JochenBorgert
Aktives Mitglied
Hallo Sternfreunde,
der Maßstab in der Planetenfotografie scheinen momentan, und wohl aus gutem Grund, große Dobsons zu sein. Mir selber steht ein solcher Dobson zur Verfügung. Als ich gestern sah, dass das Seeing heute Morgen gut sein sollte und Saturn hoch am Himmel steht, habe ich mich aber gegen die Ergebnisorientierung und für die "Arbeitserotik" entschieden. Ich habe also nicht den großen Dobson an den Start gebracht, sondern meinen 8" Zeiss AS-Schaer-Refraktor mit 3000mm Brennweite. Mit diesem Gerät kann ich zwar nicht an die hervorragenden Ergebnisse, die hier präsentiert werden, anknüpfen, die Ästhetik der refraktorscharfen Abbildung und die Einfachheit der Bedienung entschädigen aber. Die noch vorhandenen Farbfehler des großen Refraktors versuche ich in den Griff zu bekommen, indem ich mit einer Mono-Kamera (QHY 178) mit RGB-Filtern und zusätzlichem Baader Semi-Apo-Filter fotografiere und jeden Farbkanal sorgfältig einzeln fokussiere. Die besten Bildergebnisse hatte ich heute Morgen gegen 5 Uhr. Die Derotation zweier Bilder erfolgte mit LuckyStackWorker, die Schärfung mit unscharfer Maske und Entrauschung unter Photoshop.
Nach Saturn hatte ich noch die Gelegenheit den Mond zu fotografieren und hier zeigt sich immer wieder die besondere Ästhetik des Refraktorbildes, ich sehe nicht soviel wie mit einem großen Dobson, aber ich finde das Bild einfach schöner.
Im Übrigen bricht Neil English in seinem Buch "Classic Telescopes" eine Lanze für langbrennweitige achromatische Refraktoren. Er versucht hier die auch von mir empfundene Ästhetik der Abbildung auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen.
Clear skies
Jochen
der Maßstab in der Planetenfotografie scheinen momentan, und wohl aus gutem Grund, große Dobsons zu sein. Mir selber steht ein solcher Dobson zur Verfügung. Als ich gestern sah, dass das Seeing heute Morgen gut sein sollte und Saturn hoch am Himmel steht, habe ich mich aber gegen die Ergebnisorientierung und für die "Arbeitserotik" entschieden. Ich habe also nicht den großen Dobson an den Start gebracht, sondern meinen 8" Zeiss AS-Schaer-Refraktor mit 3000mm Brennweite. Mit diesem Gerät kann ich zwar nicht an die hervorragenden Ergebnisse, die hier präsentiert werden, anknüpfen, die Ästhetik der refraktorscharfen Abbildung und die Einfachheit der Bedienung entschädigen aber. Die noch vorhandenen Farbfehler des großen Refraktors versuche ich in den Griff zu bekommen, indem ich mit einer Mono-Kamera (QHY 178) mit RGB-Filtern und zusätzlichem Baader Semi-Apo-Filter fotografiere und jeden Farbkanal sorgfältig einzeln fokussiere. Die besten Bildergebnisse hatte ich heute Morgen gegen 5 Uhr. Die Derotation zweier Bilder erfolgte mit LuckyStackWorker, die Schärfung mit unscharfer Maske und Entrauschung unter Photoshop.
Nach Saturn hatte ich noch die Gelegenheit den Mond zu fotografieren und hier zeigt sich immer wieder die besondere Ästhetik des Refraktorbildes, ich sehe nicht soviel wie mit einem großen Dobson, aber ich finde das Bild einfach schöner.
Im Übrigen bricht Neil English in seinem Buch "Classic Telescopes" eine Lanze für langbrennweitige achromatische Refraktoren. Er versucht hier die auch von mir empfundene Ästhetik der Abbildung auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen.
Clear skies
Jochen