SC Fangspiegel Neu belegen

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Foxi
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Foxi

Aktives Mitglied
wer macht sowas?
Alluna?

alte Schicht ablaugen-ätzen und neu belegen.
95mm Durchmesser! Kosten?

Danke
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ich will dem SC neues Leben einhauchen 12 Zoll Spiegel
mit leichten Kratzern, aber noch sehr gut belegt!

der Fangspiegel ist richtig blind.

und da lag eine Linse dabei, event. ein Korrektor??
oder hat mit dem System nichts zu tun.
ist ein Geschenk gewesen eines Sternfreundes an unseren Verein.
 

Anhänge

  • Spiegel1.jpg
    Spiegel1.jpg
    58 KB · Aufrufe: 664
  • Süiegel2.jpg
    Süiegel2.jpg
    69,9 KB · Aufrufe: 672
Hallo Foxi,

offensichtlich weißt du nicht genau um welches Schmidt/Cassegrain es sich handelt. Hast du zur Optik einen Tubus?
Wenn nicht dann verspricht das ganze recht schwierig zu werden. Es müsste ein Tubus mit genau richtigen Abständen der optischen Komponenten gebaut werden. Außerdem sind bei älteren SCs die Schmidtplatten und die Optik aufeinander abgestimmt eingebaut. Deshalb wird beim auseinander nehmen immer die Position der Schmidtplatte zum Tubus markiert. Verdrehtes einbauen verschlechtert die Korrektur und macht die Justage oft zum aussichtslosen Unterfangen.

Falls du keinen Tubus hast und das Fabrikat dir nicht bekannt ist solltest du das Geld für die Neuverspiegelung des Fangspiegels lieber in ein gescheites gebrauchtes Gerät investieren, auch wenn dich das traurig macht.

Mit besten Wünschen für ein gutes Gelingen

CS Gerhard (Sterngucker Frankenberg)
 
Hallo Foxi,

wie sieht eigentlich die Schmidtplatte dazu aus? Ohne diese sind die beiden Spiegel nicht mehr viel wert.
Ob die Linse ein Korrektor/Reducer für den SC ist, kann man so auf deinen Fotos nicht erkennen. Bist du sicher, dass die beiden Spiegel wirklich von einem SC stammen?

Gruß
Uwe
 
Moin zusammen!

Wieso eigentlich die Vermutung, daß es sich bei den Komponenten um ein "Schmidt-Cassegrain" handelt?
Das hier sieht mir eher nach einem Cassegrain mit einer zwischen FS und Okular sitzendem Korrekturlinse aus. TAL hat sowas in ähnlicher Form gebaut (Klevtsov), aber nicht in 12". Vixens VMC-Teleskope haben den Korrektor (Maksutov-Design) an ähnlicher Stelle sitzen. Da gab es AFAIK aber auch nix mit 12". Diese Katadiopter kommen ohne die Schmidtplatte aus, Bildfehler werden durch die Linsengruppe ausgeglichen (Korrektor, kein "Reducer" (warum auch)). Fragt sich nur, in welchen Abstand vom FS die im Originalzustand mal gesessen hat?!
 
ja es ist ein SC ohne Schmidtplatte, und wurde per Hand gemacht wurde laut dem, der uns den Spiegel geschenkt hat von einem Proffesionellen selber geschliffen.
soll überragend gut sein das Ding.

Tubus ist vorhanden, aber so ne schwere Blechtrommel, ich hätte vor es in ein Gitterrohr Teleskop zu verwandeln.

blos ist es das wert?

ich denk das diese Zusatzlinse event. mal ein Sucher war?
kann aber auch eine Korrekturlinse sein, blos ich glaub das nicht, weil der nicht eingebaut war, und lag nur so in der Kiste.
 
Hallo Foxi,

ein SC ohne Schmidtplatte ist erst mal ein Cassegrain. Vielleicht handelst es sich aber um eine Konstruktion die mit einer Korrekturlinse gerechnet wurde.

