Seriell an USB am Mac

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Fränk1

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Nun habe ich mein NexStar4 am Mac (PoweBook Ti; 10.3.3). Da das gute Stück keinen seriellen Port hat, habe ich einen "Seriell auf USB" Adapter dazwischen.
Nun möchte ich das Teleskop mit "StarryNight Pro 4.0.5" steuern.
Wenn ich nun das angeschlossene NexStar konfigurieren will, sagt mir "StarryNight", es stehe kein "ready seriell Port" zur Verfügung.
Auch im Finder taucht kein angeschlossenes Gerät auf.
Wer hat Ideen?
 
Hallo Frank,

ich habe in meiner mini Agentur mehrere Macs. Wenn ich das richtig sehe, hast du schon das neue 10er Betriebssystem. Ist die Software dafür überhaupt geeignet. Ich sehe es bei mir, das da schon riesige Problem mit der alten Software auftauchen, da die Rechnerstruktur anders ist. Außerdem ist es meistens so, dass die Belegung am USB anders ist als am seriellen Anschluß. Da muß man ev. selber was stricken.

Gruß und CS

Joachim
 
Also "StarryNight4" läuft natürlich am Mac. Das Problem scheint mir darin zu liegen, dass die Software oder auch der Mac das NexStar nicht als angeschlossen erkennen.
Das ganze ist eigentlich völlig untypisch für ´nen Mac. Im Gegensatz zur ´ner DOSe erkennt der immer alles was dran hängt........und zwar ohne nervende Treiberinstallation oder Abstürze oder Neustarts.
"StarryNight" scheint auf das NexStar am seriellen Port zu warten, aber der Mac hat diese Schnittstelle ja nicht.
 
Hallo Fränk,

von Zeit zu Zeit hänge ich ein altes Handy über ein Keyspan USB->seriell (RS232) Adapter an mein PowerBook. Zu diesem Adapter gibt es ein Treiber und ein Programm ("Keyspan Serial Assistant"), über das man den Anschluss kontrollieren kann.

Welchen Adapter hast du? Was sagt der System Profiler, wenn du den Adapter eingesteckt hast?

Viele Grüße,
Bernd.

P.S: Die Neuinstallation des Treibers erfordert bei OSX 10.3 einen Neustart. (So steht es jedenfalls in der ReadMe-Datei)
 
Hallo Berndt,

der Mod hier hat ´n richtigen Rechner!!! freu!
Ich habe die Treiber CD gleich weggeworfen, weil dort außen drauf nur Windoof-Treiber angekündigt waren.
Eben habe ich sie wieder aus dem Müll geholt und siehe da, es sind auch (versteckte) Mac Treiber drauf!
Ich teste das heute abend noch mal und erstatte Bericht. .........ichbinaberauchsodämlich.....

Fränk
 
Hallo Fränk,

vorab: ich benutze Wintel. Aber auch einen USB -> Seriell Adapter. Dabei ist es u.U. wichtig, den FIFO-Puffer zu deaktivieren, was in der Treibersoftware möglich sein sollte. Grund: die Kommandos zum/vom Teleskop sind so kurz, dass ich schon gelegentlich davon gehört habe, dass einige der Adapter dann den Puffer nicht flushen und hinten nix rauskommt. Vielleicht hilft dir ja dieser Hinweis. Bei meinem Adapter von Lindy kann der Puffer aktiviert bleiben und es geht trotzdem.

Ansonsten kann es noch hilfreich sein, mit den RS232-Parametern zu experimentieren. Hier scheint mir besonders die Handshaking-Einstellung wichtig: beim Verbinden meiens SkyCommanders mit dem Notebook per Kabel konnte Handshake aktiviert sein, bei einer Verbindung via Bluetooth musste ich diesen Parameter ändern. Aber vielleicht ist das ja alles auf einem Mäc nicht so verflixt kompliziert?!

Gruß und viel Erfolg beim Verbinden,
Tom
 
Danke für die Tipps!

