Schlupf am OAZ des GSO-RC

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

echni

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

an dem OAZ meines GSO-RC´s ist der Schlupf des Feintriebes wirklich riesig. Da muss dieser zunächst mal um 3/4 gedreht werden, bis sich der OAZ überhaupt bewegt. Das geschieht in beiden Richtungen. Habe am Feintrieb den SESTOSENSO montiert. Damit ist natürlich keine automatische Fokussierung möglich, selbst wenn ich da in NINA beim Backlash einen sehr großen Wert eingebe. Der Fokuspunkt wird ja dadurch auch nicht wirklich gehalten.
Gibt es da eine Möglichkeit dies, zumindest etwas, zu minimieren oder ist der OAZ reif für den Schrott?

CS
Dieter
 
Hallo Dieter, ich hab den GSO RC8 auch , und betreibe den mit einem ZWO EAF.

Ja, bei dem Auszug braucht man schon eine gewisse persönliche Toleranz, der ist nicht so dolle. Irgendwo muss man halt bei dem Preis in der Fertigung sparen. Bei mir ist das Spiel nicht ganz so schlimm wie bei dir. Ich hab den ein bisschen strammer eingestellt, da hat es der Motor zwar etwas schwerer, aber funktioniert immer noch . Das AF funktioniert bei mir, aber die Kurve ist kein Vergleich zu wirklich gut funktionierenden Auszügen, wie zum Beispiel an meinem Askar FRA . Also, das gelbe vom Ei ist er nicht.
Aber ein wirklich guter Auszug für das RC kostet halt schon mindestes 500.- ++ :confused:
 
Hallo Achim,

also dieser OAZ ist wirklich eine einzige Katastrophe!
Werde da meinen OPTEC TCF-S anbauen. Dieser ist im Prinzip spielfrei. Muss da halt noch einen entsprechenden Adapter anfertigen lassen.

Gruß
Dieter
 
Hallo Dieter,

Du musst da einfach die innenliegende Mutter die die Spannung gibt ein bissl nachziehen und danach absichern das sie sich nicht lösen kann.
Nach ner Weile bei mir ging das auch lose.
Habe keine Probleme mehr mit der Untersetzung.

Clear skies,
- Martin
 
Hi Achim,

das muss ich mir mal genauer anschauen, ob das bei meinem OAZ auch möglich ist. Vielen Dank für den Tipp.

CS
Dieter
 
Nachdem ich die Mutter etwas angezogen habe, sah das zunächst gut aus. Aber nach einigen Bewegungen des OAZ hat sich dann urplötzlich der alte Zustand wieder hergestellt. Mehrere Versuche das dahingehend wieder zu beseitigen brachte immer dasselbe Ergebnis: nach einigen Bewegungen geht da wieder alles in den alten Zustand zurück.
Leider konnte ich bis jetzt keinen adäquaten Ersatz dafür finden. Werde deshalb den Optec anmontieren. Entsprechender Adapter ist inzwischen vorhanden.

CS
Dieter
 
Hallo zusammen,

an dem OAZ meines GSO-RC´s ist der Schlupf des Feintriebes wirklich riesig. Da muss dieser zunächst mal um 3/4 gedreht werden, bis sich der OAZ überhaupt bewegt. Das geschieht in beiden Richtungen. Habe am Feintrieb den SESTOSENSO montiert. Damit ist natürlich keine automatische Fokussierung möglich, selbst wenn ich da in NINA beim Backlash einen sehr großen Wert eingebe. Der Fokuspunkt wird ja dadurch auch nicht wirklich gehalten.
Gibt es da eine Möglichkeit dies, zumindest etwas, zu minimieren oder ist der OAZ reif für den Schrott?

CS
Dieter

Hallo Dieter,

bei meinen RC's (TS 6" und gSO 10") habe ich die lummeligen Crayfords, ich nehme an da ist noch der mitgelieferte dran, gegen Zahntrieb OAZ getauscht, bzw. beim 10" schon gleich bestellt. Seither keine Probleme allerdings nutze ich bei beiden den ZWO EAF über die Grobverstellung.