Für Cassegrains gibt es verschiedene Grundkonstruktionen z.B.:
Klassisch ist der Hauptspiegel parabolisch, der Fangspiegel hyperbolisch. Zur optimalen Korrektur (im Rahmen der Möglichkeiten des Cassegrain) fallen die Brennpunkte der beiden Spiegel zusammen, das Bild entsteht dann in der konvexseitigen Brennebene des Fangspiegels.
Auch möglich ist ein kugelförmiger Fangspiegel. Die spärische Abberation des Fangspiegels wird durch Unterkorrektur des Hauptspiegels kompensiert. Der Hauptspiegel ist also elliptisch.
Die Spiegelformen und Brennweiten ließen sich evtl. auf einer optischen Bank bestimmen. Noch einfacher wäre es natürlich wenn noch Berechnungen und Konstruktionsdaten vom Erbauer vorlägen.

Für das weitere Tüfteln viel Glück wünscht

Gerhard
 
wenn die Linse eine Korrekturlinse ist, dann denk ich wird das schwierig sein,Abstand muß paßen , wo die genau sitzen muß,der Fangspiegel ist kugelig

es gibt keine Konstruktionsdaten dazu

 
Hallo Foxi

Ist die Linse eine Sammel- oder Zerstreuungslinse?
Nur letztere könnte überhaupt eine Korrekturlinse sein - eine Sammellinse würde die Schnittweite unvorteilhaft verkürzen.
Die Brennweite kann man messen in dem man versucht mit der Linse ein Bild der Landschaft an die Wand zu werfen.
Wenn die Brennweite sehr kurz ist zB 20cm dann ist es sehr wahrscheinlich ein Sucherobjektiv.
Wenn es eine Zerstreuungslinse ist, könnte man versuchen in ein Profisorium reinzubauen um sie als Barlowlinse an einem Fernrohr zu verwenden. Wenn die Abbildung auf der Achse in Ordnung ist muß sie nicht zum Cassegrain dazugebaut werden da er auch ohne funktionieren würde, zummindest auf der Achse.
Ein Spiegelschleifer könnte Dir helfen die Brennweite von Haupt- und Fangspiegel zu messen (beim Fangspiegel mit einer Meßschraube) und eventuell feststellen ob der Hauptspiegel Parabolisch, Eliptisch oder hyperbolisch ist.
Mit den Brennweiten könnte man schon mal ein plausibles Design mit ausreichend Backfokus und noch genügender Ausleuchtung errechnen.
Wenn man weiß wer das ganze geschliffen hat findet man vielleicht alte Berichte (evt. Sterne und Weltraum oder alte VdS Flugblätter) Die haben sich oft auch an in der Literatur zugängliche Designs gehalten zB Kurt Wenske Spiegeloptik.
Mehr weiß ich jetzt auch nicht

Den Fangspiegel würde ich erst belegen, wenn ihn ein Spiegelschleifer gesehen hat - der kann auch beurteilen, ob es überhaupt möglich ist.

Viel Glück beim Tüfteln
Felix
 
Hallo Foxi

Wenn Du den Blechtubus hast, kannst Du schon mal den Abstand der Löcher vom Hauptspiegel messen.
Gibt es eine Hauptspiegelfassung?
Falls es sich herausstellen sollte, daß der Haupspiegel parabolisch ist, kannst Du das ganz ja als Newton bauen bis Du weißt, was mit dem Fangspiegel passieren soll.
Welchen Durchmesser hat der Fangspiegel?

Felix
 
ich denk diese Linse ist ein Sucher hab grade mit einem
25mm Okular durch die Linse geguckt, bei ca.20-25 cm
wurde das Ziel (Baum) scharf.

diese Blechtrommel hat "geschätzte" 1,5m , muß mal messen

blos ich brauch ja für den Durchbohrten Spiegel auch
ein Blendenrohr! Bohrung 50mm, aber wie lang? so das die
lichtstrahlen nicht beschnitten werden.
einen Okularauszug mit Blendenrohr? gibt es sowas?
Hauptspiegelzelle für 30cm Spiegel, die alte Zelle ist kaputt.

die Brennweite kann ich ja grob an der alten Blechtrommel
abschätzen (vorerst)