Ich werde das heute Abend testen.
Generell geht am Mac immer alles besser und einfacher als unter DOS.
Aber hier betrete ich, für mich, absolutes Neuland.
 
Stand der Dinge ist folgender:
Der "Pearl" Adapter USB/Seriell, kann nicht mit Mac 10.3.3!
Laut Ihrer Webseite sollte er es können, aber leider Banane.
Jetzt habe ich über meinen Apple-Dealer einen Adapter bestellt, der funktionieren soll.
Das Pearl-Teil hat zwar nur 25Ocken gekostet, war aber leider, wie sich nun herausstellt, trotzdem zu teuer.
 
nun habe ich einen "Keyspan" Seriell-USB Adapter.
Der Mac akzeptiert diesen Adapter auch.
Leider kommt trotzdem keine Verbindung zwischen "NexStar4" und "StarryNight" zustande. Die Meldung ist immer die gleiche: "Beim Versuch die Verbindung herzustellen, ist ein Fehler aufgetreten."
Nun steht das "NexStar4" auch nicht in dem Pulldown-Menü von "StarryNight", in dem die unterstützten Teleskope aufgeführt sind. Die Celestrons fangen beim "114GT" an, das nächste ist dann "5er" und "8er" und am Ende gibt es noch ein paar GPS-Modelle. Ich habe es mit allen angebotenen Modellen versucht, aber keine Einstellung ist akzeptiert worden. Auf der Homepage von "StarryNight" gibt es auch ein Plugin-Download zu den unterstützten Teleskopen, leider gibt es auf meinem Rechner nicht den angegebenen Ordner, in den das Plugin installiert werden soll. (Aber selbst in dem dort angebotenem Download fehlt das "NexStar4")
Hat den irgendwer hier die Kombination "NexStar4" mit "MacOS 10.3.3" und "StarryNight" zum laufen bekommen?
Hat irgendwer einen guten Rat?
Wenn nicht hab´ ich jetzt 120,-€, umsonst, in Adapter und Kabel investiert <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/mad.gif" alt="" />

Edit:
-Der "Keyspan Seriell-USB-Adapter" zeigt eine Verbindung zwischen "NexStar4" und Mac an, also Kontakt ist vorhanden.
-Selbst wenn ich über die Handsteuerung des Teleskopes dem "NexStar4" sage es sei ein "114GT" und dann in "StarryNight" ein "114GT" konfiguriere, bekomme ich die Fehlermeldung beim "Connecten" (Das Konfigurieren funktioniert aber noch)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Fränk,

so ein Frust für dich tut mir leid! Hoffentlich wird's noch. Mir fällt höchstens der Rat ein, es mal mit unterschiedlichen Baudraten zu probieren oder das Handshaking mal anders einzustellen. Das hat bei mir geholfen, als ich zwar per Kabel einen Connect bekam, nicht aber bei Bluetooth. Ich galube, das kanns in deinem Fall auch noch reissen und halte dafür die Daumen!

Irgendwie scheint in dem Thema der Wurm drin zu sein: ich habe mal versucht, mir einen ASCOM-kompatiblen Treiber für meinen Sky Commander (Digitalteilkreise für den Dobson) zu basteln und wollte dazu auch das serielle Schnittstellenobjekt von ASCOM heranziehen. Das blöde Ding hat mir immer "Connected" gemeldet, obwohl das einfach nicht stimmte. Inziwschen habe ich einen solchen Treiber erfolgreich am Laufen, aber mit einer anderen "Bedienung" der seriellen Schnittstelle. Fazit: ein ungelöstes Rätsel.

Gruß,
Tom
 
Danke Tom, für den Zuspruch <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Die Baudrate kann ich nicht verändern. Jedenfalls finde ich an keiner Stelle eine Möglichkeit sie zu verändern.
Ich hoffe halt weiterhin auf meinen Helden, der sagt: " mach das so und dieses so, dann läufts!" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Also, mein Held...............melde Dich
 
die keyspan adapter funktionieren eigentlich ganz gut.
ich denke es wird wohl eher ein problem von starry night sein.
versuch doch mal dein teleskop über astroplanner anzusteuern. die software ist kostenlos und muß nur registriert werden.
da ich kein goto habe , kann ich dir natprlich nicht sagen ob's damit klappt aber vielleicht kann man dann die fehlerquelle einkreisen.

hier der link: astroplanner

das läuft natürlich auch unter OS X.

viel erfolg.

PS: halte mich mal auf dem laufenden, ich möchte meine EQ-6 auch an mein powerbook klemmen....
 
Zu Beginn erst mal Dank an alle!

Dann ein spezieller Dank an "nitzer"!

"AstroPlanner" war der Tipp, der zum Erfolg geführt hat.
Das Programm ist zwar (ich nehme an wie alle Astroprogramme) gnadenlos überladen, aber es funzt!
Der Datentransfer zwischen PB und NexStar erfolgt mit 9.600Kbit/sec. Nicht der Renner, aber eigentlich gut genug. Beim Objekt auswählen, zum Anfahren mit dem Telekop, ist zwar immer ein "Bestätigungsfenster" weg zu klicken, aber das ist halt der übliche Preis für "Umsonstprogramme"
Der Himmel sieht bei Weitem nicht so schön aus, wie in "StarryNight", dafür bleibt die Grafikkarte kühler <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Im Moment habe ich noch einige Problem mit meinem schlechten (Astro-)Englisch, aber das bekomme ich hin.

Natürlich habe ich das alles nur bei Tageslicht getestet, aber grunsätzlich fährt der "AstroPlanner" das "NexStar" schon in die richtige Richtung.

Dafür, dass das nur ein Spass ist, den ich nicht wirklich brauche, (und wohl auch nicht wirklich nutzen werde) bin ich zufrieden.

Fränk
 
Klasse :-))))

Pluspunkte bei dem Programm sind aber wohl die Objektdatenbank für die Planung und Night-View. Das ist doch schonmal was.

Gruß

Nitzer = Andreas
 
Hallo Fränk!

Zum Verständnis für mich: mit Starry Night geht's immer noch nicht? Oder doch?

9600 Baud: 300 Baud wären wohl auch noch schnell genug, weil die Kommandos zum Teleskop i.d.R. sehr kurz sind. Beim Sky Commander geht ein Byte als Anfrage nach der aktuellen Position raus und zurück kommt ein Datagramm mit 16 Byte (aktuelle Koordinaten). Und dieser Monstertraffic findet auch noch atemberaubende zwei Mal pro Sekunde statt...

AstroPlanner gibt es auch für Windoof und ich hab's mir angeschaut. Das Programm hat m.E. gerade hinsichtlich Bedienung und Performance noch ein gewisses growth potential <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Nun wäre es interessant zu wissen, wodurch sich die Anbindung beider Programme an RS232 eigentlich unterscheidet. Da du nun wenigstens eine Ansteuerungsmöglichkeit erfolgreich realisiert hast, würde ich trotzdem bei Starry Night nicht locker lassen. Was sagt den der Support dazu? Die Software ist schließlich teuer genug, um mal nach kompetenter Hilfe zu deinem Problem zu fragen. Vielleicht gibt's ja auch eine Newsgroup? Ich lese sowas für ASCOM bzw. den SkyCommander mit. Solche Newsgrpoups haben im Gegensatz zu unserem "Universalforum" den enormen Vorteil, dass wenigstens potentiell eine ganze Menge Experten zum Thema am Rohr sind, oft auch der/die Entwickler. Wenn auch keine direkten Lösungen rausspringen, ist event. die entscheidende Idee für das eigene Experiment dabei. Vielleicht ist das ja mal einen Versuch wert?

Gruß und "get connected",
Tom
 
@Tom

nee, mit "StarryNight" geht ´s immer noch nicht.
Kontakt zwischen "NexStar4" und "StarryNight" kommt zwar zustande, aber es ist nicht möglich das Teleskop zu konfigurieren, oder es gar mit Befehlen zu versorgen.
Keine Ahnung warum genau es nicht möglich ist.
Es tut mir leid, dass ich Dir nichts Genaueres sagen kann, aber weil ich, jedenfalls im Moment, noch keinen Sinn dieser Teleskop-Steuerung über den Rechner sehe, habe ich eigentlich auch keinen großen Antrieb, mich in irgendwelchen Foren zu Thema "StarryNight" zu informieren.
Hier in diesem Forum hat ´s leider nicht geklappt, dafür funzt es jetzt mit einem anderem Program ("AstroPlanner") und gut so.............
Aber jetzt mal was anderes: Was macht man denn mit solchen Programmen wie "Astroplanner" oder "StarryNight", was nicht auch mit dem Handsteuergerät möglich wäre? So richtig erschließt sich das mir nämlich nicht!
Was kann man denn überhaupt planen? und wie?

Fränk
 
Was leistet Planungssoftware?

Hallo Fränk!

"Was macht man denn mit solchen Programmen wie "Astroplanner" oder "StarryNight", was nicht auch mit dem Handsteuergerät möglich wäre? So richtig erschließt sich das mir nämlich nicht!
Was kann man denn überhaupt planen? und wie?

Vor etlichen Jahren habe ich mir die Frage gestellt, wie ein Programm beim Vorbereiten von Beobachtungen hilfreich sein könnte und aus diesen Ideen ist dann "Eye&Telescope", kurz E&T, entstanden.

Kernfrage jeder Planung ist m.E., wie gut (oder ob überhaupt) man ein bestimmtes Objekt in seinem Teleskop sehen kann, wobei natürlich die visuelle Grenzgröße die Schlüsselrolle spielt. E&T kann eine Kennzahl berechnen, die darüber sehr zuverlässig Auskunft gibt und die ich Kontrastreserve genannt habe.

Wenn man nun in der Lage ist, die Wahrnehmbarkeit eines Objektes unter gegebenen Bedingungen einigermaßen zuverlässig zu prognostizieren, ergeben sich daraus eine Menge nützlicher und sinnvoller Funktionen:
  • Ermitteln eines günstigen Okulars
  • Heraussuchen "machbarer" Objekte aus einer Datenbank
  • Zeichnen von aufgeräumten Sternkarten ohne "unsinnige Einträge"

Natürlich kommt die in Planern allgemein übliche Funktionalität "Sichtbarkeit" hinzu, also die Frage wann das Objekt während der Dunkelheit (kein Mond!) am Beobachtungsort hoch genug steht.

Bei E&T kommt dann noch ein Logbuch hinzu und diverse Möglichkeiten, sich (mittel-/längerfristige) Beobachtungsprojekte zusammenzustellen oder den Plan für die nächste Nacht auch in HTML (z.B. zum Ausdrucken) zu wandeln oder einem anderen Kartenprogramm zum Fraß vorzuwerfen. Transfer zum Palm gibts auch.

Nun kommt die schlechte Nachricht: E&T gibt es nur für Windows. Das hat den simplen Grund, dass ich nicht für MacOS entwickle und E&T sehr eng mit den sehr leistungsstarken Datenbankkomponenten von Windows verzahnt ist. Das bringt im Vergleich zur Konkurrenz wirklich den Durchzug und alles geht sogar auf meinem Astro-Notebook mit 500MHz Celeron sehr flott. Und ich habe Wert gelegt auf einfache Bedienung.

Das alles sollte man mal selber sehen, dann weiß man auch, welchen Mehrwert so ein "richtiger Planer" bringt. Gelegenheit dazu ist z.B. auf dem ITV, wo Ronald Stoyan E&T vorstellen wird. Vielleicht hast du ja "inoffiziell" irgendwo noch eine Windows-Maschine im Hinterzimmer ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Was machst du mit dem Astro Planner? Immerhin könnte man sich damit eine Liste für die Nacht zusammenstellen, aber ich die Intentionen und den Nutzen fremder Software kann/muss ich ja nicht vermitteln. Der Aspekt Sichtbarkeit (über dem Horizont während es dunkel ist) ist beim AP berücksichtigt. Bessser als gar nix ist das allemal. Mir schien es, als sei dem Autor des AP die Teleskopsteuerung recht wichtig. Als Dobsonaut bzw. Planetenbeobachter brauche ich das aber nicht. Starhopping oder SkyCommander gehen meistens schneller und einfacher. Der AP kann auch den Schwenkweg minimieren ("Travelling Salesman Problem"), aber das (und eine Optimierung der zeitlichen Reihenfolge) kann E&T auch schon lange.

Soll heißen, mir erschliesst sich der Nutzen von Planern nicht, die den Aspekt der Wahrnehmbarkeit vernachlässigen. Listen zusammenstellen (mit manueller Recherche zur potentiellen Sichtbarkeit, z.B. in der "Deep Sky Liste" der VdS) kann man auch mit guten Planetariumsprogrammen. Eine reine Steuerungssoftware fürs Teleskop macht für manche Anwendung auch Sinn; wer aus dem Wohnzimmer heraus das Scope steuern und CCD-Bilder machen will, wird sowas schätzen. Ich schätze frische Nachtluft und den direkten Blick ins Okular und bin dafür also nicht in der Zielgruppe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />

Gruß,
Tom
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Das es sehr viele Programme nicht für MacOS gibt, bin ich ja nun gewohnt.
Die Begründung lautet im Allgemeinen: "Die Entwicklung von Software lohnt sich nicht für nur ca.3% der User!" Das ist nicht schön, aber irgendwie auch nachvollziehbar.

Nun kommt die schlechte Nachricht: E&T gibt es nur für Windows. Das hat den simplen Grund, dass ich nicht für MacOS entwickle und E&T sehr eng mit den sehr leistungsstarken Datenbankkomponenten von Windows verzahnt ist. Das bringt im Vergleich zur Konkurrenz wirklich den Durchzug und alles geht sogar auf meinem Astro-Notebook mit 500MHz Celeron sehr flott. Und ich habe Wert gelegt auf einfache Bedienung.

Deine Begründung, Windows verfüge über leistungsstarke Datenbankkomponenten, habe ich so noch nicht gehört!
Die Datenbank Software von M$ nennt sich doch "Access" oder so. Diese Software ist doch keineswegs im Windows OS integriert. Oder?
Ich nutze "FileMaker". Eine sehr schöne und wie ich denke mindestens so weit verbreitete Datenbank-Software wie Access. "FileMaker" hat auch den Vorteil, dass sie für "Windows" und für "Mac" erhältlich ist. Als Hybrid-Fassung!

Du als Software-Entwickler wirst aber sicher wissen was Du machst!
Wenn Deine Software am Wochenende nur für "Macs" vorgestellt würde, hättest Du bestimmt nicht mehr als 1-2 Zuhörer <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> (Allerdings wären die sehr interessiert!)
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

Hi Fränk!

Deine Begründung, Windows verfüge über leistungsstarke Datenbankkomponenten, habe ich so noch nicht gehört!
Die Datenbank Software von M$ nennt sich doch "Access" oder so. Diese Software ist doch keineswegs im Windows OS integriert. Oder?

Access ist "nur" sowas für ein Frontend für den eigentlichen Datenbankkern namens JET. Den verwendet nicht nur Access, sondern auch Excel, Visual Basic und manche andere Software. Unter Windows gibt es die "ActiveX Data Objects", kurz ADO. Sie gehören seit W2K zum Platform SDK, sind also inzwischen "natives Windows" geworden. Office und zahlreiche Programme von M$ oder anderen Herstellern installieren das Zeugs bei Bedarf auf älteren Systemen nach.

Für mich als Entwickler wichtig: die Weitergabe/Nutzung von ADO und JET in/mit eigenen Programmen ist in der Lizenz für meinen Compiler enthalten. Auch bietet ADO gegenüber den üblichen Funktionen von relationalen Datenbanken noch deutlichen Mehrwert für Entwickler (Stichworte: verbindungslose Recordsets, kalkulierte Pseudofelder, hierarchische Recordsets...).

OK, das alles hatte nun mit dem Mac oder USB->seriell oder Planung nichts zu tun. Ich wollte keine Antwort schuldig bleiben, aber wir sollten es dabei belassen. Wenn du mehr wissen möchtest, kannst du gerne eine PM schreiben.

Die kleine Zielgruppe beim Mac ist tatsächlich ein KO-Kriterium für so Exoten-Programme wie E&T. Bei einem Programm von allgemeinem Interesse (Starry Night!?) sind 3% mehr Kunden (die zusätzlichen Mac-User) vielleicht schon den Aufwand wert, aber wenn das bei E&T so wäre, gäbe es derzeit ca. 10 Kunden für den Mac und das bei einer mehrjährigen Entwicklungszeit. Schluck! Dann müsste eine Lizenz schon vierstellige Beträge kosten <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

Gruß,
Tom
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

Danke für die Zusatzinfos!
Aber dieses "Abtauchen" in die "Abgründe" der Computer-Systeme überfordert meinen Horizont dann doch deutlich!

Habe eben noch Stargazer endeckt. Eine Planetariums-Software die auf dem Mac läuft.
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

mach dir nix draus, daß wir 2 am mac arbeiten und vielleicht nicht ganz so viel von sooo speziellen programmen zur verfügung haben wie die anderen 97% der computernutzer.
dafür sind wir wenigstens nicht von den ganzen viren und würmern bedroht.

außerdem tut sich ja auch in diesem speziellen hobby etwas auf dem mac-markt.
ich benutze z.b. keith's imagstacker zur bearbeitung von webcamaufnahmen. im direkten vergleich zu giotto und co. ist dieses kleine programm meiner meinung nach auch nicht schlechter. und auf meinem g5 hab ich 10mal schneller ein ergebnis als auf dem pc mit den konkurrenzprogrammen.
sogar eine software zum autoguiden hab ich schon gefunden und ein ami bastelt gerade an einer steuersoftware für die sxv-ccd-kamera.

auch wenn's mal wieder etwas dauert bis man die benötigte software bekommt, so schlecht biste mit dem mac nicht dran.

wie gut oder schlecht der astroplanner ist kann ich dir nicht sagen, da ich noch beim "starhopping" bleibe. macht mir halt mehr spaß, auch wenn ich länger nach einem objekt suchen muß.

ich denke aber, hier ist nicht der richtige platz, um wieder die alte philosophiefrage aufzuwerfen, ob nun mac oder M$ besser ist.

ich für meinen teil, werde den mac immer einer wintel-maschine vorziehen, weil ich halt auch noch andere sachen am computer machen möchte, und da ist der apple immer um länger voraus.

THINK DIFFERENT!!!

nitzer
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

Volle Zustimmung!!
Auch ich will hier keine Philosophiefrage aufwerfen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

Hi,

ich wollte übrigens auch keine Philosophiefrage aufwerfen. Wie auch, wenn ich in einem Umfeld arbeite, in dem auch Unix-Kisten ihre Funktion ausüben? Den Mac fand ich immer sehr sympathisch und zwei meiner Kollegen haben mir mit glänzenden Augen ihre PowerBooks präsentiert. Spaßigerweise liefen die aber meistens mit Linux <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Früher war ich richtiger Atari-Freak und damit auch non mainstream; inzwischen schätze ich die Vielfalt der Astrosoftware auf Wintel. Eben auch "THINK DIFFERENT" - was die Programme angeht. Weil es keinen echt guten Planer gab, habe ich eben einen geschrieben. Wäre ich im Umfeld der Mac-Entwicklung groß geworden, gäbe es E&T nun wohl nur für MacOS, denn erst sehr spät bekam das Projekt den kommerziellen Touch. Die ersten Versuche dahin gab es schon auf dem Atari, aber da ist die Hardware eben ausgestorben und so kam ich zum PC. Immerhin leiste ich mir mit meinem Palm ja noch eine non mainstream platform. Da war es genau wie seinerzeit mit dem ersten Atari: es gab eine Software, die ich unbedingt haben wollte und deshalb kaufte ich eben passende Hardware, auf der sie laufen kann. Für mich steht immer der Nutzen der Software im Vordergrund, nicht die Plattform. Die Plattform an sich ist nur Mittel zum Zweck.

Im übrigen kann ich euch nur beipflichten: Windows hat erhebliche Sicherheitslücken und M$ macht dort seine Hausaufgaben nur unzureichend. Ich muss selbst dafür sorgen, dass der Rechner sicherer wird und das ist sehr schade, denn ein gutes OS sollte Sicherheit nicht als lästiges Übel empfinden, sondern als essentiell ansehen.

Vielleicht merkt auch die Open Source Gemeinde irgendwann, dass neben technischer Finesse auch ease of use für einen nicht computerkundigen Endverbraucher zählen - sonst bleibt Linux das System der Freaks und IT-Profis und wird Windows nie das Wasser abgraben können. Denn in einem hat M$ der Konkurrenz die Nase sehr weit voraus: im Marketing. Nicht immer ist gut, was dabei rauskommt, aber wenigstens betreiben sie Marketing. Von Apple oder SuSe hört man dagegen nicht viel.

Undogmatischen Gruß,
Tom
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

An der Art & Weise, mit der Apple Öffentlichkeitsarbeit betreibt, kann ich wirklich nur verzweifeln.
Wenn du den "Sasser" geschädigten der letzten Zeit erzählst, dass ich mit den Macs 24h am Tag online bin, dass ich jede x-beliebige Seite im WWW anklicken kann, jede Datei downloaden und öffnen kann, ich dafür noch nicht einmal einen Virenscanner im Einsatz habe und dabei absolut nichts passiert, dann schauen die mich an und denken: "Der ist doch bekloppt!" Ich frage mich dann immer, warum erzählt das Apple niemandem?
Du wirst auch bei vielen kleinen Apple-Händlern keinen Rechner sehen. Kein potenzieller Kunde hat so die Möglichkeit so ein Teil mal anzufassen, mal zu testen. Ich bin mir absolut sicher, wenn die Leute die Möglichkeit bekämen die Rechner kennen zu lernen, würden viele dabei bleiben. Es wird niemand, der sowohl Wintel als auch Macs kennt, ernsthaft bezweifeln, welcher Rechner der schönere, der benutzerfreundlichere, der sicherer, der wertstabilerer und (das behaupte ich jetzt mal) der bessere ist.
Das mit der mangelden Software für Macs, hat ja auch nur in Randbereichen, wie hier beim Thema Astro, bedeutung.
Officeanwendungen, Datenbanken und erst recht Publishing, Film- & Fotobearbeitung gehen auf dem Mac immer besser als auf ´ner DOSe. Seit einem guten halben Jahr nun auch wieder schneller als mit Wintel!

Ich bin mit meinen Macs rundherum zufrieden und bleibe dabei! (Jedenfalls so lange wie Billyboy Gates Apple existieren lässt)
 
Re: Was leistet Planungssoftware?

Hallo Fränk, hallo Tom,

es steht zwar (nur) in den Regeln des OT-Boards, aber jetzt bitte diesen Thread nicht in endlose Diskussionen a la "mein-betriebssystem-ist-aber-besser-als-deins" abgleiten lassen. Dazu ist das Heise-Board zuständig. :-))

Viele Grüße,
Bernd.
 
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