Sicherer Überspannungsschutz für Montierung, CMOS, CCD, etc.

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Skipper_H

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Hallo Zusammen, speziell an die Elektroniker unter den Astronomen,

vielleicht kann mir jemand helfen? Ich bin gerade final dabei das Stativ für die noch zu liefernde EQ8-Pro-R fertig zu stellen, die Mechanik ist schon fertig, jetzt geht es um die Stromversorgung am Stativ. Um den Kabelsalat am Stativ und um die Montierung zu minimieren, möchte ich eine zentrale Stromversorgung am Stativ installieren, diese sieht wie folgt aus:

- Schaltnetzteil 220V auf 12V/30A (bzw. 3x10A) beim stationären Gebrauch
- alternativ 12V aus Batterie / Lader / Moppel umschaltbar über Wechselschalter/Relais

Da ja oberhalb des Statives wertvolle Anschaffungen hängen, die Montierung, die Kameras, die ASIAIRS, Stellarmates , Taukappenheizungscontroller und CO. möchte ich diese gegen Überspannung absichern.

Ich möchte drei 12V Buchsen am Stativ bereit stellen abgesichert durch je 10A Schnelle Schmelzesicherung, jede Buchse mit Volt-Amperemeter und On-Off-Switch

- Buchse 1: Montierung (max. 5 A), ASIAIR max. 2,5 A, Raspberry PI4 max 2,5 A
- Buchse 2: ASI Cooled Camera 3A; Touptek Cooled Camera 3 A, 2x Focuser 2A
- Buchse 3: Taukappenheizung einschließlich Controller 12A max. (Ich weiß das passt nicht wird aber nie zur selben Zeit abgerufen)

Jetzt könnte ich jede Buchse einfach über eine 10A10 1000 - Diode über parallele Schaltung sichern und hoffen das im Falle einer Überspannung die Sicherung durchfliegt, im Hinblick alleine auf den Anschaffungspreis der Kameras ist mir das zu wenig Sicherheit.

Jetzt bin ich bei meiner Recherche nach einem Überspannungsschutz auf eine recht einfache wenn auch wie es scheint sehr zuverlässige Lösung gestoßen (Schaltplan anbei), die Lösung ist käuflich erwerblich aber da zugelassen in der Luftfahrt mehrere 100 USD pro Kanal/Buchse. Jetzt habe ich die einschlägigen Vertriebler für Einzelkomponenten gesucht und gefunden, ich sage mal 2 USD für einen 330 OHM Widerstand sind etwas übertrieben, wenn auch für die Luftfahrt zugelassen!

Jetzt meine Konkrete Frage, kann irgendwer mit dem angehängten Schaltplan etwas anfangen und hat eine Antwort insbesondere auf

- DIAC VD7 bzw. DIAC MBS 4991
- Thyristor S4025L-ND
- Poti 470Ohm

gibt es erhältliche Alternativen?

Was die Dinger sollen ist mir schon klar, der DIAC soll den Thyristor anschießen damit letztendlich die 10 A Sicherung durchbrennt um größeren Schaden zu vermeiden!

Ich habe aber keine Ahnung nach welchen Alternativen ich suchen soll, wenn ich was finde sind die Dinger nicht mehr erhältlich! Es würde ja reichen wenn mir jemand funktionierende, erhältliche Alternativen nennt!

Ich bitte alle Vollblutelektroniker um Nachsicht! Ich bin nur Nachlöter!

Vielen Dank für die Mithilfe im Voraus!

Gruss

Alex
 

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Hallo Alex,

den Überspannungsschutz kannst Du Dir eigentlich sparen. Woher soll den die Überspannung kommen?
Mir fällt höchstens Blitzeinschlag ein. Aber bei Gewitter, solltest Du das Netzteil ohnehin rechtzeitig vom Strom nehmen.

Hinzu kommt, dass alle Deine Komponenten einen Toleranzbereich haben, was die Eingangsspannung angeht, damit die Geräte nicht gleich kaputt gehen, wenn statt 12 V z.B. 14 V anliegen.