Spiegelschleifer blos wo ist in meiner Nähe jemand der
mir da weiter hilft? (Straubing Niederbayern)

 
Hallo Foxi,

ich würde die Spiegel vor dem Beschichten auf Korrosion und die Oberflächenform prüfen lassen (Parabolspiegel oder hyperbolischer Hauptspiegel). Wenn es ein ATM-Cassegrain ist, lohnt sich eine Instandsetzung, da die Teile eher von Fachleuten gefertigt werden können als z.B. eine Schmidtplatte vom Fließband eines Serien-SC. Das wäre mir z.B. zu aufwändig. Aber ATM geht immer und dort geht alles.
Das Blendrohr kann man zeichnerisch bestimmen, wenn man das Bildfeld festgelegt hat, bei dem das Teleskop vignettierungs- und streulichtfrei sein soll. Zum Blendrohr kommt noch eine weitere Blende am Sekundärspiegel, die zusammen das Streulicht abschatten. Dabei wird die Obstruktion vergrößert, umso mehr, je größer der streulichtfreie Bildfeldradius sein muss bzw. die Feldblende.
Wenn Du die genauen Daten hast wie Primärbrennweite, (Primärspiegeldurchmesser, Sekundärspiegeldurchmesser), Spiegelabstand (auf 1/10 mm), Gesamtbrennweite und den verwendeten Bildfeldradius, kann ich die Blendrohrdaten dazu bestimmen.
Interessant ist auch die Form des Primärspiegels, der parabolisch, hyperbolisch oder ellipsoid sein kann. Wenn er sphärisch ist, wird es meiner Meinung nach sehr schwierig. Der Sekundärspiegel, der meistens hyperbolisch ist, aber auch sphärisch sein kann, muss inklusive dem genauen Spiegelabstand auf den Hauptspiegel abgestimmt sein.


Viele Grüße,

Andreas
 
Hallo Foxi,

Du könntest versuchen, die Brennweite des Hauptspiegels zu messen. (Am besten die Sonne meiden :D)
Ein 12-Zoll Cassegrain mit einer Tubuslänge von 1,50 m wäre ungewöhnlich. Vielleicht ist der Spiegelabstand deutlich geringer. Bei 1300 mm käme es etwa auf ein f/22-System hin und die Wölbung des Sekundärspiegels wäre dann etwa 1 mm (-1125 mm Radius => f = -562,5 mm). Das nutzbare Bildfeld wäre etwa 40 mm im Durchmesser, was 21 Bogenminuten entspricht, die Schärfentiefe wäre sehr gut.
Der Hauptspiegel müsste dann etwa 1715 mm Brennweite haben (-3430 mm Radius) und könnte auch in einem Newton verwendet werden, wenn er parabolisch ist. Du könntest dafür nachts einen Sterntest machen und musst genau auf der optischen Achse beobachten, als dafür improvisiertes Newtonteleskop.

Viele Grüße,

Andreas
 
wie gesagt muß mal das Blechrohr messen, bzw. ist mehr ein Alu oder Stahlrohr.
der Spiegel steckt ja auch ein Teil im Rohr und der Fangspiegel auch, und war nur eine grobe Schätzung
werd morgen mal genau messen, ob nicht aus 1,5m ,1,20
oder 1,70 werden :-)

blos ob sich der Fangspiegel neu belegen läßt irgendwie ist die Oberfläche schon sehr angegriffen, wenn man den nachschleifen müßte, und das er wieder zum Spiegel paßt $$$

jedenfalls sagt der frührere Besitzer das der [zensiert] Gut geschliffen ist. (Hauptspiegel) wer auch immer den gemacht hat.
 
hab jetzt gemessen, das Alurohr ist 1,27m lang
der Haupt und Fangspiegel liegen ca 1,10m auseinander
nach Bohrungen Fangspiegel, und alter Spiegelzelle und Dicke des Spiegels abgerechnet.

bei einem Cassegrain wäre das dann F7-F8 oder?






