Schiebedachsternwarte - Frage nach der Größe

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PeterHa

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Hallo an alle, die glücklicherweise eine Schiebedach-Sternwarte im Garten haben.
Für visuelle Beobachtung mit einer festen Montierng und einem 150mm f8, wie groß ist die Grundfläche euerer Sternwarte.
Ich plane eine und bin mir mit der Größe unsicher.
Gruß,
Peter
 
Hallo Peter,

also im Prinzip kann man nicht Platz genug haben ;-) , aber limitierende Faktoren gibt's auf jeden Fall.
Zunächst einmal ist es Dein Budget, aber auch das Platzangebot am geplanten Ort. Dann sind die örtlichen
Bauvorschriften einzuhalten, je nach Bundesland, wo Dein Vorhaben realisiert werden soll, ist ein bestimmter
"umbauter Raum" genehmigungsfrei oder eben nicht.
Zum Instrument sollte man noch sagen, dass ein langer Refraktor oder Newton sicher etwas mehr Platz
benötigt, als z.B. ein SCT o.Vgl.

Wie der Horst schon geschrieben hat, 3mx3m ist ein guter Ausgangspunkt. Den einfach mal auf dem Boden
abstecken und Deiner Phantasie freien Lauf lassen...

Gruß,
Jürgen
 
Hallo Peter,

ich habe mich beim Bau meiner Sternwarte für einen Innenraum von 2,5 x 2,5 qm entschieden. Mehr war im Garten nicht realisierbar und der Platz reicht mir vollkommen - auch, wenn demnächst noch ein großer Foto-Newton einziehen wird.

Weitere Infos und Bilder gibt es auf meiner Homepage.
 
Wenn Du Deine Hütte nicht fertig kaufst sondern selbst baust und entsprechend Platz hast: eher größer als kleiner.
Die Mehrkosten von zb 2,5,x2,5 auf 3,5x3,5 sind nicht exorbitant.
Meine Hütte, die ich fertig gekauft habe, hat glaube ich 2,30x2,30, der Kollege im Nachbarort hat ca 3,5x3,5.
Das ist ein enormer Unterschied, da kann man schon mal mit 3-4 Leuten zusammen stehen und gucken.
Ich hatte leider nicht mehr soviel Platz im Garten. Dafür habe ich die gesamte Hütte , als es sie noch von Dome Parts zu kaufen gab,für schlappe 1300 Euro bekommen, das war in der Zeit bevor die Holzpreise so explodiert sind. Ausserdem hatten sie vergessen , den Preis zu aktualisieren. haben sie danach aber gemacht...

Nachtrag: ich würde auch nicht, wie viele das hier machen Betonfundament in der Größe der Hütte herstellen. Ich habe 7 kleine Fundamantblöcke, eines für das Teleskop.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe natürlich den Betonsockel für das Teleskop auch vom Rest des Fundaments mechanisch entkoppelt. Wichtig, damit beim Begehen der Hütte keine Vibrationen entstehen die sich auf das Teleskop übertragen.

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Hi ich bin im Platz sehr beschränkt, deswegen hat meine kleine Rolldachhütte nur 1,90 x 2 Meter.
Das ist knapp aber für einen 6“f8 passt es noch. Parallel montiert geht auch noch ein kurzer Tubus bis 14 Zoll.

Das geht also, aber wenn du Platz hast würde ich mindestens 2,5x2,5 Meter vorschlagen, ggf. noch einen Platz für Optiken/Montierungen/Zubehör die gerade nicht benutzt werden.

Aus den gängigen Materialien die es im Baumarkt gibt geht aber bis knapp über 3 Meter, bei 2,5 Meter gibt es mehr Auswahl.
Also vom Kostenfaktor her würde ich bei der Größe bleiben.

Interessant ist aber auch die Höhe der Wände: bei meinen knapp 1,70 ist die Montierung auf einer 105 cm Säule montiert, so dass Beobachten im Sitzen gut geht. Damit die Optik nicht von den Wänden verdeckt wird, sind die Wände 1,80 hoch. Damit die Optiken aufrecht stehen können, hat das abfahrbare Dach nochmal 25cm Unterbau der nach hinten offen ist. Hinten ist hierbei der Hang in Nordrichtung. Auf dem Bild sieht man die Erhöhung der Wand in diese Richtung. Das Dach muss auch soweit von der Wand weg geschoben werden können, dass es die Optik nicht verdeckt, nur bis zur Wand reicht nicht.