Auf jeden Fall empfehlenswert ist aber eine Absicherung gegen Überstrom für die einzelnen Verbraucher. Damit im Falle eines Kurzschlusses nicht gleich irgendetwas anfängt durchzuschmoren. Das kann ja schon passieren, wenn irgendwo Feuchtigkeit eindringt.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Alex,
Überspannung brauchst Du bei guten stabilisierten Netzteilen und vor Allem bei Batteriebetrieb nicht zu fürchten.
Außerdem sind die Komponenten gegenüber etwas höherer Spannung durchaus tolerant. Der „Zigarettenanzünder“ liefert bei laufendem Motor eine Spannung von deutlich über 14 V. Weniger tolerant sind Montierungen dagegen bei zu niedriger Spannung. Bei 11 V geht z.B. an einer EQ6, AZ-EQ6 oder EQ8 nichts mehr. Daher würde ich bei den Stromstärken, die Du hier nennst, mein Augenmerk auf die Leitungen zu den Verbrauchern richten. Auf Länge, Querschnitt, Steckverbindungen, Übergangswiderstände und den daraus resultierenden Spannungsfall.
Wenn Du aber unbedingt einen günstigen Überspannungsschutz suchst, dann schau mal nach „Varistoren“. Das sind spannungsabhängige Widerstände, deren Leitwert bei Überschreiten einer recht genau definierten Spannung stark ansteigt, und vorgeschaltete Sicherungen (flinke) zum Auslösen bringen. Beispiel:
Varistor 13 V
Die Dinger gibt es für Netzspannung wie Sand am Meer, sie sind auf fast allen guten Netzteilen in der Unterhaltungselektronik zu finden, in dem Spannungsbereich um 12 V ist die Auswahl schon dünner.

Hast Du Angst, dass Dein China-Netzteil spinnen könnte, kannst Du das auch von vorne herein mit einer höheren Ausgangsspannung betreiben, und an den Ausgängen, separate kleine Spannungsregler einsetzen.
Dann müssten, um ein Überspannungsproblem zu produzieren, zwei Bauteile gleichzeitig einen Fehler haben, der auch noch in die gleiche Richtung geht, was eher unwahrscheinlich ist.

CS

Dietmar
 
Hallo Zusammen,

zunächst besten Dank für die Beiträge, klar sind die Komponenten Kameras, ASIAIR, Montierung, etc. sehr tolerant. Sicher ist die Wahrscheinlichkeit in Mitteleuropa gering, dass es zu starken Spannungsschwankungen kommt. Wer jedoch schon mal in Südamerika, Südafrika war oder selbst auf den Kanaren "La Palma" flackern hin und wieder die Lampen. So das es mir sicherer erscheint ab 14V - 14,5V Überspannung die Sicherung fliegen zu lassen, bevor etwas abraucht. Schaden wird es auf keinen Fall. Über die Lösung Varistors hatte ich auch schon einmal nachgedacht, jedoch erscheinen die mir zu träge, die brauchen erst mal eine "Zeit" bis der Widerstand so hoch wird das die Sicherung durchgeht, außerdem sind die auch in meinem China-Netzteil eingebaut, da kann ich auch eine 10A10 1000 parallel einlöten. Ich brauche zum Gürtel noch einen Hosenträger.

Bei der weiteren Recherche fand ich den TRIAC MBS4991 wenn man das richtige Beinchen (Gitter) kappt ist es ein DIAC, jedoch werden dafür schmerzhafte Preise aufgerufen. Jetzt fand ich beim Bingen, Googeln geht hier leider nicht einen Beitrag wonach der DIAC/TRIAC auch gegen günstige Zenerdioden ausgetauscht werden kann, wenn ich es richtig verstanden habe werden die entgegengesetzt parallel geschaltet. Jetzt die Frage welche?

Außerdem fand ich noch anhängende Crowbar-Schaltung für 1A mit einer Zenerdiode allerdings ist die Auslösespannung nicht einstellbar wie bei der obigen. Der Thyristor soll ja nur durchschalten, so das ich schätze oberhalb bei "beliebigen Thyristor" 20A 400V + auf der sicheren Seite zu stehen. Lerne aber gerne dazu!

Auch hier wieder die Frage welche Komponenten Widerstände, Kondesator, Zener-Diode brauche ich für 14V / 10A bzw. kann man in die Schaltung (Anhang) einen Poti oder einstellbaren Widerstand schalten mit dem ich die Auslösespannung (11,5V -14,5V) einstellen kann.