 
bin auf der suche wegen einen Okularauszug, könnt ihr mir
für dieses System einen empfehlen?
und Hauptspiegelhalterung für den 12er 30cm

muß vorher noch gucken ob ich den Fangspiegel belegen lassen kann, hab mal bei Alluna angefragt, blos die haben Urlaub.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Foxi,

mit dem Abstand von 1,10 m komme ich auf eine Öffnungszahl von etwa 16. Ich kenne jedoch die Brennweiten der Spiegel nicht genau. Ich habe folgende Werte eingegeben:

Hauptspiegel: Radius = -3050 mm, und c = -1 für einen Parabolspiegel. Mit dem Radius ist die Primärbrennweite 1525 mm.
Mit einem Hilfsspiegel von -620 mm Brennweite (R = -1240 mm) und einer Konstante c = -3,68 für einen hyperbolischen Spiegel liegt die Bildebene durch den Abstand der beiden Spiegel 25 cm hinter der inneren Fläche des Hauptspiegels bzw. außen. Die gesamte Brennweite wäre etwa 4850 mm.

Der Bildfelddurchmesser wäre ca. 38 mm oder 27 Bogensekunden.

Für die Daten müsste nach einer Skizze die Obstruktion 40% betragen, wenn 90% vom Bildfeldradius vignettierungs- und streulichtfrei sein sollen.

Ich habe folgende Werte für das Blendrohr herausbekommen:
Länge: 552,5 mm vom Hauptspiegel aus,
Durchmesser vorne/oben: 68,3 mm.

Die Sekundärspiegelblende müsste sein:
Länge (Richtung Hauptspiegel): 149,3 mm
Durchmesser hinten/unten: 120 mm

Dadurch hätte das Teleskop die für den Kontrast entscheidende freie Öffnung von 180 mm = 7,1 Zoll.

Aber das Blendrohr kann man erst dann genau bestimmen, wenn die anderen Daten exakt bekannt sind.

Viele Grüße,

Andreas

 
fast 5m Brennweite??
wäre ganz schön happig, und dann eher ein Planetenkiller

Blendenrohr 68mm die Bohrung hat aber nur 50mm

und sieben Zoll? verstehe Bahnhoff, mit Berechnungen blick ich nicht durch.
ich meine es ist ja ein 12 Zöller.

der Brennpunkt 25cm hinter dem Hauptspiegel könnte hinkommen
nach dem alten Auszug der dabei war.

hab grade über den Hauptspiegel ein Lineal drüber gelegt
die tiefste stelle liegt bei 3,5-4mm Hohlschliff



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ich würde ihn als Gitterrohr Teleskop bauen
aber auf eine Paralaktische Montierung bauen.

die Gitterrohrstreben verstellbar das ich die Brennweite
bei bedarf verschieben kann.
Fangspiegel nach vorne nach hinten schieben kann....

so kann ich mich an den Idealen Brennpunkt und Okularauszug
rantasten wie es am besten paßt.
mein Plan :-)

und beschichten, weis nicht ob das ne Gute Lösung ist bei
denen das zu machen.
https://www.refoptik.de/
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

klingt gut, das müsste so gehen, wenn die Oberfläche des Spiegels ok ist. Die Firma Refoptik scheint auch ganz gut zu sein. Ich würde fragen, ob jemand den Spiegel nach dem Ablaugen prüfen kann. Es kann sogar sein, dass die Korrosion das Glas angegriffen hat. Da müsste man sicher gehen, weil das Bild sonst neblig werden kann.
Aber die Preise sind niedrig und das Risiko ist gering.

Viele Grüße,

Andreas
 
ja das ist es eben ob der Fangspiegel nicht an einigen Stellen zu tief korrodiert ist, ein paar Flecken sind drauf die eventuell tiefer gehn, aber ich glaub da ist nur die alte Verspiegelung weg.

und wenn man den schleifen müßte, dann muß der zum Hauptspiegel zu geschliffen werden.

die müßten den ablaugen und verspiegeln,denk das reicht
so schlimm sieht er nicht aus an der Oberfläche.
die verlangen inder größe nur 25euro, event noch was für das ablaugen.


 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben