Seestar S50 - Aufnahmetechnik - Neuigkeiten - Fragen, Probleme, Tipps und Infos

_Jürgen_K

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin seit 2 Tagen Besitzer eines Seestar S50.
Da ich feststellen musste, daß es doch nicht ganz so einfach ist "Auspacken, Aufstellen, Einschalten, Aufnehmen", habe ich gedacht, es wäre vielleicht nicht schlecht, die Erfahrungen (positive und negative) mal zusammenzutragen.
Ich fände es toll, wenn die Nutzer dieser kleinen Kiste mal posten könnten, wobei sie Probleme gehabt haben, was sie gelernt haben und was sie vielleicht noch nicht rausbekommen haben.
Wäre toll, wenn auch neue Erkenntnisse mitgeteilt würden, so nützt der Thread dann vielleicht allen ein bisschen.

CS
Jürgen
 
Ich fange dann auch gleich mal an:

1. Erfahrung (Problem): Standortanzeige in der Seestar App völlich falsch !
Ich habe das Seestar S50 vorgestern abend nach Erhalt bei sehr starker Bewölkung mit keinen Wolkenlücken für eine gute viertelstunde mal nutzen können.
Ich hatte die App auf mein Samsung Tab S4 aufgespielt. Nachdem ich das Tablet erfolgreich über das WLAN der S50 connected hatte, habe ich das Teleskop eingelevelt und den Kompass kalibriert und dann einfach mal die M51 ausgewählt.
Siehe da, das Teleskop drehte sich und hatte die M51 nach kurzer Zeit zentriert im Bild. WOW !!!
Leider konnte man die Galaxie aber nur erahnen, da der Himmel total verschleiert war und ich mit dem Auge vielleicht 10 Sterne sehen konnte.
Aber soweit alles gut. Teleskop wieder reingenommen und zufrieden eingeschlafen.

Da ich vor einiger Zeit mal eine Skywatcher AZ-GTI hatte, hatte ich mir dafür speziell ein günstiges Samsung TAB A gekauft.
Ich habe dann gestern die Seestar App auch darauf installiert, weil das einen dickeren Akku hat und deutlich länger läuft als das TAB S4.

Heute nachmittag hatten wir kurzzeitig mal klaren Himmel, also wollte ich das Seestar mal an der Sonne ausprobieren.
Habe dazu jetzt das Tab A verwendet, ohne mir dabei irgendwelche Gedanken zu machen.

Das scheiterte daran, daß Seestar immer sagte, die Sonne sei unter dem Horizont und weiteres Arbeit verweigerte. Die Usache war, daß Seestar komplett falsche Standortkoordinaten anzeigete : 31°15' N 120° 44' E

GPS und Standortbestimmung auf dem Tablet waren aktiv und Google-Maps zeigte auch den korrekten Standort an.
Mehrfaches Herunterfahren und Neustarten von Handy und Seestar-App zeigten keine Änderung.

Dann fiel mir ein, daß ich zwei Tage zuvor ja das TAB S4 verwendet hatte. Also das rausgeholt und siehe da: Standort wurde korrekt angezeigt.

Nun die App auch auf dem Handy installiert. Auch hier korrekte Standort-Anzeige in der Seestar-App !!

Erneut das Tab A verwendet. Standortanzeige 31°15' N 120° 44' E . Ich war völlig ratlos.

Ich habe dann mit dem Handy mal versucht die Sonne ins Bild zu bekommen.
Und siehe da, Seestar hat brav gesucht und sie tatsächlich nach ca 2 min in der Bildmitte gezeigt.

Inzwischen zeigt die Seestar App übrigens auch mit dem Tab A den Standort korrekt an, ich weiss aber nicht, warum .......

2. Problem : Sonne wird nicht gesucht !
Ich habe inzwischen mehrfach den Zustand gehabt, daß das Teleskop nicht mehr nach der Sonne "gesucht" hat (also hin- und her-schwenken), sondern sofort gesagt hat : "Sonne konnte nicht gefunden werden."
Beheben konnte ich dies nur durch einen Shutdown des Teleskopes und eines komplett neuen Startes aus der Grundposition.
Frage : Gibt es eine Möglichkeit, dieses OHNE Herunterfahren zu erreichen ?

3. Frage : Wenn man das Teleskop mit der App herunterfährt, schwenkt er ja nicht nur das Objektiv nach ganz unten sondern auch im AZ in eine bestimmte Position. Weiss jemand, ob dies SÜDEN ist ?

4. Frage : Angenommen, man hat das Teleskop heruntergefahren. Angenommen man stellt es dann am kommenden Tag wieder genau in die gleiche Position. Hat sich das Teleskop dann die Kompass-Kalibrierung vom Vortag noch gemerkt oder muss man den Kompass neu kalibrieren ?

5. Frage : Benötigt man für Deep-Sky (wo das Teleskop ja Platesolving machen kann) die Kompass-Kalibrierung überhaupt ?

6. Frage : Ist für Deep-Sky die Level-Justierung überhaupt erforderlich ? Kann das Teleskop nicht hier auch allein mit Platesolving auskommen ?

7. Frage : Falls man die Level-Justierung machen sollte /muss, genügt es, wenn die beiden Kreis grün sind oder ist es erforderlich einen bestimmten Wert zu unterschreiten ?

Sicher haben viel Benutzer zu diesen Fragen schon Ihre Erfahrungen gemacht. Alle Hinweise sind gern gelesen !

Viele Grüße
Jürgen
 
Hi Jürgen,
5. Frage : Benötigt man für Deep-Sky (wo das Teleskop ja Platesolving machen kann) die Kompass-Kalibrierung überhaupt ?

6. Frage : Ist für Deep-Sky die Level-Justierung überhaupt erforderlich ? Kann das Teleskop nicht hier auch allein mit Platesolving auskommen ?

7. Frage : Falls man die Level-Justierung machen sollte /muss, genügt es, wenn die beiden Kreis grün sind oder ist es erforderlich einen bestimmten Wert zu unterschreiten ?
zu diesen Fragen kann ich nur sagen, dass ich inzwischen das Seestar einfach nur auf die Terrasse stelle, egal wie, einschalte und dann das erste DS-Objekt anfahre.
Die Level-Justierung ist wohl auch offiziell unnötig, da es ja vor Beginn einer Aufnahme mit dem PS eine Art 3 Point-Alignment durchführt.

Gruß
Peter
 
Die Kompasskalibrierung bleibt in der Regel erhalten. Bevor bei DeepSky Fotografie das PlateSolving erfolgt, muss das Teleskop ja erst mal das grobe Azimut wissen, damit es nicht irgendwo weit abseits des gewünschten Objekts mit dem Plate Solving beginnt.
Es erfolgt also zunächst ein Schwenk in Objektrichtung und Höhe.

Grüße
Hartmut
 
Hi Jürgen,

ich habe das.
Ist eigentlich eine gute Idee. Sollte gut funktionieren. Muss ich mal dran denken.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,
versuch doch mal, ob sich das gut drunterschrauben lässt.
Hast Du auch diese Nivelliereinrichtung für Fotostative und ZWO Seestar S50 ?
Cuiv hat dieses Teil ausgesprochen empfohlen.
Ich habe mir dieses über Ebay bestellt. Kommt leider erst in ca 2 Wochen.
Wenn man das Seestar mit dem Adapter auf das SW-Stativ setzen könnte, wäre zumindest für zu Hause eine tolle Lösung.
Bei dem geringen Gewicht des S50 sollte das Stativ dafür wirklich funktionieren.
Viele Grüße
Jürgen
 
Das Ding habe ich auch wie sicherlich Hunderte andere. ? Funktioniert sehr gut, da die Justage des Stativ selbst etwas fummelig ist. Im Grunde braucht man es nur, wenn man auf bessere Horizontal Calibration verzichtet oder aber diese fehlschlägt. Justage geht aber wirklich sehr gut.
Aber nicht übertreiben. Die Leveling-Anzeige driftet nämlich ca. 5 min nach dem Einschalten noch stark durch die Erwärmung der Elektronik, wird dann geringer und stabilisiert sich erst nach ca. 2h fast vollständig.
 
So, dann habe ich gleich das nächste Problem.
Versuche mich gerade an der M51.
Teleskop findet sie problemlos und ich kann dann eine Aufnahme starten.

Bei 10sek Belichtungszeit nimmt das Teleskop immer so ca 13min lang auf, dann bricht es das Stacking ab, weil es sagt, es gäbe Startrails, ich nehme mal an, gemeint sind unrunde Sterne, bzw. längliche Sterne.
Wäre ja jetzt nicht so schlimm, wenn man das irgendwie fortsetzen könnte. Ich kann zwar sagen "Continue Enhancing", dann werden auch neue Aufnahmen gemacht, allerdings nicht mehr gestackt, die Belichtungszeit der Gesamtaufnahme bleibt dann auch bei den (z.B.) 13:20 stehen und weitere Aufnahmen werden offenbar nicht mehr hinzugefügt.

Ich habe die Belichtungszeit dann mal auf 20sek hochgesetzt, dann passiert das bereits nach 2-3 Minuten. Gleicher Effekt: Man kann es nicht fortsetzen, bzw. sage mal : Ich weiss nicht, wie ich es fortsetzen kann.

Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte ?

CS
Jürgen
 
Die Meldung mit den Star Trails kommt öfters, aber das Stacking wird bei mir immer problemlos fortgesetzt. Da muß ich nichts bestätigen.

Grüße
Hartmut
 
Moin Hartmut,
Also ja, die Aufnahmen laufen weiter, aber oben rechts wird doch die Gesamtzeit der Aufnahme angezeigt. Der Wert ändert sich dann nicht mehr und ich habe danach auch mal sehr genau das Bild angeschaut. Es sieht so aus, als ob sich das Bild ab dann nicht mehr ändert.
Jürgen
 
OK, wenn das über einen längeren Zeitraum so ist und es sich nicht mehr fängt, dann kontrolliere mal zur Sicherheit das Leveling.
Nicht, dass das Stativ abgesackt ist oder sich der Seestar irgendwie bewegt hat und das Stacking nicht mehr funktionieren will.
Auch darf natürlich keine Abschattung durch Bäume oder Gebäude passieren. Auch durchziehende WOlken könnten ein Problem sein.
Bist Du sicher, dass da keine Schleierwolken durchgezogen sind?

Schlimmstenfalls Neustart. Das passiert mir aber extrem selten.

Grüße
Hartmut
 
Hi Jürgen,

also bei mir läuft das Stacking nach der Startrail Meldung weiter.
Allerdings ist es manchmal so, dass die Gesamt-BLZ erstmal stehen bleibt und erst nach ein paar Aufnahmen sich wieder erhöht. Vielleicht wird dabei das Stacking durch mehrere Aufnahmen neu aufgesetzt.

Ich würde bei den 10s Aufnahmen bleiben. Das ist ausreichend und bei längeren Aufnahmen wird ja die Gefahr von Fehlern im Bild viel höher.

Längere Sub-Aufnahmezeiten sind sowieso überbewertet. ;)

Man kann auch einfach das Stacking/Aufnahme mal abbrechen und wieder das Live-Bild kontrollieren. Es sollte die gleiche Position zeigen und auch Sterne.
Wenn man dann die Aufnahme wieder startet, wird ja gefragt ob man weitermachen will.

Gruß
Peter
 
Hallo Hartmut,
Also das Stativ stand fest.
Die Einzelaufnahmen wurden auch weiterhin angefertigt.
Der Himmel war absolut wolkenlos und die M51 und die M101 standen beide fast im Zenit, also absolut freie Sicht.
Der Effekt trat bei beiden Objekten auf.
Bei der M101 habe ich dann allerdings nochmal einen zweiten Versuch gestartet, der lief dann allerdings mit 10sek Bel. Zeit über 40min, musste dann abbrechen, da ich ins Bett wollte und der Mond inzwischen so hell geworden war, daß das parallel laufende 80mm f6 APO auch immer weniger Sterne zeigte.
Ich habe das 80mm APO bewusst mal ungeguidet laufen lassen und habe bewusst mal meine ASI178MC (ungekühlte PLanetenkamera) genommen. Belichtungszeit habe ich mal auf 30sek gesetzt, da ich dann ohne Guiding so gut wie keine unrunden Sterne habe.

Anbei mal die 3 Ergebnisse:
Bild 1 : 80mm f6 Triplet-APO auf HEM27 ungeguidet, 80x30sek , ASI178MC (ungekühlt !)
Bild 2 : S50 das gestackte Bild
Bild 3 : S50 die 180 Einzelaufnahmen mit DSS gestackt und mit PS gestreckt und etwas Kontrast/Helligkeit

Also das Ergebnis was das S50 liefert ist wirklich beeindruckend !

