Hallo Arnold,
Tanaka Kazuyuki gibt auf seiner Homepage oben an, die optimale Brennweite der Sammellinse für die Bildebnung sei 666mm.
ja das gilt aber nur für eine einzelne Linse mit der Brechzahl n = 1,5 welche man gerundet für BK7 annimmt.
Die Gleichung die Tanaka Kazuyuki zeigt gilt für die Petzval-Summe eines f1000mm Spiegels und einer BK7 Einzellinse.
http://de.wikipedia.org/wiki/Petzval-Summe
Dafür scheinen seine Spots gerechnet zu sein.
Mit Einzellinse würde sich bei 47mm Fokusabstand ein ausgeprägter lateraler Farbfehler ergeben und die Koma wäre bei einem Abstand der Schmidtplatte von 1300mm vom HS noch deutlich unterkorrigiert.
So eine Einzellinse gehört so wie im letzten Beispiel von mir gezeigt (ich habe mit n = 1,52 gerechnet weshalb meine Linse
1/f = (1,52-1) * (1/ 347,6mm)
f = 668,46mm
Brennweite hat unmittelbar vor den Fokus.
Dafür passen die von Tanaka Kazuyuki gezeigten Spots also nicht.
Die werden schon für ein Duplet mit 500mm Brennweite sein.
Das passt auch besser zur angegebenen effektiven Brennweite bei 47mm Fokusabstand der Linse(n) die Er mit 920mm angibt.
(666*1016) / (666+47) = 949mm
Eher passt es da schon mit 500mm
(500*1016) / (500+47) = 928mm
Bei einem Duplet mit 500mm Brennweite kann aber die Bildfeldwölbung bei so einem f=1016mm SN nicht völlig korrigiert sein.
Das passt einfachmit der Petzval-Summe nicht.
Ich vermute daher stark das die Bildfeldwölbung bei den von Tanaka Kazuyuki gezeigten Spots raus gerechnet ist.
Das ist ja kein Problem.
Wenn ich das bei dem hier gezeigtem Beispiel mit dem Achromat als Korrektor mache sieht das dann natürlich auch so aus wie bei Tanaka Kazuyuki.
Nur leider nützen diese dann im Feld durch das raus rechnen schöner aussehenden Spots dem Fotografen nichts.