Da gibts also einiges zu bedenken, am besten mal aufzeichnen.

Wegen dem Fundament: viel hilft viel. Bei mir ist es 60cm dick und in der Mitte auf 60x60 120cm. Ich hab es nicht getrennt, sondern die Säule mit vier 1m M20 Gewindestäben in das Fundament verschraubt. Die Säule ist hohl, 15mm stark und die Nivellierung hat umlaufend 9x M20 Gewinde. Die Montierung ist eine Paramount MX+, hatte auch eine Losmandy Titan HGM50, beide hervorragend. Mit Schwingungen hab ich keine Probleme.

Aber dafür mit Viehzeug und Staunässe. Ich hatte zuerst einen Holzboden eingezogen, hier hat sich aber Wasser gestaut und dann sind Ameisen in das faulende Holz eingezogen. Daher muss ich die Wände neu bauen. Diesmal werde ich aber isoliertes Stahlblech und Metallträger verwenden.
Und ich muss noch einen Kabelkanal im Beton ausfräsen. Das Kabelzeugs war ja vorher im Holzboden.

cs Alex
 

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Hier ist noch einer der eine Hütte bauen will.

Am schwierigsten finde ich bei der Hüttengestaltung die Säulenhöhe und Typ.
Bei welcher Wandhöhe, Säulenhöhe und Instrumentenflexibilität geht das Dach noch auf ... Gerade bei "Side-by-Side" Instrumenten baut es in der Höhe schnell mal 20-30 cm aus der Parkposition auf und dann wird es eng mit dem Dach. Man will ja so nah wie möglich mit der Säulenhöhe an die Wandkante um über diese drüber schauen zu können. Die Hüttengröße spielt hier auch noch positiv mit rein, wenn die Wände weiter weg vom Instrument sind. Ich hab aktuell 5,50x3,50m mit 3,30x3,30m Netto-Öffung und 2,0x3,30 überdachte Raumhälfte konstruiert, sodass da tausensibles Equipment stehen kann und Schutz von oben hat. Wandhöhe 190 cm. Gen Süd und West sind die Wände des Öffnungsteils bei Bedarf 80 cm von oben nach Außen abklappbar. (Ob es das braucht wird sich zeigen, besser man hat als man hätte, groß ist der Aufwand nicht)
Im lehmigen Boden sollte ein ca. 100x100x100 cm Block als Anker genug Halt für eine Säule, egal welchen Typs bilden. Den "Schutzbau Hütte" stelle ich auf höhennivellierbare Pfostenträger und Punktfundamente. Die lassen sich leicht bohren; die Pfostentäger ermöglichen die Hinterlüftung des Bodens.
Eine Platte wollte ich explizit nicht gießen, zu viel Beton, zu viel "Tatsachen"
Eine Betonsäule ist in der Höhe sehr inflexibel auf Änderungen im Nachgang. Stahlsäulen kann man ersetzen und bieten hier deutlichen Vorteil. Am liebsten wäre mir eine Hubsäule, 300-400 mm Hub reichen ja, aber ich hab bisher kein Modell gefunden mit Tragkraft ca 250 Kilo, dem Hub und idealerweise rundem oder quadratischem Querschnitt. Skeptisch bin ich bei den Hubsäulen auch was Querlasten angeht.
Für die D-Nut Laufschiene (Festseite, nicht klappbar, gen Ost) hab ich eine Dachrinnenheizunge vorgesehen um sie eisfrei zu halten, bei der flachen Lauffläche für die "Loslager-Rollen" hab ich da noch keine Idee. Gern werden die Ausleger ja abgedeckt um sie vor Staunässe zu schützen, gefällt mir aber nicht so recht.

Kostenfaktor: Der lokale Holzhandel hat üblicherweise deutlich mehr Auswahl, bessere Qualität und besseren Preis.
Bsp: Rauspund: Im Baumarkt hat es üblich Güteklasse 2-4, für den gleichen Preis bekomme ich beim Holzhandel 1-2, Konstruktionsholz gleicher Qualität teils 30% günstiger. Wenn man mit einer Stückliste kommt liefern die Holzwürmer z.B. auch alles auf einen Hieb.

Ich hab immer noch das Bauchgefühl, dass mein Konzept noch nicht ausreichend durchdacht ist für einen Baubeginn.

CS, Ralf
 
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