CS
Alex
 
Hi Alex,

bei mir war auch der Zahntrieb am OAZ vorhanden. Mein Problem liegt halt darin, dass sich an der Feinantriebseite das Kugellager andauernd löst. Vielleicht finde ich da auch noch ein Lösung, wie ich das beseitigen kann. Habe ja inzwischen meinen OPTEC da angebaut. Warte aber auf besseres Wetter zum Testen. Der Optec hat halt den Nachteil, dass die Kamera in den OAZ gesteckt und nicht verschraubt wird. Kann natürlich wieder zu einer Verkippung führen.

CS
Dieter
 
Hallo Dieter,

zwar ihabe ch keinen GSO sondern einen Omegon RC8, aber wahrscheilich laufen die eh vom selben Band.
Hatte auch große Probleme mit dem Crayford, der mir immer wieder mal durchgerutscht ist, wenn hinten ein Filterrad + Kamera dran war. War der Andruck zu stramm eingestellt, hat es der SestoSenso nicht mehr geschaft die Welle zu drehen, wenn nicht ist er bei zenitnaher Stellung nur noch rausgefahren oder gleich durchgerutscht.

Ergebnis: Habe mir diesen OAZ mit Zahnstangentrieb gekauft und bin sehr zufrieden damit. Der war letztes Jahr noch 50 EUR günstiger, aktuell für 349 EUR.

Viele Grüße und CS
Ralf
 
Hallo Martin,

bei meinen beiden habe ich ähnliche Auszüge auch ohne Distanzring gehen die komplett rein und raus, nur wage ich zu bezweifeln das Du ohne Distanzring in den Fokus kommst.

CS
Alex
 
Hallo Martin,

um ganz einfahren zu können muss ein 25 mm Ring rein. Aber ich hab eh immer 50 mm drin um in den Fokus zu kommen

Viele Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf,

Danke für deine Info, gut zu wissen das mit dem ganzen "intravel" des TS R&P mindestens mit der 25mm Verlängerung auskommt. :y:


Clear skies!,
- Martin
 
Hallo Alex,

Ja sicher hat man am RC einiges an Backfokus ohne Reducer wie auch mit.

Dürfte ich fragen welches OAZ Modell du gewählt hast, du hast ja auch das kleinere RC6 wie ich mich noch erinnere, da du von deinen beiden sprichst.
Ich würde gerne den OAZ von meinem RC6 umrüsten seit einiger Zeit und aus erster Hand gerne etwas kennen.

Entschuldigung an den Tread Opener, wollte mit meinen Fragen nicht den Thread jetzt kapern. :oops:

Clear skies!,
- Martin
 
Ich hab den TS 8" RC, da ist/war der TS Monorail dran. Eine Katastrophe. Ähnliche Probleme wie beim TO. Sowohl der TSFOCR25, als auch der TSFOCR25S lösen das Problem. Ich hab ersteren, hätte aber besser den anderen gekauft. Da ist mehr Raum, um innerhalb des Backfokus alles reinzubekommen (OAG, Rotator, OAZ-Tilter, ...).

Grüße
Christian
 
Hi Christian,
Ok, verstehe jetzt, bitte corrigiere mich fals ich falsch liege:

Der Außen Durchmesser des "verschiebenden innenliegenden Rohrs" der beiden TSFOCR25 wie der -S Auszug von TS hat (+?)74mm Durchmesser.

Innen Durchmesser zumindest meines "Omegon RC´s" hat 73mm :whistle: (gerade gemessen:oops:)

Darum hat man anscheinend die " -S Version" nur mit 55mm verstellbaren Weg danach angeboten?

Gäbe es da noch andere Unterschiede, hat da jemand so einen an nem 6" oder 8" Instrument?

Bin jetzt so ziehmlich baff vom Konzept her.

Clear skies!,
- Martin
 
Hallo Alex,

Ja sicher hat man am RC einiges an Backfokus ohne Reducer wie auch mit.

Dürfte ich fragen welches OAZ Modell du gewählt hast, du hast ja auch das kleinere RC6 wie ich mich noch erinnere, da du von deinen beiden sprichst.
Ich würde gerne den OAZ von meinem RC6 umrüsten seit einiger Zeit und aus erster Hand gerne etwas kennen.

Entschuldigung an den Tread Opener, wollte mit meinen Fragen nicht den Thread jetzt kapern. :oops:

Clear skies!,
- Martin

Hallo Martin,

ich habe den TSFOCR25S nachgerüstet, der tut was er soll! Wegen des Backfocus,

- 75mm Hülse
- ZWO Filterwheel 5x2"
- und noch ein 15mm Reduzierstück

Brennweite mit Reducer TS 0,67 ist 1081 mm ohne Filter! Ein Schelm der Böses dabei denkt rechnerisch sollte die Brennweite bei 1370mm x 0,67 = 918 mm liegen, natürlich ändert sich das etwas bei unterschiedlichen Filtern und natürlich hängt das auch vom Auflagemaß der Kamera ab. Achja ich verwende zur Zeit die ZWO ASI 0171 Pro an dem Gerät. Ich hatte den RC 6" komplett zerlegt und eine Fangspiegelheizung nebst Thermosensor und Lüftern für den Hauptspiegel eingebaut. Die optimale Brennweite d.h. Abstand Fangspiegel zu Hauptspiegel habe ich mit dem OCAL-Pro Kollimator eingestellt. Z.Zt. zeigt der RC noch ein wenig Astagtismus am Stern, was mich jetzt vor dem Hintergrund der Außentemperaturen nicht weiter stört, habe nach 15min mit T-Shirt bei -5°C abgebrochen, werde wenn es wärmer wird nochmal am Stern nachkollimieren.

IMG_3812.PNG


Jetzt hier mal das Ergebnis der Kollimation mit dem OCAL-Pro, was scxhon mal ganz OK aussieht!
IMG_3845.PNG


Hier nochmal mit dem TS RC-Kolli, sieht auf den ersten Blick auch OK aus!

IMG_3844.PNG


So und jetzt am Stern!

IMG_3810.PNG


schielt ein wenig!

Soviel zu Theorie und Praxis, meiner Meinung nach lässt sich ein RC am besten Final am Stern Kollimieren, wenn es halt nicht zu kalt ist! Die erste Aufnahme ist ja wie gesagt meiner Meinung noch OK aber nicht zufriedenstellend!

So jetzt sind wir wie schon erwähnt schön abgedriftet aber so what, Passiert halt immer wieder sorry nochmal an den Thread-Eröffner!

CS
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ralf,

komme wieder zum ursprünglichen Thema zurück.
Mein OAZ besitzt einen Zahnstangenantrieb. Ein Durchrutschen ist also wie bei den Crayfords auszuschließen.
Habe aber inzwischen die Ursache für den riesigen Schlupf gefunden. Dazu habe ich mal das Getriebe, welches am Auszugrohr hängt, abgebaut und zerlegt. Dabei stellte ich fest, dass der Gewindestift welcher die Zahnradwelle mit dem Feinantrieb verbindet, sich gelöst hatte. Nachdem ich diesen richtig angezogen habe, ist der Schlupf inzwischen so gut wie verschwunden. Sicher ist, konstruktionsbedingt, da noch ein Schlupf vorhanden. Dieser ist aber äußerst gering und damit kann, bzw. muss ich mich zufriedengeben.

Gruß an alle
Dieter
 
Hi,

Wie ich schon oben gesagt habe im Beitrag #5, gibt es in der ~1:10 Reduktion wenn man die abbaut eine Ringmutter mit einer (geriffelten?)Unterlagsscheibe die verhindert das sich die Mutter löst.
Ich hatte das gleiche Problem vor einem Jahr oder etwas weiter zurrück das ich kein Griff mehr hatte mit der Untersetzung und musste diese Mutter nach ziehen ,säubern und neu Einfetten hatte ich da auch gleich gemacht des ganzen( was nicht mal nötig war).

Sache die doch ich machen musste mit meinem Auszugsrohr war eine Lagerung wechseln die defekt war von den vier kleinen wo oben das Rohr angepresst wird durch die Welle unten.
Und Welle und die Pisten wo die Lager laufen sehr leicht einölen.
Gut diese GSO Crayfords sind echt nicht doll, ich muss meinen ein bisschen bewegen bevor ich den EAF dranmache.
Auch die Spannung der Schraube die die Welle anpresst darf man nicht es übertreiben, oder der EAF kriegt ne Macke ab.
Deswegen wollte ich schon meinen EAF an die Untersetzung schon hängen, muss da aber noch was Basteln auf der Drehbank da die Welle der Untersetzung nur 2,5mm Durchmesser hat.
Gestern Nacht war bei mir das 6" RC am laufen, auch wenn meine Bandscheibe gerade schon wieder mal nicht so will...
IMG_4897.jpg

Clear Skies!,
- Martin
 
Hallo Alex,

ich habe den TSFOCR25S nachgerüstet, der tut was er soll! Wegen des Backfocus
Auch besten Dank für deine Info dass du den "-S" gewählt hast für den Backfokus.
Ich werde das alles mal durch die Rechenmaschine laufen lassen, hätte zu gerne einen Moonlite oder im besten Fall einen PrimaLucelab der aber dann nicht funtzen wird mobil mit der praktischen Asiair....

Kollimation RC:
Oh je wie lange ich an dem gekaut habe, Jahre und sehr viel Zeit investiert an so einem mickrigen stark obstruierten Teleskop.
Ich glaube ich habe so ziehmlich einiges durchprobiert, und wollte strikt nicht an extravagante Howie Glatters dran mit der Kringelprojektion bei den Preisen. Wenn man dann noch auf YT einige sieht die ihr UltraNewton extrem kollimieren und auch noch Diskrepanzen haben mit dem Laser wollte ich dann einfach nicht wenn ich mir den Orginalen OAZ des RC angucke....

Den OcalPro hatte ich auch mal im Sinne, aber gut wollte das Problem anderst angehen, habe ja auch ne ZWO 120 Planetencam der ich eine 35€ CS Linse spendiert habe und rein in den OAZ, macht den gleichen Job bei mir, am PC noch die Mire de Collimation V0.3 GGRM geladen, und naja wenn der OAZ nicht so ist, hilft sicher kein Howie, Ocal oder noch schönere die es gibt.

Nach meinem Eigenbaulaser hatte ich mir dann doch nen Laser geholt, ein kleiner Baader mit ner guten etwas übertriebenen im Preis 1.25"Clicklock klemme, die ich sowieso wollte für den Bino.
Der Laser ist bestens zentriert, echt super schon von Fabrik aus, aber der Schalter ist Mist wie die fummligen Batterien.
Zurück zum OAZ wenn man mal sich anguckt wie der angebracht ist am Instrument sieht man doch gleich das es ein gewisses seitliches Spiel gibt. Selber läuft der OAZ schön gerade nachdem ich ein kleines wobbelndes Mini Lager ausgetauscht hatte.
Gut dachte mir dabei jetzt guck ich mir das mal an mit dem Teleskop senkrecht auf den Boden guckend an an meiner AZ Montierung und den FS raus.
Gar nicht mal so übel, geht gut durch die Mitte durch der FS Halterungs Schraube, ein bisschen Tesa vor das Loch dass man das auch sieht.
Lernen musste ich dabei das nichts Perfekt ist, der OAZ, also muss man mit dem Spiel arbeiten und bestens die Mitte treffen. Ich habe das am OAZ gelöst mit ein par "Shims", solche dünne Metall Blättchen.
Na geht schon mal so voran.

