim Live Stacking geht das nicht. Also werden bei der Aufnahme die Sigmawerte jedes Subframes gebildet und dann wird im Programm mit Hilfe von voreingestellten Parametern entschieden, ob ein Subframes für das Stacken genutzt, oder ob er verworfen wird.
Dafür werden erst einmal eine Anzahl von Aufnahmen gemacht, bevor ein mittleres Sigma zur Verfügung steht. Das wird mit
Initial Frame Count festgelegt. Dann wird mit dem Grenzwert (Sigma Threshold) verglichen. Besonders im 8-Bit Modus wo anfangs sehr niedrige Variationen der Bitwerte auftreten wird mit Sigma Low Limit ein Verwerfen von weiteren Subframes vermieden.
Wie nun genau der Algorithmus für die Erkennung von Spuren im Bild funktioniert, weiß ich natürlich nicht.
Ich gehe davon aus, dass erst einmal ein Bisschen Übung angesagt ist, um die Parameter richtig einzustellen. Ich hatte bisher die Voreinstellungen (5, 3.0, 1%) belassen und keine Spuren mehr im Summenbild gefunden.
Viele Grüße
Dieter