Sharpstar 15028HNT-AL

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Hallöchen Euch allen.
Ich habe kürzlich ein neues Sharpstar 15028HNT-AL erstanden und dachte ich stell es hier ienmal zur Schau, da sich bei diesem neueren Modell mit Aluminium-Röhre ein paar Dinge zum Vorgänger geändert haben.

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Das Teleskop hat einen Hauptspiegel von 150mm Durchmesser - ein bisschen mehr ohne den Blendenring - und eine Fokuslänge von 420mm. Der dreilinsige Komakorrektor mit ED-Glas ist im Lieferumfang enthalten und wird im Fokussierer verschraubt.

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Der Fokussierer lässt sich um 20mm verstellen und ist sehr robust. Er lässt sich rotieren und in der Neigung (tilt) einstellen.

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Der Tubus und alle Schrauben darin sind geschwärzt, der Rand des Fangspiegels ist jedoch leider ungwschwärzt. Die Halterung des Fangspiegels wurde neu konzipiert und lässt ich nun wesentlich einfacher einstellen und sollte die Kollimation deutlich besser halten. Der Fangspiegelhalter wird jetzt einfach bis zum Anschlag angezogen, wonach er schon nahezu perfekt im rechten Winkel zum Fokussierer positioniert ist. Eine Vertiefung für die Kollimations-Schraube, welche am nächsten zum Fokussierer ist, lässt hier keine Frage zur Positioniereung offen, und die Kontrolle mit dem Konzenter von TS-Optiks bestätigt die Position.
 
Der erste Test der Optik, besteht nur aus einem Bild mit der selbstgedruckten Tri-Bahtinov Maske.

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Out of the Box und mit nur zehn Minuten Zeit fürs erste Einrichten des neuen Teleskops ist das schon mal nicht schlecht.
 
Da ich jetzt bis September warten muß, bevor es wieder dunkel wird - hier oben in Finnland 400km südlich des Polarkreises ist das mein größtes Hinderniss für das Hobby - wird das Teleskop erst einmal zerlegt.

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Der Fangspiegel ist exakt 70x100mm groß und ich werde die Ränder später mit schwarzem Samt überziehen.

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Der Hauptspiegel hat eine geätzte Mittenmarkierung und wird durch den gefederten Blendenring gehalten, siehe (1).
Für die Arretirungs-Scharauben hat Sharpstar ein Gewinde aus Edelstahl in das Aluminium eingelassen, sodaß man diese Schrauben straff anziehen kann, ohne das gas Gewinde kaputt zu machen, siehe (2).
Der Hauptspiegel sitzt stramm in der Fassung - Filz kommt für diesen Zweck an den drei "Türmchen" zum einsatzt - und liegt auf drei Nieten aus Kupfer auf, siehe (3).
Mein Spiegel verrutscht nicht in der Halterung, wenn ich ihn in alle Richtungen drehe und es klappert auch nichts. Das war wohl bei den älteren Modellen ein Problempunkt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Weitere Schritte vom komplett auseinanderbauen des Teleskops, damit ich den Tubus mit Samt auskleiden kann.

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Mittenmarkierung, die das verkleben des Samtes einfacher machen.

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Der Fokussierer ist komplett geschwärzt und lammeliert, und man sieht in dem Bild gut die drei Schrauben für die Kollimierung des Fokussiers.
Der Finderschuh ist and die Wölbung des Tubus angepasst und der Aluminium-Tubus selbst ist 3mm stark.
 
Der Tau-und-Streulichtschutz ist slebst gebastelt mit 3d-Druck, Filz und Karbonstangen und wiegt ganze 163.6 Gramm.

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Befestigt wird er mit ein paar Gummibändern, damit er straff sitzt und sich über Nacht mit dem Absinken der Aussentemperatur nicht lockert.

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Das Teleskop ist rundum hochwertig gefertigt. Die Toleranzen aller Löcher und Bohrungen sind sehr gering, ca. 0.5mm und die Lackierung sowie die Anodisierung aller Teile ist makellos bei meinem Exemplar.

Zu guter letzt noch ein Uniguide 50/200 von William Optics und eine Vixen-Finder-Schiene von Amazon - die Anodisierung ist leider nicht ganz der selbe Farbton - und fertig ist das Teleskop für die kommende Wintersaison.

UniGuide50a.jpg
 
Moin,

sehr schön gemacht, aber das wichtigste hast Du aus meiner Sicht vergessen. Lies mal hier weiter:


Gruß Markus
 
Da bin ich mal gespannt was da noch kommt.
Auf jeden Fall saubere Arbeit.
Ich hab noch den kleinen Bruder in Carbon der wirklich Spaß macht. Musste in einem Jahr nur einmal Justieren.

CS,
Franz
 
Moin,

sehr schön gemacht, aber das wichtigste hast Du aus meiner Sicht vergessen. Lies mal hier weiter:

---EDIT---

Gruß Markus

Da fehlen zu viele Informationen um eine Schlußfolgerung zu ziehen. Zum Beispiel fehlt die Information ob ein Streulichtschutz verwendet wurde und wenn ja, wie lang dieser war.

Aus Erfahrung mit meinem vergleichbaren Sky-Watcher Quattro 150P, bei welchem ich die Backyard Universe Spinne verbaut habe, kann ich von solchen Problemen nichts berichten. Aus meiner Sicht ist das Problem in diesem Fall eher der Nutzer und nicht das Gerät.

Nichtsdestotrotz werde ich später wahrscheinlich auch die Spinne mit Samt bekleben, sowie ich das auch schon bei meinem Sky-Watcher Quattro 150P gemacht habe. Bevor ich es beklebe warte ich aber erst bis ich eine Fangspiegelheizung kaufe, damit ich die Kabel dafür dann direkt mit einkleben kann.
 
Aus meiner Sicht ist das Problem in diesem Fall eher der Nutzer und nicht das Gerät.
Hallo "hier könnte Dein Name stehen",

das ist eine sehr gewagte Auassage!

Die Tauschutzkappe war 250mm Länge über dem Tubus, hat aber in dem Fall nichts mit den Spikes zu tun. Du wirst es sicherlich noch selbst heraus finden, man muss nicht von den Erfahrungen anderer User (Mehrzahl) profitieren.

Gruß Markus
 
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