Nochmals vielen Dank im Voraus, für die hoffentlich noch kommenden Beiträge!

Grüße
Alex
 

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Hallo Alex,
die 10A10 ist eine einfache Si-Gleichrichterdiode, die allenfalls nur als Verpolungsschutz dienen. Aber einfach nur parallel zum Netzteil hat die sonst keinerlei Schutzwirkung.

Ein Varistor /VDR ist keineswegs zu träge und wäre meiner Meinung nach die richtige Wahl. Vermutlich ist die Schaltung mit dem Thyristor langsamer als ein VDR.
Alternativ /oder ergänzend zum VDR könnte man auch eine TVS Diode nehmen.

Davon abgesehen sollte eine schwankende Netzspannung bei einem Schaltnetzteil nicht zu einer schwankenden Ausgangsspannung führen. Normalerweise haben die einen recht weiten Eingangsspanungsbereich und bei Unterschreitung der Eingangsspannung sollte es abschalten während eine (andauernde) Überschreitung der Eingangsspannung zur Zerstörung des Netzteils führt. Bei einem qualitativ hochwertigen Netzteil ist daher meiner Meinung nach keine weitere Schutzmassnahme notwendig.

Gruss, Boris
 
Hallo Boris,
die A10A10 war ein schlechtes Beispiel, die Schaltung soll natürlich auch vor einer Verpolung schützen, klar die 10A10 kann nur Verpolung in der Schaltung, keine Überspannung.

Ich schaue mir das Thema Varistor noch mal näher an, vielleicht ist das die Lösung die ich suche?

Nichts desto Trotz, neben dem Schaltnetzteil wollte ich noch Batterie und Lader nutzen.

Auch werde ich über den Vorschlag von Dietmar nachdenken, mein Netzteil kann auf eine höhere Ausgangsspannung eingestellt werden und ich könnte dann an jeden Ausgang Spannungsregler hängen.

Ich fand die Lösung mit der "Crowbar-Over-Voltage-Protection" zumal ich Sie im Bereich Luftfahrt gefunden hatte, sehr elegant zumal sie fast ideotensicher zu funktionieren scheint, speziell diese Lösung hätte sonst sicher keine Zulassung erhalten! Da wenig Gefahr besteht das mein Equipment vom Himmel fällt, kann ich wohl auf den Standard verzichten!

Nichts desto Trotz, würde mich interessieren wie man die erstgenannte "Crowbar-Schaltung" mit heute günstig zu erwerbenden Komponenten, Thyristoren, Potis, Zener-Dioden, etc. hinbekommt? Nach wie vor bitte ich gerade da um sachdienliche Hinweise!

Ich denke es ist unnötig zu erwähnen, dass ich die gesammelten Erfahrungen, Konstruktionen gerne hier im Forum teile, sozusagen als Open Source Projekt. Viele kommerziell angebotene Peripherie-Produkte eher einen Kompromiss darstellen als eine Lösung. Als Beispiel seien nur Stative gennant, diverse Klemmen und Adaptionen, z.B. Stative entwickele und baue ich nur noch selbst da es mir noch nicht gelungen ist ein für meine Vorstellungen geeignetes zu finden.

Beim Thema Electric, habe ich zwar einen groben Überblick, bin jedoch nur Nachlöter!

In dem Sinne, bitte ich weiterhin um Beiträge zur "Crowbar-Schaltung" ! Das will ich wissen!

Grüße
Alex
 
Hallo Alex,
schau mal Hier
Gruß
Andreas
 
Hallo!

ich klinke mich hier mal mit ein. Ein wirkungsvoller Schutz geht auch hiermit
An Hand der Kennlinie sich die Richtige rausgesucht, am besten 2 -3 Parallel mit der entsprechenden flinken Sicherung.
Hilfreich ist wirklich, die konsequente Aufteilung der Stromkreise, und nicht mehr als nötig absichern. Auch der Raspi hat eine solche im Eingang allerdings für 5V.
Von Vorteil ist auch, das kurze Spikes im µs-Bereich "vernichtet" werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

die Frage ist gegen welche Überspannung geschützt werden soll. Wenn z.B. ab 12.5V abgeschaltet werden soll, hilft nur ein Komperator mit High-Side Switch. Für 5V gib'ts das als fertiges IC (USB-Protection) für 12V vermutlich nicht. Eine solche Sicherung ist aber in eingermaßen hochwertigen Netzteilen fest eingebaut.