Gut im Net habe ich gesehen hier z.B. wie auch an anderen Stellen das die Leute hingehen und diese Gussplatte samt HS und OAZ aus den Tubus heben und mit dem zentrierten Laser im zentrierten OAZ gegen die Wand im abgedunkelten Zimmer bei Abstand die ungefähr gleich sein sollte wie die Brennweite des HS einen Kringel projizieren vom rückreflecktierten Licht des Laserpunktes an der Wand über den HS.
Ich weiss nicht ob man mich hier verstehen kann, mir geht die Luft aus bei solchen Sätzen, und bin wirklich kein Schriftsteller.

Die Sach ist ganz einfach:
Das ganze Hinterteil raus vom RC, Laser zentriert rein, und der Projezierte Kringel bei ungefähren Abstand der Brennweite des HS muss mit dem Laserpunkt auf der Wand übereinstimmen. Da hat man dann die optische Mitte von HS und OAZ.
Sicher muss man dann etwas den HS dann passend unterlegen, mit 0.2mm Alu folie mehrfach gefaltet nahe an der Unterlage des HS war bei mir gut.

Danach wieder das ganze Gussteil wieder rein samt OAZ und auf die Mitte der Spinne(Tesa übers Loch der FS Halterung) preliminar einstellen.

FS wieder reinbauen, das ganz fies ist beim RC6, dar er nicht durch die Spinnenarme durchgeht....
Von der Logik her wenn der FS in der Mitte getroffen wird vom Laser und wieder zurück in die Abstrichplatte geht vom Laser sollte gut sein, ist ABER nicht so...
Cheshire rein, mit Cam oder ohne kein Deckel vorne am Instrument aufsetzen.
Gut Licht haben, ich mag dabei den Himmel und im Schatten sitzen.
Das geht schon mehr oder weniger gut, aber ist lange nocht nicht wo man sein will bei der Sternabbildung.
Auch habe ich schon probiert die Sonne hinten am OAZ reinscheinen zu lassen, und die Unterschiedlichen Stärken der Schatten zu beurteilen bei ~30cm Abstand vom "vorderen Teil des Teleskopes, das ging auch ganz gut, braucht aber noch nen Tick mehr dazu.

Das schöne am kleinen RC ist das er klein ist, und man beidäugig gleichzeitig vorne mittig in den Tubus reingucken kann und die "Hall of Mirrors" sehen kann: gleichzeitig. Und damit komme ich zurecht am besten. Dabei drehe ich das Scope um 90º um reinzusehen, immer beidäugig.
Damit gebe ich den letzten Knick im System in den hintersten Kringeln.

Was mir gerade noch fehlt ist der OAZ zusammen mit dem Reducer, habe den hier. Den gab es auch ne Zeit lang von TS und Astroshop.
Der reicht mir gerade für die Bild Diagonale der ZWO 533 noch bei kürzeren Abstand als die übertriebenen angegeben 85mmo_O um einen Faktor von 0.8x zu erreichen bei meinem 6"RC mit 1368mm nominaler Brennweite ermittelt über Platesolve.
An Hand meines Reducers verstehe ich schon gut deinen "Schelm" von Reducer ;)
Der Reducer verhält sich sehr nervös auf Verkippungen, auch am OAZ an meinem f11 Refraktor. Und die Last auf den OAZ des RC´s mit der gekühlten ASI533 mit Filterschublade und fokussierbaren OAG ist dabei schon zu gross, flext sich wie einen Banane wenn ich durch meine Balkontür gucke.
Mehr will ich auch nicht die Schraube anziehen der Welle des Crayfords, ansonsten macht das die schwache Mechanik des EAF kaputt.

