Hallo Foxi,
ich würde die Spiegel vor dem Beschichten auf Korrosion und die Oberflächenform prüfen lassen (Parabolspiegel oder hyperbolischer Hauptspiegel). Wenn es ein ATM-Cassegrain ist, lohnt sich eine Instandsetzung, da die Teile eher von Fachleuten gefertigt werden können als z.B. eine Schmidtplatte vom Fließband eines Serien-SC. Das wäre mir z.B. zu aufwändig. Aber ATM geht immer und dort geht alles.
Das Blendrohr kann man zeichnerisch bestimmen, wenn man das Bildfeld festgelegt hat, bei dem das Teleskop vignettierungs- und streulichtfrei sein soll. Zum Blendrohr kommt noch eine weitere Blende am Sekundärspiegel, die zusammen das Streulicht abschatten. Dabei wird die Obstruktion vergrößert, umso mehr, je größer der streulichtfreie Bildfeldradius sein muss bzw. die Feldblende.
Wenn Du die genauen Daten hast wie Primärbrennweite, (Primärspiegeldurchmesser, Sekundärspiegeldurchmesser), Spiegelabstand (auf 1/10 mm), Gesamtbrennweite und den verwendeten Bildfeldradius, kann ich die Blendrohrdaten dazu bestimmen.
Interessant ist auch die Form des Primärspiegels, der parabolisch, hyperbolisch oder ellipsoid sein kann. Wenn er sphärisch ist, wird es meiner Meinung nach sehr schwierig. Der Sekundärspiegel, der meistens hyperbolisch ist, aber auch sphärisch sein kann, muss inklusive dem genauen Spiegelabstand auf den Hauptspiegel abgestimmt sein.
Viele Grüße,
Andreas