Alle o.g. Vorschläge schalten erst ab einer mehr oder weniger höheren Spannung sicher ab und haben eine gewisse Trägheit. Praktisch reicht das meist aus da von den 12V nur Schaltregler versorgt werden die mehr vertragen.

Gegen Spikes helfen TVS-Dioden und niedrige Induktivitäten mit parallel und in Gegenrichtung geschalter Schottky-Diode. (Letztere dienen auch als Filter uns sollten deshalb so nahe wie möglich am Verbraucher sein).

Einen gewissen Sinn hat das alles wenn ein Schutz vor durch Blitzschlag induzierter Überspannung in den Niedrigspannungsleitungen erzielt werden soll. (Für exponierte Leitungen wären dann noch Gasentlader zu erwähnen). In allen anderen Fällen reicht ein hochwertiges Netzteil und ggf. ein Überspannungschutz auf der Netzseite.

Gegen direkten Blitzeinschalg hilft meist nur eine Versicherung.

MfGruß Stefan
 
Was spricht gegen eine Fertiglösung, z.B. von Dehn? Die haben für verschiedene Spannungsbereiche spezielle Lösungen und eine hervorragende Dokumentation zur Planung.

Bei einem direkten Einschlag hilft das alles nicht, weil der EM-Impuls in den Geräten Überspannung induziert und halt auch direkte Schäden durch den Lichtbogen verursacht. Aber die Mehrheit aller Schäden wird indirekt verursacht und dagegen kann man sich sehr gut schützen. Es ist wichtig, alle Leitungen zu schützen, d.h. nicht nur Strom, sondern auch Netzwerk.

Michael
 
Hallo Zusammen,

vielen Dank für die Beiträge!

Bei Gewitter wollte ich eigentlich keine Astrofotografie betreiben, bei Regen läuft mir dann auch der RC voll! ich habe hier in China die MBS4991 TRIACS für verhältnismäßig kleines Geld gefunden sowie den Thyristor S4025L, plane jetzt die ganz oben genannte Schaltung plus zusätzlich Dioden. Die Auslösespannung soll recht Präzise über den Poti einstellbar sein.

Da ich nicht nur am Netzstrom hänge, sondern auch an einer Batterie/Lichtmaschine und ggf. Moppel. In der Luftfahrt wird die o.g. Crowbar sehr häufig bei kleinen Flugzeugen eingesetzt um Elektronik vor Überspannungen zu schützen, auch gegen Überspannungen vom Generator wie ich gelesen habe, dann aber mit flinken Sicherungsautomaten. Wie ich bereits oben erwähnte der Hosenträger zum Gürtel.

Grüße

Alex
 
Hallo,

zur Spannungsstabilisierung taugen die in diesem Thread genannte Schaltungen nicht, denn diese sind Überspannungsschutz -- danach wurde gefragt.

Wenn nicht gegen externe Überspannung geschützt werden soll (Blitzschutz in Sernwarte) ist und ein 220V Generator verwendet werden soll, reicht ein hochwertiges Schaltnetzteil (von Meanwell gibt es solche auch für kritische Anwendungen wie Labore, Medizintechnik ...), denn diese haben den Überspannungschutz in wesentlich hochwertigerer Form bereits integriert.

Das ist wesentlich sicherer als irgendwelche (Klon-)Komponenten aus China mit zweifelhaften Eigenschaften.