Einmal wenn ich dann einen guten OAZ habe der am besten justierbar wäre und über Adapter an mehere Teleskope einsetzbar wäre geht es dann an die Arbeit am Stern zu justieren. Ohne zuverlässigen OAZ verhunst man nur noch mehr die Sache in drei Minuten was ich schon zu oft gemacht hatte.
Über den HS wird der defokussierte Stern im Zentrum optimiert, und das muss wirklich in der Mitte sein.
Mit dem FS werden dann die Ecken ausgebügelt, macht auch nur Sinn wenn man nirgends am oAZ Null Verkippung hat, oder die so klein ist das man drüber sehen kann.

Auch sollte man dazu sein ganzen Zeug abrollen können und jeden verschraubbaren Adapter mal unter die Lupe nehmen und bestätigen das da nichts und nirgends eiert.
Dazu bin ich mir gerade am bauen einen Stand wo ich die ganzen Instrumente abrollen kann, habe da so einen Mak der noch was zentriert werden muss, alias mein OMC 140. Und da kommt das kleine RC auch noch drauf, mal sehen was dort zu machen ist. Sicherlich haben die Chinos geschlampert beim Bohren, wäre ja nichts neues......
Na gut muss aber erstmal wieder warten mit meiner Bandscheibe, wenigsten habe es geschafft die Säule gestern Abend auf den Balkon zu hiefen, knapp....

Zufriedenstellenste Methode die ich bis jetzt hatte war mit dem HS und Laser im OAZ an die Wand, und "Hall of Mirrors" bei meinem Zwerg RC beidäugig reinschielen.

Entschuldigung an den Tread Opener hier das Ding angehängt zu haben :oops:

Clear Skies!,
- Martin
 
Hallo Martin, hallo Zusammen,

ich mache jetzt mal einen Thread auf der sich nur um die Kollimation der RC-Teleskope dreht! Ich denke da gibt es Gesprächsbedarf, es gibt zwar ohne Ende Tutorials, nichts desto Trotz möchte ich mal Eure Erfahrungen / Vorgehensweisen diskutieren / kennen lernen!


Ich hoffe jetzt ist der Thread-Eröffner erleichtert!

CS
Alex
 
Den Hercules finde ich auch interessant. Allerdings versenden die meisten Händler auf Ali den komischer Weise nicht nach Deutschland
 
Klar geht Motorfokus auch mit einem Crayford. Allerdings ist da - meiner Meinung nach - nicht wirklich relevant, wie leichtgängig das Ding ist. Da ist eigentlich nur wichtig, dass das Teil nicht verkippt. Keine Ahnung, wie gut der TSFOCR25S ist, aber die meisten R&P sind eigentlich recht verkippungssicher.
 
Hallo Dieter,

ich habe an meinem RC8 ebenfalls seit ca. 1,5 Jahren den TSFOCR25S (mit dem "S") dran. Ich hatte auch große Probleme mit dem Original Monorail, weil dieser mit Motorfokus entweder durchrutschte oder sich nicht mehr bewegte. Habe keine vernünftige Einstellung dazu gefunden.
Am Fokussierer hängt im Wesentlichen der CCD49 Reducer, ein 5x2" Filterrad ein Rotationsring und eine ASI294MCpro Kamera.

Mit dem TSFOCR25S bin ich super zufrieden. Allerdings muss mindestens ein 25 mm M90 Abstandsring davor, damit man ihn ganz reinfahren kann. Aber den brauche ich ja sowieso wegen des langen Backfokus.
Am TSFOCR25S hängt bei mir ein ZWO Fokussiermotor (die USB versorgte Version). Da dieser ein internes Getriebe hat, kann man nicht mehr manuell die Schärfe einstellen, was ich als gewissen Nachteil zum Sestosenso sehe, der an der 10:1 Untersetzung hängt, sich aber deaktiviert mit drehen lässt.
Verkippung habe ich bei mir keine feststellen können. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Fokussierer und kann ihn empfehlen.

Viele Grüße
Ralf
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben