komposer
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Hallo,
ich bin gerade bei der Bearbeitung von NGC6888 am Verzweifeln.
3 Nächte habe ich inzwischen für das Sammeln von OIII Lights verschwendet und ich bekomme die äußeren schwächeren Schalen einfach nicht erfasst.
Vielleicht können mir einige erfahrenen Astrofotografen da weiterhelfen.
Setup:
Takumar 200mm M42 Objektiv bei F5.4
Kamera: Asi462mm
Filter: erst Explore Scientific O-III Filter ca. 18nm und neu Baader OIII Super G - 9nm
Hier esrt einmal zur Verdeutlichung ein 200% crop der bisherigen 3 Summenbilder plus die Addition der 3 Bilder, alles stark vorgestretcht:
Der Mix aus allen Summenbildern hat also über 7 Stunden Gesamtbelichtungszeit und der Hintergrund ist dadurch deutlich glatter geworden aber es sind weiterhin nur die hellen OIII Bereiche sichtbar. Selbst wenn ich da noch weiter an den Reglern schraube:
Auf zahlreichen anderen Bildern sind z.B. oberhalb der Sichel häufig bläuliche Schalen zu sehen. Die müssten ja vom OIII Kanal sein. Generell wird die Sichel ja bläulich umrahmt. Bei mir ist da aber nichts zu sehen, nicht einmal zu erahnen.
Woran kann das liegen ?
1. die schwachen OIII Signale gehen im Vorstadthimmel unter
Mein Himmel im Garten vor Ort ist ganz normaler Durchschnitt, vielleicht Bortle 4-5
2. Einfluss Mondlicht
Ist da OIII deutlich empfindlicher als H-Alpha ?
Ab wann (z.B Halbmond) machen OIII Aufnahmen keinen Sinn mehr ?
3. Transparenz
Lohnen sich OIII Aufnahmen nur an sehr klaren Nächten ?
Sind die Anforderungen da einfach höher und an nicht so klaren Nächten sollte ich lieber z-B- H-Alpha oder Luminanz aufnehmen ?
Es gibt im Jahr ja nicht so viele Gelegenheiten DeepSky Aufnahmen zu machen und da ist es für mich schon sehr ärgerlich einige davon umsonst zu verschwenden.
Ich habe jetzt schon über 7 Stunden für OIII bei NGC6888 investiert und habe große Zweifel ob sich z.B. weitere 7 Stunden noch lohnen würden.
Vielleicht sind ja auch meine Erwartungen mit meinem Low Budget Equipment zu hoch, mein Standort zu schlecht oder die Nacht nicht klar genug.
Eure Einschätzung würde mir sehr weiterhelfen um die wenigen guten Nächte mit realistischen Zielen zu verbringen.
Gruß,
Holger
ich bin gerade bei der Bearbeitung von NGC6888 am Verzweifeln.
3 Nächte habe ich inzwischen für das Sammeln von OIII Lights verschwendet und ich bekomme die äußeren schwächeren Schalen einfach nicht erfasst.
Vielleicht können mir einige erfahrenen Astrofotografen da weiterhelfen.
Setup:
Takumar 200mm M42 Objektiv bei F5.4
Kamera: Asi462mm
Filter: erst Explore Scientific O-III Filter ca. 18nm und neu Baader OIII Super G - 9nm
Hier esrt einmal zur Verdeutlichung ein 200% crop der bisherigen 3 Summenbilder plus die Addition der 3 Bilder, alles stark vorgestretcht:
Der Mix aus allen Summenbildern hat also über 7 Stunden Gesamtbelichtungszeit und der Hintergrund ist dadurch deutlich glatter geworden aber es sind weiterhin nur die hellen OIII Bereiche sichtbar. Selbst wenn ich da noch weiter an den Reglern schraube:
Auf zahlreichen anderen Bildern sind z.B. oberhalb der Sichel häufig bläuliche Schalen zu sehen. Die müssten ja vom OIII Kanal sein. Generell wird die Sichel ja bläulich umrahmt. Bei mir ist da aber nichts zu sehen, nicht einmal zu erahnen.
Woran kann das liegen ?
1. die schwachen OIII Signale gehen im Vorstadthimmel unter
Mein Himmel im Garten vor Ort ist ganz normaler Durchschnitt, vielleicht Bortle 4-5
2. Einfluss Mondlicht
Ist da OIII deutlich empfindlicher als H-Alpha ?
Ab wann (z.B Halbmond) machen OIII Aufnahmen keinen Sinn mehr ?
3. Transparenz
Lohnen sich OIII Aufnahmen nur an sehr klaren Nächten ?
Sind die Anforderungen da einfach höher und an nicht so klaren Nächten sollte ich lieber z-B- H-Alpha oder Luminanz aufnehmen ?
Es gibt im Jahr ja nicht so viele Gelegenheiten DeepSky Aufnahmen zu machen und da ist es für mich schon sehr ärgerlich einige davon umsonst zu verschwenden.
Ich habe jetzt schon über 7 Stunden für OIII bei NGC6888 investiert und habe große Zweifel ob sich z.B. weitere 7 Stunden noch lohnen würden.
Vielleicht sind ja auch meine Erwartungen mit meinem Low Budget Equipment zu hoch, mein Standort zu schlecht oder die Nacht nicht klar genug.
Eure Einschätzung würde mir sehr weiterhelfen um die wenigen guten Nächte mit realistischen Zielen zu verbringen.
Gruß,
Holger