MfGruß Stefan
 
Hallo Stefan,

von Spannungsstabilisierung habe ich auch nicht gesprochen, sondern Überspannung! Sicherlich sind die in Europa hergestellen Netzteile sicherer, jedoch bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch nur China-Komponenten zusammen gesteckt werden. Auch will ich hin und wieder eine Batterie anhängen die ggf. über Generator nachgeladen wird. Wenn in Luftfahrzeugen die ganz oben angeführte Schaltung eingesetzt wird und zudem zugelassen ist, sicherlich mit ausgesuchten und geprüften Komponenten. Hat es sicher einen Grund warum man diese Crowbar einsetzt ich hoffe jetzt mal das sie ihren Zweck erfüllt und mein Equipment schützt. Ich werde die Schaltung jetzt mal zusammen löten und testen. Glücklicherweise habe ich ein Labornetzteil max. 0-30V/0-10A und einen ganz guten Multitester. Also wenn ich am Poti 13,5 V einstelle sollte die Sicherung bei 13,6 Volt am Netzteil rausfliegen so theoretisch! Ich weis jetzt nicht ob das die richtige Vorgehensweise ist aber ich würde 13,6 V am Netzteil einstellen, klar nen Verbraucher dran hängen Widerstand/Glühbirne und Multimeter, so lange am Poti drehen bis die Sicherung fliegt und dann das ganze Spiel anders herum! Mehr soll die Schaltung nicht können und falls ich mich verlöte kommt noch eine Diode kurz vor die Anschlußbuchse! Sorry ich komme aus dem Maschinenbau/Kunststofftechnik/Werkzeugbau, bei hydraulischen Kreisen machen wir es nicht anders kann elektrisch auch nicht anders sein, von der Logik ist beides ähnlich!

Ich werde über die freien Tage über Weihnachten mal was löten, testen und berichten!

Grüße
Alex
 
Hallo Stefan,

von Spannungsstabilisierung habe ich auch nicht gesprochen, sondern Überspannung! Sicherlich sind die in Europa hergestellen Netzteile sicherer, jedoch bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch nur China-Komponenten zusammen gesteckt werden. Auch will ich hin und wieder eine Batterie anhängen die ggf. über Generator nachgeladen wird. Wenn in Luftfahrzeugen die ganz oben angeführte Schaltung eingesetzt wird und zudem zugelassen ist, sicherlich mit ausgesuchten und geprüften Komponenten. Hat es sicher einen Grund warum man diese Crowbar einsetzt ich hoffe jetzt mal das sie ihren Zweck erfüllt und mein Equipment schützt. Ich werde die Schaltung jetzt mal zusammen löten und testen. Glücklicherweise habe ich ein Labornetzteil max. 0-30V/0-10A und einen ganz guten Multitester. Also wenn ich am Poti 13,5 V einstelle sollte die Sicherung bei 13,6 Volt am Netzteil rausfliegen so theoretisch! Ich weis jetzt nicht ob das die richtige Vorgehensweise ist aber ich würde 13,6 V am Netzteil einstellen, klar nen Verbraucher dran hängen Widerstand/Glühbirne und Multimeter, so lange am Poti drehen bis die Sicherung fliegt und dann das ganze Spiel anders herum! Mehr soll die Schaltung nicht können und falls ich mich verlöte kommt noch eine Diode kurz vor die Anschlußbuchse! Sorry ich komme aus dem Maschinenbau/Kunststofftechnik/Werkzeugbau, bei hydraulischen Kreisen machen wir es nicht anders kann elektrisch auch nicht anders sein, von der Logik ist beides ähnlich!

Ich werde über die freien Tage über Weihnachten mal was löten, testen und berichten!

Grüße
Alex
 
Hallo Stefan,

von Spannungsstabilisierung habe ich auch nicht gesprochen, sondern Überspannung! Sicherlich sind die in Europa hergestellen Netzteile sicherer, jedoch bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch nur China-Komponenten zusammen gesteckt werden. Auch will ich hin und wieder eine Batterie anhängen die ggf. über Generator nachgeladen wird. Wenn in Luftfahrzeugen die ganz oben angeführte Schaltung eingesetzt wird und zudem zugelassen ist, sicherlich mit ausgesuchten und geprüften Komponenten. Hat es sicher einen Grund warum man diese Crowbar einsetzt ich hoffe jetzt mal das sie ihren Zweck erfüllt und mein Equipment schützt. Ich werde die Schaltung jetzt mal zusammen löten und testen. Glücklicherweise habe ich ein Labornetzteil max. 0-30V/0-10A und einen ganz guten Multitester. Also wenn ich am Poti 13,5 V einstelle sollte die Sicherung bei 13,6 Volt am Netzteil rausfliegen so theoretisch! Ich weis jetzt nicht ob das die richtige Vorgehensweise ist aber ich würde 13,6 V am Netzteil einstellen, klar nen Verbraucher dran hängen Widerstand/Glühbirne und Multimeter, so lange am Poti drehen bis die Sicherung fliegt und dann das ganze Spiel anders herum! Mehr soll die Schaltung nicht können und falls ich mich verlöte kommt noch eine Diode kurz vor die Anschlußbuchse! Sorry ich komme aus dem Maschinenbau/Kunststofftechnik/Werkzeugbau, bei hydraulischen Kreisen machen wir es nicht anders kann elektrisch auch nicht anders sein, von der Logik ist beides ähnlich, leider anders!

Ich werde über die freien Tage über Weihnachten mal was löten, testen und berichten!

Grüße
Alex
 
Hallo Stefan,

von Spannungsstabilisierung habe ich auch nicht gesprochen, sondern Überspannung! Sicherlich sind die in Europa hergestellen Netzteile sicherer, jedoch bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch nur China-Komponenten zusammen gesteckt werden. Auch will ich hin und wieder eine Batterie anhängen die ggf. über Generator nachgeladen wird. Wenn in Luftfahrzeugen die ganz oben angeführte Schaltung eingesetzt wird und zudem zugelassen ist, sicherlich mit ausgesuchten und geprüften Komponenten. Hat es sicher einen Grund warum man diese Crowbar einsetzt ich hoffe jetzt mal das sie ihren Zweck erfüllt und mein Equipment schützt. Ich werde die Schaltung jetzt mal zusammen löten und testen. Glücklicherweise habe ich ein Labornetzteil max. 0-30V/0-10A und einen ganz guten Multitester. Also wenn ich am Poti 13,5 V einstelle sollte die Sicherung bei 13,6 Volt am Netzteil rausfliegen so theoretisch! Ich weis jetzt nicht ob das die richtige Vorgehensweise ist aber ich würde 13,6 V am Netzteil einstellen, klar nen Verbraucher dran hängen Widerstand/Glühbirne und Multimeter, so lange am Poti drehen bis die Sicherung fliegt und dann das ganze Spiel anders herum! Mehr soll die Schaltung nicht können und falls ich mich verlöte kommt noch eine Diode kurz vor die Anschlußbuchse! Sorry ich komme aus dem Maschinenbau/Kunststofftechnik/Werkzeugbau, bei hydraulischen Kreisen machen wir es nicht anders kann elektrisch auch nicht anders sein, von der Logik ist beides ähnlich, leider anders!

Ich werde über die freien Tage über Weihnachten mal was löten, testen und berichten!

Grüße
Alex
 
Hallo Stefan,

von Spannungsstabilisierung habe ich auch nicht gesprochen, sondern Überspannung! Sicherlich sind die in Europa hergestellen Netzteile sicherer, jedoch bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch nur China-Komponenten zusammen gesteckt werden. Auch will ich hin und wieder eine Batterie anhängen die ggf. über Generator nachgeladen wird. Wenn in Luftfahrzeugen die ganz oben angeführte Schaltung eingesetzt wird und zudem zugelassen ist, sicherlich mit ausgesuchten und geprüften Komponenten. Hat es sicher einen Grund warum man diese Crowbar einsetzt ich hoffe jetzt mal das sie ihren Zweck erfüllt und mein Equipment schützt. Ich werde die Schaltung jetzt mal zusammen löten und testen. Glücklicherweise habe ich ein Labornetzteil max. 0-30V/0-10A und einen ganz guten Multitester. Also wenn ich am Poti 13,5 V einstelle sollte die Sicherung bei 13,6 Volt am Netzteil rausfliegen so theoretisch! Ich weis jetzt nicht ob das die richtige Vorgehensweise ist aber ich würde 13,6 V am Netzteil einstellen, klar nen Verbraucher dran hängen Widerstand/Glühbirne und Multimeter, so lange am Poti drehen bis die Sicherung fliegt und dann das ganze Spiel anders herum! Mehr soll die Schaltung nicht können und falls ich mich verlöte kommt noch eine Diode kurz vor die Anschlußbuchse! Sorry ich komme aus dem Maschinenbau/Kunststofftechnik/Werkzeugbau, bei hydraulischen Kreisen machen wir es nicht anders kann elektrisch auch nicht anders sein, von der Logik ist beides ähnlich, leider anders!

Ich werde über die freien Tage über Weihnachten mal was löten, testen und berichten!

Grüße
Alex
 
Hallo,

ein Generator liefert eine lastabhängige Spannung welche (runter)geregelt werden muss. Das geht nicht mit einem Überspannungsschutz -- auch nicht mit einem aus einem Flugzeug.

MfGruß Stefan
 
Hallo Stefan,
kann Dir folgen! Jetzt die Frage vom Laien, weshalb bauen die so Dinger ins Flugzeug ein, Blitzschutz kann es wohl nicht sein weil Faradayscher - Käfig wenn nicht aus Holz oder GFK. Statische Aufladung auch nicht! Also muss die Überspannung ihre Quelle irgendwo im Flugzeug haben? Ohne Grund werden die Dinger nicht eingebaut, jedes unnötige Gramm Gewicht gilt es zu vermeiden! Wie ich auch gesehen habe ist in vielen Netzteilen eine Crowbar-Schaltung "eingebaut". Jetzt mal eine andere Frage kann die Schaltung denn schaden?

Bin elektrisch ein gebranntes Kind! Mein Segelboot ist beinahe mal abgesoffen weil ein Borddurchlass durchkorrodiert war, zum einen bestanden die Durchlässe ab Werft aus Edelstahl und nicht aus Bronzeguss! Die Opferanoden an meinem Boot haben sich im Zeitlupentempo aufgelöst! Ursache neben, mir lag eine 60 Fuss Stahlyacht mit erheblich mehr Masse als mein Plastikboot insbesondere viel weniger Masse an Metall ich schätze 50 to gegen 3,5 to! Da beide Boote permanent am Landanschluß lagen hat durch die Potenzialdifferenz die größere Masse da beide über die Erdleitung verbunden waren mein Metall förmlich aufgefressen. Der Eigner der Stahlyacht freute sich natürlich er hatte einen Annodenverbrauch gegen Null! Erst als ich eine Trenndiode installierte nahm der Spuk ein Ende. Ich muss jetzt nicht aufs Microelektronenvolt verstehen warum das so war, es hörte auf! Und seit 10 Jahren, habe ich nicht eine Opferanode gewechselt lediglich gereinigt!

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, ist aber psychologisch!

Grüße
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

nur z.B.: ein Blitzschlag in einem Flugzeug und der daraus resultierende Stromfluss durch die Hülle erzeugt einen EMP welcher in der Boardelektronik zu Überspannungen führt ...

Ich habe im übrigen erheblich Zweifel daran, dass man in einem Flugzeug sich nicht rückstellenden Überspannungschutz einbaut.

MfGruß Stefan
 
Hallo Stefan,

kann nicht sagen ob bei einem Blitzschlag ein EMP entsteht!

Bei den Flugzeugen die ich kenne, Cessna 182, 206 Soloy, PC6, Zlin Savage musst Du die Sicherung von Hand wieder reindrücken, falls rausgeflogen.

Grüße
Alex
 
Hallo!

...ein Generator liefert eine lastabhängige Spannung welche (runter)geregelt werden muss. Das geht nicht mit einem Überspannungsschutz -- auch nicht mit einem aus einem Flugzeug.

Dazu muss ich jetzt auch was sagen :) In Flugzeugen, zumindest in solchen mit denen ich vertraut bin, werden die Generatoren sozusagen „primärseitig“ geregelt, indem der Erregerwicklung soviel Strom zugeführt wird, dass die Spannung an der Feldwicklung konstant bleibt. Und zwar über einen vergleichsweise sehr großen Last- und Drehzahlbereich.
Dafür ist eine sog. „Generator Control Unit“ zuständig, die sowohl den Generator als auch die Last vor Unbilden wie Überspannung, Unterspannung, „reverse current“ (Rückstrom) und anderem schützt. Ich musste mal die Eselsbrücke "You Are Off" lernen, die für UROFF oder „Undervoltage“, „Reverse Current“, „Overvoltage“, „Feeder Fault“ und „Fire Switch“ steht. Weil primärseitig nicht besonders viel Strom fliesst kann man die eigentliche Abschaltung dann mit einem vergleichsweise einfachen Relais rein elektromechanisch realisieren. Nach Behebung des Problems, sofern das im Flug möglich ist, lässt sich der Generator dann wieder in Betrieb nehmen. Und zwar auch bei Überstrom und Überspannung.

Etwas vergleichbares lässt sich sicher auch für die Stromversorgung der Sternwarte machen. Wobei ich ehrlich gesagt die Notwendigeit nicht sehe. Wie andere vor mir auch schon schrieben. Selbst billigste China-Schaltnetzteile sind diesbezüglich sehr sicher. Noch nie habe ich z.B. gehört, dass irgendein PC (die schon seit Jahrzehnten Netzteile aus Fernost haben) durch Überspannung beschädigt worden wäre.

Viele Grüße
Maximilian
 
Jedes Zu- und Abschalten einer Last sorgt für eine Schwankung im Bordnetz welche korrigiert werden muss, dies geschieht allerdings nicht mit 0s sondern dauert eine gewisse Zeit, je nach Regelcharakteristik.
In dieser zeit müssen empfindliche Geräte geschützt werden, vor Unter- und auch Überspannung.
 
Ja das mit den Spannungsschwankungen beim Zu- und Abschalten stimmt.
Dafür gibt es aber Kondensatoren und ein gut entwickeltes Netzteil hat genug Kapazität um diese Schwankungen sauber zu kompensieren.
Auch das beste Netzteil hat allerdings bei niedriger Last eine leicht höhere Spannung (300-500mV bei meinem) als bei hoher. Also bei welcher Spannung soll denn dann abgeschaltet werden?
Alle 12V Komponenten kommen leicht mit 14V zurecht. Schon aus dem Grund weil bei Astro viel mit Blei Akkus gearbeitet wird die voll geladen bis zu 14.4V haben.
Ich würde mir eine Schutzschaltung für 12V sparen. Wenn man einen ordentlichen Kondensator z.B. 1000uF oder mehr parallel zum Ausgang schaltet hat man Ruhe.
Ein ESD Impuls (durch statische Entladung) auf der Vesorgung macht gar nichts. Da sind eher die Steuerleitungen betroffen.
Gegen Blitzschlag ist allerdings kein Kraut gewachsen.
 
Hallo!



Dazu muss ich jetzt auch was sagen :) In Flugzeugen, zumindest in solchen mit denen ich vertraut bin, werden die Generatoren sozusagen „primärseitig“ geregelt, indem der Erregerwicklung soviel Strom zugeführt wird, dass die Spannung an der Feldwicklung konstant bleibt. Und zwar über einen vergleichsweise sehr großen Last- und Drehzahlbereich.
Dafür ist eine sog. „Generator Control Unit“ zuständig, die sowohl den Generator als auch die Last vor Unbilden wie Überspannung, Unterspannung, „reverse current“ (Rückstrom) und anderem schützt. Ich musste mal die Eselsbrücke "You Are Off" lernen, die für UROFF oder „Undervoltage“, „Reverse Current“, „Overvoltage“, „Feeder Fault“ und „Fire Switch“ steht. Weil primärseitig nicht besonders viel Strom fliesst kann man die eigentliche Abschaltung dann mit einem vergleichsweise einfachen Relais rein elektromechanisch realisieren. Nach Behebung des Problems, sofern das im Flug möglich ist, lässt sich der Generator dann wieder in Betrieb nehmen. Und zwar auch bei Überstrom und Überspannung.

Etwas vergleichbares lässt sich sicher auch für die Stromversorgung der Sternwarte machen. Wobei ich ehrlich gesagt die Notwendigeit nicht sehe. Wie andere vor mir auch schon schrieben. Selbst billigste China-Schaltnetzteile sind diesbezüglich sehr sicher. Noch nie habe ich z.B. gehört, dass irgendein PC (die schon seit Jahrzehnten Netzteile aus Fernost haben) durch Überspannung beschädigt worden wäre.

Viele Grüße
Maximilian

Danke Maximilian,

hätte ich besser nicht schreiben können, ist bei mir schon etwas länger her!

Nicht vergessen ich baue nur den Hosenträger zum Gürtel in die Stromversorgung!

Grüße

Alex
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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