Hier ist noch einer der eine Hütte bauen will.
Am schwierigsten finde ich bei der Hüttengestaltung die Säulenhöhe und Typ.
Bei welcher Wandhöhe, Säulenhöhe und Instrumentenflexibilität geht das Dach noch auf ... Gerade bei "Side-by-Side" Instrumenten baut es in der Höhe schnell mal 20-30 cm aus der Parkposition auf und dann wird es eng mit dem Dach. Man will ja so nah wie möglich mit der Säulenhöhe an die Wandkante um über diese drüber schauen zu können. Die Hüttengröße spielt hier auch noch positiv mit rein, wenn die Wände weiter weg vom Instrument sind. Ich hab aktuell 5,50x3,50m mit 3,30x3,30m Netto-Öffung und 2,0x3,30 überdachte Raumhälfte konstruiert, sodass da tausensibles Equipment stehen kann und Schutz von oben hat. Wandhöhe 190 cm. Gen Süd und West sind die Wände des Öffnungsteils bei Bedarf 80 cm von oben nach Außen abklappbar. (Ob es das braucht wird sich zeigen, besser man hat als man hätte, groß ist der Aufwand nicht)
Im lehmigen Boden sollte ein ca. 100x100x100 cm Block als Anker genug Halt für eine Säule, egal welchen Typs bilden. Den "Schutzbau Hütte" stelle ich auf höhennivellierbare Pfostenträger und Punktfundamente. Die lassen sich leicht bohren; die Pfostentäger ermöglichen die Hinterlüftung des Bodens.
Eine Platte wollte ich explizit nicht gießen, zu viel Beton, zu viel "Tatsachen"
Eine Betonsäule ist in der Höhe sehr inflexibel auf Änderungen im Nachgang. Stahlsäulen kann man ersetzen und bieten hier deutlichen Vorteil. Am liebsten wäre mir eine Hubsäule, 300-400 mm Hub reichen ja, aber ich hab bisher kein Modell gefunden mit Tragkraft ca 250 Kilo, dem Hub und idealerweise rundem oder quadratischem Querschnitt. Skeptisch bin ich bei den Hubsäulen auch was Querlasten angeht.
Für die D-Nut Laufschiene (Festseite, nicht klappbar, gen Ost) hab ich eine Dachrinnenheizunge vorgesehen um sie eisfrei zu halten, bei der flachen Lauffläche für die "Loslager-Rollen" hab ich da noch keine Idee. Gern werden die Ausleger ja abgedeckt um sie vor Staunässe zu schützen, gefällt mir aber nicht so recht.
Kostenfaktor: Der lokale Holzhandel hat üblicherweise deutlich mehr Auswahl, bessere Qualität und besseren Preis.
Bsp: Rauspund: Im Baumarkt hat es üblich Güteklasse 2-4, für den gleichen Preis bekomme ich beim Holzhandel 1-2, Konstruktionsholz gleicher Qualität teils 30% günstiger. Wenn man mit einer Stückliste kommt liefern die Holzwürmer z.B. auch alles auf einen Hieb.
Ich hab immer noch das Bauchgefühl, dass mein Konzept noch nicht ausreichend durchdacht ist für einen Baubeginn.
CS, Ralf