Jürgen
 

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standen beide fast im Zenit, also absolut freie Sicht.
... Und genau dasvfürchte ich ist Dein Problem!
Welche Verrenkungen muss eine Alt/St Montierung im Zenit machen.
Über 85° weigerte sich mein S59, M51 überhaupt anzufahren.
Wenn ich das schaffte, bevor M51 so hoch war, lief ich in ähnliche Probleme und gewaltige Bildfeldrotation, sodass von der Aufnahme kaum etwas zu verwenden war :-(

Danach schwenkte ich auf den Pelikannebel im Schwan - der stand sehr niedrig und ist Nähe am Himmelsäwuator ... Und dort hat das Seestar 2,5 h belichtet- ohne Probleme.

DSO_Stacked_484_M 101_10.0s_20240513_052258.jpg
Stacked_904_IC 5070_10.0s_LP_20240513-034308.jpg
 
Ich ergänze noch: ähnlich problematisch wie der Zenit dürfte die Region um Polaris sein.
Jeweils wegen der Lage des Drehpunktes des jeweiligen Systems.
Himmel dreht sich im Polaris.
Seestar um den Zenit.
 
Das der Seestar auch mal einen schlechten Tag hat, kommt bei mir auch mal vor, wobei das sich meistens durch ein aus- und einschalten beheben läßt.

Mein Workflow ist so:

- Lagerung des Seestar möglist bei teilentladenem Akku und ca. 65-75% zur Akkuschonung; vor der Beobachtung vollladen
- Aufbau Stativ, leveln mit der Libelle; dabei auf festen Standort achten
- die Zwischenplatte zur Feinjustage des Leveling stelle ich so ein, dass die 3 Schrauben etwa den gleichen Stellweg haben
- das Seestar stelle ich immer so auf, dass beim ausschwenken des Teleskoparms dieser ungefähr Richtung Noden zeigt
- einschalten des Seestar, verbinden
- nach SW/FW-Upgrade prüfen, ob die Einstellungen noch so sind, wie ich sie haben möchte; insbesondere sind das die Aktivierung der Speicherung des SubFrames und das Horizontal Calibration muß aktiviert sein.
- vorzugsweise 5min warten, bis die Drift der Leveling-Elektronik geringer geworden ist
- leveln auf 0,4 oder besser, und zwar das Leveling IMMER prüfen, auch wenn das Seestar nicht dazu aufruft
- Objekt auswählen im Star Gazing Mode, anfahren, und los gehts...

Ein paar Worte zur Bildfeldrotation aus meiner Erfahrung und Berechnung:
- Objekte in Ost- und Westrichtung und niedriger Höhe zum Horizont bieten den längsten Zeitraum, bis dass es zu einer Bildfeldrotation kommt
- umgekehr tritt die Bildfeldrotation umso schneller ein, je mehr das Objekt in Süd- oder Nordrichtung und je höher es steht.
- die Bildfeldrotation beginnt je nach Objektlage bei mir nach 15-45min, wobei ich noch nicht nahe am Horizonat war, meisten bei 30° Höhe oder mehr

Grüße
Hartmut
 
Der Cuiv war damit ziemlich spät dran damit... das ging los auf dem offiziellen Seestar-Kanal und dann weiter auf dem "Underworld-Kanal".
Ich hatte meinen Seestar auch schon 2 x auf meinem Videostativ in die EQ-Position gebracht und war gerade dabei, auf Polaris auszurichten, als die Wolken reinzogen.
Irgendwie will der da oben nicht, dass ich das auch mal ausprobiere... :cautious: :ROFLMAO:
 
Das sind Facebook-Kanäle, willst Du die sehen? :eek:
 
der offizielle mit über 21000 Leuten:

Für die Underworld mußt Du freigeschaltet werden:

sehe gerade, ich habe von Cuiv the lazy Geek eine "Top-Fanzeichen" bekommen... whatever that is :ROFLMAO:
 
Hallo, was das Stativ von der Az Gti angeht, so benutze ich das ohne Probleme. Allerdings schleift die Unterseite des Seestar lautstark beim Drehen, zwischen dem kleinen festen Boden des Seestar mit der Mutter und der Stativplattform muß es etwas Abstand geben, ich habe da eine große Unterlegscheibe dazwischengelegt. Sonst schleifen die Auflagenoppen über die Stativplattform.
Was die startrails angeht, so stoppt zwar die Aufnahme und das Stacking, aber setzt sich auch wieder fort. Manchmal hat das aber auch 10 Minuten und mehr gedauert, dannn aber hat es auch bei der Belichtungszeit weitergezählt.
CS. Alexander
 
Hallo,
ich habe heute nochmal versucht, die beiden Aufnahmen vom 21.05. möglichst gleich zu behandeln und zu bearbeiten.
Ich habe die M101 mit dem Seestar S50 und gleichzeitig mit meinem 80mm Triplet APO aufgenommem.
Um die Ergebnisse vergleichbarer zu machen, habe ich das 80mm Triplet-APO ungeguidet nachgeführt, als Kamera habe ich meine ASI178MC (ungekühlt) verwendet und Belichtungszeiten sind bei beiden Systemen 30min gewesen.
Erwähnen möchte ich noch, daß der Himmel durch den Mond an dem Abend sehr hell war.
Beim Seestar 180x10 sek und beim APO 60x30sek.
Beim Seestar habe ich die Einzelbilder runtergeladen und dann beides möglichs gleich bearbeitet:
1. leichte Tonwertkorrektur, so daß die M101 soeben erkennbar wurde.
2. Mit GraXpert 3.0.2 zuerst Hintergrundgradienten entfernt und dann noch die neue "Denoise"-Funktion laufen lassen.
3. Dann mit Photoshop noch bei beiden etwas das Histogramm bearbeitet.
4. Sonst nichts weiter.
Das Ergebnis zeigt meiner Meinung nach, daß das kleine Seestar durchaus respektable Bilder liefert, daß das 80mm APO aber schon etwas bessere Details liefert.
(Naja, alles andere wäre ja auch höchst erstaunlich).

Falls endlich mal wieder klarer Himmel ist möchte ich dem 80mm APO nochmal Guiding gönnen und eine gekühlte Kamera (ASI595MC-Pro) spendieren.

CS
Jürgen
1716734434218.png
 
Die Problematik, dass plötzlich nicht mehr gestackt wird, habe ich zuweilen auch. Oft liegt es an hereinziehenden Wolken, manchmal hilft es auch, das Objekt neu anzufahren, denn Backlash-Probleme hat der Seestar meine Ansicht nach auch. Ich nutze das Gerät im EQ-Mode mit der Skywatcher Polhöhenwiege (Star Adventurer) und dem S20555 Kugelkopfadapter.
 
Hallo,

kannst du bitte mal den passenden Link für die Polhöhenwiege und dem Adapter reinstellen.

Und vielleicht eine Anleitung, wie du das im EQ Modus eingerichtet hast.

Vielen Dank CS Olaf
 
Hallo Olaf,
eine passende Polhöhenwiege gibt es von diversen Herstellern. Di gebräuchlichsten sind glaube ich :
Skywatcher
Omegon
William-Optics
Ich hatte für meine AZ-GTI zuerst die von SW, dann die Omegon und am Ende die WO.
Die von WO ist mechanisch schon deutlich besser aber natürlich auch echt ne Stange Geld.

Einen "EQ-Modus" gibt es für den Seestar leider noch nicht. Das müsste in die SW eingearbeitet werden, so wie SW das für die AZ-GTI in den neueren Versionen der SW auch getan hat. Kommt vielleicht noch.
Ohne dieses Modus in der SW kann man, montiert man den Seestar auf die Polhöhenwiege nur den Teil des Himmels ansteuern, der oberhalb des "Horizontes" liegt, der durch die Ebene der Bodenplatte des Seestar definiert wird.

Recht gut erklärt das Cuiv hier auf YouTube.

Wäre toll, wenn ZWO den EQ-Modus auch in die SW integrieren würde, damit man Seestar dann uneingeschränkt im EQ-Modus betreiben kann.

CS
Jürgen
 
Man kann auch den Himmel unterhalb des Horizonts ansteuern, wenn man dem Seestar als Standort den Nordpol vorgaukelt. :)

Wie das geht, erfährt man auch hier von Cuiv:


Grüße
Hartmut
 
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