Sinnvolles Zubehör (Okulare, Filter...) Dobson 8"?

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Hi Tommy,

bei meinem Speers Zoom habe ich die Mängel, die du beschrieben hast nicht feststellen können. Das einzige was ein bissel blöd ist, ist dass der Verschiebemechanismus ein klein wenig zu leichtgängig ist, aber mitm Newton ist das kein Problem.
Ich bin ansonsten absolut zufrieden mit dem Okular und würde es nicht mehr hergeben.

Gruß und CS

Stefanie
 
Hallo Tommy,

ob das bei Tage war, wäre meine erste Frage gewesen...
Also ich bewerte derweil nicht mehr den Augenabstand, wenn ich bei Tage mit dem nackten Okular gegen eine weiße Wand schaue. Das kann man machen, um nach Dreck im Okular zu suchen, der nahe eines halbwegs scharfen Zwischenbildes irgendwo im Innern ist, der also stört. Ansonsten spielen zwei Effekte zusammen: 1. Bei Tage ist die Iris klein und muss somit nicht nur umso genauer positioniert werden, sie kann auch zu klein sein, bzw. ohne Teleskop davor kommt ja durchaus ein vignettiertes "f/2" Strahlenbündel aus dem Okular.
Man braucht eine Optik davor, und da wiederum kann natürlich auch die Optik ihren Einfluss auf die Einblickposition haben. Du weißt sicher, dass eine Barlow Linse die Austrittspupille nach außen verlagert, je kürzer sie gebaut ist und je stärker ihr "Faktor" ist. Das tut auch die im Speers Zoom eingebaute Barlow, das heißt, der Augenabstand wird mit kürzerer Brennweite auch etwas schlechter. Wenn dann aber im Teleskop ein Flattener fest eingebaut ist (z.B. Russentonne), dann ändert das alles, und wahrscheinlich (ich kann es nicht rechnen) auch die Wirkung der fest eingebauten Barlow. Ich meine, auch der Gegenspiegel beim Katadiopter (sprich Cassegrain) kann solche Einflüsse haben, ich kann aber nicht bewerten, wie stark.

Nun weiß ich nicht, was da bei Dir zutreffen kann, aber es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die auch keiner so einfach vorhersehen kann.
Ich kann bei meinem (alten!) Speers Zoom bei in die Muschel gekuscheltem Auge das Feld voll sehen, klappe bei Dunkelheit aber manchmal die Muschel um bzw. die weiche Muschel meint manchmal, das von selbst tun zu müssen. Sobald ich aber etwas Umgebungslicht habe, stört mich das.

Zur Verarbeitung - hm. Das muss man mal im Auge behalten, wer ähnliche Probleme hat, und ob das irgendwie eine Einstellungssache ist. Ich habe eines der neuen Speers Zoom lediglich einen Abend lang gesehen und da auch nicht die ganze Zeit durchgeschaut, aber einen Direktvergleich zu meinem alten gemacht. Da war die mechanische Ausführung gut, klar, die Federeinstellung war ja schon bei Markteinführung Thema.

@Stefan und Markus: Vielleicht stört es Euch, dass das Thema so von mir noch mal gebracht wurde, aber das was ich ausgeführt habe, fehlt hier im Thread bisher und es gehört definitiv hier herein und es ist schade, dass diese Standard-Betrachtungen von keinem anderen der zahlreichen Thread-Teilnehmer wenigstens nur angedeutet wurden! (Hallo?!?)

Eure Einstellung zum Qualitätsanspruch klingt auf den ersten Blick selbstverständlich. Das aber nur bei oberflächlicher Betrachtung. Es ist wirklich so, dass man sich kein Urteil darüber erlauben kann, ob man mit dem was man hat wirklich zufrieden ist, wenn man einfach die Unterschiede nicht kennt. Man kann lediglich beschließen, dass man den Preisunterschied nicht zahlen will, egal wir gut es noch werden mag. Aber selbst diese Selbsteinschätzung kann nicht endgültig sein, wenn man nicht den Unterschied kennengelernt hat. Schon gar nicht kann man sie für andere vornehmen.
Daher mein Einschalten hier. Und ich möchte auch noch anmerken, dass es ja nicht so ist, als seien das nur Hirngespinste. Im direkten Vergleich gibt es nunmal einiges an Unterschieden festzustellen.

Clear Skies
Sven
 
hallo,

Sven, ich schaue dabei durch meinen 90/600 Apo. Speziell in der 5mm Stellung sehe ich weit und breit nichts mehr von der Feldblende, das GF ist definitiv eingeengt. Ich verwende dabei einen 2" ZS! Ziehe ich das Okukar aus dem OAZ und schaue so durch, ist es viel weiter, aber wieder ohne die Feldblende zu sehen. Dazu muss ich extra schäg reinschauen. Das Kidneybeaning tagsüber ist gewaltig, ich brauche nur den Augapfel etwas zu drehen und bekomme riesige schwarze Flecke. Natürlich bessert sich das wenn ich weiter weg bin, aber das GF wird dann noch kleiner.

Deutet das auf Defekt hin?

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

Du hast doch auch noch ein 13,4 mm Speers.
So unterschiedlich die Brennweite, so ähnlich das "normale" Einblickverhalten. Eventuell wächst der Augenabstand beim 13,4er wegen der längeren Brennweite um 1-2 mm, keinesfalls mehr.
Der Unterschied Zoom/Festbrennweite ist bei den Speers in allen Belangen vernachlässigbar gering bis nicht vorhanden.

Wenn Du mit dem 13,4 mm Speers klar kommst und die Macken nicht feststellst, dann hat das Zoom eine oder sogar mehrere Macken.

Gruß und CS
*entfernt*

PS: Zur ganz allgemeinen Qualitätsbeurteilung von Okularen mäöchte ich noch anmerken, dass Einzelbetrachtungen, auch von Beginnern, die zufrieden oder eben auch Mal unzufrieden sind, keinesfalls abgewürgt werden sollen und ich denke auch nicht, das Sven so gemeit hat. Es muss nur erlaubt sein, solche Aussagen zu diskutieren, zu relativieren und das bitte ohne das sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.
Der "Beginner", der mit einem 40 € Okular zufrieden ist, ist absolut kein Problem und er hat auch kein Problem. Er hat Spass bei der Beobachtung und das ist letztlich das Ziel all der Bertatung hier.
Der "Beginner" der massiv behauptet, es gäbe nichts Besseres, niemand bräuchte etwas Besseres, Andere nähmen Überbewertungen von eventuellen Nachteilen vor, der "Beginner" oder auch verkappte "Werbestratege" bekommt ein Problem, weil er selbst ein Problem hat.
Das, diese zweite Variante, ist in diesem Thread übrigens gar nicht passiert, in so fern ist die Reaktion auf die ganz allgemein wichtigen Hinweise von Sven für mich etwas unverständlich.
Man kann und sollte hier seine Meinung, seine eigene gemachte Erfahrung, seine Ideen kundtun. Man sollte aber dann auch ohne "Groll und Schmoll" zulassen, dass Andere ihre Ergebnisse einbringen und die müssen eben nicht zwangsläufig konform sein.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Sven,

@Stefan und Markus: Vielleicht stört es Euch, dass das Thema so von mir noch mal gebracht wurde, aber das was ich ausgeführt habe, fehlt hier im Thread bisher und es gehört definitiv hier herein und es ist schade, dass diese Standard-Betrachtungen von keinem anderen der zahlreichen Thread-Teilnehmer wenigstens nur angedeutet wurden! (Hallo?!?)

nein, es stört mich keinesfalls, dass du das Thema nochmals angebracht hattest. Das kann jeder so oft tun, wie es ihm recht ist. Auch deine Argumente kann ich verstehen. Den Unterschied zwischen einem 20mm TSWA und einem 19mm PanO kenne ich aus meiner 'Sammlung'. Das ist momentan 36€ vs. 220€ - ungefähr. Bei f/5 kommt keine Frage auf - wegen der Randschärfe. An f/8 beginnt der Punkt, wo jeder selbst den Unterschied betrachten sollte und es unter Berücksichtigung der Preisdifferenz beurteilt - nicht nach der maximalen optischen Leistung allein.
Du hast recht - die Gelegenheit sollte man auch mal haben. Aber daraus gleich eine Empfehlung für die gesamte Okularpalette beim Kauf der Erstausstattung (so sehe ich es hier noch) zu generieren - darin unterscheiden sich unsere Geister wohl ein wenig.

CS,
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sven und Günther!

Ich denke man sollte kein Streitthema daraus machen. Wir haben wahrscheinlich keine so unterschiedlichen Meinungen - das ist wahrscheinlich die Streuung Anfänger - Profi.

Aber, und das ist wirklich ein ganz kleines Aber, ich habe mich für "nur 100 Euro"-Okulare entschieden und bin zufrieden. Vielleicht weil ich den Unterschied nicht kenne, oder vielleicht weil ich einfach in dieser Hinsicht genügsam bin und mir denke ich muss nicht alles noch schärfer sehen oder wie auch immer.

Eines Tages mag sich das ändern. Ich wollte jedenfalls dich Sven nicht angreifen und bin wie gesagt froh, dass du mir bei meiner Entscheidung so weitergeholfen hast und hoffe auch in Zukunft darauf :pfeif: .

Aber was mich schon interessiert, ist die Thematik mit dem Speers Waler Zoom - ich war oder bin nämlich drauf und dran mir auch eines zuzulegen. Und Günther: Welches 6er brauchst du für die Modifikation - was kostet es und wie läuft alles ab - vielleicht eine pm oder hier im Thread, wäre nett eine Antwort.

Liebe Grüße
Markus
 
Hallo Sven - noch ein kleiner Nachtrag!

Ich habe es bisher so verstanden, dass es da das Erfle-Design gibt und dann schon das Nagler.

Was habe ich übersehen? Ich werde einen neuen thread aufmachen, damit das übersichtlicher wird - vielleicht könntest du mir antworten.

Lg und CS
Markus
 
Hallo Tommy,

also Kidney-Beaning (schwarze, oft nierenförmige Flecke am Bildrand und andere Effekt, wo Bildteile schwarz werden) tritt ja auf, wenn nicht alle Strahlenkegel des Bildes den Weg durch die Iris finden.
Das ist ein zusammenspiel aus falscher Irisposition, der größe der Austrittspupille und einer Aberration der Austrittspupille (so dass es keinen Kreuzungspunkt aller Strahlenkegel gibt, der so klein ist, wie die rechnerische AP). Das bedeutet, dass jedes Okular am Tage anfälliger dafür ist, weil die Iris zu macht. Genauso bei Mondbeobachtung und je nach Empfindlichkeit bei der Planetenbeobachtung auch. Nur - bei der Planetenbeobachtung schaut man eh nur in die Mitte.
Ich selbst bin recht unanfällig dafür, weil ich mir für das umherblicken im Feld mit den Jahren Ausgleichsbewegungen antrainiert habe - ganz unbewusst. Ich gleiche die Verschiebung der Irisposition durch Augapfelrollen eben automatisch durch Kopfbewegungen aus - und ich habe seltener Kidney-Beaning.
Was Feldüberblick angeht - ich sehe auch bei einem 100° Okular noch ordentlich Feldrand, da habe ich also vielleicht Glück, wer weiß?
Die Frage ist, was Du bei Deiner Kopfform für einen effektiven Abstand zwischen Augapfel (Iris) und Okularlinse hinbekommst. Eigentlich müsste nach allen Regeln der Kunst hier Deine Kopfform schuld daran sein, dass Du eben nicht den Abstand erreichst, wie die meisten von uns. (Jupp, Du bist meiner Erinnerung nach nicht der erste, der bisserl Schwierigkeiten mit dem Einblick in ein Speers hat.)
Dann kommt wegen der "Schmiererei" noch die Frage, ob Du lange Augenwimpern hast, vielleicht länger als andere? Ist ja auch ein Effekt, und auch einer, der stören kann, den Berührung der Wimpern ist ja ein Auslöser für den Lidschlussreflex, und schon - watsch - geht der Besen einmal über die Linse.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Stefan,
Hallo Markus,

ich handle das wieder gemeinsam ab - eine Antwort auf den neuen Beitrag habe ich schon geschrieben, bevor ich hier las. Nun, ich denke es kommt nicht auf sowas wie Anfänger/Profi an. Es kommt eher auf eine Art Verhaltensmuster an. Entweder man ist so selbstkritisch, sich einzugestehen, dass man mangels Vergleich eben nur Eindrücke schildern kann, ohne die mit anderen Dingen in Relation zu setzen, oder man lässt sich eben ohne viel Nachzudenken hinreißen. Nun mag sich mancher über das nach dem letzten Komma ärgern und sich angegriffen fühlen, aber - nüchtern betrachtet beschreibt es doch das, was es ist.
Wie Günther das schon ausführt, man sollte ruhig seine Erfahrungen mitteilen, auch ohne Vergleich. Nur man sollte vorsichtig sein, es ohne Vergleich werten zu wollen.

Anders ticken bezüglich der Ansprüche - das ist weniger das Problem. Man kann vielmehr Leistungsgewinne anders bewerten, indem man eben Leistungsansprüche zurückstellt gegenüber dem Preis. Darin sehe ich aber keine Rechtfertigung, generell für "Anfänger" hochwertige Okulare auszuschließen. Im Gegenteil, ich meine, es macht Sinn, abzuklopfen, ob ein "Anfänger" länger dabei bleiben will, oder ob derjenige auch selbst gehobene Ansprüche haben könnte. Dann können nämlich bessere Okulare gleich beim Start offene Türen einrennen. Mal ganz abgesehen von dem durchaus anzutreffenden Wunsch nach einer Wertigkeit und Dauerhaftigkeit der anzuschaffenden Ausrüstung.

Weit auseinander liegen wir da nicht, aber ich finde es durchaus die Zeit wert, auch einmal auf die kleinen Unterschiede in der Denkweise einzugehen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Tommy,

Das Kidneybeaning tagsüber ist gewaltig, ich brauche nur den Augapfel etwas zu drehen und bekomme riesige schwarze Flecke.

das liegt an "sphärischer Aberration der Austrittspupille".
Siehe auch Rutten/van Venrooij: Telescope Optics, S.166 Fig 16.3

Und wie Sven schon angemerkt hat ist der Effekt schlimmer wenn
die Eintrittspupille deines Auges klein ist, zum Beispiel bei
der Tagbeobachtung.

MfG,Karsten
 
hallo ihr Lieben,

ja, "sphärische Aberration der Austrittpupille" - das erkläre ich den Leuten öfters anhand der netten Skizze in Harries Buch. Dann verliert der Ausdruck seinen Schrecken :-)

Ich beobachte auch viel tagsüber, und ich kenne den Effekt natürlich - besonders bei Weiteinkelokularen wie den WO UWAN zB. Das 13er Speers ist weit weniger anfällig als das Zoom, und obwohl ich die Feldblende von einer zentralen Einblickposition ebenfalls nicht sehen kann, funktioniert es wesentlich besser. Tagsüber ist das Kidney-Beaning klarerweise viel schlimmer als Nachts, wegen der kleinen Augenpupille, und je näher man ans Okular muss, deasto schlimmer. Beim Speers Zoom kann ich fast schon Ölimmersion machen! Tagsüber schaffe ich es tatsächlich, gleichzeitig sowohl oben als auch unten im Gesichtsfeld Kidneys zu haben! Nachts ist die Geschichte viel besser, aber ich muss immer noch aufpassen.

Das Zoom ist schon eine eigene Weltklasse an Kidney-Beaning, sowas habe ich eben noch nicht gesehen. Und ein Einblickverhalten, das für mich so gewöhnungsbedürftig ist, auch nicht. Man muss wirklich extrem nahe ran um das Gesichtsfeld zu öffnen. Normal berühre ich das Oku überhaupt nicht, sonst wackelt alles bei hoher Vergrösserung.

Letztens habe ich mal den Cirrus am 16" mit einem Ethos beobachtet, und das war einfach überhaupt kein Problem, hatte das Gefühl einfach vor einem Fenster zu stehen. Auch die Feldblende war von einer zentralen Position aus am Rand des 100° Gesichtsfeldes als scharfe Begrenzung zu sehen. Gut, das war nachts.

Nun werde ich mal ein paar Tage probieren ob ich mit dem Teil zurecht komme, und die nötige Einblickdiziplin erlerne. Vielleicht liegt es nur an meinen Gewohnheíten, aber da ich ungefähr 40-50 Okulare rumliegen habe und sie auch immer wieder durchprobiere, bin ich doch überrascht von einem so gefeierten Okular solche Probleme serviert zu bekommen. Tagsüber werde ich es nicht mehr verwenden. Ob das einem Einsteiger empfohlen werden kann, ist für mich jedenfalls sehr fraglich.

Oder habe ich doch ein Mängelexemplar wo ne Linse verkehrt drin ist oder sowas?

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

es klingt zumindest ungewöhnlich, so wie Du das beschreibst. Nun habe ich vornehmlich alte Speers, kenne aber die neuen Teils auch von mehreren Beobachtungen. Beim alten 10mm habe ich auch so einen Effekt, dass man meint, die Augenmuschel verschwindet hinter dem Bild, da geht in einem sehr dünnen Rand das Bildfeld im Okular über in das, was man neben der Augenmuschel her von der "Landschaft" sieht.
Beim Speers-Zoom (alt) ist es vergleichbar mit dem neuen 13,x mm und auch dem 9,y mm, so empfinde ich es. Nur das verhülste Zoom (alt) wird bei vollem Auszug dann enger als das, was ich kuschlig nenne, dann geht es ohne Umklappen der Gumminudel definitiv nicht mehr. Das war aber auch mit 50mm Verlängerung.

Was mir nicht so ganz gefällt: Du gehst näher ran und hast mehr Kidney-Beaning, das heißt eigentlich, dass Du dann näher dran bist, als die AP, also näher als der optimale Augenabstand. Nur... sollte dann das Feld ja schon längst überblickbar geworden sein. Das kann ich also nicht nachvollziehen.
Es wäre wirklich besser, wenn Du Dir Zugriff auf ein 2. Exemplar verschaffst, um wirklich einen Defekt auszuschließen. Verkehrt herum eingebaute Linse - ich meine das ist der Foren-Communitiy sogar schon von TeleVue untergekommen, meiner Erinnerung nach bei einem Pano.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Tommy,

naja... es gibt die wildesten Dinge! Sind die Vergrößerungen in Bezug auf die eingestellte Brennweite plausibel. Man kann ja den Barlow-Schraubfummel zwischen einiges Speers austauschen und da gab es nicht nur einen Sternfreund, der mal ein Speers hatte wo oben was stand, was unten nicht drangeschraubt war. Manchmal hat der "Ersatzteilfundus" eines Händlers ja auch gewisse "Blüten". Wie nun, wenn die falsche Barlow unter dem Ding sitzt? Dann mag die Abbildung prima sein, aber der Augenabstand stimmt nicht mehr. Das verhülste Speers Zoom 5-8mm neigt ja auch dazu, beim Augenabstand ordentlich einzubüßen, wenn man es auf 3,5mm zieht.

Ansonsten - unangenehm es zu schreiben - liegt das an Deiner Kopfform.

Clear Skies
Sven
 
hallo Sven,

ich habe es eben an Jupi ausprobiert: Das Feld geht ganz weit auf, immer weiter bis ich mit den Wimpern an der Augenlinse anstosse (Wimpernlänge 5mm). Dann fängt auch Nachts das Kidney-Beaning an. Das Feld ist dann schon schön gross, bin nicht sicher ob ich dann die Feldblende sehe. Bei 8mm geht es etwas leichter und weniger Kidney-Beaning als bei 5mm. Die Augenmuschel habe ich zurückgeklappt, denn sonst sehe ich nicht mehr als bei einem Planetary.

Sonst habe ich keine Probleme mit irgendwelchen Okularen, auch die fetten Hyperion Zooms gehen sehr gut. Nur bei zweien davon im Bino-Ansatz bekomm ich nicht die Nase dazwischen. Sonst habe ich auch keine Probleme mit meiner Kopfform, ausser ich trinke zuviel...

Am besten ich vergleiche wirklich mal mit einem zweiten Exemplar.

danke dir und lg, Tommy
 
HI Thommy
ja das solltest Du.
Es mag sicher möglich sein, dass es nur der Einblick ist, was mich allerdings wundern würde.

Ich habe das alte Zoom seit über 6 Jahren und so krass wie Du das beschreibst noch nie erlebt. Bei keinem der Mitbeobachter und davon habe ich reichlich.
Da sich das neue und das alte Zoom nicht wirklich was geben beim Augenabstand, hatte auch ein neues zu Testzwecken
solltest dem Grund nachgehen.

Vllt bedarf es auch ur etws gewöhnung weil Du andere Okulare hast, wobei mit einem 13,4er im Haus der Einblick nicht wirklich nennenswert differiert. Da muß man schon auf der Suche sein um einen geringen Unterschied zu bemerken.
CS
 
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